Zellzahlprobleme- St.Aureus

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Bergbauer321 14-08-2015 21:19 - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Hallo,

Ich hatte eigentlich nie größere Probleme mit der Zellzahl. Doch heuer ist alles aus. Die letzten zwei Frischgekalbten waren in Ordnung mit den Zellen, bis sie Hemmstofffrei waren. dann ging der Teufel los. Die Tiere wurden mit Hilfe eines Antibiogramm 2 mal behandelt, ohne langfristigen erfolg. Ich habe zwar nur 10 Kühe aber die Situation gerät langsam aber sicher außer Kontrolle. Im Winter war noch alles bestens, habe die letzten Jahre immer Superklasse geliefert, doch als es wärmer wurde gab es von Monat zu Monat mehr Probleme und das Resultat ist, dass ich bald vor der Milchliefersperre stehe. Ich kann es nicht fassen, dass ich so weit abgestürzt bin. Dabei versuche ich seit die Probleme mehr werden immer mehr dagegenzu unternehmen, z. B. Hab ich mit dem Zitzentauchen angefangen und achte peinlichst genau auf Melkhygiene und reihenfolge. Ich weiß mir bald nicht mehr zu helfen, was soll ich machen? Hier sind die Ergebnisse der letzten Milchmessung:


Zellzahl
*1.000/ml
Fett
g/100g
Eiweiß
g/100g
Harnstoff

321 3,58 3,14 23,1
86 5,22 4,28 35,4
122 3,11 2,39 21,8
1.152 4,04 3,35 20,0
434 4,48 3,27 26,8
323 3,80 2,88 16,2
26 4,79 3,36 25,1
1.048 4,03 3,39 18,4
21 3,90 3,73 28,6
369 4,03 3,20 22,7


Tipps?


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tch antwortet um 14-08-2015 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Milchelistung der Einzelkuh?
Vakuumhöhe
Melkanlage überprüft?
Anbindestall?
Wasserzulauf pro Minute?
Aureus bestätigt ?
Seehöhe?
Weidebetrieb?
welches Dippmittel?
Wie schaut die Melkhygiene aus?
Wie die Melkroutine?
was passiert mit der Milch von den Zellkühen?

tch



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Bergbauer321 antwortet um 14-08-2015 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Das ist ja super, ich stelle eine frage und bekomme 11 gegenfragen:)

Die Milchleistung meiner Schwarzbunten liegt bei etwa 8000-8500 lt. Es handelt sich um einen Anbindestall auf etwa 1300 Metern höhe, ohne Weide aber mit einer garantiert funktonierenden Melkanlage. Der Aureus würde natürlich bestätigt. Gedippt wird mit dem grünen hm fir film+ von Hypred. Die Melkroutine schaut so aus dass zuerst die Eutergesunden, dann die zweifelhaften und dann die garantiert infizierten Tiere gemolken werden. Doch mein Problem ist das werden/wurden immer mehr. Zuerst wird im einem Vormelkbecher vorgemolken, dann die Zitzen mit trockenem Einwegpapiertüchern gereinigt. Nach dem Melken wird sofort getaucht und nach jeder Melkzeit der Tauchbecher mit heißem Wasser ausgespült

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lurnfelder antwortet um 14-08-2015 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Wie sieht es mit der Barren oder Futtertischhygiene aus?
Fütterst Du schimmeliges Futter? Warmes Futter? Hast Du das(jedes) Futter schon mal beprobt?
Wo liegen die Euter? Einstreu mit, oder ohne Kalk?

LG vom Lurnfelder, der Heuer leider auch zu sehr mit diesen Problemen kämpfen muss....


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tch antwortet um 15-08-2015 04:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Du; wenn es Dir nicht recht ist das ich zum Thema Fragen stellen um etwas mehr Überblick zu erhalten, dann antworte nicht...
Wer Garantiert das die Anlage einwandfrei ist?
Wie schauts mit Zwischendesinfektion der Melkzeuge aus?

