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Spezialmaschinen für den Gemüsebau gebraucht kaufen

Pflanzmaschinen, Sämaschinen, Hackgeräte und weitere Spezialtechnik für Gemüsebaubetriebe

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LVA Landtechnik GmbH

DE

39171 Sülzetal OT Altenweddingen

Gemüsebau / Grimme

  3 Tage online

Spezialmaschinen im Gemüsebau: Überblick und Einsatzgebiete

Neben den klassischen Haupttechnikfeldern Ernte, Sortierung, Bodenbearbeitung und Waschen umfasst der moderne Gemüsebau eine Vielzahl an Spezialmaschinen, die für Präzision, Arbeitsersparnis und Ertragssteigerung sorgen. Dazu zählen vollautomatische Pflanzmaschinen für Topfballen und Erdpresstöpfe (Checchi und Magli Trium, Ferrari Futura, Hortensa, Fedele Mario), Präzisionssämaschinen für Feingemüse (Agricola Italiana, Gaspardo Orietta, Monosem MS, Nodet Pneumasem), kameragesteuerte Hackgeräte mit Reihenführung (Garford Robocrop, Steketee IC Weeder, Schmotzer Venterra, Einböck Chopstar), sowie Bewässerungstechnik wie Tropfbewässerungsanlagen und Beregnungsmaschinen (Bauer Rainstar, Irrimec, Ocmis, Casella).

Weitere wichtige Spezialgeräte sind Pflanzfolienverlegegeräte und Mulchfolienverleger (Agricola Italiana MS, Forigo, Checchi und Magli), Vliesabdeckgeräte, Reihenbedeckungstechnik gegen Frost und Schädlinge, spezielle Erntehilfsgeräte wie Spargelstechwagen, Gemüsebaubänder, Transportwagen und Gemüsebau-Packlinien. Einen Überblick aller Maschinen für den Gemüsebau finden Sie in der Kategorie Gemüsebau, passende Grundbearbeitung unter Bodenbearbeitungsmaschinen und Erntetechnik unter Erntemaschinen für den Gemüsebau.

Was kosten gebrauchte Spezialmaschinen für den Gemüsebau?

Einfache Einreihen-Pflanzmaschinen beginnen gebraucht bei 2.000 bis 4.500 Euro, mehrreihige vollautomatische Pflanzmaschinen (4 bis 8 Reihen) liegen zwischen 12.000 und 60.000 Euro. Präzisionssämaschinen für Feingemüse mit pneumatischem System kosten gebraucht 3.500 bis 25.000 Euro. Kamerageführte Hackgeräte mit Sektionsabschaltung bewegen sich zwischen 15.000 und 90.000 Euro. Beregnungsmaschinen (Rainstar) gibt es gebraucht ab 6.000 Euro, Großanlagen mit 110 mm Schlauch und 500 m Länge kosten 25.000 bis 60.000 Euro. Mulchfolienverleger mit Pflanzeinrichtung liegen bei 4.000 bis 20.000 Euro.

Welche Pflanzmaschinen eignen sich für welches Gemüse?

Für Salat, Kohl, Brokkoli und Fenchel haben sich Karussell-Pflanzmaschinen mit Greiffingern (Checchi und Magli Trium, Ferrari Futura Maxi) etabliert, die Topfballen präzise alle 20 bis 50 cm setzen. Für Zwiebeln und Lauch werden Bandpflanzmaschinen verwendet. Tomaten und Paprika im Freiland werden meist mit vollautomatischen 2- bis 4-reihigen Pflanzern mit integrierter Wassergabe gesetzt. Für Erdbeeren und Spargel gibt es spezialisierte Rillenpflanzmaschinen. Moderne Maschinen lassen sich auf Reihenabstände von 30 bis 100 cm und Pflanzabstände von 15 bis 60 cm einstellen und pflanzen bei 3.000 bis 5.000 Jungpflanzen pro Stunde und Reihe.

Was leisten kameragesteuerte Hackgeräte im Gemüsebau?

Kameragesteuerte Hackgeräte erkennen über 3D-Kameras oder KI-basierte Bilderkennung einzelne Kulturpflanzen und steuern Hackschare oder rotierende Werkzeuge sekundenschnell um die Pflanzen herum. Systeme wie Garford Robocrop InRow, Steketee IC Weeder oder Ferrari Remoweed erreichen eine Genauigkeit von 5 bis 10 mm und Flächenleistungen von 0,5 bis 2 ha pro Stunde. Vorteile sind drastisch reduzierter Herbizideinsatz, niedrigere Handarbeitskosten im Biogemüsebau (minus 50 bis 80 Prozent) und bessere Bodenlockerung. Wichtig beim Kauf ist eine moderne Steuerungssoftware mit Updatemöglichkeit und ausreichend große Werkzeugvariation.

Welche Bewässerungstechnik ist für den Gemüsebau sinnvoll?

Im Freiland-Gemüsebau dominieren Beregnungsmaschinen (Rainstar) mit 75 bis 140 mm Schlauchdurchmesser und 200 bis 700 m Länge, die auf wechselnde Schläge flexibel eingesetzt werden können. Effizienter bezüglich Wasserverbrauch sind Tropfbewässerungsanlagen mit druckkompensierenden Tropfern (Netafim, Rivulis, Eurodrip), die bis zu 40 Prozent Wasser sparen und zusammen mit Fertigation eine gezielte Düngegabe erlauben. Gewächshäuser werden häufig mit Ebbe-Flut-Systemen, Tropfbewässerung oder Sprühnebelsystemen betrieben. Die Wahl hängt von Kultur, Fläche, Wasserressource und Arbeitswirtschaft ab.