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Else 20-06-2010 15:17 - E-Mail an User
An die Redaktion

Sehr geehrter Herr Mühlbachler!

Bitte unterstellen Sie nicht mir die Unzulänglichkeiten der Technik in diesem Forum:
Ich habe gepostet mit einem Eingangszitat. Gesendet wurde immer nur das Zitat (tch) - mehrmals hintereinander.

Seien Sie bitte so nett, und sehen Sie im eigenen Bereich nach, bevor Sie mir etwas unterstellen.

Es steht Ihnen natürlich frei, unerwünschte Frager aus dem Forum auszuschließen. Ordnung muß ja sein.

Übrigens: Die Textkorrektur funktioniert schon lange nicht mehr.

Vielen Dank und freundliche Grüße
else





Else antwortet um 20-06-2010 17:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
Sehr geehrter Herr Mühlbachler,

die Verstümmelung meiner Einträge erinnert mich an die Zensur in China und im Iran.

Ist das die neue Ordnung im Land der freien Meinung?

MfG
else


Icebreaker antwortet um 20-06-2010 18:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
Hallo Else,

Ich bin zwar nicht die Redaktion, aber bist du dir sicher, dass es an Landwirt.com liegt und nicht an deinem Rechner?

mfg Ice




Tyrolens antwortet um 20-06-2010 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
Nachdem auch die Else hier nur Gast ist wird sie sich an die Hausregeln halten müssen. Der Landwirt.com darf zensieren wie er will. Ist halt so. Wem's nicht passt kann ja gehen. Hat die Else ja schon einmal gemacht.


helmar antwortet um 20-06-2010 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
Meine Bitte an die Redaktion, bitte zensiert nur dann, wenn ein Eintrag obszön gehalten ist oder wenn ein User mittels Namensnennung oder treffender Umschreibung geoutet wird.
Niemand ist gezwungen hier zu schreiben, und wenn er es tut, dann darf er nicht wehleidig sein wenn er selber ziemlich grob austeilt............
Vielleicht ist das Benehmen macher Poster hier im "normalem Leben" etwas höflicher, aber wenn ich so manche Einträge lese, denke ich dass diese schon auf den Schreiber rückschliessen lassen.
Mfg, Helga Marsteurer


joholt antwortet um 20-06-2010 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
Es ist halt wie bei einem stammtisch manchmal gehts halt turbolenter zu und einige sind dann für längere zeit beleidigt aber kommen wieder zurück . und einige teilen immer aus und könnes halt nicht ertragen wenn sie entsprächende antworten bekommen.
mfg
ps und manchmal macht halt die technik auch fehler es ist nicht immer der zensusierer.


Else antwortet um 20-06-2010 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
Ihr Lieben,

macht Euch keine Sorgen.
Ich bin nicht wehleidig. Durch Euch wurde ich richtig abgebrüht.
Wenn ich hier schreiben will, schreibe ich (dagegen), und wenn nicht, dann nicht.

Und wenns mich sperren täten, weil ich nicht der Neuen Ordnung gemäß bin, ist es mir genauso recht recht.

Und einige teilen immer aus. JA!Natürlich, die "einige" einzige ist die Else :-)))

Der Hl. Zensurius hat mich aber kontaktiert - schriftlich. Und ich kann lesen.

Aber auf die Jaga-Gschicht warn viele sehr erpicht.






Moarpeda antwortet um 21-06-2010 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
aber liebe else,
kann mir nicht vorstellen, dass dich jemand so ernst nimmt um dich zu zensurieren :-P


Fallkerbe antwortet um 21-06-2010 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion

Wenn man Zensiert, dann sollte die Redaktion das aber auch ersichtlich manchen, z.b. mit dem Vermerk: VON DER REDAKTION EDITIERT, editieren klingt doch auch schöner als zensur.

mfg


Moarpeda antwortet um 22-06-2010 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
noch etwas@else

geh einmal in dich und überlege,
wenn du in der redaktion sitzen würdest, gäbe es auf grund deiner rotearmeefraktionnordkoreanisch philosophie keinen vernünftigen menschen mehr im forum

....und schon gar keinen moarpeda,schluchz


Moarpeda antwortet um 23-06-2010 00:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
....oder doch an den "großer bruder" ?

gratulation, habt ihr doch die gesammten beiträge "blau, blauäugig, österreicher" gelöscht.

