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Joskin Alpina II 7100 S Vakuumfass mit Pumpe MEC 8000 mit Pendislide Basic, Schleppschuhverteiler 7, 5 m Arbeitsbreite, hydr. klappbar, elektrische Komfortbedienung,
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Güllefässer sind essenziell für jeden landwirtschaftlichen Betrieb, der Gülle als natürlichen Dünger auf Felder und Wiesen ausbringen möchte. Diese Fässer sind speziell für den sicheren und effizienten Transport und die Ausbringung großer Güllemengen konzipiert.
Der effiziente Einsatz von Gülle ist nicht nur eine Frage der Wirtschaftlichkeit, sondern auch des Umweltschutzes. Eine fachgerechte Ausbringung reduziert die Emission von Ammoniak und verringert die Geruchsbelästigung. Moderne Schleppschlauch- oder Schleppschuhverteiler ermöglichen eine bodennahe Ausbringung der Gülle, wodurch die Nährstoffe besser in den Boden eindringen und die Gefahr der Auswaschung in Gewässer minimiert wird.
Die Wahl der richtigen Größe des Güllefasses hängt stark von der Betriebsgröße und den vorherrschenden Bodenverhältnissen ab. Kleinere Fässer mit einem Fassungsvermögen von 2.000 bis 6.000 Litern eignen sich hervorragend für Nebenerwerbsbetriebe oder kleinere Felder, während größere Betriebe in der Regel auf Fässer mit einem Fassungsvermögen von bis zu 30.000 Litern zurückgreifen. Moderne gebrauchte Güllefässer sind oft mit Pumpen, Schneidwerkzeugen und sogar GPS-Technologie ausgestattet, um eine präzise Ausbringung zu ermöglichen.
Güllefässer gibt es in verschiedenen Ausführungen, angepasst an die Bedürfnisse unterschiedlicher Betriebe:
In vielen Ländern gibt es strenge gesetzliche Vorgaben zur Lagerung und Ausbringung von Gülle (z.B. wann, wie, welche Menge). Zudem gibt es in einigen Regionen Förderprogramme, die die Anschaffung moderner Güllefässer und umweltfreundlicher Ausbringungstechnik unterstützen. Bei der Planung einer Investition in ein Güllefass lohnt es sich daher, sich über die aktuellen Fördermöglichkeiten zu informieren.
Gebrauchte Güllefässer sind besonders attraktiv, da sie eine kostengünstige Alternative zu neuen Fässern darstellen. Gerade für kleinere Betriebe oder Landwirte, die erst in die Gülletechnik einsteigen, ist dies eine sinnvolle Lösung. Bei der Auswahl eines gebrauchten Güllefasses sind jedoch einige Faktoren zu beachten: Der Zustand des Tanks, die Funktionstüchtigkeit der Pumpe sowie die Stabilität des Fahrgestells sind entscheidend für eine langfristige Nutzung. Tipp: Fragen Sie beim Händler Ihres Vertrauens einer kostenlosen Probefahrt, um das Fass vor dem Kauf auf Herz und Nieren prüfen zu können.
Für kleinere Betriebe sind kompakte Güllefässer mit einem Fassungsvermögen von 2.000 bis 6.000 Litern ideal. Modelle mit einer einfachen Pumpe und manuell bedienbaren Ventilen sind hier oft ausreichend.
Das Fassungsvermögen sollte auf die Betriebsgröße und die Arbeitsbedingungen abgestimmt sein. Für kleine und mittlere Betriebe sind Fässer mit einem Fassungsvermögen von 2.000 bis 10.000 Litern oft ausreichend. Bei größeren Flächen oder in Regionen mit längeren Transportwegen können Fässer mit einem Volumen von 20.000 bis 30.000 Litern sinnvoll sein.
Ein Güllefass sollte regelmäßig gewartet werden, um eine zuverlässige Funktion zu gewährleisten. Empfehlenswert ist eine jährliche Wartung, bei der Dichtungen, Pumpe und Ventile überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Auch der Zustand des Tanks und des Rahmens sollte inspiziert werden, um Schäden durch Korrosion oder Abnutzung frühzeitig zu erkennen.
Achten Sie beim Kauf eines gebrauchten Güllefasses darauf, dass der Behälter keine Risse oder Roststellen am Tank aufweist. Die Dichtungen sollten intakt und die Pumpe leistungsfähig sein. Außerdem sind eine funktionierende Lenkachse und ein gut erhaltener Rahmen wichtige Indikatoren für die Zuverlässigkeit des Fasses. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bedienbarkeit: Gerade für Betriebe mit wenig Arbeitskräften sind einfach zu bedienende und wartungsarme Modelle empfehlenswert.
Vakuumfässer sind einfacher aufgebaut und günstiger in Wartung und Anschaffung (gebraucht ab ca. 3.000 €). Sie saugen Gülle über Unterdruck an und eignen sich gut für kleine bis mittlere Betriebe. Pumpfässer (gebraucht ab ca. 6.000 €) arbeiten mit einer externen Pumpe, sind leistungsstärker und können auch dickflüssige Gülle mit hohem Feststoffanteil verarbeiten. Für Betriebe mit Rindergülle und Strohanteil ist ein Pumpfass oft die bessere Wahl. Auf landwirt.com können Sie gezielt nach Güllefass-Typ filtern.
Die Schleppschlauch-Technik reduziert Ammoniakemissionen um ca. 30–40 % gegenüber dem Prallteller. Noch besser sind Schleppschuhverteiler (ca. 50 % Reduktion) und Gülleinjektor (bis zu 90 % Reduktion). Seit 2025 ist in Deutschland die bodennahe Ausbringung auf Ackerland Pflicht. Auf Grünland gilt die Pflicht ab 2025. Bei der Suche auf landwirt.com achten Sie auf die Ausbringtechnik in der Beschreibung – Fässer mit Schleppschlauchverteiler haben langfristig den besten Wiederverkaufswert.
Die jährlichen Wartungskosten liegen bei 500–1.500 € je nach Fasstyp und Nutzungsintensität. Die wichtigsten Posten: Dichtungen und Ventile (100–300 €), Pumpenwartung (200–500 €), Reifenersatz bei Verschleiß (400–1.200 € pro Achse) und Korrosionsschutz. Bei Vakuumfässern sind die Wartungskosten tendenziell niedriger als bei Pumpfässern. Tipp: Vor dem Kauf eines gebrauchten Fasses die Wandstärke mit einem Ultraschallmessgerät prüfen lassen – ab 3 mm wird es kritisch. Auch die Gülle-Pumpe sollte separat geprüft werden.