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Waschanlagen für Gemüse und Kartoffeln gebraucht kaufen

Trommelwäscher, Bürstenwaschanlagen und Spargelwaschmaschinen für Gemüsebaubetriebe
Kozina P4T
Gebrauchtmaschine
Kozina P4T

Preis auf Anfrage

Kit renoviert Tromel Waschanlage. Geignet für Kartoffel, Rübe, Kren... Elektrischer Antrieb Gemüsebau Waschanlagen

Kozina Kranj, d.o.o.

SI

4000 Kranj

Gemüsebau / Kozina

  25-03-2022 12:24

Kozina BÜRSTETISCH SSK5T
Neumaschine
Kozina BÜRSTETISCH SSK5T

Preis auf Anfrage

Maschinenlange ca: 2000 mm Maschinenbreite ca. 900 mm Gewicht: 250 kg Bürstenanzahl: 13-14 Bürstenbreite: 600 mm Gummiabdeckung Hohenverstelbar Fahrwerk mit L

Kozina Kranj, d.o.o.

SI

4000 Kranj

Gemüsebau / Kozina

  16-04-2012 21:36

Gemüse-Waschanlagen: Typen, Technik und Einsatzgebiete

Waschanlagen im Gemüsebau dienen der schonenden Reinigung und Aufbereitung von Wurzel-, Knollen- und Blattgemüse vor der Vermarktung. Die gängigsten Bauformen sind Trommelwaschanlagen für Kartoffeln, Möhren, Sellerie und Rote Bete, Bürstenwaschanlagen für empfindlichere Produkte wie Karotten und Pastinaken, Stachelwaschanlagen mit Gummifingern für Radieschen, Schwemmkanäle für Salate und Spinat sowie Spargelwaschanlagen mit Hochdruckdüsen und sanften Bürsten.

Technische Kernparameter sind Stundenleistung (von 500 kg/h in der Direktvermarktung bis über 20 t/h in der Industrie), Wasserverbrauch (frisches Wasser 50 bis 500 Liter pro Tonne Gemüse, oft im Kreislauf mit Sedimentation oder Flotation gefahren), Trommellänge (2 bis 8 m), Bürstenbelegung und Antriebsleistung. Hochwertige Anlagen verwenden Edelstahl AISI 304 oder 316 in Food-Grade-Ausführung. Etablierte Hersteller sind Sormac, Herbort, Kronen, Finis, Tong, Upmann, Allround Vegetable Processing sowie für Spargel Hepro und Neubauer. Weitere Geräte für die Verarbeitung finden Sie unter Sortiermaschinen für den Gemüsebau, Erntegeräte in der Kategorie Erntemaschinen und den vollständigen Überblick in der Rubrik Gemüsebau.

Was kostet eine gebrauchte Gemüse-Waschanlage?

Kleine Trommelwaschanlagen für Direktvermarkter mit 500 bis 1.500 kg/h beginnen gebraucht bei 3.500 bis 12.000 Euro. Mittlere Bürsten- und Trommelwaschanlagen mit 2 bis 5 Tonnen Stundenleistung und Edelstahlausführung liegen zwischen 15.000 und 45.000 Euro. Industrielle Waschlinien mit Wasseraufbereitung, Kreislaufführung und Leistungen ab 8 t/h erreichen 60.000 bis über 200.000 Euro. Spargelwaschanlagen mit integriertem Vorsortierer bewegen sich gebraucht je nach Leistung zwischen 8.000 und 40.000 Euro.

Welche Waschanlage eignet sich für welches Gemüse?

Für Kartoffeln, Rote Bete und Sellerie werden robuste Trommelwaschanlagen mit gelochten Blechen oder Gummibahnen eingesetzt. Möhren und Karotten benötigen eine Kombination aus Trommel- und Bürstenwäsche, da eine reine Trommel die Oberfläche zu stark aufraut. Salate, Spinat und Kräuter werden im Schwemmkanal mit sanftem Luftperlbad gereinigt. Spargel erfordert spezielle Spargelwaschanlagen mit sanften Nylonbürsten und Hochdruckdüsen bei niedriger Drehzahl, um die empfindlichen Köpfe nicht zu beschädigen. Radieschen und Knoblauch werden in Stachelwalzen mit Gummifingern entlaubt und zugleich gewaschen.

Wie hoch ist der Wasserverbrauch und lässt sich Wasser rezirkulieren?

Moderne Waschanlagen arbeiten fast ausschließlich mit Kreislaufwassersystemen, bei denen das Waschwasser über Sedimentationsbecken, Absiebbänder, Hydrozyklone oder Flotationseinheiten gereinigt und wiederverwendet wird. Frischwasserverbrauch sinkt dadurch von 500 bis 1.000 Litern pro Tonne Gemüse auf 50 bis 150 Liter. Entscheidend für den Kreislaufbetrieb sind ausreichend dimensionierte Absetzbecken (typisch 2 bis 6 m³ pro Tonne Stundenleistung), automatisierte Schlammabfuhr und bei Bedarf UV-Entkeimung oder Chlorung bei Frischgemüse für den Einzelhandel.

Worauf beim Kauf einer gebrauchten Waschanlage achten?

Prüfen Sie die Materialqualität (Edelstahl AISI 304 für Standardgemüse, AISI 316 für Kontakt mit salz- oder säurehaltigen Produkten), den Zustand der Bürsten und Lager, die Dichtigkeit der Wasserwannen sowie die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Bei Trommelwäschern sollten die Trommelböden frei von Lochdurchfraß oder starker Verformung sein. Bei Bürstenanlagen sind die Gummilager der Wellen häufig Verschleißteile. Eine Frequenzumrichtersteuerung für variable Drehzahlen ist ein klarer Pluspunkt. Achten Sie auch auf vorhandene CE-Konformität, Food-Grade-Zertifikate und eine dokumentierte Wartungshistorie.