....aber mir ist mir ohnehin bekannt: >>>>es gibt KEINE meinungsfreiheit in österreich !!!

...meinungsfreiheit ist auch eine der großen lügen.

werde so auch nie erfahren, ob der biolix die bevölkerungsstatistik im bezug auf die "österreich stirbt aus" lüge gelesen hat, dass er sie durchschaut war ohnehin nicht anzunehmen




tree_01 antwortet um 23-06-2010 07:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
wenn die gesamten beiträge gelöscht wurden, ist es das größte kompliment für diejenigen, die das verursacht haben. es muß schon so nahe an der realität gewesen sein, daß es schlichtweg nicht mehr publiziert werden durfte.
nur - wieso und woher bekam landwirt.com druck dies zu tun?
oder wird hier aufgrund der politischen privatmeinung des zensors zensuriert??

lg, wp


helmar antwortet um 23-06-2010 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
Wenn du es als Komplment auffasst, wenn auf unterstem Niveau, wenn die Argumente ausgehen, eher beschimpft als diskutiert wird, solche einträge gelöscht werden, naja.......
aber eine kurze Stellungnahme der Redaktion wär kein Fehler.
Mfg, Helga



Peter06 antwortet um 23-06-2010 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
Ja, wir werden es nie mehr erfahren!
Was man aus dieser aus Wikipedia reinkopierten Bevölkerungsstatistik denn nun herauslesen kann? Ganz einfach, wenn diese von Dir erwünschten Zahlen(sprich=keine Zuwanderung) tatsächlich eintreffen würden, bekommst Du, lieber mp am nächsten Ersten nur mehr 100,-€ überwiesen, weil schlicht und ergreifend nicht mehr da ist. Deine Pension zahlen nämlich die Jungen, Werktätigen, so schaut`s aus!

Meint
Peter


Moarpeda antwortet um 23-06-2010 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
was mich immer wieder verwundert ist, dass ihr beiträge mit inhalten löscht, welche die spatzen schon von allen dächern pfeifen.
ich nehme ja nicht unbedingt an, dass ihr jeden bezug zur realität verloren habt, sondern eher ferngesteuerte "systemumjedenpreiserhalter" seid, wie es sie dazumal in der DDR bis zum bitteren ende gegeben hat.
der lutz wird mir nicht so unrecht geben.


@peter

macht nichts, wenn du nicht begreifst, es sind genügend leute da die es begriffen haben:

>>>>>>>jede exponentielle entwicklung führt letztlich in die katastrophe !.

>>>>>>man könnte auch sagen:die bäume wachsen nicht in den himmel

....und was der biolix als bauer (im gegensatz zu dir) sicher begreift ist: hektar und GVE müssen übereinstimmen, solange wir nicht auf einen anderen planeten ausweichen können.
...und die vorräte an fossiler energie sind endenwollend.

und speziell für dich geschrieben: die perspektivenlosen hilfsarbeiter und deren nachkommen aus aller herren länder, werden weder in der lage noch willens sein unsere pensionen zu zahlen.

.....und ich sehe schon ein, dass ich dir nicht in das konzept passe, aber vielleicht solltest du meine beiträge doch lesen bevor du irgendetwas dazu schreibst.

ob ich meine informationen aus büchern, der krone oder wikipedia habe ist dir egal, du wertest sie ab, weil ich sie hereinstelle.
hast du ein problem mit tatsachen, nur weil sie von mir kommen?

Jahresdurchschnittsbevölkerung 1527 bis 1900 (laut Statistik Austria)
1527 !um 1527 1.500.000
1600 !um 1600 1.800.000
1700 !um 1700 2.100.000
1754 2.728.000
1780 2.970.000
1790 3.046.000
1800 3.064.000
1810 3.054.000
1821 3.202.000
1830 3.476.500
1840 3.649.700
1850 3.879.700
1857 4.075.500
1870 4.520.000
1880 4.941.000
1890 5.394.000
1900 5.973.000
1910 6.614.000
1913 6.767.000
1919 6.420.000
1923 6.535.000
1930 6.684.000
1939 6.653.000
1951 6.935.000
1961 7.086.000
1971 7.500.000
1981 7.569.000
1988 7.697.000
1991 7.755.000
2001 8.043.000
2006 8.282.000
2007 8.315.379
2008 8.336.549
2009 8.355.260

die österreich stirbt aus lüge - da fällt ein blinder mit dem krückstock darüber,






biolix antwortet um 23-06-2010 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
und wie viel "echte" Ö sinds seit 1960 wirklich noch.. ;-))))




