26-11-2009 11:03  hans_meister
Käufer oder Verkäufer - wer sitzt am längeren Ast?
Sie haben eine Maschine gekauft und stellen nach 3 Stunden im Einsatz fest, dass sie für ihren Betrieb nicht geeignet ist. Der Verkäufer nimmt das Gerät zurück, verrechnet jedoch eine Stornogebür (wie in den AGB angegeben). Ein Kauf auf Probe hätte hier viel Ärger erspart. Wie tätigen Sie Maschinenkäufe?

  15-12-2009 18:30  hensn88
Käufer oder Verkäufer - wer sitzt am längeren Ast?
Es ist dann die Frage, wieso ist die Maschine nicht geeignet?

-ist sie zu gross oder zu klein
-hab ich nicht die geeignete Zugmaschine
-hab ich keine gleiche vorher wo gesehen und getestet
-wieso habe ich mir keine Vorführmaschine ausgeborgt
-habe ich meinen Betrieb und seinen Maschinenpark nicht vollständig unter Kontrolle
-oder hat mich der Verkäufer schlecht beraten um schnell zum Verkauf zu gelangen.

wenn man sich genügend Fragen stellt und die Garantie und Gewährleistung der Maschine passt, hat man fast keine Probleme.
Besonders wenn man ein Stammkunde des Verkäufers ist, der kann es sich heutzutage nicht leisten einen Kunden wegen schlechter Betreuung zu verlieren.

  15-12-2009 19:26  Felix05
Käufer oder Verkäufer - wer sitzt am längeren Ast?
Guten Abend,

ein professioneller Verkäufer wird sich immer auf den gleichen Ast setzen, auf dem auch der Kunde Platz genommen hat.
Die erste Maschine verkauft in der Regel die Abteilung Verkauf, alle weiteren der Service.
Damit will ich aber keinesfalls die Leistung der Verkäufer schmälern, bin ja selbst sowas ähnliches.
Reklamationen sind Chancen, klingt blöd, ist aber so.
Eine Reklamation erstklassig zu bearbeiten, bedeutet fast immer, einen Stammkunden gewonnen zu haben.
Übrigens: Ein guter Verkäufer folgt dem Kunden, bis der stirbt..., oder kauft.
(Ist nicht von mir, ich weiß aber auch nicht mehr von wem.)

Gruß, Lutz!