Nur eine Frage der Zeit...

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  12-06-2011 21:42  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
Für mich eigentlich schon!

Den wer die Gegebenheiten rund um Gnas kennt weis das dies auch noch öfter Passieren kann und auch wird!

Dipl.-Ing. Dr. Karl Mayer hat auch erklärt das es nun endgültig an der Zeit ist das man sich mit den Herstellern von Landmaschinen zusammensetzt und durch Mulch oder Direktsaat der Erosion entgegenwirkt...
Scheinbar haben da viele Lama Hersteller doch nachholbedarf um auf den So steirschen Boden Pfluglos was ordentliches hinzubekommen!

Aus meiner Sicht kann man auch schneller eine Besserung herbeiführen!

Hab heuer beobachtet das sehr sehr viel Va spritzung bei Mais Durchgeführt haben.
Ist ja nicht so das man im Mais keine andere Möglichkeit hat. Durch die VA Spritzung ist die Erde dem regen ja Komplett schutzlos ausgeliefert! weil nul bewuchs ergo überhaupt keine Durchwurzelung da ist.

Gibts noch einige Kleinigkeiten um wenigsten den Schlamm von Ortschgaften fernzuhalten!
Wenn schon die fruchtbarkeit der Äcker egal ist!




 

  12-06-2011 21:43  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
http://www.kleinezeitung.at/allgemein/video/multimedia.do?action=showEntry_VideoDetail&project=462&id=155806
 

  12-06-2011 22:08  tch
Nur eine Frage der Zeit...
Hallo Schellniesel

Aus Deiner Sicht.... was siehst Du?

Bei Lebensmittel sagen die Bauern: das was verlangt wird, wird produziert.

Ist das bei Maschinen anders?
Den Maschinenbaubetrieben unterschwellig die Schuld an den Vermurungen reinzuwürgen ist schon stark.

Ich kenne solche vermurungen aus dem Tullnerfeld und Weinviertel, meist nach Starkregen und dort wo die Furchen vertikal ausgerichtet sind.

Ob das am Hersteller liegt?

lg
tch


  12-06-2011 22:24  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
@tch

Nein hab da nur unseren Erosion Beauftragten der LK zitiert nicht wortwörtlich aber Sinngemäß!

Hab das auch noch vermerken müssen weil sonnst wieder Kommentare kommen von unseren Mulchsaatfetischisten das eh jeder selber schuld ist der noch Pflügt....

Hab ja geschrieben das es geung andere Ansatzpunkte für eien Besserung gibt!

Kann sowieso nicht einhergehen das jeder Hang umgeackert wird! Leider ist die Rinderhaltung in den Breiten verschwunden so das niemand das Grünfutter brauchen kann!

Also her mit dem Körnderl und so kommst da Mais bei uns ja Wächst wie sonnst nix das der halt auch auf jeder Letn steht!

Schuldige gibts mehrere! Die Auswirkungen haben die "Verantwortlichen" noch nicht zu spüren bekommen!

Von daher nur eine frage der Zeit.....

Mfg schellniesel


  13-06-2011 07:38  HAFIBAUER
Nur eine Frage der Zeit...
Hallo Kühe viel Arbeit Acker weinig Arbeit darum wird bei euch jede Gstetn umgackert.Und darum die vielen Abschwemmungen.

  13-06-2011 08:13  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
anstatt mulch oder direktsaat einfach weiterpflügen und dann das unkraut nicht bekämpfen. dass muss man jetzt aber nicht kommentieren.
mais auf steilem gelände muss einfach in extensiver mulch- oder direktsaat mit vielen pflanzenresten auf der oberfläche bestellt werden. nur so bleiben auch die wurmgänge erhalten die das wasser in den boden ableiten.

  13-06-2011 08:27  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
auch in anderen ecken europas macht man sich gedanken über erosion, dass wird noch ein heisses thema werden. http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7027012

  13-06-2011 08:33  ah1
Nur eine Frage der Zeit...
auch das nächste öpul wird in richtung bodenbedeckung, humusaufbau,... tendieren.

  13-06-2011 09:09  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
würde minimalbodenbearbeitung oder direktsaat auch als sinnvoller ansehen als "bodenbedeckung durch unkraut"!


