Ketose Aceton vorbeugen

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peter.z(cgu8) 11-04-2018 18:15 - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Bin seit Januar Bio, weshalb eine Vorbeugende verfütterung von Propylenglycolum nicht mehr erlaubt ist. Zudem habe ich jetzt keine BioMaiswürfel mehr bekommen und prompt haben laut Milchtest 2 Frischgekalbte Kühe anzeichen von Aceton.
Was macht ihr dagegen? Beide hatten eine längere Galtzeit und eher zu Fett gewesen.
Wie sind die Erfahrungen mit LandmansBest KetoTOP Boli?
Bin froh um Antworten
Gruss aus der Schweiz
Vollmilch antwortet um 11-04-2018 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Wenns gut fressen, mach ich mir keine Sorgen. Sonst gibt ich Natriumpropionat, weiß aber nicht ob das bei Bio erlaubt ist.

"vorsorglich Propylenglycol"? - welches Leistungsniveau hast du angestrebt?

LG Vollmilch

Schweiz antwortet um 11-04-2018 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Bei Umstellung auf Bio bist du gut beraten, wenn du dir im voraus Gedanken über dein Leistungsniveau machst.
Mit Maiswürfel holst du keine aus der Ketose raus, da brauchst du schon Maismehl und Weizen. Albert Lehmann Biofutter liefert schon....
Gruss ebenfalls aus der Schweiz

peter.z(cgu8) antwortet um 11-04-2018 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Momentaner Stalldurschnitt 6'300 Kg mit 4.2 Fett und 3.3 Eiweiss. Rasse Schweizer Original Braunvieh.
Aus der Ketose kann ich keine holen mit Maiswürfel aber Vorbeugen geht ziemlich gut, die Beste gibt 8'500 kg und die machte keine Probleme, nur bei der hatte ich noch Maiswürfel zur Vorbeugung. Die Jetzigen haben keine mehr erhalten. Das Problem ist das trotz extensiver Fütterung die Originalen eher dazu neigen in der Galtzeit zu Fett zu werden, vorallem die die im Frühjahr kalben.

Vollmilch antwortet um 11-04-2018 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Okay. Ich dachte Ketose kommt nur bei Hochleistungskühen vor. Bei dieser Leistung würde ich mir wenig Sorgen machen, solange sie normal fressen.

LG Vollmilch

Ziegenbua antwortet um 12-04-2018 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Einwurf von außen: bei Original Braunvieh kann man bei 8.500kg durchaus von Hochleistung sprechen, wenn die betroffenen Tiere im Herdenschnitt (6.300kg) liegen würd ich aber auch eher gelassen reagieren und schauen dass die Tiere ansonsten gut fressen.
Hast die Tiere schon auf der Weide?

Vollmilch antwortet um 12-04-2018 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Die mit 8500 kg macht aber eh keine Probleme....

LG Vollmilch

Riiitsch antwortet um 12-04-2018 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Schleichende (subklinische) Ketose ist vor allem bei mittleren Leistungen wie hier genannt das Hauptproblem. Bei sehr hoher Leistung ist die Ketose so schnell klinisch, das bekommt noch jeder Bauer mit. Heikel wirds wenn mans schlecht sieht.

Ich habe mir mal ein Testgerät angeschafft um den Status der Kühe zumindest messen zu können. Das läuft mit Blut, recht genau. Milch gibts ja mittlerweile auch, kenn ich nicht. Nun wenn man weis die Kuh ist nicht ganz gesund, ist man schon weiter, hat aber noch keine Lösung.

Peter du hast dir mittelfristig eh schon die Lösung genannt: zu lange ZKZ und Verfettung. Diese Kuh ist besonders anfällig für eine erneute schleichende Ketose, erneut nimmt sie nicht auf.
Kurzfristig würde ich mit Getreide aushelfen, weil Bio Mischfutter zu teuer und dann doch nicht das richtige sind. Zb wäre Gerste geschrottet ein Helfer um Frischmelkende zu unterstützen.

Was ich erst aufgeschnappt habe ist NICHT anfüttern, das heißt nicht 3 Wochen vor dem Kalben schon mit Kraftfutter anfangen. Damit treibt man die Kuh zu stark vor sich her, sie setzt mit starker Leistung ein und das Energiedefizit wird höher. Die hat dann schön 5,5 % Fett in der Milch aus Körperreserven mit einer Leber die auf Hochtouren arbeitet. Alkoholikerin. Raumberg Gumpenstein fährt da gerade Versuche zum nicht Anfüttern, evtl sogar mit nicht vollgas melken zu Laktationsstart. Das ist noch Theorie XD

peter.z(cgu8) antwortet um 12-04-2018 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Betroffen sind genau die Tiere die in der Galtzeit einen zu hohen BCS hatten und nach dem Kalben keine Maiswürfel bekamen. Die Leistungen der Betroffenen ist zwischen 6'500 und 7'000, beide über dem Durchschnitt.
Weide kann ca. Ende April gestartet werden.

peter.z(cgu8) antwortet um 12-04-2018 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
@Riiitsch also lange ZKZ kann man nicht Sagen die Kuh die Schlimmer anzeigt hatte in der Letzten Laktation 280 Tage und Mit einem Alter von 8 Jahren 6 Kälber ( keine Zwillinge) getragen hat diese sonst immer Gut. Angefüttert wird etwa 2 Wochen vor Kalbertermin aber nur mit Heu und Silage, Kraftfutter wird seit Herbst 17 keins mehr eingesetzt. Alle andern die am Anfang Ganzpflanzenmaiswürfel bekommen habe ich gut durchgebracht, besser getragen als zuvor mit einem Mischfutter mit 25% Eiweiss. Nur habe ich nicht darüber nachgedacht das ich Schon im März keine Maiswürfel mehr bekomme.

Riiitsch antwortet um 12-04-2018 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Wenn die ZKZ passt, also rund 365 Tage wäre meiner Meinung bei der Leistung angemessen, dann liegst woanders, stimmt.
Vielleicht ist das Futter "zu gut" für die Spätlaktation. Irgendwo müssens ja fett werden, meist im letzten Laktationsdrittel. Vermutlich ist für diese Phase dein Grundfutter zu gut, während es für den Laktationsstart "zu schlecht" ist. 7000 ist rein mit Grundfutter fast nicht möglich, eben nur mit Mobilisierung von Körperfett. Das ist normal, die Kuh ist das gewohnt aus Vorräten zu leben, aber nicht gut wenn zum Laktationsstart das Energiedefizit durch die Decke geht. Ob da etwas Getreide nicht doch besser wäre??? Hier kann man den Vorteil des Anbindestalls voll ausspielen. Diese paar Tiere bekommen nochmal besseres Futter, nochmal mehr davon und noch Kraftfutter einzeln zugeteilt. So kommst vielleicht auf 300 kg pro Kuh und Jahr. Andere verfüttern auch das 10fache.

mfj antwortet um 12-04-2018 15:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Peter - deine Leistungen sind einfach ungeeignet, wenn man Bio ehrlich machen will...

...das weiß aber jeder Umsteller.

Dein Spagat funktioniert nicht. Bio endet ehrlich bei 5000 kg. Alles andere ist "Schein-Bio".

Ketose habe ich schon 10 Jahre nicht mehr. Wenn eine Kuh das Kraftfutter liegen läßt, fließt beim nächsten melken eine Flasche Glukose mit, und gut ist...








peter.z(cgu8) antwortet um 12-04-2018 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Mfj ich weiss nicht ob dein Horizont überhaupt bis zur Schweizer Grenze reicht, aber zu behaupten bei Bio sei nicht mehr als 5'000 kg Möglich spricht nicht gerade für dich.
Betriebsstandort ist von 600 m.ü.M bis auf 900 m.ü.M, Region Südostschweiz mit bis zu 1'600 mm Niederschläge wegen Föhnlage. Grundfutterleistung 5'500 kg bis 6'500 kg sind in dieser Region durchaus möglich. Ich denke in Sachen Futterbau sind die Schweizer dem EU Raum weiterhin voraus.
Der Schreiber vom Buch Kühe verstehen Martin Ott Melkt mit Swissfleckvieh im Schnitt 7000 kg als Demeter Betrieb, das mit einer Herde von 60 kühen.
Zuvor wurde gerade mal 100 kg Kraftfutter eingesetzt. Also waren eine Umstellung auf bio ja selbsterklärend.
Es gibt wahrscheinlich mehr Schein Weidebetriebe (Alibiweide) als ScheinBiobetriebe.

