Welches Motorenöl für alte Traktoren ?

Antworten: 19
michael.s(4em255) 24-05-2020 15:30 - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Habe 4. alte Traktoren im Betrieb laufen

Güldner ALD 17PS Bj.1956--muß nix mehr arbeiten

Güldner 45 PS Bj.1968--BS bei 5000BS Motor Überholt --macht Frontladerarbeiten -Holzspalten , Heu wenden und Oldtimertreffen sowie z.B Traktor WM Großglockner oder Güldnertreffen Dambach
hier verwende ich seit Jahren mit Erfolg d.h. Trocken LIQUI MOLY 1092 MoS2 Leichtlauf Motoröl 10W-40, 5 + Ceratec von Lqui Moly

IHC 744 EZ EZ 6.1977 steht seit 2013 mit Motorschaden herum

IHC 745 AS EZ 1986 BS 6952 seit 24.01.2006 auf dem Betrieb mit 4687BS gekauft
muß Transport und Waldarbeiten mit Seilwinde sowie schwaden-mähen
Ölwechsel mit m-tec Basic 15W-40 gemacht +Ceratec von Lqui Moly

Fendt 250S-- 5150 BS Baujahr 1989 seit 13 Mai 2019 auf dem Betrieb
wurde gekauft weil er so schön ist für leichten Transport , Heu wenden u. Schwaden, sowie Traktor Touren mit Wohnwagen München-Rosenheim-Sölln-Innsbruck-Niderwiil Fendttreffen 2019 zurück über Bodensee-Marktoberndor ca. 950km gesamt
hier hab ich nach Kauf Ölwechsel mit m-tec Basic 15W-40 gemacht


also zählen alle bereits als Oldtimer


Vor allem mein Güldner ALD 17PS Bj.1956 mach mir etwas Probleme dann an einem Stößelrohr (O-Ring?) läuft selbst bei Solofahrt Öl aus.
Seiten dem letzten Ölwechsel am ??? wurde wohl 15W-40 Öl eingefüllt.

In der Betriebsanleitung steht
Bei Motoren die bisher mit normalen Mineralölen geschmiert wurden, lösen die Zusätze von HD-Motorenölen die im Motor vorhanden Schlammablagerungen und Rückstände.(dürfte ja bei mir nicht vorhanden sein)
Es ist daher bei Umstellung auf HD-Diesel-Motorenöl unbedingt folgendes zu beachten:
1.-Altöl bei warmgefahrener Maschine ablassen, Moto mit HD-Diesel Motoenöl SAE 10 oder SAE 20 bzw. Spülöl spülen; halbe Füllmenge bzw. Befüllung bis an die untere Ölstandsmarke genügt. Motor 20 Minuten mit mittlerer Drehzahl betreiben, Spülfüllung ablassen.
Ölfilter reinigen (Vorreinigung) und Motor mit der vorgschrieben Sorte von HD-Diesel-Motoröl füllen.
Im Winter HD-Öl SAE 10 (bei mir läuft er eigentlich im Winter nicht)
Im Sommer HD-Öl SAE 20
2.Nach ca.10 Betriebsstunden Ölfüllung ablassen und Ölfilter und Siebe gründlich reinigen (Grobreinigung).
Motor mit HD-Diesel-Motoröl füllen.
3. Nach weiteren aber höchsten 20 Betriebstunden, Öl ablassen,Filter säubern (Feinreinigung)und Motor frisch füllen. Öldruck beachten!
Verschmutzen die Ölfilter danach noch auffallend, darf nächste Füllung mit HD-Diesel-Motorenöl nicht länger als 30 Betriebstunden benutzt werden.
4. Später : Ölwechselzeiten laut Schmierplan einhalten.