Jetzt habe ich wieder Fragen gestellt und Du wolltest Tipps, sorry...

tch

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Kernarnold antwortet um 15-08-2015 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
St.Aureus Entzündungen sind bis auf wenige Ausnahmen unheilbar. Behandlungen sind nur ein hinauszögern und mit viel Arbeit und Kosten verbunden.
Bis du bemerkst das deine Kühe eine Problem haben, hat sich der Keim bereits auf alle ausgebreitet, führt aber nicht bei allen zu einer Entzündung. Deshalb die hohen Zellzahlen.
Ich hatte im Anbindestall dasselbe Problem. Abhilfe schafft im großen und ganzen nur, sich von den sicher Infizierten zu trennen und mit den Hygienemaßnahmen konsequent weiterzumachen.
Wichtig ist eine gesunde Fütterung. Viel hochwertiges Grundfutter, Kraftfutter angepasst bis reduziert um Pansenübersäuerung zu vermeiden, Kotkonsistenz beachten.
Wie schaut's mit dem Stallklima aus? Die Hitze schwächt das Immunsystem zusätzlich. Vielleicht wäre zumindest Nachtweide oder Auslauf möglich. Das reduziert auch die Keimbelastung der Liegeplätze.
Bei diesem Problem sind Geduld und gute Nerven notwendig. Es gibt aber Hoffnung.
MfG Arnold Kern



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179781 antwortet um 15-08-2015 07:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Die Überschrift zu dem Thema ist ungeschickt geschrieben. Wenn das jemand liest, der von Milchkühen keine Ahnung hat, und weiß, dass das eine sehr ungute Erkrankung ist, der meint zuerst einmal, da geht es um einen Heiligen.


Gottfried


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rm1981 antwortet um 15-08-2015 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Hallo
bei Staph. Aureus ist die einzige dauerhafte Therapie die Schlachtung. .. klingt jetzt schlimm ist aber leider so. Erstmaßnahme wäre erstmal den Bestand zu impfen - funktioniert wirklich zumindest wird er nicht mehr Übertragen und den Bestand in den nächsten Jahren komplett austauschen. . Wichtig ist die kontinuierliche Impfung des Altbestandes bis der Kuhtausch fertig ist. ..

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Heimdall antwortet um 15-08-2015 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Hallo
War vor kurzem in der selben Situation.
Futter das auch nur ansatzweise nach schimmel riecht-aussieht wird nicht gefüttert. Und schon garnicht eingestreut!
Stroh auf Schimmel kontrollieren!
Anstelle von dippen haben wir Dippmittel in eine Sprüflasche gegeben und verdünnt, und so auff die Zitzen aufgesprüht. Somit gibts keine Übertragungsmöglichkeit.
Zusätzlich haben wir angefangen Kalk (Decamix) auf die Einstreu zu streuen.
Gibts für 250€/t inkl lieferung
Somit haben wir das ganze in den Griff bekommen.
Natürlich vorher die gesunden melken dann die betroffenen.
Etwas Essig auf das Gras am Futtertisch geben soll auch helfen, hab ich aber nicht probiert.

Hoffe es geht euch bald besser.. Nicht lustig sowas :-(

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Aequitas antwortet um 15-08-2015 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Stellst du alle Kühe vorsorglich mit Trockenstellern trocken?

Eine Möglichkeit ist auch die Kühe in der Trockenstehzeit zu behandeln.
Also nach Antibiogramm den Trockensteller auswählen und mit AB spritzen.
Dann die Kühe beim "aufeutern" 1-2 Wochen vorm kalben vom Tierarzt mit einem geeigneten
Antibioticum nochmals spritzen lassen.

St Aureus kabselt sich im Eutergewebe ab und ist schwer zu erwischen, aber das eine oder andere Tier könntest du so retten bzw mal deine ZZ wieder runter zu kriegen.

lg



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TRIAL2811 antwortet um 15-08-2015 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Wir hatten auch das Problem, aber bereits waren einige Kühe schon im Anbindestall damit infiziert. Als wir dann im Laufstall gekommen sind und die ersten Kalbinnen, kurz nach dem Abkalben, die ZZ gestiegen ist und der Aureus in der Milch nachweisbar war, mussten wir schnell handeln. Wir hatten angefangen die Zitzen zu tippen, nach jeder Kuh das Melkzeug zu desinfiziert und bevor die Kühe trockengestellt wurden, hatten wir eine Viertelgemelksprobe eingeschickt, und je nach Ergebnis Trockensteller verwendet.
So hatten wir das eigentlich ganz gut in den Griff bekommen, so das keine neuen mehr dazugekommen sind. Natürlich haben wir die Kühe, die den Keim nicht mehr losgeworden sind hergegeben. Es war aber auch danach so, das die Kalbinnen, bei denen der "Aureus nachweisbar war, nicht mehr nachweisbar ist".
Wir hatten aber mit den tippen und zwischendesinfizieren nicht mehr aufgehört, obwohl momentan "keine" Kuh (lt. Viertelgemelksproben) mit Aureus im Stall ist.

