Antworten: 44
Wunderwuzi 06-03-2010 12:44 - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Hallo was sind für euch zukunftsbetriebe?etwa einer mit 60 zuchtsaun od.vieleicht nur 30 zuchtsaun,od.500 mastsaun od.mehr od weniger oder ist weniger gleich mehr(qualität) oder sollte man gleich alles hinschmeissen weils kein sinn mehr macht in der lw.was haltet ihr davon.


ANDERSgesehn antwortet um 06-03-2010 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe

zukunftsbetriebe

ja, hier!


lg
ANDERSgesehn.

ps: in der biebl steht: spare in den 7 guten jahren für die 7 dürren jahre!




JosefP. antwortet um 06-03-2010 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Hallo!
Bin die Tage mit einem norddeutschen Ferkelhändler beim Wirt gesessen, ,der hat mir erklärt das bei ihnen Ferkel von einem 200 Zuchtsauenbetrieb nur schwer zu verkaufen sind!
Bei Ihnen sind Ferkelpartien ab 500 Stück gefragt.
Aus diesem Grund kommt er zu uns nach Österreich um unsere "Minimäster" mit diesen Ferkeln zu beglücken!
Fazit: Sofort einen 20Jahres Vertrag mit dem Betonwerk und der Fa. Schauer machen!

mfg tschosef

PS.: Keine Angst !: Effiziente, schlagkräftige Familienbetriebe werden auch mit Blick auf diese Großstruktur weiter sehr gut überlebensfähig sein.



179781 antwortet um 06-03-2010 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Wer jetzt bei einer ehrlichen Rechnung soviel verdient, dass die Arbeitszeit einigermassen vernünftig bezahlt ist, hat auch in Zukunft seine Chance. Natürlich bleibt die Zeit nicht stehen und wer nicht am Ball bleibt, kommt irgendwann nicht mehr mit.

Ich habe vor einiger Zeit die Hausarbeit meiner Meisterpfrüfung (1975) hervorgekramt. Damals hatten wir die Aufgabe, den eigenen Betrieb mit selbsterrechneten Deckungsbeiträgen durchzurechnen. Dazu dann noch eine Variante mit nach Lehrmeinung optimierter Ist-Situation und eine Umstellung des Betriebes.
Ich habe damals die Fleißaufgabe gemacht und mehrere Umstellungsvarianten, die zu Flächen- und Arbeitskräfteausstattung passten geplant.
Das waren: 600 Mastplätze Schweinemast, 200 Mastplätze Stiere, 50 Milchkühe. Ein Lehrer der bei der Prüfungskommission dabei war, erzählte mir hinterher, dass es unter den Mitgliedern des Prüfungsgremiums darüber eine intensive Diskussion gegeben habe. Es waren die meisten der Meinung, dass solche Dimensionen in der Tierhaltung nicht die Zukunft in der Landwirtschaft sein können.

Gottfried


Noro antwortet um 06-03-2010 16:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
ich find, des is vom Betriebsleiter abhängig, wie gut der wirtschaften kann und in wie weit er bereit ist auf etwas zu verzichten. so gibt es betrieb, die können mit 40 kühen nur schwer über die runden kommen und andere, die ham 15 kühe und sind damit sehr zu friedn..
lg


grasi1 antwortet um 06-03-2010 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Noro, genauso ist es!
Es gibt auch einige, die können nicht genug bekommen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Schaut aber unterm Strich vielleicht ganz anders aus.


Hirschfarm antwortet um 07-03-2010 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Gewannebewirtschaftung mit einer Maschinengarnitur pro Ortschaft durch den MR oder einen Lohnunternehmer. Der Gewinn (oder Verlust) wird am Jahresende anteilig an die Grundstückseigentümer aufgeteilt. In der Tierhaltung Megaställe die gewerblich geführt werden (2000Muttersauen oder 10000Mastschweine oder 200 000Masthähnchen oder 1000Kühe). Zeithorizont ca.25Jahre. Außer die Politik entschließt sich dazu etwas anderes zu wollen.


MF7600 antwortet um 07-03-2010 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
@hirschfarm
so oder so ähnlich wird es sich die nächsten 25 jahre entwickeln!
grundstückseigentümer werden grossteils verpachtet haben und ihre flächen nicht mehr selbst bewirtschaften!! 200ha und mehr werden keine seltenheit mehr sein!!
feldarbeiten werden mehr und mehr an lohnunternehmen abgegeben werden!
es werden auch immer mehr fremdarbeitskräfte auf den betrieben zu finden sein.