  13-06-2011 12:58  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
Nun ja nicht Unkraut als Bodendecker aber wenigstens ein wenig auflaufen lassen das nicht alles haltlos mit dem Kleinsten regen davon ist! Also nachauflauf spritzung und nicht alles VA spritzen zumindest alles über 10% Neigung nicht!
Wäre eine einfache Sanktion die ein wenig Besserung bringen würde und keinen so richtig weh tut oder?

Sicherlich ist Mulch oder Direktsaat in dem Fall wahrscheinlich mehr geholfen aber scheinbar haben da ein paar Test doch gezeigt das sich das nicht mit jedem Boden von heut auf morgen so verwirklichen lässt!

Denke unser Erosionsbeauftragter wird da nicht umsonnst so gemeint haben das es an der Zeit ist sich mit den Herstellern zusammen zusetzten!

Ist ja irgendwie auch mein reden gewesen das das auf unseren Böden nicht so einfach funktioniert....

Wer sehr steile Ackerflächen dennoch Mais oder Ölkürbis bauen will soll nach anraten der Kammer eine Strohdecke ausbringen!???

Also etwas verzweifelt die Situation in meinen Augen!

Mfg schellniesel



  13-06-2011 13:14  ah1
Nur eine Frage der Zeit...
@schellniesel:
"nicht mit jedem Boden von heut auf morgen"
dann fang besser noch heute damit an, dann bist morgen schon einen schritt weiter!!

vorher das stroh unterpflügen und nachher wieder eine strohdecke ausbringen? ist die kammer schon ganz verrückt??
wir haben das schon ein paar mal diskutiert:
mulchsaat ist mit normaler maschinenausstattung relativ einfach zu machen!

  13-06-2011 13:29  ANDERSgesehn
Nur eine Frage der Zeit...

schelli,

ca 1990 haben sich die landwirte im rotthal
(d) genau die selben probleme gehabt und
dazu lösungen gesucht.

dort ist mais beweiten mehr als 50% in
der fruchtfolge und in sehr hängigen
felder bei intensiver rindermast.

die ersten erfolgreichen schritte gegen die
erosion ware geteilte schläge, wenn möglich
wintergetreide in tallagen und mais nicht in
falllinien zu säen.

weiters wurde senf als begrünungsfrucht
entdeckt. - auf gepflügten äcker mitte august
mit 100kg nac und ca 20-25kg senf.
und im frühjahr zur vor der maisaussat
mittels ke udgl gemulcht.

...... das war der anfang und es hat sich
weiterentwickelt. zb. in oberösterreich
hat das land eine abteilung die sich
mit begrünungen und erosion (hauptsächlich
wasserschutz) und nennt sich
wasserschutzberatung.
_________________________________

tja, schelli. ich kenne eure böden.
ich kenne eure ertragslage bei körnermais.
und ich glaube nicht, dass bei euch
landwirte leicht auf eine fruchtfolge:
winterweizen-zwischenfrucht-mais
umstellen werden.

weil ca 12-15t trockenware mais
um vieles interessanter ist wie
ein jahr winterweizen mit 6t.

lg
ANDERSgesehn.




  13-06-2011 13:37  ANDERSgesehn
Nur eine Frage der Zeit...

ah1, schelli schreit nach dem wie
und nicht nachdem wie nicht!

  13-06-2011 14:39  179781
Nur eine Frage der Zeit...
Wenn der Boden zu wenig Wasser aufnehmen kann, weil er in der Struktur geschädigt ist, dann ist das ein Faktor der die Ersosion stark fördert. Falls aber jemand meint, da müsste man bei der Landtechnik vorrangig die Lösung suchen, liegt der weit daneben.
Einen Boden der durch langjährige falsche Bewirtschaftung geschädigt ist wieder aufzubauen dauert auch wieder Jahre. Aber man kann gleich damit anfangen und auch schnell sichtbare Erfolge erzielen.
Ein wichtiger Faktor ist, das Bodenleben zu fördern. Und dazu muss man es füttern. Das müsste eigentlich jeder Bauer verstehen, dass man Tiere, die man halten will auch füttern soll.
Beim Regenwurm der auch im Wasserhaushalt des Bodens eine wichtige Rolle spielt ist es nun einmal so, dass er sich hauptsächlich von organischer Substanz von der Oberflächer ernährt. Wenn man alles sauber einackert, dann hat er nicht genug zu fressen und vermehrt sich nicht mehr. Und so geht es weiter, weil der Regenwurm ist nur ein kleiner Teil des Bodenlebens, aber sozusagen der "Leithammel"

Gottfried

  13-06-2011 14:42  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
Ja andersgesehn hat es erfasst!

