Antworten: 8
208 25-12-2012 09:47 - E-Mail an User
luzerneheubereitung
wie lange muß man luzerne trocknen bzw wie oft wenden bis man luzerneheu hat
ist´s mit einen mähwerk mit aufbereiter schneller trocken
sollte man es über nacht wieder zusammenschwadern
bin im trockengebiet zuhause 450-540mm jahresmittel


dali1 antwortet um 25-12-2012 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
luzerneheubereitung
Luzerne, wennst es mit den Blättern rein bringen willst, und die sind das wichtigste daran, ist ein ganz sensibles Produkt, nicht einfach wie Gras!


179781 antwortet um 25-12-2012 12:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
luzerneheubereitung
Weil heute Weinhachten ist, will ich nicht viel schreiben, Vielleicht freut es mich morgen, meine Erfahrungen zu dem Thema mitzuteilen.

Gottfried



biolix antwortet um 25-12-2012 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
luzerneheubereitung
;-))

Mahzeit !

probiers mal 208, wer 7 Tonnen Biomais zsam bringt wird doch mit Luzerneheu kein Problem haben... ;-)

Spaß beiseite, probiers wirklich mal, aber vorsichtig, wir wenden meist in der früh wenns noch feuchter ist, die Blätter fallen einfach leicht ab... 1. Schnitt silieren wir, ab dem 2. wird geheut.. apropos Aufbereiter wüde ich auch schon weg lassen...

lg biolix


179781 antwortet um 25-12-2012 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
luzerneheubereitung
Luzerne hat neben den von sehr vielen Bauern nicht erkannten Vorteilen für den Ackerboden und die Tiere, an die sie verfüttert wird, auch einige recht interessante Vorteile für die Futterkonservierung als Heu
Die Pflanze ist im stehen schon relativ trocken Die stabilen Stängel führen zu sehr lockeren Schwaden auf dem Feld wo die Luft gut durchziehen kann. Der Nährstoffgehalt der Pflanzen bleibt über einen relaiv langen Zeitraum etwa gleich, man braucht also kein Verholzen zu fürchten, wenn sie mal 10 Tage länger draussen steht, weil man wegen Schlechtwetter nicht mähen kann
Sie hat aber einen entscheidenden Nachteil: Die wichtigsten Nährstoffe sind in den Blättern und die fallen, wenn sie tocken sind leicht ab.

Wenn du Heu daraus machen willst, gibt es grob gesagt zwei Wege:

1:
das ist der einfachere: mähen, leicht anwelken und in die Warmlufttrocknug. Ist relativ idiotensicher, geht schnell, bringt super Qualität und kostet ordentlich Geld.

2.
Wenn 5 Tage trockenes Wetter mit Ostwind zu erwarten sind mähen. Mindestens 8 - 10 cm hoch. Aufbereiter am Mähwerk ist von Vorteil, aber nur Quetschwalzen. Auf keinen Fall mit den bei uns für Gras häufig eingesetzten Schlägelaufbereiteren!,

zwei Tage nichts tun

am 3. Tag am Morgen bevor es richtig trocken wird mit Gefühl schwaden. Sehr gut eignen sich dazu Sternradschwader. Wenn nur ein Kreiselschwader zur Verfügung steht, mit wenig Drehzahl fahren und Doppelschwade nicht aufeinanderschwaden, sondern nebeneinander ablegen.

noch einmal einen Tag nichts tun

Beim Pressen idealerweise erst am späten Nachmittag anfangen, nicht in der prallen Sonne. Wenn Rundballen, dann am besten mit Gurtenpresse, Stabketten sind "suboptimal", Walzenpressen eine Katastrophe. Mit Quaderballen hab ich keine Erfahrung, müsste aber auch gut gehen.

Die Ballen liegenlassen, zum auslüften. Wenn es ein paar Tage geht, ist das noch das Beste.

Ich vermute, dass du eher im pannonisch beeinflußten Klima zu Hause bist. Da müsst Verfahren Nr. 2 in den meisten Jahren problemlos möglich sein.

Bei mit zu Hause mit 900 mm Durchschnittsniederschlag, viel Westwind und Nebelwetter muss ich oft 3 Wochen oder länger warten, bis das passende Wetter kommt, deshalb kommt mein Luzernegras meistens ins Silo.

Gottfried


208 antwortet um 26-12-2012 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
luzerneheubereitung

179781 ja bin im pannonischen trockengebiet zu hause und moechte das luzerneheu spaeter mahlen und dann als eiweisskomponente in der schweinefuetterung einsetzen da wir sonst keine leguminosen mehr anbauen eventuell ganze heuballen zur beschaeftigung in den stall stellen
@ biolix beim mais kenn ich mich aus luzerne wurde bei uns bis jetzt immer gemulcht und da jetzt schweine auf den betrieb kommen koennte man sie doch auch nutzen
maehwerk muss ich noch kaufen da wir nur ein heckfingermaehwerk haben und ein seitenmaehwerk am hofherr schranz sternradschwader vorhanden pressen muss mein cousin vom waldviertel


179781 antwortet um 26-12-2012 18:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
luzerneheubereitung
Wenn du Schweine füttern willst damit, dann musst du aber besonders auf hohe Qualität achten. Da ist wohl jünger mähen, als für Rinder angesagt. Ich kenne einen Betrieb, der die Ferkel von 3 Zuchtsauen mit Luzerneheu und Triticale ausmästet. Die sehen recht gut aus und die Fleischqualität der Tiere ist super.
Der hat aber einen großen Rinderbetrieb und sucht aus dem Luzerneheu, das er zu Verfügung hat das allerbeste für die Schweinderl heraus. Spitzenwert war 24 % Rohprotein. Und gefüttert wird das ohne vermahlen. Einfach einige Schwarten von Quaderballen hinstellen und die Schweine machen sich mit Begeisterung darüber her.

Gottfried


anderson antwortet um 26-12-2012 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
luzerneheubereitung
Hallo,
Gottfried macht es im Grunde so wie ich, nämlich möglichst wenig bearbeiten. Ich mähe den abgetrockneten Bestand und kreisle ihn dann am ersten Tag je nach Masse ein- oder zweimal. Am dritten Tag wird morgens geschwadet und dann auf die Kaltbelüftung eingebracht. Zum zweiten Schnitt bleibt die Luzerne auch noch im Belüftungsstock, dann werden die Stängel brüchig und es wird restlos aufgefressen.
Für Schweine sollte möglichst junge Luzerne benutzt werden.
Da das aber sehr schlecht für die Nutzungsdauer der Luzerne ist, solltest du den ersten Schnitt in "Bierflaschenhöhe" ernten und die anderen Schnitte blühen lassen.
mfg
anderson


kraftwerk81 antwortet um 28-12-2012 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
luzerneheubereitung
Ein Lely Lotus Kreisler ist dazu natürlich ideal ;o)


Bewerten Sie jetzt: luzerneheubereitung
Bewertung:
5 Punkte von 2 Bewertungen (Maximum 5 Punkte)
message;374813




Landwirt.com Händler Landwirt.com User