Riiitsch antwortet um 12-04-2018 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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und nicht zu vergessen die Schweinrinder mit 2000kg Kraftfutter und mehr, egal ob Bio, Wunderwuzi, Demeter, konventionell, normal, Heillige und was nicht für Milch gibt.

mfj antwortet um 12-04-2018 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen

Mit einem Stalldurchschnitt von 6300 kg - hast du keine OBV.

Das Schweizer Modell kenne ich, es setzt keine Punktierung ein - daher mit Rassestandard nichts zu tun.
Das OBV wird als angefleischte, kleinrahmige Doppelnutzungskuh gezüchtet, die eine hohe Nutzungsdauer mit 5000 bis 5500 kg Milch je Laktation erreicht.
Die ideale Kuh für Bio.

Natürlich kannste dich selber jeden Tag anlügen - so wie der Martin Ott jeden Tag auf einem Vortrag irgendwelchen Quatsch erzählt.
Warte es ab - Bio kommt noch in den Beichtstuhl...



thomas.t3 antwortet um 12-04-2018 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja mfj, gleich nach konvi...

peter.z(cgu8) antwortet um 12-04-2018 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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https://homepage.braunvieh.ch/xml_1/internet/de/application/d2/d466/f470.cfm
Informiere dich doch bei Braunvieh Schweiz, das wir auch in der Braunviehzucht voraus sind ist auch kein Geheimnis. Ist schon richtig ich hab kein OBV wo ihr in Österreich kennt, ich habe SOBV mit Linearer Einstufung und Milchkontrolle, Abstammung auf jahre zurück bekannt. Zu behaupten du kennst die Schweizer Zucht und wir hätten kein Rassenstandart ist nicht ganz richtig.

Riiitsch antwortet um 13-04-2018 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Die Zahlen vom mfj sind auch in Ö schon veraltet. Er hat halt mal was gehört.... 6000+ sind auch hierzulande mit OBV im Schnitt drin, natürlich macht nicht jeder Stall so.

mfj nur weil andere auch ohne großen Easy Doing Betriebsmittelschrank Tiere halten können, brauchst nicht neidisch sein. Niemand hier will beim LKV ganz oben sein, das interessiert noch ein paar Fanatiker und die Opas.

Und wie so oft kommt schon nichts mehr zum Thema sondern immer dieselben Sieder kommen mit ihrer kleinen Agenda.

Riiitsch antwortet um 13-04-2018 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ein bisschen was zum Thema lässt sich aber oben rauslesen. Da schreiben mehrere ja: "wenn die Kuh nicht mehr frisst" oder "Wenn eine Kuh das Kraftfutter liegen läßt". Da sprechen wir von der klinischen Ketose, da muss was getan werden, für Streicheleinheiten ist da keine Zeit mehr. Traubenzucker muss rein, Spritze, Tropf, Drenchen etc Hauptsache die Kuh überlebt und bleibt auf Leistung. Behandlung ist das keine, das Problem schlummert weiter im Stall.

Auch bei der klinischen Ketose muss man an die Wurzel des Problems. Nur den Betriebsmittelschrank mit ein paar Mittelchen füllen war früher okay.

Wie ich oben schon schrieb ist die subklinische Ketose, die Alkoholikerin nicht augenscheinlich - sie frisst - gut gehts ihr auch nicht.

PS: ich finde den Martin Ott sein Buch sehr gut, würde jedem Landwirt empfehlen da mal durch zu blättern. Es sind schöne Bilder drin, und das eine oder andere Kapitel ist vielleicht gerade interessant.

mfj antwortet um 13-04-2018 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Peter – das Schweizer Zuchtziel OB mit 7500 kg Standardlaktation hat mir Original Braunvieh nichts mehr zu tun.
Wie die Schweiz diese Leistung erreichen kann, ist auch klar. Auf alle Fälle nix mit hofeigenem Futter...

Im Vorarlbergischen Rheintal und angrenzenden Süddeutschland hat sich eine ganze Branche entwickelt – der Agrarprodukte-Handel heißt.
Da tummeln sich 50 größere Heuhändler an der Schweizer Grenze – und liefern Futtermittel aller Art, nicht hunderte Tonnen sondern tausende. Natürlich auch „ehrliches Bioheu“ und Komponenten.

So gut die Schweiz auch ist – in der Landwirtschaft geht sie sonderbare Wege, und von den "Horn-Gurus" ala´ Ott – brauchst mir nichts erzählen.
Du solltest weniger auf Kuhflüsterer und ideologen hören und mehr auf Fachleute…


Ritsch – dein Geschwafel ist unnütz. Es gibt hundert Symptome von Ketose und auch Verläufe.
Weigernde Kraftfutteraufnahme ist nur eines davon, dafür aber ein ziemlich sicheres. Die meisten Ketosen sind unsichtbar.
Da frisst die Kuh noch lange Raufutter und gibt ordentlich Milch.

Bio hat keine Ketosen – wenn sie richtlinientreu füttert, Rassenwahl passt und Betriebskreisläufe eingehalten werden.
Bio kann sich auch keine Ketosen leisten – weil sie keine zugelassenen Gegenmittel hat.

Das unehrliche Bio brauchst nicht zu verteidigen…außer du bist ein Sympathisant davon.




Riiitsch antwortet um 13-04-2018 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj: wer da schwafelt... gestern habe ich schon auf die verschiedenen Verläufe einer Ketose hin gewiesen.

Wie die Schweizer oder auch wir füttern ist ein anderes spannendes Thema. Der Trend hin zu Futter in die Berge fahren, um dort den noch halbwegs hohen Milchpreis zu nutzen, ist leider da. Was das mit dem Thema zu tun hat - naja.

Mfj ich muss dich enttäuschen, auch im Bio gibts die Ketose, und die kanns auch bei 4000 Liter Kühen in der Mutterkuhhaltung geben. Es geht um Fütterung, nicht um Leistung. Bei hoher Leistung ist halt der Handlungsspielraum enger, der Bauer muss zügig reagieren, währends bei einer niedrig leistenden Kuh vielleicht nichtmal bemerkt wird außer zb in der Fruchtbarkeit.

Aber mfj, ich kann dich gleich beruhigen und muss dich ein wenig rügen: natürlich kann man die Ketose bei Biokühen behandeln. Bitte verbreite nicht so laienhaften Schwachsinn, dass man eine Kuh sterben lassen würde, obwohl ein Gegenmittel vorhanden ist. Was in Bio nicht geht, ist auf Verdacht hin zu behandeln, so wie du das oben beschreibst.

Das sind zwei paar Schuhe. Du bekämpfst das Symptom mit Traubenzucker (was den Kreislauf der Kuh zusätzlich belastet), die Kuh übersteht das und liefert weiter Milch. Die Ursache wird so nicht angegangen. Diese Vorgehensweise ist in Bio nicht erlaubt, und sollte es Konvi auch nicht sein. Gleich ein Oxytocin Spritzerl nach!

Propylenglycol gibts nicht ohne Grund in 1000 Liter Tanks (und mehr) die man direkt an den Futtermischer anschließt. Glücklicherweise hat die Forschung nicht belegen können, dass hoher Einsatz von (vereinfacht gesagt) Zucker in der Milchviehfütterung nicht die Milchleistung im selben Maße steigert. Sonst wären manche Ställe nur noch am Tropf.





Bio muss immer wieder mal in den Beichtstuhl, dort angekommen heißt es aber jedes mal: hinten anstellen.

eklips antwortet um 13-04-2018 15:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@riiitsch
Deinen letzten Satz druck ich mir aus und Rahme ihn golden ein. Das ist nämlich ein Meisterzitat!

Da ich mich selber zu wenig auskenne: Könntest du den mfj so weit bringen, dass er von den 100 Symptomen und Verläufen einer Ketose - sagen wir mal die ersten 25-40 aufzählt und beschreibt?

mfj antwortet um 13-04-2018 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der gutgläubige Konsument von Bio will aber keine "Biomilch von kranken Kühen" zu einem hohen Preis kaufen.

