Grunddüngung Herbstanbau Weizen

Antworten: 9
Little Horn 17-09-2018 11:51 - E-Mail an User
Grunddüngung Herbstanbau Weizen
Hallo!

Wieviel Zeit vor dem Anbau von Winterweizen bringt Ihr den Grunddünger Mineralisch aus.

14 Tage vor dem Anbau oder später od. früher.





ijl antwortet um 17-09-2018 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grunddüngung Herbstanbau Weizen
Mineraldünger im Herbst aufn Weizen?
Zur Verbesserung vom Grundwasser :-(


FeSt antwortet um 17-09-2018 15:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grunddüngung Herbstanbau Weizen
Zitat aus Nitrat-Aktionsprogramm- Verordnung – NAPV (ab 01.01.2018)
"§ 7.(2)(3) Die Ausbringung von stickstoffhältigen Düngemitteln und Klärschlamm – ausgenommen Mist,
Kompost, Carbokalk, entwässertem Klärschlamm und Klärschlammkompost – darf nur auf einer lebenden
Pflanzendecke ODER UNMITTELBAR vor der Feldbestellung erfolgen." https://www.bmnt.gv.at/dam/jcr:7d7ed6bf-3a9f-4a99-973b-83691750710e/NAPV%20konsolidierte%20Fassung%20(ab%201.1.2018).pdf


fe antwortet um 17-09-2018 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grunddüngung Herbstanbau Weizen
Ja der Lagerhaus Mist ist noch viel zu billig.
Wenn dann vielleicht zur Wintergerste einen Volldünger aber selbst das ist Luxus weil mit Wirtschaftsdünger billiger zu habeh


Vollmilch antwortet um 17-09-2018 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grunddüngung Herbstanbau Weizen
Vielleicht ist mit Grunddüngung ja P und K gemeint? N braucht der Weizen im Herbst eh nicht mehr (viel).

LG Vollmilch


fe antwortet um 17-09-2018 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grunddüngung Herbstanbau Weizen
P ist im Frühjahr besser platziert wegen Bestockung


Little Horn antwortet um 17-09-2018 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grunddüngung Herbstanbau Weizen
Ja ich hätte Kali und Phosphor gemeint und nicht KAS.




fiorelucce antwortet um 18-09-2018 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grunddüngung Herbstanbau Weizen
Sollte eigentlich Allgemeinwissen sein, dass mit Grunddüngung P und K gemeint ist.
Ich würde zu aller erst jetzt nach der Ernte eine Bodenuntersuchung machen - P, K. Mg, pH-Wert, Humus%.
Danach würde ich mich richten - bei Versorgung C (ausreichend) dann je nach Kulturart düngen, zu Kulturarten mit hohen TM-Erträgen mehr (Mais, Z-Rübe, Kartoffel, W.Weizen, W.Gerste). Zu Kulturen wie Sojabohnen weniger oder gar nichts. 1 Jahr aussetzen spielt bei ausreichender Versorgung wenig Rolle. Bei hohen Einsatz von organischen Düngern ebenfalls weniger, Mist hat meist Kali-Überschuss, Gülle Phosphorüberschuss.
Bei Versorgung A (geringe Versorgung) wird es notwendig sein, über mehrere Jahre deutlich über den Entzug zu düngen. Bei Kali wird das funktionieren, bei Phosphor eher nicht, weil ja hier für die CC-Kontrolle Bilanzen zu machen sind, hier wird es für alle schwierig, Unterversorgungen auszugleichen.
Vom Zeitpunkt her ist es ziemlich egal, wann sie P/K düngen, aus arbeitswirtschaftlichen Gründen sind Mischdünger am praktischsten, sie sind in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen erhältlich. Natürlich geht es auch im Herbst (Kali wichtig für die Winterhärte) reine Kalidünger nicht auf tau- oder regennasse Bestände streuen, ansonsten würde ich sagen, bei Versorgung C - wenn Zeit dazu ist oder der Dünger am billigsten ist.


ANDERSgesehn antwortet um 18-09-2018 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grunddüngung Herbstanbau Weizen
@treadersteller
Grunddüngung. Da meinst du sicher
Bodendüngung. Nach önorm/vdlufa
Bodenproben zu düngen nenne ich
Mal gefährlich.

Der boden besteht mehr als nur
pH, phosphor, kalium und magnesium.

Kalken ist nicht kalken. Es gibt ja da
Schon verschiedenste calzium-hältige
Dünger (calziumkalk, dolomit, gips, hüttenkalk, ... )
Welcher ist richtig?
... das konnte mir kein berater nach einer
Önorm/vdlufa richtig beantworten!

Bodenwerte von p zu erhöhen ist ein
Noch kompliziertes thema. Da die mineralische
P dünger innerhalb von 8 wochen als apatit
Gebunden ist.

Kalium ist ja interessant, da ich die meinung von
Hr. Dr. Dersch (chef von ages) in den 2 fortschrittlichen
Landwirt ausgaben von jahreswechsel 2017/18 sogar
Wissenschaftlich wiederlegen kann, die sie selber in
Önormen gepresst haben.

Magnesium ist so oder so stiefkind der vdlufa düngung.
Aber das antriebsrad für erfolg oder bis hin zum misserfolg
Der pflanzenproduktion.

So, jetzt sind wir bei vdlufa durch oder am ende.

Aber was ist mit den verhältnissen der
kationenaustauschkapazität, schwefel, bor, zink,
Kupfer, mangan, eisen ?

Von molybdän, cobalt, selen, nickel, titan und weiteren
Sprich ich mal gar nicht ...



ANDERSgesehn antwortet um 19-09-2018 07:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grunddüngung Herbstanbau Weizen
@treadersteller
Grunddüngung. Da meinst du sicher
Bodendüngung. Nach önorm/vdlufa
Bodenproben zu düngen nenne ich
Mal gefährlich.

Der boden besteht mehr als nur
pH, phosphor, kalium und magnesium.

Kalken ist nicht kalken. Es gibt ja da
Schon verschiedenste calzium-hältige
Dünger (calziumkalk, dolomit, gips, hüttenkalk, ... )
Welcher ist richtig?
... das konnte mir kein berater nach einer
Önorm/vdlufa richtig beantworten!

Bodenwerte von p zu erhöhen ist ein
Noch kompliziertes thema. Da die mineralische
P dünger innerhalb von 8 wochen als apatit
Gebunden ist.

Kalium ist ja interessant, da ich die meinung von
Hr. Dr. Dersch (chef von ages) in den 2 fortschrittlichen
Landwirt ausgaben von jahreswechsel 2017/18 sogar
Wissenschaftlich wiederlegen kann, die sie selber in
Önormen gepresst haben.

Magnesium ist so oder so stiefkind der vdlufa düngung.
Aber das antriebsrad für erfolg oder bis hin zum misserfolg
Der pflanzenproduktion.

So, jetzt sind wir bei vdlufa durch oder am ende.

Aber was ist mit den verhältnissen der
kationenaustauschkapazität, schwefel, bor, zink,
Kupfer, mangan, eisen ?

Von molybdän, cobalt, selen, nickel, titan und weiteren
Sprich ich mal gar nicht ...



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