Landwirt.com

Getreidesilos für Lagerung von Getreide und Schüttgut

Wellblech-, Trapezblech- und Flachsilos gebraucht sowie neu auf Landwirt.com

Derzeit gibt es keine Angebote zu Ihrer Suche.

Möchten Sie automatisch über neue Angebote zu dieser Suche informiert werden?

Weitere Treffer die Sie interessieren könnten:

Sonstige 270
Gebrauchtmaschine
Sonstige 270

7.826.245 дин 

  • Bj. 2017

== Mer informasjon (NO) == mascus_category: othertractoracc Please provide reference number upon request: 3602 See en.landbrukssalg.no/3602 for more images Specif

Landbrukssalg.no AS

NO

7080 H Trondheim – Tromsø

Landbrukssalg.no AS
Getreideverarbeitung / Sonstige

Premium Plus Händler

Getreidesilos: Bauarten, Kapazitäten und Anwendungen

Getreidesilos dienen der langfristigen Lagerung von Weizen, Gerste, Mais, Raps und anderem Schüttgut. Typische Bauarten sind Wellblech-Rundsilos aus verzinktem Stahl mit Durchmessern von 3,8 bis 30 m und Füllhöhen bis 30 m (Kapazitäten von 25 bis 12.000 Tonnen), Trapezblech- und GFK-Silos für kleinere Mengen, Innensilos aus Holz oder Trapezblech in bestehenden Hallen sowie Flachlager mit Stützwand- oder Trapezschüttung. Hersteller sind Riela, Mayer, Privé, Brock, Neuero, Sukup, BHM, Symaga und Kepler Weber.

Entscheidend sind Grundplatte (Bodenbelüftung erforderlich bei Langzeitlagerung ab 3 Monaten), Entnahmetechnik (Zentralauslauf, Räumschnecke oder Kegelbodensilo), Belüftungsleistung (typisch 6 bis 12 m³/h pro Tonne Getreide) und Einfülltechnik (Dach- oder Seitenbefüllung). Weitere relevante Technik finden Sie unter Trocknungsanlagen, Getreidereinigung, Förderanlagen sowie in der Getreideverarbeitung.

Was kostet ein gebrauchtes Getreidesilo?

Ein 50-t-Innensilo aus Trapezblech ist gebraucht ab 1.200 bis 3.000 Euro erhältlich. Wellblech-Außensilos 100-200 t liegen zwischen 6.000 und 18.000 Euro. Standardsilos 300-500 t mit Belüftung bewegen sich bei 15.000 bis 40.000 Euro gebraucht, 800-1.500 t Silos zwischen 35.000 und 95.000 Euro. Neue Silos 500 t inklusive Fundament, Leiter, Dach und Befüllstutzen kosten 60.000 bis 110.000 Euro, 2.000-t-Großsilos 180.000 bis 300.000 Euro.

Welches Silo für welche Nutzung?

Für saisonale Zwischenlagerung bis zur Vermarktung nach der Ernte genügen Wellblech-Außensilos mit Belüftungssystem. Für Langzeitlagerung ab 6 Monaten sind Silos mit aktiver Kühlung über Klimagerät oder Umluft empfehlenswert. Für den Bio-Anbau werden oft kleinere Kompartimente bevorzugt, um Sorten- und Qualitätstrennung zu gewährleisten. Kegelbodensilos eignen sich für Schüttgut mit schlechter Rieselfähigkeit (z. B. grobe Ölsaaten), Flachsilos mit Bodenschnecke für große Lagermengen in Hallen.

Welche Belüftung braucht ein Getreidesilo?

Bei Langzeitlagerung ist aktive Belüftung mit 6 bis 12 m³ Luft pro Stunde und Tonne Getreide zur Temperaturführung notwendig. Kalte Nachtluft (im Herbst und Winter) senkt die Korntemperatur auf 5 bis 12 Grad C und verhindert Käfer, Schimmel und Milben. Moderne Systeme nutzen Temperatur- und Feuchtesensoren in 3 bis 5 Messebenen, die automatisch die Belüftung steuern. Bei Einlagerfeuchten über 14,5 Prozent ist eine Trocknung vor der Einlagerung Pflicht.

Worauf beim Kauf eines gebrauchten Getreidesilos achten?

Prüfen Sie Wandstärken, Dichtheit, Korrosion (insbesondere am Bodenring und Schüttauslass), Zustand von Dach und Befüllklappen, Tragfähigkeit des Fundaments und Zustand der Belüftung. Lassen Sie vor dem Kauf eine statische Berechnung für den neuen Standort durchführen, besonders wenn das Silo umgesetzt wird. Eine Füllprobe und Leerprobe für Räumschnecke oder Kegelboden gibt Aufschluss über den tatsächlichen Zustand. Fordern Sie Serviceprotokolle und Baujahrsangaben an.