Alles Gute und viiiieeellll Geduld

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eklips antwortet um 15-08-2015 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
@gottfried

Ach, der Sankt Aureus ist gar kein Heiliger?
Und ich dachte bisher das ist der Schutzpatron der Versteckenspieler und der Viehdoktoren!

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tch antwortet um 15-08-2015 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
rm1981 impft gegen den Aureus :-) den Tipp würde ich sehr ernst nehmen, stammt er doch von einem wissendenen.

Was passiert mit der "verseuchten" Milch?
8000 Kilo Leistung sind nicht wenig, wieviel ccm nimt das Sammelstück der garantiert in Ordnung Melkanlage auf?
Ob Dippen oder sprühen ist ziemlich egal...
Zwischendesinfektion der Melkzeuge machst du wie? Sprühflasche oder im Kübel?

Wieder nur Fragen von einem Nichtlandwirt..

tch


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eklips antwortet um 15-08-2015 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Eine Frage an den Fragesteller, der dem Fragesteller nur Fragen stellt: Wie ist der Seitenhieb an rm1981 wegen aureus-Impfung zu verstehen? Was passt nicht an seiner Aussage?

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Alfa85 antwortet um 15-08-2015 11:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
In diesem konkreten Fall könnte tatsächlich eine Impfung gegen Staph. aureus die Situation entschärfen (alle Tiere inkl. Kalbinnen).

Langfristig ersetzt dies aber nicht Hygienemassnahmen, die größtenteils bereits genannt wurden. Ziel sollte ein aureusfreier Bestand sein. Bei dieser Tieranzahl durchaus realisierbar!

Melken mit Einmalhandschuhen, desinfizierende Vorreinigung, Zwischendesinfektion des Melkzeuges mit Peressigsäure (im Anbindestall mittels Eimertauchmethode).
Keine Vertränkung der Zellzahlmilch an die weibliche Nachzucht.

Bakteriologische Untersuchung aller Kühe vor dem Trockenstellen, Erfolgskontrolle nach dem Kalben. Tiere mit mehreren betroffenen Vierteln bzw. Mehrkalbskühe gelten als unheilbar. Sie können solange im Bestand verbleiben, wie die Hygienemaßnahmen ausnahmslos durchgeführt werden. Stellen aber ein Infektionsrisiko dar.

Guter Kuhkomfort und eine bedarfsgerechte Fütterung sind natürlich unumgänglich für ein gutes Gelingen der Sanierung.

Es ist zwar am Anfang ein Mehraufwand an Arbeit, der sich aber lohnt! Weil es einfach mehr Spass macht eine gesunde Herde zu melken!

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tch antwortet um 15-08-2015 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Eklips, so wie sich darstellt hast Du von dem Thema keine Ahnung.

Lies Dir mal genau durch was der/die 1981 geschrieben hat, versuchs zu verstehen.
Die Fragen die von mir gestellt wurden passen genau zum Thema, hier im Forum gibt es keine Hellseher.
Auf mein Fragen an den Threadersteller haben andere User geantwortet und somit dem Threadersteller die Rutsche für passende Antworten gelegt....
Klar eklips, auf Fragen, gestellt von einem Nichtlandwirt, kann ein schönsprechender Landwirt nicht umgehen, weiss doch nur der bauer was gut für eine Kuh ist

Was hältst Du eigentlich von dem Tipp mit der "Tauchzwischendesinfektion" ?
Oje, jetzt habe ich wieder eine Frage gestellt....

tch


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veti antwortet um 15-08-2015 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
@tch- ganz egal ist es nicht, ob man im S. aureus Bestand dippt oder sprüht. Die Staphylokokken sind bei den Kühen auch auf der Zitzenhaut. Das ist mit ein Grund für den Tipp von Alfa mit den Handschuhen (was zugegeben momentan alles andere als angenehm ist). Aber mit dem Dippen ist es sicher einfach, dass alle Zitzen schön benetzt sind.

Natürlich ist es absolut kontraproduktiv, Kälbern (v.a. den weiblichen für die Zucht) die S. aureus Milch zu tränken.

