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Obstpressen – Saftgewinnung direkt vom Hof

Obstpressen sind das Herzstück der hofeigenen Obstverarbeitung. Auf Landwirt.com finden Sie neue und gebrauchte Pressen für die Saft- und Mostherstellung. Entdecken Sie auch: Obstmühlen, Schüttler & Auflesemaschinen, Gebläsesprüher, Mulchgeräte und sonstige Obstbaumaschinen.

Kerbl Hydraulische Obstpresse
Neumaschine
  • Bj. 2025

Hydraulische Obstpressen von 40 - 60 Liter Korbinhalt mit Aufgebauter schwenkbarer Schaberobstmühle mahlfeinheit einstellbar. Leicht auf Räder transportierbar F

Kerbl Maschinenbau GmbH

AT

4592 Leonstein

Obstbau / Kerbl

  11-05-2020 16:38

Gomark Lancman
Neumaschine
Gomark Lancman

Preis auf Anfrage

  • Bj. 2025

Große Auswahl an Hyropressen von 35 Liter Korbinhalt bis 250 Liter * mit Einlegesack * Druckminderer * Maometer * Gestell Pulverbeschichtet oder Edelstahl Ob

Kerbl Maschinenbau GmbH

AT

4592 Leonstein

Obstbau / Gomark

  11-05-2020 16:09

Gomark 80
Neumaschine
Gomark 80

5.459 złinkl. 20 % MwSt. 

  • Bj. 2023
  • 80 l

Obst und Weinpresse mit Wasserdruck, Nirosta mit 2 starre Räder VS 35l 1.070, -- VS 55l € 1.200, -- schwenkbar mit 4 Räder VSPIX 80l € 1.720, -- VSPIX 120l € 2

Lindner GmbH

AT

8221 Hirnsdorf

Obstbau / Gomark

  30-08-2004 17:38

Obstpressen auf Landwirt.com – Saftgewinnung direkt vom Hof

Obstpressen sind das Herzstück der hofeigenen Obstverarbeitung. Ob Spindelpresse für den Hausgarten oder leistungsstarke Hydraulikpresse für den Erwerbsobstbau – auf Landwirt.com finden Sie neue und gebrauchte Pressen für jede Betriebsgröße. Von kompakten Korbpressen mit 20 Liter Fassungsvermögen bis zu gewerblichen Packpressen mit über 500 Liter Volumen deckt der Marktplatz das gesamte Spektrum ab. Führende Hersteller wie Voran, Lancman, Hydro und Speidel sind ebenso vertreten wie regionale Anbieter. Wer neben dem Pressen auch die gesamte Obstbau-Technik im Blick hat, findet hier die passende Ausstattung – von der Ernte bis zur Abfüllung. Für die unverzichtbare Vorbereitung des Pressguts lohnt sich der Blick auf Obstmühlen, die das Obst vor dem Pressen zerkleinern und die Saftausbeute deutlich erhöhen.

Von der Streuobstwiese in die Flasche

Der Weg vom Baum in die Flasche beginnt mit der richtigen Erntetechnik. Schüttler und Obstauflesemaschinen sorgen dafür, dass das Obst schonend und effizient geerntet wird, bevor es in die Mühle und anschließend in die Presse kommt. Gerade bei Streuobstwiesen mit alten Hochstämmen spart mechanisierte Ernte enorm viel Arbeitszeit. Anschließend wird das Obst gewaschen, gemahlen und gepresst – ein Prozess, der mit der richtigen Ausrüstung auch in kleinen Betrieben professionell gelingt. Ob Apfelsaft, Birnenmost oder Quittensaft: Direktvermarkter erzielen mit eigener Saftproduktion eine deutlich höhere Wertschöpfung als mit dem reinen Obstverkauf. Auf Landwirt.com finden Sie gebrauchte Pressen oft zu einem Bruchteil des Neupreises, was den Einstieg in die Eigenverarbeitung auch für kleinere Betriebe wirtschaftlich attraktiv macht.

Welche Obstpresse eignet sich für meinen Betrieb?

Die Wahl der richtigen Obstpresse hängt von der jährlichen Verarbeitungsmenge und der Betriebsstruktur ab. Für Hobbyverarbeiter mit bis zu 500 kg Obst pro Saison genügt eine einfache Spindelpresse mit 10–20 Liter Korbvolumen. Kleinere Erwerbsbetriebe, die zwischen 1.000 und 5.000 kg verarbeiten, greifen meist zu hydraulischen Korbpressen mit 40–80 Liter Volumen und einem Pressdruck von 150–250 bar. Für die professionelle Lohnmosterei mit mehr als 10.000 kg pro Saison sind Packpressen oder kontinuierlich arbeitende Bandpressen die wirtschaftlichste Lösung.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Saftausbeute. Während einfache Spindelpressen bei Äpfeln rund 50–60 % Ausbeute erzielen, schaffen hydraulische Packpressen 70–80 %. Die Investition in eine leistungsfähigere Presse amortisiert sich daher oft schon in der zweiten oder dritten Saison – besonders wenn das Obst vom eigenen Betrieb stammt und keine Zukaufskosten anfallen. Achten Sie beim Kauf auch auf die Pressdauer pro Charge: Moderne Hydraulikpressen benötigen nur 15–20 Minuten, während Spindelpressen deutlich länger brauchen.