Moarpeda antwortet um 23-06-2010 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
@biolix

das war nicht die frage und deine ironie geht in´s leere.

die frage ist: wenn die "österreich stirbt aus lüge" enttarnt ist, warum schriebst du das gegenteil ?

hast du es jetzt begriffen oder schreibst du beim nächstenmal wieder das gleiche ?

es ist manchmal sehr mühsam hier und dann verstehe ich die else, wo sie doch ihr leben lang die erste klasse unterrichtet hat....


biolix antwortet um 23-06-2010 23:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
oje peda. differnzierung war noch nie deine Stärke .. ;-))

Das war keien Ironie, wie viel ist durhc zuzug seit 1960 entstanden, inkl. wie viel durch die Geburten des Zuzugs... warum willst oder kannst du so fragen nicht beantorten ?

d.h. sehr wohl für mich wenn die "wirklichen Ö" seit 1960 weniger geworden sind inkl. ich die geburtenrate aller Ö zur Zeit kenne die glaube ich 1,4 ist , das wir aussterben ohne Zuzug.. ;-))

lg biolix


Peter06 antwortet um 24-06-2010 00:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
mp,
"die österreich stirbt aus lüge - da fällt ein blinder mit dem krückstock darüber,"
Was immer das wieder heissen soll, auf alle Fälle passt es zu Deinen übrigen eigenartigen Beiträgen, in denen Du Dein sehr eigenes Weltbild offenlegst!
Schon mal was von Fertilitätsrate gehört? Kannst ja gleich bei Wiki nachschauen, aber schön den ganzen Beitrag lesen und nicht nur das, was Dir gerade so in den Kram passt.....
Damit die Zahl einer Bevölkerungsgruppe langfristig gleich bleibt, ist (bei niedriger Kindersterblichkeit) eine FR von 2,1 je Frau notwendig!
Da die Geburtenrate in Ö aus welchen Gründen auch immer sich eher der Zahl 1 annähert, und das seit dem sogenannten "Pillenknick" (also etwa seit den 70ern), kann sich jeder, der auch nur halbwegs die Grundbegriffe der Mathematik verinnerlicht hat, ausrechnen, das der Österreicher ohne Zuwanderung ausstirbt, bzw. die Gesellschaft überaltert, das heisst in Ö stehen 1,44 Millionen alte Menschen nur 1,2 Millionen Kinder gegenüber! Zum Glück erreichen die Menschen heutzutage ein immer höheres Lebensalter!
1,3 Millionen Menschen in Ö. haben Migrationshintergrund! Damit und mit der höheren Lebenserwartung ist auch der Bevölkerungszuwachs erklärt.
Wenn die sog. "Babyboomergeneration" ins Pensionsalter vorrückt (so in etwa 20 Jahren), dann schnellt der Anteil der 65-jährigen auf mehr als 30%. Bleiben das Eintrittsalter und die Höhe der Pensionen gleich, brauchen wir ein gigantisches Wirtschaftswachstum, um das zu finanzieren!
Klug wäre es nun, wenn sich der Staat endlich einer vernünftigen Einwanderungspolitk befleissigen würde, bei der Menschen ins Land geholt werden, die auf Grund ihrer Fähigkeiten dringend benötigt würden im IT- , im Pflegebereich, als Facharbeiter etc. etc.!
Darüber aber auch nur zu diskutieren, ist bei der vorherrschenden Ablehnung alles Fremden nicht möglich! Da wird lieber der Kopf in den Sand gesteckt, und alles abgelehnt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf!
Also, wenn Du es mir auch nicht zugestehst, ich kann solche einfachen Sachverhalte "begreifen" und noch was, ich bin beruflich (auch) Bauer (wenn auch nicht nur) und hänge an meiner Scholle.............

Behauptet
Peter


traktorensteff antwortet um 24-06-2010 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
Ich weiß jetzt nicht, wo/wieso die Diskussion um Bevölkerungswachstum/Zuwanderung entstanden ist, äußere mich aber mal dazu.