Er glaubt und vertraut bei Bio auch, dass hier Kühe nicht an Leistungsgrenzen gefüttert, gezüchtet und diverse Behandlungen brauchen - damit sie überleben.
Auch die Palette von Hilfsmitteln für solche Verläufe wird beim Biokonsument nicht gerade große Zustimmung finden.

Der Beichtstuhl "Bio" kommt noch, ist eine Frage der Zeit.
Bio hat in seinen Richtlinien die richtige Rasse- und Zuchtauswahl. Seit ihr hier im Rückstand ?
Die Schweiz mit 7500 kg für eine OBV-Kuh ist ja eh ein Witz...



peter.z(cgu8) antwortet um 13-04-2018 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn mein Grundfutter 6000 kg Milchleistung hergibt nimm ich diese Milch, alle Kühe wo darüber sind werden einfach nicht weitergezüchtet. Die Zucht wie auch der Futterbau haben sich enorm Entwickelt, 7'500 kg beim SOBV als ein Witz anzuschauen ist schon Rückständig. Was euer österreichisches OBV leistet weis ich nicht und Interessiert mich auch nicht, von einer Namhaften zucht aus Österreich ist mir nichts bekannt.
Ich habe auf Frühjahr Abkalbung umgestellt dadurch konnte ich ohne sinnlosen Kraftfutter Einsatz die Milchleistung steigern.

peter.z(cgu8) antwortet um 13-04-2018 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke noch für die hilfreichen Antworten der meisten Forumsteilnehmer. Finde es schön das es noch vernünftige Teilnehmer gibt die Länderübergreifend tipps gegeben.

Vollmilch antwortet um 13-04-2018 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo nochmal!

Ich dachte, Peter braucht Tipps wie er mit vorhandener Ketose umgehen kann. Wie man vorbeugen kann, ist weitläufig bekannt.
Nur weil ein Laborwert (zu) hoch ist, verliere ich noch nicht die Nerven. Der Laktationsbeginn ist für jede Kuh(leber) eine Herausforderung. Das ist in meinen Augen "part of the business".

LG Vollmilch

Riiitsch antwortet um 13-04-2018 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Stimmt! Das Wunder Natur machts möglich, nur weil eine Kuh Körperreserven extrem gut mobilisieren kann, bringt sie auch soviel Milch.

@eklips: die Vorlage für den Spruch lieferte weiter oben schon Thomas. So kommts mir halt oft vor. Da wird vorgeworfen wer nicht aller den Konsumenten bescheißt oder sonst irgendwie alles falsch macht, und die müssen alle "beichten" - was auch immer das heißen soll. In Wirklichkeit fangen ein paar mit Extremen an, die zur Norm werden, und jeder der nicht mitmacht ist ein Vogel, statt mal zu überlegen was wir brauchen. Und da gehört höhere Leistung mit noch mehr Spezialmittel sicher nicht dazu.

Ketose bleibt jedenfalls ein gar nicht so einfaches Thema für den Kuhhalter.

mfj antwortet um 13-04-2018 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ritsch - du brauchst nicht zurück zu rudern. Dass Bio - Ketosekühe hat - liegt daran, weil die ökologische Milchwirtschaft längst wieder in die Leistungszucht eingestiegen ist.

Öffentlich ist es ein Tabu-Thema - aber das macht es nicht besser. Dem Bio-Verbraucher fehlen halt die Informationen dazu, sonst gäbe es schon "Peitschenhiebe" von den Verbänden.

Mir ist auch klar, dass ihr dies nicht gerne hört - aber wenn man so bettelt wie ihr drei Bio-Verschnitte - dann gibts halt die Wahrheit...und nichts als die Wahrheit.


Für Biobetriebe gibts zur Ketose Behandlung - die Steinblüte. Sowas stellt sich der hippelige Biokunde als Stärkung auch vor. Gehört eigentlich in den Betriebskatalog eines jeden umsichtigen Bio-Milchbauers. Und dann noch in Globuliform, was will man mehr.



 

Riiitsch antwortet um 14-04-2018 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mfj in der Zucht bewegt sich so einiges in neue Richtungen! Nur sag ich hier nix dazu, nicht wegen dubioser Tabu Gerüchte die DU streust, sondern weil du das sowieso nicht gelten lassen würdest.

Glaub der Zug ist abgefahren wo der mfj sein Fachwissen teilt (vielleicht 1-2 Verläufe der Ketose erklärt), und mal über seine einzeilige Agenda stellt: Bio ist schuld am [.....]






















Gebrauchsanleitung: füllen Sie in die Klammer was beliebt.

Tiroleradler antwortet um 15-04-2018 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Zitat Riiitsch:
"Was ich erst aufgeschnappt habe ist NICHT anfüttern, das heißt nicht 3 Wochen vor dem Kalben schon mit Kraftfutter anfangen. Damit treibt man die Kuh zu stark vor sich her, sie setzt mit starker Leistung ein und das Energiedefizit wird höher. Die hat dann schön 5,5 % Fett in der Milch aus Körperreserven mit einer Leber die auf Hochtouren arbeitet. Alkoholikerin. Raumberg Gumpenstein fährt da gerade Versuche zum nicht Anfüttern, evtl sogar mit nicht vollgas melken zu Laktationsstart. Das ist noch Theorie XD"

Hallo Riiitsch, deine besagte Theorie praktizieren wir schon seit einiger Zeit so:
Wir sind Bio und haben einen Stalldurchschnitt von rund 6500 kg, (Fütterung: Belüftungsheu, Weide, Getreideschrot). Restriktive Fütterung in der Trockenstellzeit, Kraftfutter gibts erst ganz kurz vor dem Abkalben (klein anfangen und moderat steigern), komplett ausgemolken werden frischlaktierende erst nach ca. einer Woche. Zu erwähnen ist, dass wir generell eine sehr flache Leistungskurve anstreben, von Kühen mit hoher Anfangsspitze haben wir uns die letzen Jahre verabschiedet, bei der Stierauswahl zählt die Persistenz für uns zu einem wesentlichen Kriterium.
Milchfieber, Ketose, Mastitis sind zum Glück seit Jahren kein Thema mehr,
der Tierarzt kommt nur mehr zum besamen mit erfreulich wenig Nachbesamungen.

Generell ist Ansicht die, dass eine Umstellung auf Bio mehr erfordert als nur
die Maßnahmen zu unterschreiben und einzuhalten, sondern man sollte den Bestand anpassen und alte Fütterungsmuster, welche bestrebt sind Maximum an Leistung
auszureizen ,ablegen.





Riiitsch antwortet um 15-04-2018 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
^top! Danke Tiroleradler für die Rückmeldung. Ich versuche mich noch in all den von dir beschriebenen Vorgehensweisen, bis jetzt schauts gut aus. Milchfieber und Ketose habe ich so auch im Griff. Als nächste wichtige Maßnahme muss ich mich noch von einer Kuh trennen, die ich schlicht nicht füttern kann. Stierauswahl nach Tierarzt war bei der Linie fatal, mein Fehler.

Man lernt nie aus, Bio wird sich auch noch ändern (müssen), und schön zu hören wenn manche schon Erfolg haben!!

mfj antwortet um 15-04-2018 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dass Biobauern in der Milchwirtschaft mit den selben Stoffwechselkrankheiten zu tun haben wie konventionelle Bauern, zeigt dass Bio sich nur auf dem Papier unterscheidet.

Die staatlichen Biosubventionen reichen halt doch nicht aus - um extensiv zu produzieren.
Auch der Biobauer muss intensiv wirtschaften, vor allem in der Milchwirtschaft.
Dazu gibt es "Richtlinienfreie Möglichkeiten"...und so richtig kontrollieren kann es ein Außenstehender eh nicht.
Da müsste schon ich die Biokontrolle machen ;-)

Seid nur froh - dass die Verbands- und Kodex-Prüfer nicht viel Ahnung haben...

...ob der Handel bzw. die Bioverbraucher dies kapieren - noch nicht, Wolke 7 ist zu schön !


Tiroleradler: Mit der Variante (...erste Woche nicht ausmelken) riskierst du auf alle Fälle hohe Zellzahlen, und das in einem Betriebssystem wo auf antibiotische Behandlungen möglichst nicht zurückgegriffen werden sollte.
Sehr schwierig und aus meiner Sicht wenig nachhaltig.