Die Hitze jetzt befeuert solche Probleme natürlich noch- da gibt es 1-2 Kühe im Bestand, die subklinisch Aureus haben. Hitze u. Stress- das Immunsystem lässt bei allen Kühen etwas nach und aus einem kleinen Problem wird ein größeres. Da kommt dem Kuhkomfort natürlich noch mehr Bedeutung zu.

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Bergbauer321 antwortet um 15-08-2015 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Hallo erstmal und danke für die ganzen Antworten!

Also ich füttere natürlich kein Schimmelfutter, das erscheint mir doch selbstverständlich. Beim mir gibt es viel gutes Belüftungsheu, Grassilage, im Winter noch Maissilage und je nach Leistung bis zu 7 kg Kf und die Frischlaktierenden bekommen zusätzlich noch 0,5kg Maisflocken als Energieausgleich. Eingestreut wird mit Stroh, kalk wird nicht verwendet. Das mit der Zwischendesinfektion ist so eine Sache. Wozu soll ich das machen, wenn ich die Melkreihenfolge immer einhalte? Das ist doch was für den Melkstand, behaupte ich. Das Stallklima im Sommer ist leider nicht optimal, obwohl ich fast alle Fenster aushebe und ein Ventilator am Luftkamin eingebaut ist. Weide ist schlecht möglich, da meine Flächen nur mit Metrac und Transporter befahrbar sind, habe ich angst wegen den Trittschäden. Seit kurzem werden/wurden die Kühe mittels Antibiogramm trockengestellt, es hat aber noch keine davon gekalbt. Ich melke mit einer ziemlich neuen Rohrmelkanlage von Westfalia und den Classic 300 Sammelstücken. Die Leistung ist genau genommen sehr unterschiedlich bei den Einzeltieren, d.h. ich habe Erstligskühe mit 6000lt aber auch Mehrmelkkühe mit 11000lt. Mir ist auch aufgefallen, dass es eher bei den Kühen mit hoher Melkbarkeit eher Probleme gibt. Deshalb kommt am Dienstag eine im Juni gekalbte mit 40 l weg, Schade Schade.

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eklips antwortet um 15-08-2015 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
@tch

Wieder eine Frage: Wo habe ich behauptet, dass ich von Staph. Aureus eine Ahnung hätte? Ich müsste keine Fragen an Dich als Experte stellen.

Ich wollte von Dir nur wissen, was so grundsätzlich falsch an der Aussage mit der Impfung ist. Da ich tatsächlich zu wenig Ahnung habe, bin ich einfach darauf angewiesen, eine Antwort zu bekommen, weil ich sie mir aus Deinen Gegenfragen allein nicht zusammenreimen kann.

Hast du übrigens irgendeinen Komplex, weil du ständig betonst, Nichtlandwirt zu sein? Im Gegensatz zu uns Bauerntodeln? Ist das nicht behandelbar? Auch keine Impfung möglich?

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tch antwortet um 15-08-2015 14:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Bergbauer, wozu die Zwischendesinfektion gut sein soll? ich glaube die Frage stellt sich nicht wirklich.
Kennst Du von jeder Kuh den akteuellen Status? Wenn ja, woher?
Kann es sein das die 300er Sammelstücke zu klein sind um mit dem (vermutlich) hohen Minutengemelk fertig zu werden?
Wie hoch ist das Melkvakuum?
Was machst Du mit der Zellzahlmilch?
Hast Du einen aktuellen Anlagenprüfbericht?

tch



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tch antwortet um 15-08-2015 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Yeti, es macht sehr wohl einen Unterschied ob getippt oder gesprüht wird, sprüher geht ganz gut wenn es sich um Tiere mit "hohen" Euter handelt und die Sprühflasche genau unter die Zitze gehalten werden kann.
Beim dippen ist das weniger Problem.
Wobei das dippen nach dem Melken passiert.
Vor dem befinden sich lt. Dir Errreger an der Zitzenoberfläche, die mit bei trockenreinigung lt. Bergbauer, auch nicht verschwinden.
Somit sind auch die Handschuhe gut gemeint aber etwas zuwenig.
In den Fall wäre eine Reinigung und desinfektion mit einen schnellwirkenden Mittel vor dem Melken angebracht.
DAs würde die Ztzen und die Handschuhe desinfizieren.
Ein Ventilator im Abluftkamin ist etwas fürs gute Gewissen, in der realtität für die Katz.
Ventilatoren sollten einen Luftstrom über den Tieren erzeugen....