Bedenke: Ölwechsel bedeutet bei HD Ölen Reinigung des Motors

sol ich nun für diesen Oldtimer er läuft nicht im Winter wenn überhaupt,ein HD-Öl SAE 20 verwenden oder wieder das m-tec Basic 15W-40 mit CERA Tec oder ein dickeres Öl oder zusätzlich mal Ölstopp, denn eine Reparatur ist jetzt nicht vorgesehen.
Welche Erfahrung habt ihr mit solchen alten Traktor(en)?



johann.w(akv81) antwortet um 24-05-2020 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Hallo!
Ich kenne den Güldner zuwenig, aber bei den alten luftgekühlten motoren sind moderne Mehrbereichsöle nicht empföhlen. Ich spreche hier vom österr. Wachalowsy, wo viele Motoren ruiniert worden sind, indem teure Öle verwendet wurden. Wenn die Maschine nicht belastet wird, so wird es gehen, aber sollte es zu großer Motorhitze kommen dann leidet er. Der wachal hat zudem keinen Ölkühler. Richtig wäre ein normales Sommermotoröl w30 . Bei unserem Wachalowsky mußte das Öl entschlammt werden, dazu war eine spezielle Ölwanne dabei wo sich der schlamm vom abgelaasenen Öl absetzen konnte. Dies wurde 3 mal zwischen den Ölwechseln gemacht. Denn die Öldtimer haben oft keinen guten Ölfilter bzw nur einen Spaltfilter. Bei modernen Mehrbereichsölen sind Inschwebehaltungszusätze dabeinebst vielen anderen Zusätzen wo man eben verhindern will, das sich der Kohlenstoff absetzt. Dafür hat man halt Filter, die den Schmutz rausfangen, bzw entsteht bei Dieselmotoren der neuen Generation kaum mehr der schwarze Dreck. Gut beraten ist man immer, wenn man nach der Betriebsanleitung vorgeht, z.B. sind bei luftgekühlten die Ölwechselintervalle oft kürzer als bei Wasserkühlern


michael.s(4em255) antwortet um 24-05-2020 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Das hab ich ja oben geschrieben Kein Ölfilter sondern Spaltfilter
Nun gibt ja die alten empfohlenen Öle oft sogar nicht mehr wie in Betriebsanleitung aufgeführt
Im Winter HD-Öl SAE 10 (bei mir läuft er eigentlich im Winter nicht)
Im Sommer HD-Öl SAE 20
Der Schlepper sage ich mal wird im Winter nicht betrieben, was wie ich mich erinnern konnte oft ein Drama den zum laufen zu bringen.

Da er jetzt saut führe ich auf mein jetzt verwendetes zu “Gutes Öl” zurück

RepStar. SAE 15W-40 Motoröl
Mehrbereichs-Motorenöl auf mineralischer Basis für den gemischten Fuhrpark einschließlich verlängertem Wartungsintervall. Hergestellt wurde diesen von der Firma RepStar.Geeignet für folgende Spezifikationen: ACEA E7, ACEA A3/B3/B4, API CI-4/SL, GLOBAL DHD-1, JASO DH-1, Allison C-4, CAT ECF-1-a/ECF-2, Cummins CES 20071/-72/-75/-76/-77/-78, Detroit Diesel 93K215, Deutz DQC III-05, Mack E0-M Plus, MAN 3275-1, Deutz DQC III-10, Mack EO-N, MB 228.3/229.1, MTU Type 2, Renault RLD-2, Volvo VDS-3.

doch was jetzt tun, welches Öl oder Ölzusatz damit er evtl. wieder Dicht wird, denn ich denke der Motor ist sonst noch OK zumindest für das was ich damit machen will, vielleicht fährt er ja dann zu Belohnung mal den Großglockner hoch




179781 antwortet um 24-05-2020 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Bei meinen Motorradoldtimern verwende ich mineralisches Motoröl HD 50. Das ist dickflüssig genug, um bei erhöhtem Lagerspiel im Motor und viel Abnutzung bei den Kolben nicht daneben vorbei zu rinnen. Die Sache, dass moderne Öle abgelagerten Dreck bei alten Motoren auflösen hast du immer. Und in der Regel ist es nicht der große technische Aufwand eine Hauptstromölfilter bei so alten Motoren dazuzubauen. Meist lässt sich der auch so verstecken, dass es gar nicht auffällt. Dann ist die Geschichte mit allerlei "Schleifmittel" im Motoröl auch vorbei und du kannst es entsprechend viel länger drin lassen.