Si ist es die Kleinigkeiten schen bringen oft auch schon eine besserung!

Genau das mache ich ja großteils schon Gescheite Fruchtfolge Gedtreidestreifen quer zur Falllinie, die Mais Ölkürbiszeilen Zeilen auch quer zum Hang, weg von der Packerwalze beim Frühjahrsanbau....
Alles maßnahem die schon helfen und nicht die Welt kosten.

Bin beim Ölkürbis auch schon am Tüfteln wie man weg kommt von der VA Spritzung!
Dj111 hat da ja nicht so eine schlechte Lösung allerdings fehlt es mir da an der Technik! bzw ist die Umstellung doch nicht ganz billig! Aber was ja noch nicht ist kann ja noch werden!
Nächstes Jahr wird mein Mais zumindest Mulchsaatmässig im versuch gebaut! Allerdings bei optimaler Fruchtfolge WG-Senf Begrünung-Mais

Mal sehen was die Kollegen in Gnas daraus lernen!

Mfg schellniesel

  13-06-2011 14:50  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
@179781

Ja das ganze ist eben nicht so einfach wie es für die meisten klingt!

Aber es ist auch nicht so das es nur Regenwürmer gibt die nur an der Oberfläche arbeiten! Es gibt,und vor allem die Großen Exemplare, die doch noch 20.25cm tiefe ihre arbeit verrichten! Vorausgesetzt das ganze ist nicht Luftdicht abgeschlossen!
Allerdings in 30cm ist nix mehr los mit bodernleben da findet nur ein Luftdichter Faulprozess statt!

Allerdings hast du schon recht die machen das bei weitem nicht so Effizient wie die Kleien Artgenossen in einer Mulchmischschicht!

Allerdings müssen derartige Gruber erst gebaut werden die bei uns die Mischschicht zusammenbekommen!
Ich hab es bis jetzt noch nicht gesehen das es bei Mais auf Mais funktioniert!

Das seiht es nach zwei Grubberstrichen im Herbst nicht besser aus als wenn es gepflügt worden wäre!

Von Daher gebe ich Herrn Mayer schon recht!

Mfg schellniesel

  13-06-2011 16:01  ah1
Nur eine Frage der Zeit...
eventuell wär nur ein flacher grubberstrich vorm anbau die lösung!?

  13-06-2011 16:18  179781
Nur eine Frage der Zeit...
Das seiht es nach zwei Grubberstrichen im Herbst nicht besser aus als wenn es gepflügt worden wäre!

Das ist jetzt ein technisches Problem! Bei uns trachtet man immer mit Geräten zu arbeiten, die den Boden möglichst gut mischen. Damit mischt man die organische Masse auch in die Erde ein.
In Ländern, wo Trockenheit und Winderosion ein Thema sind, wird so gearbeitet, dass möglichst viel an der Bodenoberfläche liegenbleibt. Man braucht dazu Grubber mit viel Abstand zwischen den Zinkenreihen und flach angestellten Gänsefußscharen. Damit ist der Boden vor Sonne (austrocknen) und Wind (Erosion) geschützt. Wenn man bei uns mit solcher Technik arbeitet, dann bleibt der Boden auch vor Sonne und Regen geschützt und das Bodenleben kann unter der Mulchschicht seine Arbeit verrichten. Das Problem dabei ist bei uns allerdings die Hohe Menge an Stroh. Da schafft man dann mit herkömmlicher Technik keine vernünftige Aussaat mehr. Die Mulchschicht selbst ist eher ein psychologisches Problem für die Betrachter und eines für die Pflanzengesundheit dort, wo das Bodenleben nicht stark genung ist für den Abbau.


