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Getreideverarbeitung für Trocknung, Lagerung und Aufbereitung

Silos, Trocknungsanlagen, Reinigung, Mahl- und Mischanlagen für Getreide auf Landwirt.com

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Getreideverarbeitung / Sonstige

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Getreideverarbeitung: Technik für die innerbetriebliche Aufbereitung

Die betriebliche Getreideverarbeitung umfasst alle Technikbereiche zwischen Ernte und Vermarktung oder Verfütterung. Dazu gehören Annahme und Vorreinigung per Trieur oder Aspirationsreiniger, Trocknung mit Satz- oder Durchlauftrocknern von 3 bis 30 t/h, Lagerung in Flachlagern oder Getreidesilos aus Wellblech, GFK oder Holz, sowie die Aufbereitung per Getreidequetsche, Mahl- und Mischanlage für die Mischfutterherstellung am Betrieb. Entsprechende Fördertechnik (Elevatoren, Schnecken, Gebläse) ist in einer separaten Kategorie gelistet.

Zentrale Hersteller im deutschsprachigen Raum sind Riela, Mayer, Kongskilde, Neuero, Schmidt-Seeger, Petkus, Stela Laxhuber, Sukup, Büttner, Brüxel, Mafa und Mühldorfer. Moderne Anlagen setzen auf niedrigen Energieverbrauch, Wärmerückgewinnung, Staubfreiheit (ATEX-konform) und die Einbindung in die Hofdatenkommunikation. Weitere Kategorien finden Sie unter Getreidesilos, Trocknungsanlagen, Getreidereinigung, Mahlen und Mischen, Getreidequetschen sowie Förderanlagen.

Was kostet eine komplette Getreideverarbeitungsanlage?

Eine einfache Annahme-, Reinigungs- und Lageranlage mit 2 Silos à 100 t, Vorreiniger und Fördertechnik beginnt bei 45.000 bis 80.000 Euro gebraucht und 120.000 bis 180.000 Euro neu. Ein Durchlauftrockner mit 15 t/h Leistung plus Zubehör liegt gebraucht bei 35.000 bis 80.000 Euro. Eine Mahl- und Mischanlage für den Eigenbedarf von 1 bis 2 t/h kostet gebraucht 8.000 bis 25.000 Euro. Komplettanlagen für einen 1.500 ha Ackerbaubetrieb liegen bei 350.000 bis 900.000 Euro je nach Automatisierungsgrad.

Eigene Getreideverarbeitung oder Lohnarbeit: Was rentiert sich?

Die eigene Verarbeitung rentiert sich ab etwa 100 bis 150 Hektar Getreide oder bei Schweine- und Rinderhaltung mit eigener Futterverwertung. Kostenpunkte pro Tonne: Trocknung 12 bis 20 Euro/t, Lagerung 5 bis 10 Euro/t pro Jahr, Mahlen und Mischen 4 bis 8 Euro/t. Eigene Lagerung erlaubt Vermarktung zum gewünschten Zeitpunkt und senkt Erlösschwankungen. Bei Bio-Betrieben zahlt sich Eigenverarbeitung schneller aus, da Lohndienstleister rar und teurer sind.

Welche gesetzlichen Anforderungen gelten für Getreidelagerung und Verarbeitung?

Relevante Regelungen sind die EU-Futtermittelhygieneverordnung 183/2005 mit HACCP-Pflicht für Eigenverarbeiter, das Futtermittelrecht mit Registrierungspflicht, die ATEX-Richtlinie für staubexplosionsgefährdete Bereiche, das AwSV bzw. Wasserhaushaltsgesetz für Silage- und Kraftstoffbereiche und der Arbeitsschutz mit Silo-Einstiegsvorschriften. Für Biogetreide sind EU-Öko-Verordnung 2018/848 und Zertifizierungskontrollen zusätzlich einzuhalten. Achten Sie beim Kauf auf CE-Konformität und korrekte Sicherheitstechnik.

Worauf beim Kauf gebrauchter Getreideverarbeitungsanlagen achten?

Prüfen Sie Wandstärken und Korrosion der Silos (bei Wellblechsilos ab 15 Jahren oft wirtschaftliche Grenze), Dichtigkeit und Funktion der Schleusen, Zustand der Brenner und Wärmetauscher bei Trocknern, Kondition der Fördertechnik sowie ATEX-Konformität der Stromverteilung. Lassen Sie statische Prüfberichte vorlegen, vor allem bei Silos ab 500 t. Bei Gebrauchttrocknern ist die Effizienz (kWh/t Wasserentzug) zu kontrollieren, da ältere Anlagen deutlich höhere Betriebskosten verursachen.