Gottfried


michael.s(4em255) antwortet um 24-05-2020 23:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Das hab ich ja oben geschrieben Kein Ölfilter sondern Spaltfilter
Nun gibt ja die alten empfohlenen Öle oft sogar nicht mehr wie in Betriebsanleitung aufgeführt
Im Winter HD-Öl SAE 10 (bei mir läuft er eigentlich im Winter nicht)
Im Sommer HD-Öl SAE 20
Der Schlepper sage ich mal wird im Winter nicht betrieben, was wie ich mich erinnern konnte oft ein Drama den zum laufen zu bringen.

Da er jetzt saut führe ich auf mein jetzt verwendetes zu “Gutes Öl” zurück

RepStar. SAE 15W-40 Motoröl
Mehrbereichs-Motorenöl auf mineralischer Basis für den gemischten Fuhrpark einschließlich verlängertem Wartungsintervall. Hergestellt wurde diesen von der Firma RepStar.Geeignet für folgende Spezifikationen: ACEA E7, ACEA A3/B3/B4, API CI-4/SL, GLOBAL DHD-1, JASO DH-1, Allison C-4, CAT ECF-1-a/ECF-2, Cummins CES 20071/-72/-75/-76/-77/-78, Detroit Diesel 93K215, Deutz DQC III-05, Mack E0-M Plus, MAN 3275-1, Deutz DQC III-10, Mack EO-N, MB 228.3/229.1, MTU Type 2, Renault RLD-2, Volvo VDS-3.

doch was jetzt tun, welches Öl oder Ölzusatz damit er evtl. wieder Dicht wird, denn ich denke der Motor ist sonst noch OK zumindest für das was ich damit machen will, vielleicht fährt er ja dann zu Belohnung mal den Großglockner hoch



Suedsteierer antwortet um 24-05-2020 23:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Hallo,
ich fahre selbst einige Fahrzeuge aus den 50er Jahren und habe natürlich ähnliche Angaben in den Betriebsanleitungen. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass es damals im Vergleich zu heute nur sehr wenig Auswahl bei Ölen gab und der jahreszeitliche Ölwechsel und die Umstellung von Sommer-auf Winteröl ohnehin den kurzen Intervallen vieler Hersteller entsprach.
Der Kompromiss für den ganzjährigen Einsatz (aber nicht bei strengem Morgenfrost) ist bei mir ein mineralisches Öl 20W-50 der billigsten Sorte, das dann gerade einmal die Grundnormen erfüllt und dennoch bessere Schmiereigenschaften haben dürfte als die gängigen Öle von damals. Ein gewisses Rest-Risiko, dass sich bei alten Motoren (die nicht überholt wurden) durch höherlegiertes Öl Ablagerungen lösen und Ölkanäle blockieren könnten und dass bei modernen Ölen Partikel weniger in Schwebe gehalten werden als bei den Einbereichsölen, gibt es natürlich. Ich habe aber vor Umstellung eine Motorspülung mit zwei Ölwechsel in ganz kurzen Intervallen (einfach den Motor wirklich warmgefahren und dann das Öl abgelassen) gemacht und den Filter/Filtereinsatz gewechselt bzw. den Spaltfilter sorgfältigst ausgewaschen.
Wer Bedenken hat, muss halt bei den mittlerweile im Oldtimerbedarf wieder gut verfügbaren Einbereichsölen bleiben, was bei reinem Hobbyeinsatz in der wärmeren Jahreszeit völlig genügen sollte. Bei größeren Temperaturschwankungen (die es aber immer seltener gibt) müsste aber auch bei Mehrbereichsölen im Winter zumindest auf 15W-40 gewechselt werden. Wenn der Motor aber so undicht ist, dass auch ein 20W-50 oder SAE 30 nicht mehr hilft, dann muss dieser wohl neu abgedichtet werden.
Viele Grüße aus der Südsteiermark, wo es kaum noch einen Winter gibt




michael.s(4em255) antwortet um 25-05-2020 23:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Habe heut gelesen mann könnte den Ölspaltfilter auch umbauen und somit einem modernen Ölfilter verwenden, somit wäre auch die Ölfrage wesentlich einfacher.


fendt_3090_2 antwortet um 26-05-2020 07:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Hallo.
bin ich erst letztens drüber gestolpert.

https://www.ebay.de/str/HLO-Ersatzteilservice?_trksid=p2047675.l2563

Ist aber ein bissl teuer, hast du eine günstigere Variante?