Tauchdesinfektion ist besser als keine! Nur ist es so das bei der Melkreihenfolge wie von Bergbauer beschrieben, die Melkzeuge bei den guten Kühen noch in ein gutes Mittel getaucht werden....je schlechter die Kühe um schlechter wird auch das Mittel....
Dazu kommt das Peressigsäure unter Sauerstoffeinwirkung sehr schnell zerfällt...
Peressigsäure, in dem Fall verdünnt ist trotzdem ein ziemlich gefährliches Mittel und hat eigentlich "ungesichert" nichts im Bereich wo Mensch und Tier werkeln zu suchen...

tch


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tch antwortet um 15-08-2015 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
eklips, ich erwähne den Nichtlandwirt nur, weil sich der Bauerndtodel dann ein Bild machen kann, zb über die wertigkeit meiner Aussagen.
Ob Bauerntodel behandelbar ist weiss ich nicht..
Warum bezeichnest Du Bauern pauschal als Todeln?
Bin auch kein Experte beim Thema St. Aureus, habe, so wie es sich darstellt allerdings nur 8 Dioptrin und das ist besser als blind zu sein.

Hast Du die Aussage vom impfen gelesen?
Erst lässt er impfen... dann weg damit...
Impfen als Erstmaßnahme? super Tipp

mich wundert nur das sich das Fachpublikum hier im Forum dabei nichts gedacht hat... da wird darüber gelesen und das war es?
Warum ist das so?

tch



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rossz antwortet um 15-08-2015 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
@Alle, ich verstehe eines nicht, der Tch will helfen, stellt Fragen und wird dafür angestänkert. Ohne zu fragen kann man auch keine Antworten/Tipps geben.

L. Gr. v.
Rossz

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rm1981 antwortet um 15-08-2015 15:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Hallo TCH

Habe mich wohl unverständlich ausgedrückt und dachte das die Staph. Aureus Impfung bekannter ist... Die Impfung der bereits Infizierten Tiere verhindert das der Staph Aureus sich weiter verbreitet also sollte dieser abgekapselt im Euter der bereits Infizierten Kuh bleiben und so nicht weiter übertragen werden... Diese Spritze bzw. Impfung heilt die Kuh nicht vom Staph. sie verhindert nur dessen Weiterverbreitung...

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tch antwortet um 15-08-2015 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
die St. Aureus impfung ist nur sehr wenigen bekannt.
Bringt nur als begleitenden Maßnahme etwas.

Impfen und dann weg mit den Kühen? da kann man gleich die Kuh/Kühe entsorgen und die Impfkosten sparen

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rm1981 antwortet um 15-08-2015 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Ja da hast recht das es besser wäre gleich die Kuh zu entsorgen aber in manchen fällen ist es nicht möglich bzw. zu teuer alle infizierten Kühe auf einmal zu tauschen und dabei würde die Impfung eventuell eine längere Tauschphase ermöglichen bis der Betrieb wieder sauber ist..
Kenne zwei Betriebe die mit dieser Methode Erfolg hatten..

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veti antwortet um 15-08-2015 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
@TCH- ja, mit der Trockenreinigung hast du Recht. Da wäre die Vordesinfektion besser als die Trockenreinigung (du liest mit 8 Dioptrien genauer als ich mit 5). Die Erreger sind aber auch danach wieder auf der Euterhaut. Bei den Handschuhen ist die Idee, die Haut der Melkerhände als Vektor zu reduzieren- wenn man in Betrieben mit S.a. Problemen Abstriche von den Händen der Melker macht, findet man dort oft die gleichen S. aureus. Die fühlen sich auch in kleinen Wunden ganz wohl. Die Handschuhe sind natürlich nur eines Bausteinen.

Ich weiß nicht, ob wir da jetzt aneinander vorbeireden- die Peressigsäure wird verdünnt. Man kann sie in eine Sprühflasche geben und so die Zitzenbecher desinfizieren (oder auch eintauchen). Dann muss man kurz warten, bevor man ansteckt. Eben weil die Peressigsäure zerfällt, kann man das machen.