Bei guten Tierarztbeziehungen aber machbar. Die Bio-Dokumentation hat man ja selber in der Hand…:-)


Ritsch – Nicht mein Unvermögen ist für deine Fegefeuer-Beschreibung der Biozucht verantwortlich, sondern deine Erkenntnis (...hat jetzt zwar lange gedauert) dass ich dir die angeblichen Zuchtfortschritte um die Ohren watschen werde.
Könntest ja einfach auch sagen – vieles ist für die Werbung und Image von Bio gut und fördernd – bei einer genaueren fachlichen Betrachtung fällt es aber haushoch durch.




Tiroleradler antwortet um 15-04-2018 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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(Zitat mfj:) "Tiroleradler: Mit der Variante (...erste Woche nicht ausmelken) riskierst du auf alle Fälle hohe Zellzahlen, und das in einem Betriebssystem wo auf antibiotische Behandlungen möglichst nicht zurückgegriffen werden sollte. Sehr schwierig und aus meiner Sicht wenig nachhaltig. Bei guten Tierarztbeziehungen aber machbar. Die Bio-Dokumentation hat man ja selber in der Hand…:-) (Zitat Ende).
Deine Formulierung unterstellt mir dass ich nicht Richtlinienkonforme Behandlungen mache
und/oder diese fehlerhaft dokumentiere, und dererlei Unterstellungen weise ich auf das Schärfste zurück!!
Zu den Zellzahlen: der Durchschnitt der Anlileferungsmilch weist einen Zellgehalt von 63Tsd
auf, heuer hatte ich seit 2 (!) Jahren die erste Mastitisbehandlung, und das ohne generelles
Trockenstellen mit Antibiotika. Aber wie ich geschrieben habe muss man für diese Vorgehensweise die passenden Tiere haben- mit einer nicht zu hohen Anfangsleistung,
dafür einer gute Persistenz.

mfj antwortet um 15-04-2018 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja Tiroleradeler - das kann schon alles sein. Nur 6500 kg Durchschnitt wirst nicht erreichen - wenn die Kühe mit Tagesgemelken von 20 kg einsetzen und mit 10 kg aufhören.
Wann geben die Kühe dann Milch ?
Wie Medikamentenanwendung stattfindet brauchst mir nicht erzählen, ebenso Dokumentation...
Also, dass Thema lassen wir lieber unter der Kuscheldecke.

Gut 60 Tsd. Zellzahl ist super - ohne antibioten Trockensteller oder Endbehandlung aus meiner Sicht aber wenig glaubhaft. Macht aber nix.
In den Spiegel schauen, muss jeder selber. 2 Jahre sind aber kein Erfahrungswert. Kühe bei Laktationsbeginn eine Woche nicht auszumelken, halte ich für eine Entzündungsbombe.
Aber vielleicht gibt es ein Biobonus für Biokühe...;-)



Tiroleradler antwortet um 15-04-2018 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da du ja meinen Äußerungen jeglichen Wahrheitsgehalt absprichst,
erübrigt sich eine weitere Diskussion. Schade um die vergeudete Zeit,
" Herr Allwissend".


eklips antwortet um 15-04-2018 14:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was mfj hier immer berichtet, gehört meiner Meinung nach dringend journalistisch in aller Breite aufgearbeitet. nach dem Motto: Lieber eine Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Dass nach mfj in großer Verbreitung im Biobereich gewerbsmäßiger Betrug stattfindet, Vergehen gegen Bio- und Arzneimittelanwendungsvorschriften, dass Tierärzte breit angelegt die Lebensmittelsicherheit gefährden usw. das gehört aufgearbeitet und abgestellt - wenn es stimmt.
Genau so hätte es auch bei den ganzen Almgeschichten sein müssen, wo ja mind. 90% der Almbauern jahrelang Staat und EU gewerbsmäßig betrogen haben - nach mfj. Die ganzen geschiedenen Minister hätten sich viel Arbeit erspart, wenn ihnen mfj geholfen hätte, die Sachlage zu klären.
Wie man es überhaupt aushält, inmitten einer so kriminellen Umgebung von Berufskollegen zu überleben, ringt mir höchste Bewunderung ab.
Sarkassmus Ende.

peter.z(cgu8) antwortet um 15-04-2018 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Tiroleradler wir gehen sehr änliche Wege. Die erste Woche wird nie ganz ausgemolken, ohne das die Zellzahlen explodieren, bevor sie dann in den Tank kommt wird der Schalmtest durchgeführt. Herdenschnitt bezüglich ZZ lag in den letzten 3 Jahren immer unter 50'000 ohne Einsatz von Antibiotischen Trockensteller. 2015 wurde der Betrieb von der Milch genossenschaft für 20 Jahre gute Milch ausgezeichnet.
Nun bei uns werden die Betriebe Jährlich kontrolliert von anderen Landwirte die für die Kontrollstellen Arbeiten, alle 2-3 jahre gibt es Kontrollen vom Amtlichen Kantonstierartzt. Bei Kontrollen müssen Sämtliche Tierartztrechnungen vorgelegt werden. Medikamente kaufen ohne Quittung in Bar ist nicht mehr möglich, egal ob Bio oder Konventionell.

Riiitsch antwortet um 15-04-2018 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Peter ganz ähnlich hierzulande.

Wie schon öfter driftet der mfj in Unterstellungen und Falschmeldungen ab, er hat halt sonst nichts. Wenn man sich den Aufwand antut, und ihn vorführt, macht er einen auf "Waffenstillstand". Das ist mir aber gar nicht mehr wert. Wenn jemand wie der Tiroleradler schlicht aus seinem Stall berichtet, wird er der Lüge bezichtigt. Schad.

thomas.t3 antwortet um 15-04-2018 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja das ist mfj - stets bereit den Anderen an's Bein zu pissen! Wie wär es, wenn wir bei dir eine Kontrolle machen? Wahrscheinlich bist du am Ende ganz schön "auseinandergenommen".

golfrabbit antwortet um 15-04-2018 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich bin ja nur froh, dass meine Milchkühe nicht auch hier im Forum mitlesen - der @mfj würde ihnen die Augen wohl endlich öffnen für alle meine Fehler und Unzulänglichkeiten!
So hocken sie zwar dumm und unwissend, aber bei guter Gesundheit und zufrieden wiederkauend in ihrem Strohbett und wissen gar nicht dass sie eigentlich lebergeschädigt und mastidienverseucht ihrem letzten Stündlein entgegen kreuchen müssten.
Hannes


Tiroleradler antwortet um 15-04-2018 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Hallo Peter,
erwähnen muss ich , dass wir die letzten Jahre eine wirklich restriktive Selektion
bei den Kühen gemacht haben. Wir hatten vor 10 Jahren fortwährende Zellzahl- sowie Fruchtbarkeitsprobleme die uns zum Verzagen brachten.
Nach und Nach wurden alle Problemtiere und deren Nachzucht ausgemerzt.
Ein langwieriger und auch finanziell schmerzhafter Prozess, der jetzt seine Früchte zeigt.
Dabei verließen auch Kühe mit, für unsere Verhältnisse sehr guter Milchleistung, den Stall
z.B. einfach nur weil sie zu leichtmelk waren und zu schwache Schließmuskel hatten.

Es ist nicht so dass wir gänzlich auf antibiotische Trockensteller verzichten,
(das hatte ich auch nicht geschrieben @ mfirgendwas) sondern behandelt
wird bei Notwendigkeit und mit vorheriger Bakteriologischer Untersuchung.
Dabei behandeln wir meist nur die Viertel die tatsächlich betroffen sind,
sofern nicht eine systemische Behandlung angeraten ist.

Der Medikamenteneinsatz wird auch bei uns im Zuge der alljährlichen Bio- Kontrolle
überprüft, die Aufzeichnungen sind tagesaktuell zu halten, und die Dokumentation hat auch der Tierarzt parallel zu führen.