Gottfried

  13-06-2011 17:41  DJ111
Nur eine Frage der Zeit...
Bei Mais auf Mais gibt es aus meiner Sicht nur 2 zukunftsfähige Varianten:

Wie schon " anders" schreibt und wie es auch ein Kollege von mir erflogreich macht: Schmale Schläge quer zum Hang bzw. was sich sicher in nächster Zeit durchsetzten wird Streifenbearbeitungsgeräte, wo für die zukünftige Maisreihe im Herbst etwa 30 cm breite Streifen und krumentief gelockert wird und vielleicht sogar noch Dünger miteingebracht wird.
Sämtliches Stroh bleibt an der Bodenoberfläche.

Guckst du unter strip-till auf youtube, da gibts allerhand Geräte zu sehen.
Ich bin gerade dabei mir eines aus England zu besorgen, da in Zentraleuropa anscheinend derartige Geräte nicht vertrieben werden - ausser Kuhn striger und die sind erst noch in der Felderprobung.

Gruß DJ

  13-06-2011 18:19  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
mais auf mais? einfach im herbst einmal grubbern und im frühjahr wieder fotos hab ich dazu unter: Welcher Traktor braucht weniger Diesel?


  13-06-2011 18:21  ANDERSgesehn
Nur eine Frage der Zeit...

dj, es gibt min. eine 3. variante!
es ist mit sehr tüftelei verbunden.
wie immer liegt im DETAIL der
fehler zum erfolg.

ihr, südl von graz hättet die möglichkeit.
ihr hättet genügend wärmesumme.

nach mais grünschnittroggen säen.
"unbedingt" warten bis er BLÜHT !!!
walzen mit scharfkantigen stegen.

und mit einer umgebauten maisbaumaschine
mit doppelscheibenschar mais säen.

wichtig sind hier die umgebauten teile.
maissaatkorn braucht unbedingt feinerde
zum keimen !!!

hier meine ich den teil, im video zwischen
2:05 - 2:06 minuten zu sehen.

lg
ANDERSgesehn.

ps: schelli, wenn´s dich das interessiert,
in der nähe bei mir hat jemand, nach
diesen system soja direkt gesät. morgen
wäre dazu eine feldbegehung.




 

  13-06-2011 18:24  ANDERSgesehn
Nur eine Frage der Zeit...

übrigens hat die feuerwehr
genau feinerde weggeschaufelt.

tja ohen feinerde geht´s halt nicht,
es ist nur die frage wie, wieviele, wo, wann, ...



  13-06-2011 18:25  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
erosionen bei pflug mit unkraut im nachauflauf behandelt:




 

  13-06-2011 18:26  ANDERSgesehn
Nur eine Frage der Zeit...

mf, glaub mir du hast andere bedingungen!!

  13-06-2011 18:36  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
@anders
glaub mir ich kenn auch andere bedingungen, unsere felder sind 50km im umkreis ich kenn von sand bis ton von trocken bis nass,....

  13-06-2011 18:38  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
und glaub mir erosion schaut überall gleich aus.
felder in kleine querstreifchen teilen ist schon gar keine lösung

  13-06-2011 18:50  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
ja grünschnittroggen wär auch eine alternative, die sämaschine braucht auch unbedingt sternräumer und meiner meinung nach auch kolterscheiben.

  13-06-2011 19:01  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
das problem ist technisch nicht lösbar

was bringt es diese toten böden auf welche art auch immer zu bearbeiten, wenn der HUMUS fehlt
und die FEINERDE den bach hinunter gegangen ist ??

die böden wurden in den wenigen jahrzehnten so heruntergewirtschaftet,
dass sie in jahrhunderten nicht wieder aufgebaut werden können



  13-06-2011 19:12  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
nananana so ists aber mit sicherheit nicht. höchstertragsböden sind nie und nimmer tot.
nur sollte man erosionsprobleme schon schnellstmöglich abstellen und humus und bodenleben versuchen noch weiter aufzubauen.