Bei Dippen/Sprühen meinen wir Ähnliches- dippen ist sicher einfacher (ich käme einigen unserer Kühe nur ungern mit der Sprühflasche nahe...). Aber wenn die Hygiene mit dem Dippbecher nicht passt, kann das mglw. auch eine Infektionsquelle darstellen (bei Bergbauer mit der Melkreihenfolge und dem Reinigen wohl eh nicht).


@Bergbauer- Ich weiß nicht, mit wievielen Melkzeugen zu melkst. Zwischendesinfektion ist immer eine gute Begleitmaßnahme. Wenn z.B. eine der "fraglichen" Kühe S.a. vorne links hat und du melkst dann eine der definitiv erkrankten, die das aber hinten links hat- hat die vielleicht noch ein zusätzliches Problem. Das Prinzip hinter all den Hygienemaßnahmen ist ja, den Keimdruck so niedrig wie möglich zu halten.
Ich würd es an deiner Stelle- wenn möglich mal mit Weide oder Auslauf probieren- ist billig und so viel kann man im Stall oft gar nicht optimieren, dass es gleich viel bringt.

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Alfa85 antwortet um 15-08-2015 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
@ Impfen: in diesem Fall sinnvoll. Die Impfung des gesamten Bestandes senkt die Zellzahl und schafft somit Zeit für umfassende Sanierungsmassnahmen. Da der Landwirt kurz vor der Liefersperre steht muss schnell eine Lösung her.

Er könnte natürlich auch 7 seiner 10 Kühe am Montag zum Schlachter schicken. Das würde natürlich die Impfkosten sparen.

Für größere Betriebe mit weniger akutem Aureus Problem ist die Impfung wirtschaftlich uninteressant.

Staph. aureus wird nur unregelmäßig ausgeschieden. Das bedeutet, dass eine Kuh nur dann sicher frei ist, wenn drei aufeinanderfolgende Proben (im Wochenabstand) negativ sind.
Solange solche Ergebnisse nicht vorliegen würde ich die Zwischendesinfektion mit Peressigsäure auch im Anbindestall nicht weglassen.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass die Zellzahl auch ohne größeren Aufwand mit ein oder zwei der bereits genannten Vorschläge sinkt, vor allem wenn der Hitzestress nachlässt.

Nachhaltiger ist aber die Sanierung bis zum aureusfreien Bestand durchzuziehen, wenn man nicht bei der nächsten Hitzewellen, beim nächsten Grippeausbruch, Umstallen, etc. vor dem selben Problem stehen möchte.


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eklips antwortet um 15-08-2015 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn auf unpräzise Anfragen Rückfragen kommen. Auch sehe ich in den Rückfragen durchaus die Absicht der Hilfestellung. Rückfragen sind notwendig.
Trotzdem macht der Ton die Musik und diese Musik ist nach meinem Geschmack ziemlich arrogant.
Wer beim Thema Staph. Aureus so gut beschlagen ist, dass er sich diese Arroganz leisten darf, der hat sicher keine Zeit für ein Internetforum weil der ist auf Jahre ausgebucht mit Beratung von Betrieben und Tierärzten und Geldzählen. Aber vielleicht ist das beim tch eh so.

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tch antwortet um 15-08-2015 18:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Milchelistung der Einzelkuh?
Vakuumhöhe
Melkanlage überprüft?
Anbindestall?
Wasserzulauf pro Minute?
Aureus bestätigt ?
Seehöhe?
Weidebetrieb?
welches Dippmittel?
Wie schaut die Melkhygiene aus?
Wie die Melkroutine?
was passiert mit der Milch von den Zellkühen?

tch

Wo ist da die Aroganz, wo der sclechte Ton?

Ich glaube Du hast etwas Hitzestress
Das was Du versuchst ist runtermachen mit feinster Klinge, mir egal..
mir fallen dazu zwei Worte ein: g.. s.........!
Fachlich kannst Du Komiker nicht mit, irgendwie muss Du L.... Dich in Szene setzen
tch

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golfrabbit antwortet um 15-08-2015 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Auch als eigentlich großer Freund von Ausfüllrätseln steh ich bei den obgenannten Beispielen von geschätztem User @tch trotzdem auf dem Schlauch - find ich doch partout keine passenden Kombinationen außer solchen die auf schlechten Umgangston schließen ließen...und so etwas Garstiges trau ich dem mit Insiderwissen beschlagenem Nichtlandwirt denn doch nicht zu.

