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Futtermischwagen gebraucht kaufen

Gezogene und selbstfahrende TMR-Mischwagen mit Vertikal- und Horizontalschnecken
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Fütterungstechnik / Siloking

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Futtermischwagen: Bauformen und Mischtechnik

Futtermischwagen stellen Total-Mischrationen (TMR) aus Grassilage, Maissilage, Heu, Stroh, Kraftfutter und Mineralzusätzen her. Grundsätzlich unterscheidet man Vertikalmischer mit einer, zwei oder drei stehenden Schnecken (Trioliet, Kuhn, Kverneland, Strautmann, BvL, Siloking, Peecon), Horizontalmischer mit 2-3 liegenden Paddelschnecken (Keenan, RMH, Storti) und Spezialformen wie Ringmischer oder Krananbau-Mischer. Volumina reichen von 8 m³ für Kleinbetriebe bis 45 m³ für Großbetriebe. Gezogene und selbstfahrende Varianten sind mit Wiegetechnik, TMR-Rezepturverwaltung und Dosierscheiben für präzise Ausgabe ausgestattet.

Moderne Mischwagen bieten PC-Programmierung, ISOBUS-Schnittstellen, integrierte Blockschneider und automatische Wartungsintervalle. Hersteller wie Siloking, Trioliet, Strautmann und BvL dominieren den DACH-Markt. Weitere Fütterungstechnik finden Sie unter Fütterungsroboter, Futterverteilwagen, Silotechnik und in der Übersicht Fütterungstechnik.

Was kostet ein gebrauchter Futtermischwagen?

Gezogene Einzelschnecken-Mischwagen 8-12 m³ sind gebraucht ab 8.000 bis 20.000 Euro erhältlich. Zweischnecken-Mischwagen 16-20 m³ (Siloking Duo, Trioliet Solomix) liegen zwischen 22.000 und 55.000 Euro. Selbstfahrende Mischwagen 14-20 m³ kosten gebraucht 55.000 bis 150.000 Euro, 22-30 m³ zwischen 85.000 und 250.000 Euro. Neue selbstfahrende Modelle (Siloking TruckLine 2418, Trioliet Triotrac, Kuhn SPV Power) starten bei 170.000 Euro und erreichen für 30 m³ über 350.000 Euro.

Welcher Mischwagentyp für welche Aufgabe?

Einschnecken-Vertikalmischer sind ideal für Betriebe bis 90 Kühe, kostengünstig und einfach in der Bedienung. Zweischnecken-Mischer mischen schneller und homogener (3-5 Minuten) und sind für 100-300 Kühe Standard. Dreischnecken-Mischer (ab 30 m³) eignen sich für Großherden. Horizontalmischer mischen besonders feine Rationen, aber lange gefaserte Komponenten wie Rundballen müssen vorzerkleinert werden. Selbstfahrende Maschinen sind wirtschaftlich ab 150 Kühen oder bei überbetrieblichem Einsatz.

Welche Wiegetechnik ist sinnvoll?

Mindestens 3 Wiegezellen unter dem Mischbehälter sind Standard, hochwertige Modelle nutzen 4 bis 6. Wiegeanzeigen sollten kg-genau mit Rezeptur-Import und Restanzeigen arbeiten. Gute Systeme (Digi-Star TMR Tracker, SchuitemakerTMR-Controller, eigene Hersteller-Lösungen) ermöglichen PC-Export und Anbindung an Herdenmanagement-Software. Bei gebrauchten Mischwagen ist Kalibriertest mit bekanntem Gewicht vor Kauf dringend zu empfehlen.

Worauf beim Kauf eines gebrauchten Futtermischwagens achten?

Prüfen Sie Schnecken (Schneidmesser, Rotor, Wendeln) auf Verschleiß, Getriebe, Planetenantrieb und Querförderband. Bodenkettenzustand bei Horizontalmischern und Gegenschneiden bei Vertikalmischern sind kritische Verschleißteile. Bei selbstfahrenden Modellen Motor, Fahrantrieb und Fräskopf prüfen. Wiegezellen und Anzeigegerät müssen fehlerfrei funktionieren. Fordern Sie Betriebsstunden, Schnecken-Laufstunden und Wartungsnachweise an. Eine Mischprobe zeigt aktuelle Mischhomogenität.