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Mahl- und Mischanlagen für Futtermittel

Hammermühlen, Walzenstühle und Vertikalmischer für die Hoffutterherstellung

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Getreideverarbeitung / Sonstige

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Mahl- und Mischanlagen: Technik für die Hofmischung

Mahlanlagen schroten oder mahlen Getreide zu Futter- oder Mehlqualitäten. Am häufigsten sind Hammermühlen mit Schlagwerkzeugen und Siebkorb (Lochgrößen 2 bis 8 mm), die universell für Weizen, Gerste, Hafer und Mais einsetzbar sind. Walzenstühle liefern gleichmäßiger gemahlenes Produkt bei geringerem Mehlanteil und eignen sich besonders für Schweinemast und Milchvieh. Mischanlagen sind als Vertikalmischer, Horizontalmischer mit Wendelschnecken oder Paddelmischer ausgeführt. Typische Kapazitäten liegen zwischen 500 kg und 5 Tonnen pro Charge.

Hersteller sind Mafa, Mayer, Skiold, Kongskilde, Buschhoff, Gruber, Mühldorfer, Murska, Awila und Dinnissen. Moderne Hofmischanlagen arbeiten mit Rezeptursteuerung, automatischer Komponentenwiegung und Anbindung an Herdenmanagement-Software. Weitere Technik finden Sie unter Getreidequetschen, Mahl- und Mischanlagen für Fütterung sowie in den Übersichten Getreideverarbeitung und Fütterungstechnik.

Was kostet eine gebrauchte Mahl- und Mischanlage?

Einfache Hammermühlen mit 5 bis 15 kW Antrieb sind gebraucht ab 1.000 bis 3.500 Euro erhältlich. Kombinierte Mahl- und Mischwagen (Skiold, Buschhoff, Mühldorfer) liegen zwischen 3.500 und 18.000 Euro. Stationäre Hofmischanlagen 1-2 t/h mit Vertikalmischer und Rezeptursteuerung kosten gebraucht 8.000 bis 25.000 Euro. Profianlagen 4-8 t/h mit Flüssigzugabe und automatischer Zuteilung liegen zwischen 25.000 und 80.000 Euro gebraucht, neu 45.000 bis 140.000 Euro.

Walzenstuhl oder Hammermühle: Was ist besser?

Walzenstühle mahlen mit zwei gegenläufigen Riffelwalzen und liefern eine gleichmäßigere Struktur mit deutlich weniger Feinmehl (unter 5 Prozent) bei geringerem Energiebedarf. Ideal für Schweinemast und Milchvieh, wo strukturreiches Futter gewünscht ist. Hammermühlen sind günstiger in der Anschaffung und flexibler beim Sieb-Wechsel, liefern aber höhere Mehlanteile und höheren Energiebedarf pro Tonne. Für Legehennen- und Geflügelfutter haben Hammermühlen weiterhin Vorteile durch feine Partikelgrößen.

Wie funktioniert eine Hofmischanlage mit Rezeptursteuerung?

Die Anlage nimmt Rezepturen aus einer Datenbank (z. B. Milchvieh: 40 Prozent Mais, 30 Prozent Gerste, 20 Prozent Weizen, 10 Prozent Proteinergänzer) und steuert über Schleusen und Wiegebehälter die einzelnen Komponenten aus den Silos. Der Mischer arbeitet je nach Größe 2 bis 8 Minuten pro Charge, anschließend wird das fertige Futter in einen Fertigfutterbehälter oder direkt auf den Futterwagen übergeben. Flüssigkomponenten (Melasse, Sojaöl) werden über Dosierpumpen zugeführt.

Worauf beim Kauf gebrauchter Mahl- und Mischanlagen achten?

Prüfen Sie bei Hammermühlen Siebzustand, Schlägerabnutzung und Rotorwuchtung. Bei Walzenstühlen den Riffelzustand und das Lagerspiel der Walzen. Mischer müssen gleichmäßig mischen; ein Mischprobetest mit Tracer ist dringend empfohlen. Kontrollieren Sie Wiegezellen, Steuerungssoftware und Elektroinstallation auf CE- und ATEX-Konformität. Fordern Sie Wartungsnachweise, Betriebsstunden und Durchsatzleistung in Tonnen pro Jahr an.