Heio antwortet um 07-03-2010 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Ziel der EU Agrarpolitik: die Macht über Grund und Boden umzuvertielen.

Eine Generation Verpachtet,die zweite hat noch eine beziehung zur Landwirtschaft und die Drite Verkauft Grund und Boden.
Den übrig gebieibenen Grossbetrieben brauchst mur die Kredite Fällig stellenund das wars.



schönen Sonntag Heio


grasi1 antwortet um 07-03-2010 14:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Genau Heio, das ist das Gedankengut von Raiffeisen!



Hirschfarm antwortet um 07-03-2010 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Nur übersehen die dabei daß gut geführte Großbetriebe ihr Wachstum aus dem Cash Flow finanzieren und keine Kredite mehr brauchen.


geba antwortet um 07-03-2010 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
@hirschfarm
Dieses System von LW hatten wir ja schon vor 20, 40 Jahren in Europa. DDR, Polen, Ungarn, Rumäien,... Und hat es Funktioniert? NEIN!!! Und warum nicht? Egal wo auf der Welt, wo in der LW Fremdarbeitskräfte, die keinen Bezug zu eigenen Grund und Boden haben funktioniert eine solche Art von LW nicht! Auch nicht in 20,30,.. Jahren! Basis ist und bleibt auch in Zukunft ein gesunder, einfallsreicher Familienbetrieb.


Hirschfarm antwortet um 07-03-2010 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Die Kolchosen waren vom Ansatz her richtig, nur hätten sie einen Eigentümer haben müssen. Wenn du sehen willst wie diese Art von Landwirtschaft funktioniert mußt du nur nach Brasilien fahren. Aber auch in den von dir genannten Staaten gibt es mittlerweile eine Reihe von Top-Familienbetrieben die diese Größenstrukturen erreichen und mit hochmotivierten Fremdarbeitskräften arbeiten und genug Eigenkapital haben damit sie von keiner Bank abhängig sind.


geba antwortet um 07-03-2010 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Auf das habe ich gewartet! Wer vielleicht weis, wie es dort in Südamerika zugeht, wo man aus Kleinbauern Leibeigene machte! Diktiert werde solche "Familienbetriebe" mit Mafia-ähnlichen Methoden die über Leichen gehen! Ich bin mir sicher, daß brauchen und wünschen wir uns HIER nicht!


helmar antwortet um 07-03-2010 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Hochmotiviert....das ist ein Schlüsselwort. Egal ob es der Wille ist seinen Betrieb weiter zu bringen oder/und ein gutes Einkommen zu erzielen, oder auch mit beiden gut anerkannt zu werden. Wo Betriebe/Flächen innerhalb der Familien weitergeben werden, warum nicht. Aber eines sollte endlich ein Ende haben, nämlich die Einstellung dass "der Hof in der nächsten Generation vom Sohn/Tochter weitergeführt werden muss", und wenn diese dies auch nicht wollen, aber müssen.............wenn dies Kinder tatsächlich tun, ohne es von sich selber zu wollen, wird spätestens in der nächsten Generation ein solcher Hof keine Zukunft mehr haben.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


MF7600 antwortet um 07-03-2010 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
es werden in naher zukunft sehr viele betriebe aus verschiedenen gründen(kein nachfolger, unrentabel,....) zusperren!! andere betriebe werden diese pachten oder kaufen. die tierbestände pro betrieb werden auch rasant ansteigen, da wird auch nicht die rede von 30 oder 60 zuchten sein sondern mind. 200, 400, 1000!!! fremdarbeitskräfte werden dann natürlich vermehrt zu finden sein!!


edde antwortet um 07-03-2010 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
@mf

das mit fremdarbeitskräfte wird sich höchstwahrscheinlich sehr in grenzen halten.
eher werden die übriggebliebenen rackern tag und nacht bis zum umfallen.

mfg


fgh antwortet um 07-03-2010 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
tag und nacht arbeiten, Fremdarbeitskräfte werden nicht leistbar sein.


MF7600 antwortet um 07-03-2010 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
wieso sollen fremdarbeiskräfte nicht leistbar sein???