Schweiz antwortet um 15-04-2018 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Hallo Peter
In welchem Kanton lebst Du. Bei uns in St. Gallen kommt auch das Veterinäramt. Aber Tierarztrechnungen vorlegen muss ich nicht, werde ich auch niemals denn das geht keinen was an. Ich muss sehr wohl das Behandlungsjournal und die tierärztlichen Abgabebelege der Medikamente vorlegen aber Rechnungen gehen niemanden was an. Und dass diese von den Abgabebelegen abweichen können, wenn man das Bedürfnis dazu hat, muss ich keinem erklären.
Zu tiefen Zellen in der Tankmilch. Ich habe auch Freude wenn ich unter 100 tsd bin. Nur, bei mir geht alle Milch in den Tank, keine Kälber an die ich die ZZ-hohe Milch vertränken könnte. Und rein Wirtschaftlich wäre interessant zu wissen, was besser ist. Etwas höhere Zellen im Tank und dafür keine arbeit mit Kühen seperat melken, Kühe behandeln, Kühe ausmerzen. Die Grenze liegt bei 350 tsd, was soll ich mich da bemühen um unter 100 tsd zu sein. (Wohlverstanden in aller Regel bin ich unter 150 tsd, aber wie gesagt, alle Kühe im Tank)
Gruss aus der Schweiz

Aequitas antwortet um 15-04-2018 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Was ich schade finde ist das mfj andere beschuldigt Dinge anzuwenden welche nicht erlaubt sind und selber den Kühen Mittelchen in die Vene einflösst was definitiv nicht erlaubt ist.

Tiroleradler antwortet um 15-04-2018 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
@Peter: zu den Aufzeichnungen: es muss vom Tierarzt natürlich auch jede ABGABE
von Medikamenten dokumentiert werden ( z.B. Trockensteller), die Behandlung muss dann
der Landwirt dokumentieren wenn er sie selber durchführt ( was er aber nur darf, wenn er Mitglied beim Tiergesundheitsdienst ist *augenverdreh*).

peter.z(cgu8) antwortet um 15-04-2018 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
@Tiroleradler vollkommen Richtig. Der Tierarzt mus auch alles sauber Dokumentieren, er wird schließlich auch kontrolliert. Nur z.B. Trockensteller bekomme ich nur noch mit einem Nachweis (antibiogramm), also zuerst ist eine Milchprobe erforderlich.
Bei uns sind momentan Projekte für den automatischen Austausch von Tierarzt Behandlungen und Zuchtverbänden im Anlauf, für Gesundheitzzuchwerte damit können auch die Kontrollstellen automatisch darauf zugreifen.

mfj antwortet um 15-04-2018 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen

Achso - wir machen Märchenstunde. Ich würde schon bitten - dies anzukündigen, damit man sich nicht die Finger fusselig schreibt.

@Walter - ob Bio gewerbsmäßigen Betrug macht, weiß ich nicht. Schließlich bin ich kein Biokontrolleur. Zur Zeit ist aber auffällig - wieviel Bioheu noch zu haben ist. Die Biobetriebe in unserem Bundesland haben alle Futterbedarf. Komisch ist - dass bei uns kein Heuhändler mehr konv. Futter mehr vorrätig hat - aber Bioheu gibt es in Hülle und Fülle...


...ist aber nicht das Thema.

Alle:
Märchenvorschrift Medikamentenanwendung. Wie es in den innerösterreichischen Bundesländern zugeht weiß ich nicht. Ich kenne unser Bundesland und die Schweiz - beide sehr ähnlich. Da gibt es zum Glück so vernünftige Tierärzte welche gerade für Mastiden Vorratsprotionen aushändigen. Bei euch ist es ja so, dass wenn der Fall xx eintritt - der Tierarzt kommt, Tier begutachtet, Diagnose stellt, Schlachtplan Medikamente entwirft, Erstbehandlung macht, Beleg ausstellt - und wieder fährt. Tierarzt kommt natürlich morgens früh wieder, behandelt und schreibt wieder usw.
Solltet ihr Medikamentenanwender sein läßt er euch vielleicht was da. Ob es dann für Gretel oder Flora verwendet wird, ist unerheblich, unkontrollierbar und kann dokumentationslos erfolgen. Warum, weil Kühe nichts verraten - ein Riesenplus der Rinderhaltung.
Und da kann dann der Amtstierarzt und der Kontrolleur kommen wie er will und sooft er kann, was nicht dokumentiert ist, ist nicht nachprüfbar. Wo kein Beleg da ist, gibts auch nicht zu überprüfen. Oder nehmen die Blutwerte aller Kühe mit ?

Jungs, es ist nicht gut - wenn wir an Märchen glauben, weil jeder Praktiker weiß wie der Hase läuft. Es ist auch nicht vorteilhaft sich selber anzulügen und sich was vorzumachen. Dass sich hier im Forum jene tummeln - die alle unter 70 Tsd. Zellen haben, ist halt wieder der berühmte Zufall. Der Durchschnitt in Österreich liegt bei rd. 220 Tsd. Biobetriebe eher höher.
Aber klar - hier schreibt die Elite Österreichs und der Schweiz.

Der Tipp aus Großmutters Nähkästchen - eine Woche lang Kühe nicht vollständig auszumelken, ist an sich überholt. Jede Kuh erzeugt solange Milch im Euter - bis der Blutdruck und Milchdruck gleich sind. Gerade bei frisch laktierenden aufgrund des Euterflusses rinnt dann halt oft die Milch...also nützt nicht melken - garnichts. Zu was soll es auch gut sein ?
Milchfieberverhinderung ?

Aequitas - ich mache alles in Absprache mit meinem Tierarzt, da ist nichts verbotenes dabei.
Liegt an der Qualität des Tierarztes und am Können des Kunden...



Riiitsch antwortet um 15-04-2018 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
ja, alle brechen wissentlich das Gesetz... mfj nicht von dir auf andere schließen und vielleicht ein bisschen weniger die ganze Landwirtschaft in Verruf bringen, nur weil sich bei dir im Stall gesetzwidrige Praktiken eingebürgert haben.

Aequitas antwortet um 15-04-2018 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Egal ob dein Tierarzt mitspielt oder nicht, venöse Behandlungen als Landwirt sind strengstens verboten, frag doch bei deinen TGD nach.



peter.z(cgu8) antwortet um 15-04-2018 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Natürlich schreibt hier nur die Elite was den sonst. Rassendurchschnitt 99'000, VZG 82'000, mein Betrieb momentan 50'000 und der Beste in der Region hat 19'000 Zellgehalt. Nun wir sind
Stolz darauf das wir 300 Milchwirtschaftzbetriebe in der Region alle anlügen, hat natürlich nichts mit langjähriger Zucht zu tun. Das man mit SOBV schon vor 20 jahren 6'000 kg gemolken hat wird dir ja auch bekannt sein, den du kennst dich ja mit der Schweizer Landwirtschaft besser als wir Schweizer. Würde dich gerne mal an die GV des Zuchtverband einladen, um die 20 jährige Rückständigkeit, welche bei uns herrscht endlich zu beenden. Bei den Simmentaler züchter könntest auch noch vorbei, die liegen sogar 30 jahre zurück. Der Bevölkerung köntest du auch aufzeigen das ein EU Beitritt die einzig wahre Lösung ist.
Eigentlich enpupst du dich als wahrer Messias der den Schweizer den weg zur Erlösung zeigst.
@Mfj du hast mir alle Fehler aufgezeigt und ich begreife endlich das wir uns alle selber anlügen. Danke das du mich auf den Richtigen weg bringst.





An alle anderen bringt doch ein bisschen mehr Verständnis für MFJ auf, er sollte doch in seiner Welt doch auch mal ein bisschen Zustimmung bekommen. Einer wie MFJ sollte doch wenigstens im Internet genügend Aufmerksamkeit bekommen. Ein Aufmeksamkeitzdefizit und BioDepressionen ist eine ernst zu nehmende sach.

Mit freundlichen Grüßen der Lügner

Ps. Kein einziger Satz von MFJ beinhaltet eine Lösung des Problems.

mfj antwortet um 16-04-2018 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen

Aequitas – das Können eines Betriebsführer zeigt sich dadurch - zum richtigen Zeitpunkt einen Tierarzt zu rufen – und nicht mit Taschenspielertricks wie: Maiswürfel, Bolis- und Tütchenkram, Globuli, nicht ausmelken usw. das Tierleid zu verlängern.

Die Qualität des Tierarztes besteht darin – eine kurze und erfolgreiche Behandlung durchzuführen, und nicht Dauergast zu werden…

Was du mir für gruselige Sachen unterstellst, ist deine Interpretation, ebenso dass du meinem Tierarzt eine Dokumentation Fälschung vorwirfst. Solltest wirklich weniger Krimis schauen…


Peter – die Schweizer sind ja bekanntlich nicht die schnellsten, bei dir deutlich sichtbar.

