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Getreidetrockner und Trocknungsanlagen kaufen

Satztrockner, Durchlauftrockner und Schachttrockner für Getreide und Mais

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Getreideverarbeitung / Sonstige

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Trocknungsanlagen: Bauarten und Leistungsbereiche

Getreidetrocknung ist Voraussetzung für lagerfähige Ware unter 14,5 Prozent Feuchte (bei Raps unter 9 Prozent). Im Einsatz sind Satztrockner mit Stapel- oder Umluftprinzip für Mengen bis 50 Tonnen pro Charge (Stela, Riela, Mepu, Mafa), Durchlauftrockner (Schachttrockner mit Gegenstromführung) für Tagesmengen von 5 bis 60 Tonnen pro Stunde (Stela Laxhuber, Büttner, Cimbria, Riela GDT) sowie Bandtrockner und Container-Mobiltrockner für saisonale Einsätze.

Energieträger sind Heizöl, Gas, Holzhackschnitzel, Pellets oder Biogas-Wärme. Spezifische Energieverbräuche liegen bei modernen Anlagen zwischen 900 und 1.200 kcal pro kg Wasserentzug, bei älteren Anlagen deutlich höher (1.400 bis 1.800 kcal/kg Wasser). Wärmerückgewinnungssysteme senken den Verbrauch zusätzlich um 10 bis 20 Prozent. Weitere Technik finden Sie unter Getreidesilos, Getreidereinigung, Förderanlagen sowie in der Übersicht Getreideverarbeitung.

Was kostet ein gebrauchter Getreidetrockner?

Kleine Satztrockner für 5 bis 10 Tonnen Charge sind gebraucht ab 6.000 bis 18.000 Euro erhältlich. 30-50-Tonnen-Satztrockner liegen zwischen 20.000 und 55.000 Euro. Durchlauftrockner 5-10 t/h kosten gebraucht 30.000 bis 75.000 Euro, 15-20 t/h 60.000 bis 140.000 Euro und 30-50 t/h 120.000 bis 280.000 Euro. Neue energieeffiziente Anlagen mit Wärmerückgewinnung liegen rund 20 bis 30 Prozent höher. Mobile Containertrockner sind ab 25.000 Euro gebraucht verfügbar.

Welcher Trockner für welchen Betrieb?

Betriebe unter 80 ha Getreide kommen mit einem Satztrockner 10 bis 30 t Chargengröße aus. Betriebe 80 bis 300 ha setzen meist auf Durchlauftrockner 5 bis 10 t/h. Großbetriebe ab 500 ha benötigen Durchlauftrockner 15 bis 30 t/h oder mehr. Bei Mais-Trocknung ist die doppelte Durchsatzleistung einzuplanen, da der Wasserentzug von 35 auf 14 Prozent 3 bis 4 Mal so hoch ist wie bei Weizen (von 18 auf 14 Prozent). Für Biobetriebe lohnen Trockner mit klarer Getreide-Chargentrennung.

Was kostet das Trocknen pro Tonne?

Die variablen Trocknungskosten pro Tonne Getreide bei 3 Prozent Wasserentzug liegen bei 6 bis 12 Euro (Heizöl oder Gas), bei Hackschnitzel-Feuerung 3 bis 6 Euro, bei Mais mit 20 Prozent Wasserentzug 25 bis 40 Euro. Hinzu kommen Stromkosten 0,5 bis 1,5 Euro pro Tonne sowie Fixkosten für Abschreibung und Wartung. Gute Wärmerückgewinnung, optimale Regelung und staubfreier Betrieb senken die Kosten deutlich.

Worauf beim Kauf eines gebrauchten Trockners achten?

Prüfen Sie Zustand von Brenner, Wärmetauscher, Ventilatoren, Schleusen und Schüttwänden. Rauchgasabkühlung und Wärmerückgewinnung sind Effizienzfaktoren. Kontrollieren Sie ATEX-Zone-Konformität, Sicherheitsventile und Brandschutzklappen. Fordern Sie Rauchgasmessprotokolle, Emissionswerte und Wartungslisten. Lassen Sie die Steuerungselektronik und Sensorik prüfen, da veraltete Regelungen erhebliche Mehrkosten im Betrieb verursachen.