Meine Erfahrungen mit Staph. Aureus: Bei mehr als 1 betroffenem Viertel ist der erste Schaden meist der Kleinste - M-Kuh Programm für den Burgerbrater, ansonsten volles Hygieneprogramm wie schon beschrieben und schauen die Laktation zu übertauchen, um vor der Galtzeit die Antibiotikakur zu setzen - Erfolgschancen ca. 70 %( lt. TA Hermann Götsch/Fügen).
Sehr gute Erfahrungen haben wir mit dem Einreiben der betroffenen Viertel nach jeder Melkzeit gemacht( einfach, natürlich, keine Wartezeit und günstig selbst herzustellen)

Hannes

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kraftwerk81 antwortet um 15-08-2015 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
dass dem THC gleich mal Mißtrauen engegengebracht wird ist wohl nicht verwunderlich wo der doch zu 90% mit provokativen, verbitterten Antilandwirt Statements auffällt. Möglicherweise wären seine Ansätze wohl nicht uninteressant weil ja scheinbar vom technischen Background Erfahrungswerte vorhanden sind.

Was mir mal angesehen vom Thema bei den Werten aufgefallen ist sind die extremen Schwankungen bei den Inhaltsstoffen. Das würde mich dazu verleiten eine ziemlich chaotische Fütterung zu adjestieren. Unregelmäßig auf jeden Fall. Nun Rindviecher sind Gewohnheitstiere, je einheitlicher die Fütterung und gleichmäßiger der Tagesablauf desto besser für das Allgemeinbefinden und das Immunsystem.

Wir persönlich haben Staph Aureus, wie wohl jeder schon mal, auch schon live erlebt. Der Erreger sitzt auf der Haut und ist immer vorhanden! Es gilt also das Immunsystem der Kuh zu stärken und die Barriere Zitzenhaut/Strichkanal zu erhöhen. Schonende Melksysteme (biomilker zb) und Zwischendesinfizieren können was bringen. Impfen war bei uns komplett für die Fisch und letztendlich haben wir uns von den Viechern getrennt. Ziemlich konsequent wurde ausgemustert wobei einige zur Mutterkuh wurden und keinerlei Probleme machen. ZZ liegt jetzt seit 2 Jahren wieder unter 100tsd.

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kraftwerk81 antwortet um 15-08-2015 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Aja wir reinigen und desinfizieren die Zitzen VOR dem Melken. Aber auch da aufpassen wegen der Abputzreihenfolge bzw. nicht zu früh säubern weil da sofort die Milch einschießt bzw. schaun dass die Zitzen nicht zu feucht sind wenn das Melkzeug draufkommt.



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golfrabbit antwortet um 15-08-2015 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Nachtrag: eingerieben wird mit essigsaurer Tonerde (Lehm mit Apfelessig)- war mein Hirn wohl wieder schneller als meine Schreibfinger.

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eklips antwortet um 15-08-2015 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
@tch
Ich bringe es nicht einmal auf die Reihe festzustellen, wo der Hitzestress liegt. Bei Dir oder bei mir.

Aber immerhin habe ich es fertiggebracht, von dir die direkte Antwort "geh scheissen" zu bekommen. Das ist für mich ein beachtlicher Erfolg, da ich mich ja in Szene setzen will. Sei jetzt so nett und lass mir die Freude.
Eigentlich wollte ich nur wissen, was an der aureus-Impfung auszusetzen war. Von einem Landwirt oder Nichtlandwirt mit oder ohne Hitze- und sonstigem Stress wäre mir egal gewesen.

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Taurus antwortet um 16-08-2015 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Da hier die Behandlung von Dr. Solingen und der nachfolgende Herdenaustausch beschrieben wurde, ist mir wieder eingefallen, dass ich erst durch Zuchtviehankauf den heiligen Aureus in meinen Bestand eingeschleppt habe. Ich war in meiner jugendlichen Naivität davon ausgegangen, Zuchtvieh hat generell aureusfrei zu sein.
In meiner persönlichen Wahrnehmung habe ich den Eindruck, die Verschärfung der Zellzahlproblematik hat, zumindest zu einem kleinen Teil, mit der Einführung der Gruppenhaltung für Kälber bis 6 Monaten so richtig begonnen. Ich lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen.
Nur, wenn oben beschriebene Maßnahmen für die Erzeugung von Milch in Superqualität unabdingbar sein sollen und das bei sinkenden Erzeugerpreisen, ist meine Freude an der Melkarbeit enden wollend.