  13-06-2011 19:29  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
jojojojo so ist es nach meinen beobachtungen schon, wohne auch neben einem bach

beobachte das schon lange und bin auch für diesbezügliche meldungen vor langer zeit schon gehörig ausgelacht worden

humus aufbauen kann man am besten mit kombination von viehhaltung und fruchtwechsel,
siehst du da irgendeinen schimmer am horizont ??


man sollte den konsumenten endlich klarmachen, dass eine landwirtschaft machbar sein muss, welche dem bauern keinen raubbau an boden und gesundheit verursacht

sollen sie halt für lebensmittel einen preis zahlen bei dem keine böden vernichtet werden müssen

wenn sie unterhaltung wollen sollen sie ein buch aus der leihbücherei holen und wenn sie sport haben wollen sollen sie doch maishaindln




  13-06-2011 20:36  tch
Nur eine Frage der Zeit...
Hallo Moarpeda
Deine Blödheit bei der Bodenbearbeitung den Konsumenten in die Schuhe schieben ist ein starkes Stück...


Vor Jahrzehnten war die Preiswelt noch in Ordnung....warum hast Du begonnen Deine Böden bewusst zu zerstören?
War es Deine Dummheit oder Deine Gier?

tch

  13-06-2011 20:48  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
tch tch tch, da hüpft das konsumentenrupelstilzchen,
....weil ein dummer bauer die idee hat, dass der chinesische ramsch und das urlaubfahren nicht so wichtig sei wie ein intakter boden ;-P

es hat alles seinen preis und überall hin reichts nicht

zu deiner info, ich habe meine böden nicht zerstört ganz im gegenteil, wo hast du das herausgelesen ?

sinnerfassend lesen ! bist auch so ein pisa durchfaller ?

  13-06-2011 20:56  ah1
Nur eine Frage der Zeit...
@moarpeda:
da muss ich dir leider widersprechen:
niemand muss boden vernichten um konkurrenzfähig zu sein, meist ist es genau umgekehrt. erosionsschutz ist sogar ökonomisch!!

  13-06-2011 20:57  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
@mf7600

Man das es manche einfach nicht Wahr haben wollen das es nicht mit derzeit verfügbarer Technik nicht so einfach machbar ist!
Oder nur wenn die Fruchtfolge optimal ist was derzeit für alle Schweinebetriebe Unvorstellbar erscheint!

Mulchsaat das Allheilmittel ist es bei uns zwecks Erosion auch nicht! Hab das glaube ich auch bei "Welcher Traktor braucht weniger Diesel" geschrieben:

Der einzige Fläche die ich kenne hat vor 2 Jahren auch nicht die Ganze Erde da halten Können wo sie nach dem Grubberstrich war! Besser allemal aber ganz ohne Erosion wars auch nicht!
MF das auf deinem Foto ist ja nicht mal ein Hang? Kann sein das der Acker generell weinig Unkrautdruck aufweißt also Trotz NA Spritzung kein bewuchs vorhanden?

Ansatz von andersgesehen ist schon ganz brauchbar!

Und das mit den Grünschnittrogen hab ich mir für die Zukunft eventuell so Vorgestellt!
Grünschnittrogen nach Körnermais im Herbst mittels Pflug bestellen.

im Frühjahr Eventuell eine Bga beliefern oder Mulchen danach Streifensaat Mais/Ölkürbis.
Oder weil ein Grubber doch das Gerät ist das derzeit eher verfügbar ist ein Grubberstrich drüber! Muss man sich aber erstmal ansehen welches Ergebnis der Grubber da so hinbekommt Saatfertig glaube ich wirds net Unbedingt!

Auf alle fälle brauchen wir Varianten die bis min Mitte Juli die Bodendeckung übernehmen bis die Hauptkultur das übernehmen kann!

Mfg schellniesel





  13-06-2011 21:24  ah1
Nur eine Frage der Zeit...
@schellniesel:
meinst jetzt mit "mit der derzeit vorhandenen technik" die derzeit am markt vorhandene, oder deine am betrieb vorhandene??

kenne eine fläche mais nach grünschnittroggen und einem grubberstrich. klappte prima!

  13-06-2011 21:25  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
doch ist am fuss eines eines hangs, wie soll jetzt flächig dicht unkraut stehen?
roggen niederwalzen und mit ordentlicher sämaschine wie beschrieben reinbauen- fertig.

ist ja wieder typisch bauern- alles muss kompliziert sein, geht bei mir nicht,...