Suedsteierer antwortet um 26-05-2020 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Die günstigste Variante ist der häufigere Ölwechsel. Standard-Öl kostet in entsprechenden Gebinden "fast" nichts und der Arbeitsaufwand ist überschaubar. Dann gibt es auch entsprechend wenig zu filtern und der Spaltfilter erfüllt, falls bisher funktionsfähig, seinen Zweck vollkommen ausreichend.


Suedsteierer antwortet um 26-05-2020 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Die günstigste Variante ist der häufigere Ölwechsel. Standard-Öl kostet in entsprechenden Gebinden "fast" nichts und der Arbeitsaufwand ist überschaubar. Dann gibt es auch entsprechend wenig zu filtern und der Spaltfilter erfüllt, falls bisher funktionsfähig, seinen Zweck vollkommen ausreichend.


michael.s(4em255) antwortet um 26-05-2020 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Wahrscheinlich ist das Einfache das Bessere, denn wenn man das alles sol liest wird es sehr Speziel und Kompliziert was das Motorenöl berifft


michael.s(4em255) antwortet um 12-06-2020 01:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Habe jetzt die Spaltfilter Dichtung erhalten so das ich Öl einfüllen kann werde ein SAE 30 nehmen wenn ich Morgen eines zu kaufen finde
Das MANNOL SAE 30 4-Takt Agro wäre sicher gut geeignet


michael.s(4em255) antwortet um 23-06-2020 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Ein wort mit X, das war nix---Ist jetzt der Motor hinüber?

Also für meine Oldtimer Güldner ALD 17PS Baujahr 1955 mit Ölspaltfilter ist das Liqui Moly Ölstopp hoffentlich nicht daran mitschuldig das der Motor nicht mehr läuft.
Habe vor ein paar Tagen ein Mannol 4?takt agro sae 30 eingefüllt da ein Modernes 15W 40 wie ich meinte nicht geeignet wäre da es am Motor Ölaustritt gab.
Nach der 1 Probefahrt alle OK kein Ölsaustritt festgestellt.
Gestern nun die 2. Testfahrt bevor der Güldner wieder in der Garage abgestellt werden sool und nach 20Min. Fahrt stellte ich leichten Ölaustritt fest, da das ich nun das bereits vorhanden LIQUI MOLY 1005 Öl-Verlust-Stop, 300 ml auf 4 Liter Öl reinkippte, nach 15 Minuten weiterer Fahrt ging der Öldruck zurück und der Motor kam zu Stillstand, nach einem weitern Startversuch ging er wieder aus,so mußten wir ihn nach Hause schleppen, ebenso heute nach Stratversuch nahm er das Handgas nicht an.
Hat das ÖlVerlust stopp evtl was im Motor gelöst oder was kann geschehen sein?


dirma antwortet um 23-06-2020 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Wenn ein O-Ring hart , rissig und oder gebrochen ist, hilft nur erneuern, und kein hokus pokus, das klump macht eher den Filter zu und nicht das Leck, es ist egal, ob SAE 30 oder 15W40. Leichtlauföl 10W40 würde ich für ältere Motoren nicht verwenden weil die größere Toleranzen bei die Lager, Kolben usw. haben. Es steht in der Beteibsanleitung meistens, für welche Temperaturbereiche welches Öl empfohlen wird. mfg.



michael.s(4em255) antwortet um 23-06-2020 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Ein wort mit X, das war nix---Ist jetzt der Motor hinüber?