Mein erster Beitrag an dich – Rat bei Ketose Anzeichen: Glukose Infusion !
Geht am schnellsten, wirkt sicher und hilft der Kuh beim Starten.

Peter: bitte vergrößern oder einrahmen. DIES IST EIN LÖSUNGSANSATZ !!

Ich weiß dass Biobauern diese Variante nicht mögen, weil sie damit in die Fußstapfen der konv. Bauern treten.
Darum habe ich ja in die Diskussion den Eintrag geworfen: Halten die Biobetriebe eigentlich die richtige Rasse ?
Leistungen mit 7500 kg kann ein ehrlicher Biobetrieb fast nicht ausfüttern, außer er hat günstigste Vorraussetzungen.

Bio kann solche Leistungen nicht managen – wenn er Richtlinientreu wirtschaften will. Notbremsen wie: nicht ausmelken sind absurd und abzulehnen. Von Tierwohl bei Biohaltung keine Rede…



Riiitsch antwortet um 16-04-2018 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Vielleicht ists besser, dass der mfj nichts zu Ketose und anderen Fachthemen in der Tierhaltung schreibt. Was er zu Ketose weiter oben verzapft hat, was er zu Zucht schreibt, zu Milchdruck und zur Behandlung von Mastitis zeigt wie wenig Fachwissen er dann doch hat, und wie veraltet das bisschen ist. Letzteres lässt mir aber keine Ruhe, dazu muss ich noch schreiben: die von mfj beschriebene illegale Hortung und Anwendung von Antibiotika ist schädlich für die gesamte Landwirtschaft, und:



@mfj: weiters schadest du deinem Betrieb massiv (und auch Betriebe denen du Zuchtvieh verkaufst)! Es ist nicht egal ob du die Gretel oder Flora behandelst. Es ist nicht egal ob man auf Verdacht hin mal da mal dort ein wenig Antibiotika rein drückt. Wie der Hase bei dir im Stall läuft lässt sich ja ablesen, unterstell das aber nicht den anderen. Warum sollte man Tuben aufbehalten? Wie lange halten die? Warum sollte man die Behandlung des Tierarztes sabotieren und die erhaltenen Medikamente horten?

mfj was du hier propagierst hat Folgen! Du teilst die Behandlung auf 2 Kühe auf. Damit sind beide so mittelmäßig bis gar nicht behandelt. Dann gibts womöglich die Milch dieser Kühe an die weibliche Nachzucht.







UND NUN WICHTIG: Gehen wir von 50% weiblichen Kälbern aus, dann hast du mit EINER Behandlung schon DREI Tiere im Stall die mit schlecht behandelter Mastitis in Kontakt kamen, oder gar keine Behandlung nötig hatten, trotzdem ein wenig Antibiotika drin. Ich weis nicht genau welcher der beiden Fälle schlimmer ist.






Man brauch kein Doktor der Mikrobiologie sein, um zu kapieren dass man so über wenige Jahre ALLE Euter am Betrieb erfasst. Und dieses Rezept wendest du auf Bakterien an die sich exponentiell vermehren können???????????????

mfj bitte verbreite doch nicht solchen Schwachsinn, weil der Hase läuft nicht so wie du schreibst, das sind eher veraltete Schaudermärchen, wie manche noch machen und sich sogar noch brüsten Tuben daheim zu haben. Was willst erreichen? Mehr Bürokratie, keine Medikamentenabgabe, Generalverdacht von Tierhaltern und Tierärzten? Oder ist dein Hass auf Bio und die gesamte Landwirtschaft tatsächlich so groß, dass du vor dem zu sperren noch mal alle schädigen willst?!?!?

Riiitsch antwortet um 16-04-2018 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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PS: und mfj du solltest jetzt von persönlichen Beleidigungen absehen, weil mal eben so Schweizer und Peter als langsam hin zu stellen ist unter aller Sau, und auch deiner nicht würdig.

mfj antwortet um 16-04-2018 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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An den kleinen Ritsch - deine Äußerungen stehen in keinem Zusammenhang, sondern zeugen von einer kindlichen Erregung und Orientierungslosigkeit. Trink einen Kaba oder lutsch ein Bonbon, das beruhigt.

Ich komme bei deiner wirren Schreibweise garnicht mit, was du sagen willst. Musst noch lernen den Faden nicht dauernd zu verlieren.
Aber es ist allemal unterhaltsam - wenn du dabei bist. So soll ein Forum ja auch sein.

Freue mich schon auf deinen nächsten Wutausbruch ;-)



Riiitsch antwortet um 16-04-2018 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Naja weitere persönliche Beleidigungen.... die Quoten standen ohnehin sehr gut dafür. Zur Sache wieder nichts, aber vorher fest die Landwirtschaft des Antibiotika Missbrauchs generell bezichtigen. Mfj wir sind das eigentlich eh gewohnt von dir, schade ists trotzdem immer wieder.

