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Energieholzgewinnung als Lohnarbeit für Forst & Landwirtschaft

Professionelle Energieholzgewinnung als Lohnarbeit - Hackschnitzelproduktion, Brennholzaufbereitung und Biomasse-Ernte. Weitere Lohnarbeiten: Holzschlägerung, Forstmulchen und Transporte.

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In der Kategorie Lohnarbeit Energieholzgewinnung finden Sie spezialisierte Dienstleister, die sich auf die Ernte, Aufarbeitung und Logistik von Energieholz (Brenn- und Hackschnitzelholz) fokussieren. Ob Schlagraummulchen, Rückezug, Vollernter oder Hackschnitzelaufbereitung – unsere gelisteten Lohnunternehmer verfügen über moderne Forstmaschinen, Holzhäcksler und Rückewagen, um Biomasse effizient zu gewinnen und termingerecht bereitzustellen. Von der Flächenvorbereitung bis zur Verladung übernehmen erfahrene Teams alle Arbeitsschritte, damit Sie sich voll auf Ihre Energieholzprojekte konzentrieren können.

Warum Lohnarbeit Energieholzgewinnung?

Investitions- und Wartungskosten senken

Hochwertige Forst- und Erntetechnik (Vollernter, Forwarder, Schlepper mit Schlegelmulcher) ist teuer in Anschaffung und wartungsintensiv. Durch Lohnarbeit mieten Sie diese Geräte nur bei Bedarf und sparen so Kapitalbindung und Instandhaltungskosten.


Fachgerechte und nachhaltige Holznutzung

Professionelle Lohnunternehmer kennen die einschlägigen Regeln der Betriebsplanung, Boden- & Gewässerschutzauflagen und Naturschutzbestimmungen (z. B. Vermeidung von Wildtierruhezonen). Dadurch ist eine nachhaltige und rechtssichere Energieholzernte gewährleistet.


Hohe Schlagkraft und Effizienz

Mit modernsten Rückezügen, Forwardern und Harvester-Anlagen werden Bäume schnell aufgearbeitet, entrindet und in vorgegebene Längen geschnitten. Anschließend erzeugen mobile oder stationäre Hackschnitzelwerke direkt vor Ort optimal kalibriertes Biomaterial.


Was kostet Hackschnitzelproduktion als Lohnarbeit?

Richtwerte für Lohn-Hackschnitzelproduktion: Mobiler Hacker (Trommel- oder Scheibenhacker) ca. 15–25 €/Schüttraummeter (Srm), Großhacker (z.B. Jenz, Eschlböck) ca. 10–18 €/Srm bei großen Mengen. Dazu kommen Transportkosten von ca. 3–6 €/Srm. Alternativ wird pro Stunde abgerechnet: Großhacker ca. 300–500 €/Stunde (Durchsatz 30–80 Srm/h). Tipp: Lassen Sie das Holz vor dem Hacken mindestens 6 Monate trocknen – feuchte Hackschnitzel bringen weniger Erlös und können im Lager schimmeln.

Welche Hackschnitzelqualität wird für Heizungen benötigt?

Für Hackschnitzelheizungen (bis 100 kW) werden Qualitätshackschnitzel nach ÖNORM/EN ISO 17225 benötigt: Wassergehalt unter 30 % (ideal 20–25 %), Stückgröße P16S–P45S (Kantenlänge 3–45 mm), Aschegehalt unter 1 %. Für Biomassekraftwerke sind die Anforderungen geringer – auch gröbere und feuchtere Hackschnitzel werden akzeptiert. Preise (2024/25): Qualitätshackschnitzel W30 ca. 25–35 €/Srm, Industriehackschnitzel ca. 15–22 €/Srm. Auf landwirt.com inserieren Lohnunternehmer mit kalibrierten Hackern, die gleichmäßige Qualität liefern.

Lohnt sich Energieholz als Einnahmequelle für Landwirte?

Ja, besonders für Betriebe mit eigenem Wald oder Kurzumtriebsplantagen (KUP). Rechnung: Bei einem Hackschnitzelpreis von 25–35 €/Srm und Erntekosten von 12–18 €/Srm bleibt ein Deckungsbeitrag von ca. 10–17 €/Srm. Ein Hektar Wald liefert bei der Durchforstung ca. 30–50 Srm Hackschnitzel. KUP (Pappel, Weide) bringen 50–80 Srm/ha/Jahr. Zusätzlich können Landwirte die Holzschlägerung als Lohnarbeit anbieten und so doppelt verdienen. Auf landwirt.com finden Sie sowohl Hackschnitzel-Anbieter als auch Lohnunternehmer für die Aufbereitung.