Agrarförderung der Gemeinde

Antworten: 16
melchiorr 13-12-2010 21:22 - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
Hallo!
Wie funktioniert bei euch die Agrarförderung durch die Gemeinde?Bei uns gibt es € 15.-/ha für Begrünung und Grünland, und € 3.- Tierzuchtförderung je Besamungsschein. Aber die rote Gemeinderatsfraktion will das ganz massiv reduzieren.
Bitte um viele Beiträge.
lg herbyy



binido antwortet um 13-12-2010 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
Bei uns gibts noch € 15,-- Zuschuss pro Besamung und die Tierkörperverwertungsbeiträge werden noch von der Gemeide zur Gänze übernommen derzeit. Die TKV Beitäge sollen schon bei der nächsten Gemeinderatssitzung an die Verursacher abgewätzt werden, und ob wir in einem Jahr auch die Besamungszuschüsse in dieser Höhe haben werden bin ich mir auch nicht sicher. Der Trend geht bei uns ganz stark hin zu Eigenbestandsbesamung, weiss aber jetzt nicht genau ob die Eigenbestansbesamer ebenfalss den Zuschuss in dieser Höhe bekommen, glaube eher nicht, es wird etwas weniger sein.


sisu antwortet um 13-12-2010 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
Hast Du nichts anderes zu tun als darüber nachzudenken wie man an das Geld anderer Leute kommt? Wenn nicht mal mit arbeit probieren wie es die anderen Österrreicher auch machen.


FraFra antwortet um 13-12-2010 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
@sisu ????


gibts daran was auszusetzen wenn es so was regiona gibt??




melchiorr antwortet um 13-12-2010 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
@ sisu
hast du nichts anderes zu tun als blöde Meldungen zu machen, oder lässt dein IQ nichts anderes zu???
herbyy


freidenker antwortet um 13-12-2010 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
gibts bei uns nicht

mfg


pepbog antwortet um 14-12-2010 06:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
hallo herbyy
deine antwort an sisu zeigt eindeutig - wo da der niedere IQ schreibt


Fallkerbe antwortet um 14-12-2010 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
Hallo,

das die TKV von der gemeinde übernommen wird, kann man ja irgendwie verstehen. Denn wenn die Bauern das aus eigener Tasche bazahlen müssten würden die Verendeten Kälber bald wieder im Wald vor sich hin Gammeln. Kein Schönes Bild.
Daher ist das Gemendegeld für TKV mm gut verwendet.

Aber die Besamung der Tiere geht die Gemeind nun wirklich nichts an. Wiso sollten die gemeindebürger das Finanzieren? ist doch unfug.

Besser- und auch besser zu argumentieren ist es sicher, wenn die Gemeinde für die erhaltung Landwirtschaftlicher + Forstwirtschaftlicher Wege, Brücken usw. was springen lässt. Da haben z.b. auch die Wanderer was davon.

mfg


biolix antwortet um 14-12-2010 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
Fortpflanzung und Eigenversorgung kann der Gemeinde schon was Wert sein.. ;-)

lg biolix


rederer antwortet um 14-12-2010 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
@Fallkerbe bei uns sind die Gemeinden verpflichtet einen gekörten Stier zuhalten lt. Tzgesetz
Wir bekommen pro GVE lt.AMA- Tierliste 7,5 € im Jahr als Vergütung von der Gemeinde da sie keinen Stier hat. Vermutlich kommt die Gemeinde günstiger davon und züchterisch gesehen ist es auch besser weil man sich den Samen beim TA. aussuchen kann.


melchiorr antwortet um 14-12-2010 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
@ falkerbe
Bei der Besamungsförderung gebe ich dir Recht, ist noch ein Relikt aus den fünfziger Jahren und diente zur Seuchenbekämpfung.
Bei der Begrünungsprämie wird von den bauern auch eine Gegenleistung erbracht.
Wer pflegt die Kulturlandschaft in der Gemeinde?
Wer sorgt durch die Winterbegrünung für Erosionsschutz?
Wer sorgt für sauberes Trinkwasser durch die Erhaltung des Grünlandanteils?
Wer stellt den Grund für eine Langlaufloipe gratis zur Verfügung?