Aequitas antwortet um 16-04-2018 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Zitat:
~~~ Was du mir für gruselige Sachen unterstellst, ist deine Interpretation, ebenso dass du meinem Tierarzt eine Dokumentation Fälschung vorwirfst. Solltest wirklich weniger Krimis schauen~~~

Waren nicht deine Worte in einen anderen Forumsbeitrag das du eine Glucose Infusion selber in die Eutervene gibts, Quasi unter dem Melken einfach mitgeht??

Das Internet vergisst nie ;-)

Nicht das ich dir dein Können abspreche, oder es vielleicht Sinn macht zu geben, da du nicht auf einen TA warten musst und es vielleicht mit mehr Ruhe machst.
Aber dürfen tust du es deswegen (leider) offiziel nicht.

Deswegen finde ich es schade wenn du anderen was vorwirfst und selber,......







mfj antwortet um 16-04-2018 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Ritsch
Gegenmeinungen sind keine Beleidigungen sondern Analysen.

Ist halt für dich nicht so einfach, seine Standpunkte durchzubringen, wenn Mama´s Rockzipfel fehlt.

@Aequitas
Ich kann dazu nur mit einem Bibelzitat antworten:
"Wie soll dies geschehen, da ich nicht mal ein Infusionsbesteck erkenne"...;-)

Bitte um Suche im Forum - wo ich sowas geschrieben habe. Die Biogemeinde hat dazu ja Zeit. Und alles schön durchlesen, ihr lernt was...;-)





thomas.t3 antwortet um 16-04-2018 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dem auf der Biobranche beid- und breitbeinig aufstampfenden, bitzelnd - springenden mfj, mit seinem lautstarkem gequieke anbei, kann man durchaus auch etwas kindliches abgewinnen.

Vor allem dann, wenn man glaubt, damit seinem Standpunkt durchgebracht zu haben!


mfj antwortet um 16-04-2018 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen

@thomas - den Spiegel hinhalten ist wichtiger.

Ich habe keine Ambitionen eine "Hype" wie es Bio ist...kleinzureden.



thomas.t3 antwortet um 16-04-2018 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Tja mfj, Glauben, ist was für Kinder.

Welcome - im Business!

Weißt du, was der Unterschied zwischen Bio und Fendt ist?

... bei Bio gibt es wirklich höhere Standards!

xaver75 antwortet um 16-04-2018 14:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
@Thomas
Dem MasseyFergussonJosef kannst Du nicht eintrichtern, das BIO Technologieführer ist ,-)

Mir auch nicht ...
Irgendwo in der Mitte der ganzen Beiträge wird die Wahrheit liegen.

mfg

thomas.t3 antwortet um 16-04-2018 14:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Also wenn schon bitte Massey Fergusson-Junior ;-)

Ja so irgendwie wird es sein.

Vollmilch antwortet um 16-04-2018 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo mfj!

Wenn man schon die Bibel zitiert, sollte man es richtig machen. An welcher Stelle ist von "Infusionsbesteck" die Rede?

LG Vollmilch

FraFra antwortet um 16-04-2018 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
" unser" forums kasperl halte euch da aber ordentlich bei laune....

ich habe tagsüber leider keine zeit zum mitzanken.. es gibt wichtigeres...



Riiitsch antwortet um 16-04-2018 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
wohl war, da gibts wichtigeres, Abend wurde es mittlerweile.

mfj ich wollte dir lediglich ein wenig helfen und ausbügeln was eher Nachteilig für dich ist. Folgendes lässt sich alles oben in deinen Posts nachlesen. Zb ist deiner Meinung die Biokuh immer gesund, weil ja nur Globoli zur Behandlung benutzt werden darf. Das heißt im Umkehrschluss die konventionelle Tierhaltung macht krank. Ich habe dir den Arsch gerettet mit dem Hinweis, dass auch Biokühe krank werden können.

Weiters mfj verkaufst du Traubenzuckerinfusionen als Lösung bei Ketose. Ganz egal ob der Tropf nun legal gelegt wurde oder nicht, Kühe und Traubenzucker Tropf gehören eigentlich nicht zusammen. Kurzfristig ja, als Dauerlösung schlecht für den Tierbestand weil die Ursache unerkannt bleibt, die Tiere schwerst belastet werden. Keine Ketose und Gabe von Glucose ist ein Widerspruch in sich.

Und dann brachtest du noch die Mastitisbehandlung aufs Bankett, gleich mit lauter illegalen Vorgaben die eher von Medikamentenhandel auf dunklen Autobahnrastplätzen her rührt. Wieder habe ich dir den Arsch gerettet und versucht darzustellen, dass dies nicht die normale Vorgehensweise ist. Außerdem versuchte ich dir zu erklären, warum du mit den von dir geschilderten Arbeitsweisen deinen eigenen Betrieb schädigst. Zwar mach ich das nicht auf die nette Art, aber das hälst schon aus. Du darfst mir danken! Gerne erkläre ich dir das nochmal, sollte der Text nicht leicht zu folgen sein. Ich mag Schachtelsätze, wer will, kanns lesen. Leider mfj hast du das in den falschen Hals bekommen, ich wollte dir nur ein paar Dinge erklären und dich drauf stoßen. So wie dich wehrst hats offensichtlich funktioniert. Lass ma das mal sitzen.

Nun kommt ja die Almzeit, und du kannst uns wieder erklären, warum du der wichtigste Almbauer zwischen Landeck und Zürich bist. XD

mfj antwortet um 16-04-2018 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Vollmilch - einfach mehr in der Bibel lesen. Was dort zwischen den Zeilen steht ist gigantisch. Und die meinen Infusionsbesteck...;-)

@FraFra - du solltet dir mal ein Beispiel nehmen. Ich tue was für dieses Forum, damit es lebendig, aufregend und interessant bleibt.

@thomas und der kleine Ritsch - schaut her, wenn ihr zum fünften Mal den gleichen Witz bringt...wird es fad. Ihr müßt euch mehr anstrengen, mehr üben und nicht immer das langweilige Schlauchboot aufblasen. Da muß man nur den Stöpsel ziehen und es macht pfffffuuuuuuuu...

Zieht mal richtige Segel hoch und stellt euch in den Wind !


Vollmilch antwortet um 16-04-2018 22:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Falsch zitiert ist es trotzdem.

LG Vollmilch

thomas.t3 antwortet um 17-04-2018 00:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja-ja! Den Wind für dein Segel kannst gleich hinter mir abholen. Dann zeig ich dir wie man pfffuuuuuu, ohne Schlauchboot macht :-)

Riiitsch antwortet um 17-04-2018 08:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfjili: du musst mal Luft holen zwischen deinen Antworten!
Nachdem du befreit aus dem Beichtstuhl kamst, die Glukosefüttern konntest dir endlich von der Seele reden, dachte ich gut ist. Fakt ist, du hast alleine in diesem Thema mehrere illegale Methoden propagiert. Verständlich warum du davon nichts mehr wissen willst, du das als "Witz" darzustellen versuchst.

Schwere Anschuldigungen gegen Tierhalter und Tierarzt gleichermaßen was Antibiotika Missbrauch angeht hast du aufgestellt. Ja klar willst davon jetzt nichts mehr wissen. Ein Witz ist das nicht, großer mfj.

Ich werde meinen Beichtstuhlgang verschieben, weil da steht mfj schon wieder an XD







Einatmen - Ausatmen.

Tiroleradler antwortet um 17-04-2018 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Spruch des Tages:
Diskutiere nie mit einem Idioten.
Er zieht dich auf sein Niveau herunter-
und schlägt dich mit seiner Erfahrung

Tiroleradler antwortet um 17-04-2018 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Oder, auch sehr passend:
verwirrt mich nicht mit Tatsachen- meine Meinung steht fest.

mfj antwortet um 17-04-2018 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Um ein Resümee zu machen, der Thread zeigt deutlich – dass Bauern mit der Wahrheit nicht umgehen können.
Besonders stark ist diese Tatsache anscheinend bei Biobauern ausgeprägt.

Es wird schön geredet, es wird vertuscht, es wird gelogen, es wird abgestritten…

Jeder Praktiker weiß - wie es in Ställen zugeht, wie behandelt wird und wie es gehandhabt wird.
So zu tun, als würde ich Illegalität aufdecken – wo es nicht gibt…zeigt das Grundproblem der heutigen Landwirtschaft auf. Die Verlogenheit !

Die Gesellschaft hat längst erkannt – mit was für Tricks teilweise in der Landwirtschaft gearbeitet wird. Es wäre langsam Zeit – der Öffentlichkeit die „wirkliche Landwirtschaft“ zu präsentieren.
Nur die „wirkliche Landwirtschaft“ hat eine Chance zu überleben.

Bio macht das Gegenteil. Sie präsentieren sich als „Heilige der Nahrungserzeugung“ die mit ökologischen Gebeten und Altarmitgliedschaften die Butter auf das Brot bringt.
Dadurch suggerieren sie einen Landwirtschaften Weg den es in Wahrheit nicht gibt.
Biobauern können nur aufgrund von Subventionen überleben, die Produktion ist Nebensache - und gelingt nur mit Verbiegungen, siehe Thema...

Ihr müsst euch auch intellektuell nicht überfordern, dass ihr gerne mit mir diskutiert - weiß ich…;-)




Riiitsch antwortet um 17-04-2018 09:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Klar willst jetzt schnell abschließen, ein Resümee ziehen. Wieder mal wurdest du hier der Lüge und Verleumdung überführt. Du projizierst das halt nach außen - okay. Bleibt eh folgenlos, macht dir nicht ins Hemd, bis auf die Hinweise anderer Nutzer wie mir passiert schon nix, da musst halt durch.
