Der Bayerische Gebirgsschweißhund entstand im 19. Jahrhundert durch Kreuzung des Hannoversch Schweißhundes mit leichteren Gebirgsbracken. Ziel war ein wendiger, ausdauernder Schweißhund, der auch in steilem Gelände sicher arbeiten kann. Heute ist er der meistgeführte Schweißhund in den Alpenländern Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Mit einer Schulterhöhe von 44 bis 52 cm und einem Gewicht von 20 bis 30 kg ist der BGS ein mittelgroßer, kompakter Hund mit kräftigem Körperbau. Sein dichtes, anliegendes Fell ist meist rotbraun bis hirschrot. Charakterlich ist er ruhig, besonnen und im Haus angenehm unauffällig — auf der Fährte jedoch konzentriert und ausdauernd. Im Vergleich zu anderen Jagdhunden wie dem Münsterländer ist er weniger vielseitig, dafür aber auf die Nachsuche hochspezialisiert.