Getreidetrocknung ist Voraussetzung für lagerfähige Ware unter 14,5 Prozent Feuchte (bei Raps unter 9 Prozent). Im Einsatz sind Satztrockner mit Stapel- oder Umluftprinzip für Mengen bis 50 Tonnen pro Charge (Stela, Riela, Mepu, Mafa), Durchlauftrockner (Schachttrockner mit Gegenstromführung) für Tagesmengen von 5 bis 60 Tonnen pro Stunde (Stela Laxhuber, Büttner, Cimbria, Riela GDT) sowie Bandtrockner und Container-Mobiltrockner für saisonale Einsätze.
Energieträger sind Heizöl, Gas, Holzhackschnitzel, Pellets oder Biogas-Wärme. Spezifische Energieverbräuche liegen bei modernen Anlagen zwischen 900 und 1.200 kcal pro kg Wasserentzug, bei älteren Anlagen deutlich höher (1.400 bis 1.800 kcal/kg Wasser). Wärmerückgewinnungssysteme senken den Verbrauch zusätzlich um 10 bis 20 Prozent. Weitere Technik finden Sie unter Getreidesilos, Getreidereinigung, Förderanlagen sowie in der Übersicht Getreideverarbeitung.