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tch antwortet um 16-08-2015 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Die oben beschrieben Maßnahmen brauchst nur wenn Du die Zellzahlen aufgrund vom Aureus nicht in den Griff bekommst.
Das die Erzeugerpreise sinken war eigentlich klar....und trotzdem steigt die Menge der angelieferten Milch in Ö Molkereien.

tch

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Quacksi antwortet um 16-08-2015 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Das Problem mit der Zellzahl ist in kleineren Betrieben viel größer! Warum ganz klar, wenn ich mit 30 Kühen eine Kuh mit 300 000 Zellen habe ist das genau völlig egal bei der Milchablieferung. Leider, ich lese eben permanent Betriebsberichte wo Betriebe über 20 Stück Milchkühen eine Durchschnittszellzahl von über 200 000 haben. Ok die Molkerei erlaubt bis 250 000 falls ich mich nicht täusche, dennoch sind das Werte die für mich nicht ok sind. Ich mach mir ab 120 000 sorgen.
Es ist bereits alles gesagt, ohne Zw. Desinfektion geht nix mehr, reinigung usw vor jeder Kuh und Reihenfolge sowieso. Vakuum sollte ja passen, sonst funkt das Melken ja sowieso nicht lange!
Das Problem sind die (vorallem für Kleinbetriebe) häufigen bakt. Untersuchungen, und die damit verbundene lange Auswertungsphase. Das muss schneller gehen.
Ausserdem in Mikrobiologie habe ich gelernt das Staph. aureus der eher harmlosere Bakter ist, da gibts viel schlimmere Kaliber!
Ad Peressigsäure, ich kann mir nicht vorstellen das es hier Anwendungsfehler gibt, verdünne es nicht und die Kuh wixt dir mit den Haxen eines... PE nehmens überall, auch zur Reinigung der Rohre der Wr. Hochquellleitung.

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tch antwortet um 16-08-2015 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
Hallo Quacksi, ich weiss nicht wo Du unterwegs bist, in er Gegend wo ich unterwegs war machte es keinen Unterschied ob ein kleiner oder großer Betrieb die Proben geschickt hat, die Bearbeitungsdauer war immer gleich.
Wenn Du allerdings ein Tipp hast wie das mit den Proben schneller gehen kann, dann her damit
Ich kenne Betriebsberichte wo Zellzahlen, unabhängig von der Herdengröße unter bzw. um die 100000, aber auch solche die weit über 400000 sind.
Das es mit der Peressigsäure keine Anwendungsfehler gibt halte ich für ein Gerücht.... meist wird zuwenig verwendet, oder der Kanister offen stehengelassen.
Wenn Du bei 30 Kühen nur eine mit 300000 Zellen hast gehörst zu den Weltmeistern, meist ist es sehr gut verteilt.... und ein paar sind Milionäre, sonst würde es nicht auffallen das etwas nicht passt :-)
Vakuum sollte passen....ja, nur ist es so das immer noch mit dem Eimer mit über 50 kpa gemolken wird... das Vakuum passt doch.... auch sind die Anlagen immer in Ordnung, wenn man dann ein Gutachten liest... steht zb, drinn das die Pulsatoren mit geschätzten xx Takten laufen und das Pulsverhältniss ca, xx zu xx ist.
genau weiss man es nicht....:-)


tch


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Quacksi antwortet um 17-08-2015 16:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zellzahlprobleme- St.Aureus
ad tch....
ne ich meine nicht das die größe des betriebes entscheidend ist bei den Proben.
Ich würde nur generell wünschen dass das Ergebnis schneller da ist.

Mit den großen Betrieben meinte ich eher so: Das hier meist eine Zellzahlkuh im Rahmen der Tankmilchgesamtzellzahl unterm Tisch fällt, das haben mir schon 2 Hofberater erzählt und es schockieren mich immer wieder im Bauer (zeitschrift in OÖ) das Betriebe eine Durchschnittszellzahl von über 200 000 haben bei 30 Kühe aufwärts, jep stimmt wie du sagst, da sind fix Millionäre dabei.

Ich verwende seit den letzten Problem vor 4 Jahren Peressigsäure (klarerweise verdünnt) zum zwischendesinfizieren und dann einen Zitzenspray. Damit fahre ich sehr gut, naja 1 mal im Jahr gibt es trotzdem was, aber ich denke, das kommt vor!

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