"Wahrheit" im Text zu verwenden, macht den Text nicht wahr. Mfj wenn du in deinem Stall illegale Praktiken anwendest, ist das deine Sache. Ich machs in meinem nicht, und du brauchst das auch keinem Bauern unterstellen. Die wirkliche Landwirtschaft (und Arbeit eines Tierarztes) ist jedenfalls nicht auf Verdacht Tropf anhängen und Antibiotika Missbrauch.

Deine Nebelgranaten zu Bio sind ja bekannt, sehr langweilig.

@Tiroleradler: hast natürlich recht (außer du meinst mich mit Idiot - du mögest einen Tag länger im Fegefeuer brennen!) Dem mfj tritzen ist so einfach, darum mach ichs. Er windet sich dann so schön. *teuflisch muahhaa

mfj antwortet um 17-04-2018 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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An den kleinen Ritsch - Du liegst wieder daneben. Wo schreibe ich, dass ich dieses Thema abschließen möchte?

Hier eröffnet ein frischgebackener Biobauer einen Thread mit einem Stoffwechselproblem bei seinen Kühen, seit er zu Bio konvertiert ist.
Das ist doch Wasser auf die Mühlsteine, Klein-Ritschi !

Siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr ?



Riiitsch antwortet um 17-04-2018 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ist schon gut, heute machen wir mal eine Übung: Einatmen Ausatmen Einatmen Ausatmen. Jetzt du.

Schreib mal was zum von dir unterstellten Antibiotika Missbrauch.

mfj antwortet um 17-04-2018 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bist ein armer Tropf, Klein Ritschi...

Hat dir der Arzt zur Beruhigung "Atemübungen" empfohlen ?



Tiroleradler antwortet um 17-04-2018 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Startseite / Forum Ketose Aceton vorbeugen
Neuer Eintrag: Landwirt Forum
Betreff
Originaltext von Riiitsch:
@Tiroleradler: hast natürlich recht (außer du meinst mich mit Idiot - du mögest einen Tag länger im Fegefeuer brennen!)

Ich unterstelle NIEMANDEN, außer mir selbt, ein Solcher zu sein :)


Riiitsch antwortet um 17-04-2018 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hehe, dann haben wir alle Glück gehabt und ein paar Tage im Fegefeuer gespart. :)



@mfj: Oie, wieder nichts. Na egal. Wir können also festhalten und resümieren: mfj du unterstellst pauschal allen Landwirten in ihren Ställen übelst zu bescheißen, kannst dazu aber nicht stehen, obwohl das für jeden schwarz auf weiß weiter oben nachzulesen ist. Passt.



Dann kannst uns ja vielleicht einen der "hundert Symptome von Ketose und auch Verläufe" erklären, neben dem Liegen lassen von Kraftfutter. Das wäre schön. Mfj bitte, du bist dran.

peter.z(cgu8) antwortet um 17-04-2018 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj ich habe nie davon gesprochen das die Kühe Stoffwechsel Störungen haben. Ich sprach von Anzeichen von Aceton, ausgewertet von der Monatlichen Milchprobe. Ich habe nie gesagt das sie schon in der Ketose drin sind. Ich habe um vorbeugende Tipps gebeten. Die eine die Stärkere Anzeichen machte ist jetzt nach 8 Wochen, wider ohne Probleme Brünstig geworden.
Zudem kann ich mit gutem Wissen sagen das meine Tierärztlichen kosten, unter dem Schnitt der Konventionellen und unter den Biobetrieben liegt. Das wirst du mir aber auch nicht glauben.

mfj antwortet um 17-04-2018 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nochmal zur Versachlichung, Peter.

Mit Bio als Richtlinie kann man Stoffwechselstörungen eigentlich nicht vorbeugen, geschweige denn vermeiden.
Dies ist Imagemäßig auch so gewollt - weil Biokühe ein Leistungsniveau haben sollten - wo diese Krankheiten nicht auftreten. Man wirbt mit niedrigen Leistungen aus Großmutter´s Zeiten.
Auch die "sichtlich nervösen Biobauern" hier, konnten dir ja kein Rezept geben...

Warum ?

Haben die nichts ?
Oder dürfen´s nicht sagen ?
Aus Verlegenheit zanken sie halt ein bisschen mit mir rum, passt ja.

Die Schweizer OBV Zucht ist keine extensive Zucht - und aus meiner Sicht für Bio nicht geeignet. In unserem Bundesland nehmen viele Züchter diese Zuchtstiere um mal eine "Entlastungslinie" zu bekommen, ohne auf Leistung zu verzichten.
Setze ja selber den "RISS" und "DOMINO" von euch ein.

Hausmittel und Taschenspielertricks wie: Steinblüte oder nicht ausmelken - halte ich für absoluten Blödsinn. Dass sich hier gleich einige persönlich angegriffen fühlen, hängt mit ihrer Unzufriedenheit des Bio-Ablaßes zusammen.
.
Da muss man halt schon mit dem Bio-Virus infiziert sein, um diesen steinigen Weg zu gehen...




Riiitsch antwortet um 17-04-2018 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Na klar kann man Stoffwechselstörungen vorbeugen, vermeiden und behandeln, egal ob bio oder konvi. Mfj nur weil in der Argumentation wieder oben anfängst, wird sie nicht richtig. Du verwendest ein Pflasterl für Symptome, einen illegalen Traubenzuckertropf. Wir verwenden oben schon beschriebene Maßnahmen, die an die Wurzel des Problems gehen. Nur weil du diese Maßnahmen, die andere schon erfolgreich nutzen, nicht verstehst, gibts die trotzdem. Trotz ist anscheinend hier dein Berater, vermutlich weil dich die Biobetriebe links und rechts überholen.

Wieder fällst in die selbst gegrabene Grube: wenn Biokühe nicht krank werden können, dann mach konventionelle Tierhaltung deiner Aussage nach krank. Tatsächlich?!?

Mfj jetzt musst ein bisschen die Luft anhalten, das Niveau mit dir ist mir jetzt zu tief. Hab jetzt keine Zeit mehr für deine kleine Welt. Vielleicht fällt dir noch ein, wie du uns erklärst, warum du die gesamte österreichische Tierärzteschaft der Mithilfe und Unterstützung bei der illegalen Abgabe von Antibiotika anschwärzt.

Bis dahin mfj, gehab dich wohl in deiner kleinen Welt der Verleumdung, die ich dir halt nicht durchgehen lasse. Auch wenn dich noch so windest ;)

peter.z(cgu8) antwortet um 17-04-2018 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj Ich habe mittlerweile etwas gefunden was geeignet währe um Vorzubeugen, ist sogar offiziell zugelassen. Ansonst fahre ich sehr gut mit dem SOBV. Die Futterproben vom 2017 ergaben 5900 kg Potenzial, mit der Zucht wo ich anstrebe ist dies gut zu machen. Einzelne ausreisser gibt es immer. Ich habe eine die gab als erstmelkende nicht mal 4'500 und jetzt ist sie bei über 8'000 gewesen,wobei dieses nicht das ziel ist.
Zur Zucht es gibt beim SOBV durchaus noch stiere die Milch negativ vererben. Meistens sind Stiere mit Positiven Fett und Eiweissgehalt in der Milch negativ im Zuchtwert.
Dann gibt es noch eine Organisation von der ich Genetic beziehe die ist unabhänig von dem Zuchtverband dort bekommt man durchaus noch alte Genetic, aber diese Organisation wird dir nicht bekannt sein. Ansonsten habe ich begonnen einzukrzeuzen mit Simmentaler, diese sind nicht so hoch in Sachen Milch, aber da wirst du mich wider belehren, mit deinen zikereien.

mfj antwortet um 18-04-2018 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Peter - du musst nicht alles so negativ sehen.

Ich denke ein Biobetrieb muss sich über Zuchtlinien und Rassen schon Gedanken machen. Einfach mal schnell umstellen – und weiter geht´s, so wie es die Beratung empfiehlt ist sehr kurzsichtig.

Wer ehrlich und konform Bio erzeugen will – wird an grundlegenden Veränderungen bei einer herkömmlichen Milchwirtschaft nicht vorbeikommen.

Natürlich kann ich dir vollkommen beipflichten, dass Biobauern die geradlinigsten und ehrlichsten in der ganzen Branche sind.
Sie sagen was Sache ist – und zwar jedem, egal ob Kollege oder Kontrolleur.

Übrigens das Mittel nehme ich auch, es ist sehr gut !
Daran sieht man, dass halt ein bisschen Diskussion nötig ist, aber wer hartnäckig bleibt - bekommt auch Ratschläge und letztlich Lösungen.


@Klein Ritschi – du trägst mal wieder nichts zur Lösung bei.



Riiitsch antwortet um 18-04-2018 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
Schau mfj deine "Lösung" bekämpft die Symptome einer kranken Kuh. Lösungen sehen anders aus, siehe oben bevor du dieses Thema zu deiner kleinen Bioagenda runter gezogen hast. Da musst schon früher aufstehen. Und wie er sich windet und zurückrudert :)

peter.z(cgu8) antwortet um 18-04-2018 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ketose Aceton vorbeugen
@mfj in einem Punkt mus ich dir recht geben. Einfach schnell umstellen ist nicht möglich, da hast du vollkommen Recht. Nur seit bald 10 jahren haben wir aufgehört mit Brown Swiss zu belegen. Seit 08/09 wird nur noch auf SOBV gesetzt, unser OBV Stammt alle von einer Verdrängungszucht ab, und die Ältesten sind 15 jährig also noch BS blutanteil. Damaliger Schnitt lag ca. Bei 7'500 kg. Also gute 1'200 kg weniger sind es jetzt, im Gegenzug konnten wir Fett und Eiweiß steigern und Milchfieber wurde komplett ausgemerzt. Das einzige wo geblieben ist, ist die Gefahr von Ketose. Natürlich könnte man dies beschleunigen idem man Vieh zukauft aber davon wahren wir noch nie begeistert.
Noch etwas zu dem Angesprochenen Heuhandel an der Grenze. Heute wurde an der Delegierten Versammlung von Bio Suisse, beschlossen das in der Milchviehfütterung ab 2022 nur Noch 100 % Schweizer Futter zugelassen ist. Falls du es nicht weisst die Delegierten Versammlung besteht aus Praktizierenden Bio Landwirten.

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