Da muss ich doch glatt mal dem Moarpeda (zum Teil) Recht geben!

Wir stehen vor gewaltigen Problemen, man könnte es auch schöner Aufgaben nennen. Eine Zuwanderungspolitik ist kontraproduktiv und löst keine von euch angeführten Probleme! Sie schafft sogar welche.

@ Peter06,
Zuwanderung kann einfach keine Pensionen sichern!
1. haben Einwanderer Jobs mit geringer Bezahlung = wenig Zahlung an Pensionskassen
2. braucht man einen Job, um einzahlen zu können. Und das betrifft auch Österreicher. Wir haben zusammengerechnet wahrscheinlich 500.000 Arbeitslose!
3. Nicht nur Junge zahlen für die Pension ein, auch 55-jährige, sofern sie von der Wirtschaft nicht in die Frühpension gedrängt werden!

Das heißt, wie haben STRUKTURPROBLEME am Arbeitsmarkt!

1. Es gibt nicht genug Arbeit für alle. Warum also Leute hereinholen? Klar, es gibt Arbeiten, die wollen Österreicher nicht machen! Pflege oder Gastronomie. Aber ein System, das aus dem Ausland für diese Arbeiten Leute holt, sie sozusagen für schlecht bezahlte Arbeit missbraucht, ist nicht OK. Wir müssen es schaffen, diese Arbeiten auch für Österreicher attraktiv zu machen. Sei es durch Sonderzahlungen und Werbung für einen solchen Beruf bzw. auch grundlegende Arbeitsgesetze, die Berufe mit 24-h-Diensten abändern. Wer lebt denn gerne 14 Tage bei bedürftigen Menschen 24 Stunden am Tag? Nur Slowaken, weil die Bezahlung passt?
Das Märchen von Facharbeitern und IT-Kräften ist sogar noch besser! Das ist de facto eine Bankrotterklärung für die BILDUNGSPOLITIK! Viele Kollegen von mir Mitte 20 haben trotz guter Ausbildung (Studium) enorme Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt!
Nur gewisse Kreise, wie etwa die ÖVP, wollen Zuwanderung, um die Betriebe mit BILLIGEN Arbeitskräften zu versorgen und das Lohnniveau zu drücken! Es wird Importiert anstatt grundlegende Probleme wie im Bildungsbereich zu lösen! Aktueller Artikel, man beachte die Kommentare (auch meines):

http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/landespolitik/art383,414117

2. Arbeitnehmer gelten mit 50 schon als alt und sind von Firmen nicht mehr gewollt! Trotz Qualifikation, ein Jüngerer ist für sie billiger und leistungsfähiger! Aber diese Leute belasten dann das Pensionssystem obwohl sie ja noch arbeiten wollen! Doch wir müssen länger arbeiten, wir leben ja auch länger + längere Pensionszeit!

3. Wir wissen schon seit über 20 Jahren, dass das derzeitige Pensionssystem mit dem Generationenvertrag, "jung zahlt für alt" unter unseren Voraussetzungen nicht funktioniert! Aber niemand macht etwas dagegen, niemand bringt Lösungsvorschläge, niemand hat vor 20 Jahren eine Reform angestrebt, um zumindest die Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung einzudämpfen, damit es uns nicht derart schlimm trifft! Die Politik hatte keinen Mut zu Einschnitten, weil sie ja wiedergewählt werden wollten! Das Problem wurde einfach verschleppt!

Warum also noch zusätzlich Leute aus dem Ausland holen, wenn wir hier große Probleme mit den Kosten des Sozialsystems und genug Arbeitslose haben? Das ist das wahre Problem, das gelöst werden muss! Außerdem werden ausländische Arbeitskräfte auch irgendwann in Pension gehen! Ein Teufelskreis! Auch, weil man ja (Gott sei Dank) nicht erwarten darf, dass die Kinder dieser Leute ebenfalls wie ihre Eltern "Drecksjobs", die kein Österreicher machen will, haben sondern eine ordentliche Ausbildung wollen! Und dann braucht man den nächsten Schwung aus dem Ausland? Was soll das für ein System sein?

