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Getreidequetschen für Hafer, Gerste und Mais

Walzenquetschen für die Hoffutterherstellung und Feuchtgetreide-Silierung

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Getreideverarbeitung / Sonstige

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Getreidequetschen: Arbeitsweise und Einsatzbereiche

Getreidequetschen sind Walzenmühlen mit zwei horizontal oder diagonal angeordneten Walzen, die Getreidekörner flach quetschen. Dadurch wird die Stärke besser verdaulich aufgeschlossen (Aufschlussgrad um 10 bis 15 Prozent gesteigert), Staub wird vermieden und die Futterqualität bleibt strukturreich. Anwendungsbereiche sind Schweinemast, Milchvieh, Mutterkuhhaltung und besonders Feuchtgetreide-Silierung, bei der Körnermais oder Feuchtweizen bei 30 bis 40 Prozent Feuchte direkt von der Ernte gequetscht und mit Silierkonservierer einsiliert wird.

Typische Durchsätze liegen bei 1 bis 15 t/h je nach Walzenbreite und Antriebsleistung. Führende Hersteller sind Murska, Gruber, Mayer, Mandam, Dominator, Buschhoff, Scania Agri und Awila. Weitere Technik finden Sie unter Mahl- und Mischanlagen, Mahl- und Mischanlagen für Fütterung, Förderanlagen sowie in der Getreideverarbeitung.

Was kostet eine gebrauchte Getreidequetsche?

Kleine Getreidequetschen mit 1 bis 2 t/h sind gebraucht ab 1.500 bis 4.000 Euro erhältlich. Hofquetschen 3-5 t/h mit 15 bis 22 kW Antrieb liegen zwischen 3.500 und 10.000 Euro. Profiquetschen 6-10 t/h (Murska 1400S, Gruber Mega, Awila SuperQuetsch) kosten gebraucht 8.000 bis 25.000 Euro, neu 18.000 bis 45.000 Euro. Große Feuchtgetreidequetschen mit 15 t/h und Konservierer-Dosierung (Murska 2000S CB oder BioPack) liegen gebraucht zwischen 30.000 und 75.000 Euro.

Feuchtgetreide-Silierung: Vorteile und Technik

Bei der Feuchtgetreide-Silierung (Crimping) wird Getreide oder Körnermais bei 25 bis 40 Prozent Feuchte geerntet, direkt gequetscht, mit Konservierer versehen (Propionsäure, biologische Silierzusätze) und in Silos, Foliensilos oder Schläuchen eingelagert. Vorteile sind wegfallende Trocknungskosten (Einsparung 8 bis 15 Euro pro Tonne), hohe Verdaulichkeit, geringer Staubanfall und Unabhängigkeit vom Erntetermin bei nassen Wetterperioden. Besonders geeignet für Milchvieh, Mutterkühe und Mast-Rinder.

Welche Walzenbreite und Leistung ist nötig?

Für die Hoffutterherstellung bei 50 bis 100 Rindern reicht eine Quetsche mit 2-3 t/h Durchsatz (Walzenbreite 400 bis 500 mm). Bei 150 bis 300 Rindern sind 4 bis 6 t/h (Walzenbreite 600 bis 750 mm) sinnvoll. Für Feuchtgetreide-Silierung eines Ernteeinsatzes sind 8 bis 15 t/h üblich, damit der Silo im Tagesrhythmus befüllt wird. Der spezifische Energiebedarf liegt bei 0,8 bis 1,5 kWh pro Tonne Getreide.

Worauf beim Kauf einer gebrauchten Getreidequetsche achten?

Prüfen Sie Walzenzustand (Riffeln sollten scharf sein, Walzenabstand gleichmäßig einstellbar), Lagerspiel, Antriebsriemen oder Zahnräder sowie den Elektromotor. Dosiertrichter und Auslaufschnecke müssen frei von Korrosion sein. Bei Kombiquetschen mit Konservierer-Dosierpumpe sind Pumpenzustand und Säureresistenz der Leitungen zu prüfen. Fordern Sie Betriebsstundenangaben, Durchsatzprotokolle und Wartungsbelege an.