  13-06-2011 21:32  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
Ja wenns meine Äcker wären würd es so aussehen das jetzt das Unkraut sicher nicht weit hinterm Mais wäre ;-)

Nun ja derzeit vorhandener Technik am Betrieb der meisten Bzw auch die am Markt!

Mfg schellniesel

  13-06-2011 21:49  ah1
Nur eine Frage der Zeit...
technik is sehr wohl am markt vorhanden. wenn sich eine eigenmechanisierung nicht lohnt frag den lohnunternehmer deines vertrauens ;) , mit 40€/ha kommst bei mais aus - wennst die bodenbearbeitung gegenrechnest ist das locker drin! aber das hatten wir ja alles schon einmal

  13-06-2011 21:53  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
Mhm!

Maschienenring grubbern mit Fahrer zum Stoppelsturz mit 120€/h bist Dabei! 3m Grupper 180-200ps Traktor!
Aber Saatfertig ist da grad mal was für die Senf Begrünung wo man auf anschließenden Regen hoffen muss!

Mfg schellniesel

  13-06-2011 22:06  ah1
Nur eine Frage der Zeit...
wennst dich auf den maschinenring verlässt, bist verlassen :DD
3m mit 200ps???

  13-06-2011 22:07  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
@ah1

stimmt erosionsschutz ist ökonomisch

jetzt mußt du mir nur mehr erklären, warum der boden dennoch vernichtet wird?

  13-06-2011 22:10  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
@ah1
Ja 150ps sind bei 3m net ganz verkehrt bei unseren Boden (3 Balkigen Flügelschargrubber ~20cm)
und der maschinenring fährt sowieso net gerne Untermotorisiert von daher!

Mfg schellniesel


  13-06-2011 22:24  ah1
Nur eine Frage der Zeit...
@moarpeda:
gute frage, das musst diejenigen fragen, die ihn vernichten! eine antwort ist folgende:
@schellniesel:
die bauern fahren nunmal gern mit großen traktoren herum

  13-06-2011 22:50  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
@ah1
Ja da gebe ich dir schon recht! Ob es immer so ein großer sein muss bezweifle ich auch!

Aber du kennst die Gegebenheiten nicht von daher ist es echt schwierig dir hir was zu vermitteln!

Du und Mf7600 gehen von den eigenen Bedingungen aus was aber so gar nix mit denen zu tun haben wie sie in Gnas oder im Bez Feldbach herrschen!

Mfg schellniesel



  14-06-2011 08:07  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
jaja diese bestimmten bedingungen immer, die alles unmöglich machen,....
die gegebenheiten sind überall gleich, wasser rinnt am hang bergab und nimmt fruchtbaren ackerboden mit wenn erde unbedeckt, locker und fein daliegt.
@moarpeda
weils die bauern nicht anders können, an alten gepflogenheiten verbissen festhalten und man nichts dazulernen muss wenn mans so macht wie man es vor 40 jahren schon gemacht hat.

  14-06-2011 08:29  ah1
Nur eine Frage der Zeit...
laut ebod gibts im gnaser raum viele gleyböden. erosion ist meist sehr hoch (und die karten sind aus den 70er!!).
die traktoren werden immer größer - zb. 200ps bei 3m arbeitsbreite bzw. ca. 1,6 beim pflug - verdichtungen vorprogrammiert!
erosion wirst in erster linie durch bodenbedeckung verhindern können.

  14-06-2011 10:02  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
@AH

die großen traktoren sind nicht die ursache sondern der fehlende humus

es gibt ein muss in der landwirtschaft und das heißt HUMUS



  14-06-2011 10:08  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
@MF7600

glaubst du nicht auch, dass es eher ein kostenfaktor ist als das festhalten an alten gepflogenheiten?