Thema Geburten:
Erst gestern hatte ich ein Gespräch mit einer jungen Frau. Kinder zu bekommen ist vermehrt ein Armutsrisiko, weil niemand weiß, wie sich die Arbeitsmarktlage entwickelt. Viele Leute verdienen trotz Arbeit nicht genug für den Erhalt einer Familie. Und falls sie mal arbeitslos werden, würden sie auf der Straße stehen. Warum Kinder in die Welt setzen, wenn die wirtschaftliche Situation derart düster ist?
Wenn (fast) jeder einen Job haben würde, der angemessen bezahlt wird und er diesen auch als sicher ansehen kann, würden Familien auch mehr Kinder bekommen.

Was ist schlecht an einer schrumpfenden Gesellschaft? Eine Geburtenrate von 1,4 ist toll! So pendelt sich die Bevölkerung wenigstens auf nachhaltiges Niveau ein. 8 Mio. in Ö sind schon viel zu viel. Grundlegende Probleme wie Ressourcenverbrauch, regenerative Energieversorgung usw. können mit Bevölkerungswachstum noch weniger in den Griff bekommen werden! Außerdem stirbt Österreich nicht aus, auch bei 1,4 nicht. Eine Abnahme von 1 Mio. würde wahrscheinlich 100 Jahre dauern, dann sind noch immer 7 Mio. da, habe es aber nicht genau durchgerechnet.

Noch ganz wichtig: Man darf die Welt nicht einteilen in "lebenswerte und nicht lebenswerte Regionen"! Warum wollen Leute zu uns? Weil sie massive Probleme in ihrem Heimatland haben! Und das ist tragisch! Man sollte ja annehmen, dass jeder Mensch in seinem Heimatland am Glücklichsten ist. Beispiel Kosovo: Hohe Arbeitslosigkeit, kein Einkommen, Häuser zerschossen und düstere Zukunftsaussichten. Man kann es niemandem übel nehmen, der dort weg will! Aber man kann doch den Kosovo nicht aufgeben und alle Kosovaren in die EU übersiedeln! Was man tun muss, ist, Hilfe für die Bevölkerung vor Ort anzubieten und AKTIV beim Wiederaufbau zu helfen! Damit die Leute eine Zukunft haben und nicht mehr emigrieren müssen!


Peter06 antwortet um 24-06-2010 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@traktorensteff
Danke für Deine Sichtweise!
Grundsätzlich: Arbeit gibt es mehr als genug. Aber nicht jede Arbeit erbringt heutzutage eine Wertschöpfung (nach kapitalistischen Massstäben), mit der man eine Familie erhalten kann. Dabei kann diese Arbeit durchaus wichtig und wertvoll für die Gesellschaft sein ,wird aber eben deswegen unterlassen.
Ob Du es wahr haben willst oder nicht, auch und gerade bei speziell ausgebildeten Fachkräften gibt es einen grossen Bedarf. Mir bekannte Firmen suchen ständig nach speziell ausgebildeten Schweissern, die es auf dem österreichischen Arbeitsmarkt nicht genügend gibt. Wir brauchen im Pflegebereich dringend akademische Kräfte, dadurch wird die Qualität verbessert. Forschung und IT-Branche brauchen ebenfalls Spezialisten.
Auch in meinem beruflichen Umfeld stranden immer wieder 25-jährige mit abgeschlossenen Studium, aber dafür ohne Praxistauglichkeit.
Ja, der Generationsvertrag wackelt, und es gibt genügend Lösungsansätze, aber die sind nicht mehrheitsfähig. Und hör dir heutzutags einen 50-jährigen an, viele reden nur mehr von der Pension, als ob es das höchst Erstrebenswerteste wäre!
Zur Geburtenrate: Der Staat kann nur das Umfeld bereiten, ob sich junge Menschen für Kinder entscheiden, hängt von den Lebensperspektiven jedes Einzelnen und der Stimmung dazu in der Gesellschaft ab. Zum Beispiel, dass junge Frauen sich wieder früher für Kinder entscheiden und nicht erst nach abgeschlossener Ausbildung, dass vielleicht ausserfamiliäre Betreuung einen Studiumsabschluss, oder ein Weiterkommen im Berufsleben ermöglichen!
Nun, was ist schlecht an einer schrumpfenden Gesellschaft, fragst Du. Ganz einfach, es ist die Überalterung. Noch mehr alte Menschen bedeutet noch mehr politische Entscheidungen für Alte und nicht für Junge, bedeutet kinderfeindliche Politik und Gesellschaft! Als Negativbeispiel fällt mir Miami ein, wer diese Anhäufung von alten Menschen mit Kapital jemals gesehen hat, dazu junge Menschen nur in der Rolle der Bediensteten......
Versteh mich nicht falsch, ich bewundere viele Alte für ihre Lebenserfahrung und Weisheit und einer gewissen distanzierten Sichtweise in manchen Dingen, schliesslich gehöre ich in absehbarer Zeit ja auch dazu! Aber eine gesunde Gesellschaft braucht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Alten und Jungen, Weisheit und Unbekümmertheit!