Also für meine Oldtimer Güldner ALD 17PS Baujahr 1955 mit Ölspaltfilter ist das Liqui Moly Ölstopp hoffentlich nicht daran mitschuldig das der Motor nicht mehr läuft.
Habe vor ein paar Tagen ein Mannol 4?takt agro sae 30 eingefüllt da ein Modernes 15W 40 wie ich meinte nicht geeignet wäre da es am Motor Ölaustritt gab.
Nach der 1 Probefahrt alle OK kein Ölsaustritt festgestellt.
Gestern nun die 2. Testfahrt bevor der Güldner wieder in der Garage abgestellt werden sool und nach 20Min. Fahrt stellte ich leichten Ölaustritt fest, da das ich nun das bereits vorhanden LIQUI MOLY 1005 Öl-Verlust-Stop, 300 ml auf 4 Liter Öl reinkippte, nach 15 Minuten weiterer Fahrt ging der Öldruck zurück und der Motor kam zu Stillstand, nach einem weitern Startversuch ging er wieder aus,so mußten wir ihn nach Hause schleppen, ebenso heute nach Stratversuch nahm er das Handgas nicht an.
Hat das ÖlVerlust stopp evtl was im Motor gelöst oder was kann geschehen sein?


zog88 antwortet um 24-06-2020 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Klingt interessant. Im Normalfall würde ich so ein Leck-Stopp eher nicht in einen so alten Motor schütten, der hat wohl kaum moderne Simmerringe sondern womöglich eher teilweise noch Korkdichtungen bzw. Filzringe und Dichtungspapier statt Dichtmasse an den Planflächen.
Aber Wurscht.
Das der Motor dreht ist schon mal ein gutes Zeichen, probier ihn mal von Hand durchdrehen. Wenn du einen Dekompressor hast sollte der Motor sich von Hand schön leicht und gleichmäßig durchdrehen lassen. Ansonst hast halt den Widerstand von der Kompression die du überwinden musst aber auch das ist ein gutes Zeichen.
Trotzdem klingt das alles eher nach einem Problem bei der Treibstoffversorgung. Tanksieb zu, Dieselfilter zu, Einspritzpumpe (wenn sie ein Feinsieb hat zu, oder defekt?), Rücklaufleitung zu?


steira8075 antwortet um 24-06-2020 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Was an einenn Einbereichsmötoröl auf Mineralölbasis besser sein soll als an einem vollsynthetischen Mehrbereichsmotoröl der modernsten Generation ist schon sehr fraglich...... Die ausgezeichnete Schmiereigenschaften der neuen Öle sind unbestreitbar unübertroffen. Ich für meinen Teil fülle in meinen 30 Jahre alten Traktor und 40 Jahre alten Muli nur dieses Öl und habe seither keine Probleme mehr mit Kaltstart und Ölverbrauch


dirma antwortet um 24-06-2020 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Das hat mit besser oder schlechter so nichts zu tun, die neuen Motoren, z. B, in Autos haben so genaue Fertigungstoleranzen, dass in unserem Temperaturbereich ( Mitteleuropa ) 5W30 vorgeschrieben ist, ( je niederer die Viskosität, umso Dünnflüssiger ) wenn Du zu dünnes Öl in einem alten Motor verwendest, dann baut der keinen Öldruck mehr auf, weil das dünne Öl bei dem größeren Lagerspiel entweicht, der Ölfilm reist ab , es kommt zum Lagerschaden. ok.



schellniesel antwortet um 24-06-2020 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
@dirma

Die Tendenzen gehen auch bei modernen Motoren wieder zu mehr viskose Stabilität in höheren Temperaturbereich.

5w-40 ist nimmer selten, hab auch in neuen Motoren für unsere Klimazone bereits ein 10w-60 vorschreibung gesehen.

Aber ja leichtlauföle sind im Oldtimer fehl am Platz.

Aber es gibt noch teilsynthetische Öle mit 15w-40. das ist ein Kompromiss der geht.

Mfg


dirma antwortet um 24-06-2020 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
ja, weis ich, hauptsächlich Motorräder, aber um das ging es nicht, deshalb die BA- Hinweise beachten, weil nur "hören Leichtlauföl" ist alles in Butter???
ja, statt HD 30 ein 15W40 wirds kein Problem haben. Mfg.

( im Landtreff hat ers Tanken vergessen, anscheinend läuft er wieder , Paule 1, aufgedeckt )



Bewerten Sie jetzt: Welches Motorenöl für alte Traktoren ?
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;624013




Landwirt.com Händler Landwirt.com User