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Forstmulchen kaufen & verkaufen

Professionelles Forstmulchen als Lohnarbeit – Flächen freimulchen, Aufforstungsvorbereitung, Trassenfreihaltung und Sturmholzaufräumung. Weitere Lohnarbeiten: Holzschlägerung, Energieholzgewinnung, Rekultivierungsarbeiten und Erdbauarbeiten.

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Forstmulchen – Flächen professionell freimulchen

Forstmulchen ist die effizienteste Methode, um verwachsene Flächen, Schlagabraum und Jungwuchs zu beseitigen. Spezielle Forstmulcher zerkleinern Gehölze bis 20 cm Durchmesser direkt am Standort – ohne Abfuhr, ohne Verbrennen. Das Mulchgut verrottet am Boden und fördert die Humusbildung. Einsatzbereiche: Aufforstungsflächen vorbereiten, Weiden und Almen freimulchen, Trassen unter Stromleitungen freihalten, Sturmschäden aufräumen und verwilderte Flächen wieder nutzbar machen. Auf landwirt.com finden Sie Forstmulch-Lohnunternehmer mit Maschinen von Seppi, FAE oder Ahwi.

Was kostet Forstmulchen pro Stunde?

Richtwerte für Lohn-Forstmulchen: Traktor-Forstmulcher (120–200 PS) ca. 100–150 €/Stunde, Bagger mit Forstmulchkopf ca. 120–180 €/Stunde, Spezialmaschinen (z.B. FAE, PrimeTech) ca. 150–250 €/Stunde. Alternativ wird pro Hektar abgerechnet: ca. 1.500–4.000 €/ha je nach Bewuchsdichte und Hangneigung. Im Steilgelände (über 40 % Neigung) sind Raupenfahrzeuge nötig – ca. 30 % Aufpreis. Tipp: Lassen Sie sich vor dem Auftrag ein Angebot pro Hektar machen – das ist kalkulierbarer als Stundenabrechnung.

Forstmulchen oder Roden – was ist besser?

Forstmulchen zerkleinert Gehölze am Standort – kein Abtransport nötig, Boden bleibt weitgehend intakt, Erosionsschutz durch Mulchauflage. Ideal für: Weiden freimulchen, Trassen, Aufforstungsvorbereitung. Roden (Stubben fräsen oder reißen) entfernt auch Wurzelstöcke – nötig wenn danach gepflügt oder gebaut werden soll. Roden ist teurer (2.000–5.000 €/ha) und hinterlässt offenen Boden. In Hanglagen ist Forstmulchen fast immer die bessere Wahl, da der Boden geschützt bleibt. Für die anschließende Rekultivierung bieten viele Mulch-Unternehmer Kombi-Pakete an.

Brauche ich eine Genehmigung für Forstmulchen?

Das hängt von der Fläche und dem Zeitpunkt ab: In Naturschutzgebieten und Biotopen ist Forstmulchen genehmigungspflichtig. Außerhalb der Vogelbrutzeit (Oktober–Februar) ist das Freimulchen von Hecken und Gehölzen generell weniger problematisch. Im Wald (laut Forstgesetz) braucht man für Kahlschläge eine Rodungsbewilligung. Auf landwirtschaftlichen Flächen (Almweiden, verwachsene Äcker) ist das Freimulchen in der Regel ohne Genehmigung möglich, solange keine geschützten Biotope betroffen sind. Tipp: Klären Sie vorab mit der Bezirksverwaltungsbehörde oder dem Forstamt, ob eine Meldung erforderlich ist.