Meint
Peter





traktorensteff antwortet um 24-06-2010 16:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
An die Redaktion
@ Peter
Du hast natürlich auch Recht.

Arbeit gibt es genug, nur wird diese nicht so entlohnt, dass man sich ein ordentliches Leben aufbauen kann. Mit Büroarbeit (8-17 Uhr) verdient man mehr als für Pflegearbeit (0-24 Uhr), obwohl die Pflege immer wichtiger wird.

Auch bei Fachkräften hast du Recht, das ist jedoch stark das Eigenverschulden der Industrie, die zu wenig ausbildet bzw. wenig für die Jobs wirbt um genug einheimische Leute zu bekommen. Wer will heute schon Schweißer werden? Oder Lehrling im Allgemeinen? Man bekommt doch immer gesagt, lern was gescheites, dann bekommst du einen guten Job. Was immer weniger stimmt. Übrig bleiben Leute, die wenig motiviert sind und einen Lehrberuf erlernen, weil für sie keine "höhere" Bildung möglich war. Mit entsprechenden Fähigkeiten in Benehmen, Rechtschreibung usw. Außerdem sind viele Lehrberufe auch finanziell wenig erstrebenswert für junge Menschen. Forschung und IT-Branche, da kommt es stark auf die Hochschulbildung an, wo es in Ö hapert.

Das heißt, einerseits muss die Attraktivität von Berufen gesteigert werden, wo zu wenig heimische Arbeitnehmer nachkommen. Und das geht wohl am Leichtesten, wenn ein ordentlicher Lohn gezahlt wird und wir von Billiglöhnen wegkommen. Andererseits ist das Bildungssystem zu reformieren und zu verbessern, auch in Richtung Praxistauglichkeit der Hochschulausbildung.

Ja, Kinderkriegen hängt von einer stabilen und sicheren Lebenssituation ab. Jedoch finde ich, dass vorher schon eine abgeschlossene Ausbildung für Frauen stehen sollte. Aber in Bezug auf Chancen am Arbeitsmarkt wäre es wohl aus Sicht der Firmen auch gut, bereits 2 Kinder in jungen Jahren zu haben, weil dann die "Gefahr" von einer erneuten Schwangerschaft geringer ist. So meiner Erkenntnis vom Gespräch mit einer jungen Frau, die bereits ein Kind hat. Aber muss man sich den Unternehmen unterwerfen? ;-)

Von der älteren Bevölkerung muss man sich Fairness und Verantwortungsbewusstsein erwarten. Klar, eine unausgewogene Bevölkerungsstruktur mit Hang zu den älteren Geburtsjahrgängen birgt Probleme. Aber diese sind in ein paar Jahrzehnten auch schon keine mehr... da heißt es jetzt, durchbeißen für die gesamte Bevölkerung. Sicher, Florida ist das Rentnerparadies der USA. Das ist wohl das größte Extrem in diesem Bereich, das es weltweit gibt.

Ich versuche eben, abseits der Erhöhung der Einwanderung zu denken und Lösungen zu finden, die es ja gibt! Man darf auch nicht außer Acht lassen, welche Probleme die Zufuhr von Migranten birgt (ich bin aber kein Rechts-Wähler). Schlussendlich auch für die Zuwanderer, die nicht mehr in ihrem Heimatland leben können. 16,3 Prozent (2007) der Österreicher haben Migrationshintergrund. http://derstandard.at/3104122

Die derzeitige Situation, in der wir stecken, ist hausgemacht und schon lange absehbar. Es liegt nur an uns, Reformen zu fordern. Wenn nicht bald etwas passiert, passiert etwas ;-).


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