Warum muss das Obst vor dem Pressen gemahlen werden?

Das Zerkleinern des Obstes vor dem Pressen ist ein entscheidender Arbeitsschritt, der die Saftausbeute um 20–30 % steigern kann. Eine Obstmühle zerstört die Zellstruktur der Früchte und erzeugt eine gleichmäßige Maische, aus der sich der Saft wesentlich leichter auspressen lässt. Besonders bei harten Obstsorten wie Äpfeln, Quitten und unreifen Birnen ist das Mahlen unverzichtbar – ohne Vorzerkleinerung bleibt ein Großteil des Saftes im Trester zurück.

Für die meisten Betriebe empfiehlt sich die Kombination aus Mühle und Presse als aufeinander abgestimmtes System. Elektrische Obstmühlen mit Edelstahl-Schneidwerk verarbeiten je nach Modell 500–2.000 kg pro Stunde und lassen sich problemlos an den Rhythmus der Presse anpassen. Bei kleineren Mengen sind auch handbetriebene Walzenmühlen eine kostengünstige Alternative. Wichtig ist, dass die Maische-Konsistenz zur jeweiligen Pressenart passt: Für Korbpressen sollte die Maische etwas gröber sein als für Packpressen, um den Saftabfluss nicht zu blockieren.

Was ist der Unterschied zwischen Korb-, Pack- und Bandpressen?

Die drei Haupttypen unterscheiden sich grundlegend in Arbeitsweise, Kapazität und Saftausbeute. Korbpressen (auch Spindelpressen genannt) sind die klassische Variante: Das Obst wird in einen gelochten Holz- oder Edelstahlkorb gefüllt und von oben mit einer Spindel oder Hydraulik zusammengepresst. Sie eignen sich für Chargen von 10–100 Litern und erzielen eine Ausbeute von 50–65 %. Packpressen arbeiten mit übereinander geschichteten Presstüchern, in denen die Maische portionsweise eingefüllt wird. Durch den gleichmäßigen Druck von bis zu 300 bar erreichen sie 70–80 % Saftausbeute und sind der Standard in professionellen Mostereien.

Bandpressen hingegen arbeiten kontinuierlich: Die Maische wird zwischen zwei umlaufenden Filterbändern ausgepresst, was einen unterbrechungsfreien Betrieb ermöglicht. Sie kommen vor allem in Großbetrieben und Lohnmostereien zum Einsatz, die täglich mehrere Tonnen Obst verarbeiten. Die Anschaffungskosten sind entsprechend höher, dafür ist der Durchsatz um ein Vielfaches größer. Für den durchschnittlichen Obstbaubetrieb bietet eine hydraulische Korbpresse das beste Verhältnis aus Investition, Saftausbeute und Handhabung – gebrauchte Modelle von Voran oder Lancman sind auf Landwirt.com oft schon ab wenigen hundert Euro erhältlich.

Worauf sollte ich beim Kauf einer gebrauchten Obstpresse achten?

Bei gebrauchten Obstpressen verdienen einige Bauteile besondere Aufmerksamkeit. Prüfen Sie bei hydraulischen Pressen zunächst den Zustand der Hydraulikzylinder und Dichtungen – Ölverlust oder schwergängige Kolben deuten auf fälligen Verschleiß hin. Bei Korbpressen aus Holz achten Sie auf Risse, Verformungen und Schimmelbefall an den Dauben, denn diese Teile lassen sich nur aufwendig ersetzen. Edelstahl-Korbpressen sind hier im Vorteil, da sie korrosionsbeständig und lebensmittelsicher sind. Bekannte Hersteller wie Voran, Hydro, Lancman und Speidel bieten oft auch nach Jahren noch Ersatzteile an, was den Kauf eines Gebrauchtgeräts deutlich sicherer macht.

Lassen Sie sich vom Verkäufer nach Möglichkeit eine Funktionsvorführung geben und prüfen Sie den Pressdruck sowie die Dichtheit aller Verbindungen. Achten Sie auch auf das Baujahr und die bisherige Einsatzmenge – eine Presse, die nur saisonal wenige Wochen im Jahr lief, hat oft noch jahrzehntelange Restlebensdauer. Vergleichen Sie die Preise auf Landwirt.com mit den aktuellen Neupreisen der Hersteller: Gebrauchte Hydraulikpressen werden häufig zwischen 30 und 50 % unter dem Listenpreis gehandelt, was sie besonders für Einsteiger in die Direktvermarktung attraktiv macht.