... das mit dem wegschwemmen der feinerde erledigt sich ohnehin,
es fällt mir immer mehr auf, dass die abgeschwemmte erde grießlig/sandig wird

....und wenn man einmal beim schotter angelangt ist, den schwemmt es ja nicht mehr so leicht davon ;-(

  14-06-2011 11:27  theres
Nur eine Frage der Zeit...
Hallo Peda,
beim Humus gibts 2 grosse Schwierigkeiten,
das erste, für Humusaufbau bräuchten wir grosse Mengen Biomasse, die wird aber leider verbraucht und auch verschwendet und
das zweite, wo lernt frau/mann die Grundlagen des Humusaufbaues.
Humusaufbau ist nicht mit technischen Mitteln lösbar - der Humusabbau geht viel leichter.
Wenn die Lebendverbauung abhaut- dann haben wir nicht nur mit dem Wasser von oben sondern auch mit dem Wasser für unten ein Problem.
Wie zukünftig Energie, Nahrung, Verschwendung, Humusabbau zu einem nachhaltigen Weg führen könnte-
das wird meiner Meinung nach die Herausforderung.
Bis jetzt ist der Humusabbau noch nicht wirklich als Problem gesehen.
Aber hier wieder den Landwirten die Schuld in die Schuhe zu schieben, hilft auch nichts.
Sie sind nur Teil eines Systems.



  14-06-2011 11:29  FrischEi
Nur eine Frage der Zeit...
An alle..
Wie bring ich am besten wenn ich mulchsaat machen würde, im frühjahr meinen hühnermist eingearbeitet?? Mich würde es am hang auch sehr interessieren!! Ein großes problem find ich ander ganzen mulchsaat geschichte ist wenn es im herbst sehr feucht ist. Oda??

Freu mich schon auf antworten..
Mfg

  14-06-2011 11:30  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
glaubst du wirklich 99% der landwirte können eine vollkostenrechnung?
wie passt deine aussage von kostenfaktor mit deiner 2. aussage von nicht mehr vorhandener erde zusammen?
du kommst mir vor wie einer der vor einer bananenschale steht und sagt jetzt hauts mich gleich her.
du brauchst erosionsschutz nicht neu zu erfinden, es ist alles vorhanden, nur in deinem kopf bringst du den pflug nicht weg.


  14-06-2011 11:35  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
im herbst mach ich einfach direktsaat- ohne bodenbearbeitung.
hühnermist im frühjahr seicht eingrubbern, oder in den stehenden mais streuen.


  14-06-2011 11:56  FrischEi
Nur eine Frage der Zeit...
Ich muss den mist einarbeiten. Was haltet ihr davon mais, klee als zwischen frucht und direkt mais?? Oda gibt es was anderes als klee als bodendecker und zwischen frucht?? Weil normal müsste mann sich as unkraut spritzen auch ersparen. Oda??

Mfg na_frischeier

  14-06-2011 14:19  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
@MF7600

pflug?

ach ja, da draussen steht einer, ziemlich verrostet das ding ;-)

habe 2004 einen thread gestartet mit dem titel: "Warum pflügt ihr den Boden"
(es gibt ihn leider nur mehr ziemlich verstümmelt)

wurde daraufhin von den totengräbern des humus gehörig ausgelacht und beschimpft, aber im prinzip hatte ich recht

.... und was die nicht vorhandene erde betrifft, BEI MIR ist die erde vorhanden !

....und ich komme (als mann von welt ;-)) über meine grundstücksgrenzen hinaus und sehe was da läuft

....und ich stehe auch zu meiner behauptung, dass es zwar langfristig wirtschaftlicher ist humusaufbau zu betreiben,
......kurzfristig sind die derzeitigen betriebsweisen bequemer und kostengünstiger

de facto kommt es einer enteignung gleich



  14-06-2011 14:34  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
@theres

humus und nährstoffe gehen in einer einbahnstraße weg vom bauern, biobauern nicht ausgenommen

bei den biobauern ist es in einer hinsicht wahrscheinlich noch schlimmer, weil sie darauf bedacht sind (sein müssen) mineraldünger sparsam zu verwenden.

irgendwann verarmt bei beiden systemen der boden


.....und ich bin der letzte der den landwirten die "schuld" in die schuhe schiebt,
aber in wirklichkeit sind sie die ausführenden der handlung

der konsument ist nicht bereit oder auch nicht gefordert hier eine verantwortungsvolle rolle zu spielen
"geiz ist geil" und "fun fun fun" heißt die devise,
man sieht es ja mit welcher empörung der "tch" stellvertretend reagiert ;-))