Bei uns wird für die Erhaltung der öffentlichen Wege von der Gemeinde nur das Material bezahlt, der Transport mit Traktor und Kipper und die Arbeit wird in Eigenregie ausgeführt.
Ich habe heuer 500 Meter Strassenböschung, zum Teil mit der Sense, zwei mal gemäht.
Dauer jedes mal ca`2 Stunden.
Ich erhalte im Jahr etwa € 70.- bis € 80.- Gemeindeförderung, eine Stunde vom Gemeindearbeiter mit Gerät kostet schon mehr!
Andererseits werden von der Gemeinde Förderungen vergeben die nur dem Einzelnen nützen, wie Fotovoltaikanlagen, Solaranlagen, Hackschnitzelheizungen u. dgl., von denen aber die Allgemeinheitnichts hat.
l.G. herbyy


walterst antwortet um 14-12-2010 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
@falllkerbe
oft wäre es nicht schlecht, auch mal nichts zu schreiben.
Schon mal was von LAndesgesetzen zur Vatertierhaltung gehört? Dort wird den Gemeinden die Verantwortung für die Vatertierhaltung gesetzlich übertragen.
UNd bei der TKV ist es je nach BUndesland ganz genau umgekehrt, dass nämlich die Gemeinden VERPFLICHTET sind, die Kosten auf die Tierhalter umzuwälzen.


MUKUbauer antwortet um 14-12-2010 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
Naja und in die nächsten Kosten was kommen könnte ist die "Fallwildentsorgung" - das die Anteilsmässig auf die Bauern abgewickelt wird

Und noch was Fallkerbe - ist der Bauern der Scheiß eingefallen mit dem das das Tiermehl nicht verfüttert werden darf an Schweine und Hühner und damit sehr hohe Kosten entstanden sind?
Ich könnte mich nicht dran erinnern und finde auch nix schlimmes dran bzw. ich würd´s besser finden in Österreich produziertes und kontrolliertes Tiermehl an Schweine und Hühner zu verfüttern als GVO Soja von irgendwo her...

das mit dem Besamungskostenzuschuß hat eh der Walter erklärt

und es soll Gemeinde geben wo der Tourismusverband für die erhaltung der Wiesen bezahlt weil eben an haufen leut wandern gehen und das Geld in der Region lassen...
aber das war scho immer so - die steirer haben die Burgenländer in Brüssel angezeigt weil die dazu gezahlt haben bei der Milchabholung - anstatt selber was ähnliches auf die Füße zu stellen...





__joe007 antwortet um 14-12-2010 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
Besamungszuschuß wurde dank neuer politischen Farbe des Bgm. abgeschafft.


Fallkerbe antwortet um 14-12-2010 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
@walterst,
Was man dem Bürger vermitteln kann hängt nicht von Gemendegesetzen aus den 50erjahren ab. Gesetze kann man auch ändern. Ich habe grad heute von meine Steuerberater ein Schreiben bekommen, was sich im Steuerrecht für meinen Betrieb alles ändert.

Zitat Walterst
@falllkerbe
oft wäre es nicht schlecht, auch mal nichts zu schreiben
zitat ende

Hast recht. Aber ob dir meine Meinung schmeckt oder nicht ist für mich kein Kriterium.
Ich halte von deinen Äusserungen auch öfter mal nicht sehr viel.


@MUKUbauer
falls du es oben falsch gelesen hast, ich habe die Gemeindefinanzierung für TKV oben befürwortet. Und das obwohl jeder andere Betrieb auch selbst für die Entsorgung ihrer Abfälle sorgen muß. Das Entsorgung überall teurer wird ist nicht in erster linie ein Landwirtschaftliches problem.









biolix antwortet um 14-12-2010 13:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
Nur in diesem Fall fallkerbe ,waren deine Äusserungen einfach falsch und unrichtig ..... ;-))
Und vüber falschen Äuserungen kann man sich grundsätzlich ersparen....

lg biolix


binido antwortet um 17-12-2010 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Agrarförderung der Gemeinde
@Falkenerbe, Keine Sorgen musst dir machen, das zukünftig wieder mehr vereendete Kälber naturnah entsorgt werden, wenn die TKV Gebühr hierfür der Landwirt wieder selber zu entrichten hat, weil Fuchs und Co nicht in der Lage sind einen entsprchenden Beleg zu unterfertigen.
Den es gilt gesetzlich kein Rind verlässt den Hof lebend oder tod für immer, ohne eines Beleges in dem der Übernehmer angeführt ist bzw unterschrieben hat.

Das bezahlen der TKV Gebühr ist in der Stmk eine freiwillige Leistung der Gemeinde und da in den meisten Gemeinden in der Stmk schon das Diktat der leeren Kassen regiert, werden sie von der Gemeindeaufsicht des Landes zur Streichung solcher freiwilligen Leistungen angehalten.

Bei Besamungszuschüssen bzw Vaterttierhaltung ist das was anderes hierfür gibst ein Tierzuchtgesetz jedes Landes, wie Wst schon beschrieben hat.


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