  14-06-2011 16:44  may
Nur eine Frage der Zeit...
Vorschlag an schnellniesel
Großen Kuhstall mit Stroh / Misttechnik zulegen und alle Hänge pachten zum richtig Bewirtschaften, dann ist das Problem gelöst
oder?
:)

  14-06-2011 22:05  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
@may

guter vorschlag, schön langsam kommen wir der sache näher

....und auf einmal wird es unbequem und unrentabel

wer zahlt es ?

  14-06-2011 23:21  biolix
Nur eine Frage der Zeit...
Hallo !

also "Humus" kommt ducht viel "Grünmasse" ( Untersaaten, wertvolle Zwischenfrüchte ) und guten Fruchtfolgen und wenig udn seicht Bodenbearbeitung zum richtigen Zeitpunkt... wird Zeit das sich das herumspricht...;-))... udn nicht jeder Boden, egal welche Hanglage "muss" abgespült werden, kenne Böden mit so toller Krümelstruktur, wo kein Deka Boden wegeschwemmt wird, und das ist gut soo...;-))


schönen Abend biolix

p.s. und apropos, die Mutter des Acker ist die.... ;-)) daher ständige Grün wäre am besten..

  14-06-2011 23:50  tch
Nur eine Frage der Zeit...
Hallo Biolix

Manchmal entscheidet die gefallen Regenmenge ob abgeschwemmt wird oder nicht- das ist Dir sicher neu oder?
Kennst Du Böden die jeder Wassermenge die vom Himmel kommt standhalten?
Schreib doch bitte wo in Österreich das ist- das würde ich gerne meinen Kindern zeigen!

tch

  15-06-2011 06:28  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
@tch

zwischen null und hundert
......und zwischen schwarz und weiß gibt es viele zwischenstufen



  15-06-2011 06:42  biolix
Nur eine Frage der Zeit...
Ja tch, hier hast du auch wenig Ahnung, "die Mutter des Ackers", verträgt bis zum "Hangrutsch" alles..;-))

Und wennst Untersaaten hast oder ständig Bodenbedeckung, vertrtägts ( haben wir erst letzte Woche gehabt 40 mm in 45 Minuten ) und der Maisacker daneben, schwemmte den halben Weg weg und überflutete unseren Acker, aber nicht nur mir Wasser, sondern viel viel Erde...

lg biolix

  15-06-2011 07:58  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
dass ist ja nicht zu deinem nachteil ;-))
in dem punkt muss ich dem biolix mal echt rechtgeben.

  15-06-2011 08:55  Tyrolens
Nur eine Frage der Zeit...
Wäre schön, wen Humus so einfach entstehen würde, wie sich das der Biolix vorstellt.
Die meisten Zwischenfrüchte würde ich sogar als eher minderwertig einstufen. Leider sind bei uns die Winter zu lang. Was soll da noch groß wachsen, von Mitte August bis Anfang Oktober...

  15-06-2011 09:18  Moarpeda
Nur eine Frage der Zeit...
hinunterwirtschaften geht es schneller als aufbauen

  15-06-2011 11:25  MF7600
Nur eine Frage der Zeit...
@tyrolens
ja eine ordentliche zwischenfrucht hinzubekommen ist micht immer einfach.
wie gestaltet ihr den zwischenfruchtanbau und welche zwischenfrüchte sät ihr?

  10-07-2011 11:13  schellniesel
Nur eine Frage der Zeit...
@tyrolens

Mitte August? Ja eventuell bei den sehr selten gebauten Getreidearten wie Hafer und SW!

Alles andere geht sich locker noch im Juli aus und bei WG in manchen Jahren sogar noch im Juni. Da hast du eher das Problem das die Zwischenfrüchte Samen bilden.

Also alles in allem hab ich fast bei jeder Begrünung ordentlich Grünmasse hinbekommen.
Sogar nach Hafer geht sich da noch was aus.
Aber ja da muss es dann aber schon im Oktober noch gut mit der Witterung passen!

Mfg schellniesel