MF7600 antwortet um 07-03-2010 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
es sollte nach abzug des lohnansatzes noch gewinn übrigbleiben, folglich ist eine fremdarbeitskraft für einen zukunftsbetrieb "leistbar"!!! natürlich ist das mit krampfhaftem festhalten an veralteten produktionsmethoden nicht möglich!! man braucht aber das rad nicht neu erfinden, man braucht nur erfolgreiche betriebe in anderen ländern aber auch in österreich beobachten!!! die machen es schon vor!!! inkl. fremdarbeitskräften!!


geba antwortet um 07-03-2010 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
@MF7600
Tierhaltende Betriebe können sich hier in Ö. niemals Fremdarbeitskräfte leisten! Bedenke allein die Lohnnebenkosten!!! Wenn Du Betriebe des ehem. Ostblocks kennst, dan kennst Du auch die Lohnkosten deren Landarbeitern. Ein Bruchteil als hier bei uns. Um 1000 Euro netto wirst hier sicher keinen Landarbeiter bekommen für 40 Wochenstunden, geschweige für Wochenendarbeit. Vergiss diese "Zukunftsvisionen"! Oder wollt Ihr nur für die Banken rackern?


MF7600 antwortet um 07-03-2010 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
ich spreche hier nicht von zukunftsvisionen!!!!! ich spreche bereits von realität!!! kenne genügend betriebe die erfolgreich mit fremdarbeitskräften wirtschaften!! geht auch nicht anders wenn der betrieb einen gewissen umfang erreicht hat!
versteh auch nicht die aufregung, jeder kleinere tischler und bäcker hat angestellte!!!
ausserdem will ich auch nicht um 1000 euro netto/monat 40 stunden die woche arbeiten!!!!


ginzo antwortet um 08-03-2010 06:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Viele kleine Tischler usw. haben Fremdarbeitskräfte - und was können diese
an Euros für die verkaufte Arbeitsstunde in Rechnung stellen?
Tischler 45 Euro + Mwst, Maurer 60, der kleine Automechaniker 65 - 90 Euro + Mwst.
Probier das mal in der LW. Tagelangen Gülletransport, wo die Maschinenstunde
schon 110 Euro wert ist, oder beim Richten von Waldhackgut, Traktor + Krananhänger
sind 60 Euro und zwei Forstmann und das Heizwerk sendet Dir ein Angebot für die
Übernahme des Hackgutes ins Heizwerk gestellt Srm 5 Euro !!! Wo der
Großhacker schon 3 Euro kostet.
Berlakovics Businessplan ist nicht verkehrt - sollte zwingend sein.


MF7600 antwortet um 08-03-2010 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
waldhackgut:
restholzwert - 3 euro
schlägerung- 2 euro
rückung- 3 euro
hacken- 2 euro
transport ca 2-3 euro

heizwerke zahen momentan 16- 18 euro
um 5 euro hole ich mir die hackschnitzel sogar von dir ab!!! egal wo in österreich
ich kenne einige landwirte in der umgebung die sich aufs hacken und hackguthandeln spezialisiert haben!! verdienen sehr gut damit- einige sind meiner meinung nach "zukunftsbetriebe"!! haben übrigens sogar fremdarbeitskräfte!!

kenn auch einen betrieb dessen hauptbetriebszweig ist mit einigen schleppschlauchfässern (18m³)gülle und andere reststoffe auszubringen.
hat dazu 2 ganzjährig beschäftigte österreichische "fremdarbeitskräfte"!!
natürlich könnte er sich diese mit einem 70 ps traktor und 5 m³ fass nicht bezahlen.

wenn man sich umsieht, etwas interessiert ist und nicht alles als undurchführbaren grössenwahn abstempelt, der wird auch in österreich einige sehr gute "zukunftsbetriebe" entdecken, die sich natürlich laufend weiterentwickeln. von solchen kann man auch sehr viel lernen!


geba antwortet um 08-03-2010 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Das stimmt,das kleine Bäcker, Tischler, usw. Angestellte haben. Schau aber auch die Produktpreise mal an! Wen Du LW kennst, die mit Fremdarbeitskräften arbeiten, ich hoffe Du kennst auch das Betriebseinkommen!!!


lacusfelix antwortet um 08-03-2010 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
@MF7600

Deine zitierten Zukuntsbetriebe haben aber nicht sehr viel mit Landwirtschaft zu tun sondern sind sind eher mit Gewerbebetrieben vergleichbar. Nicht falsch verstehen, ich anerkenne das ab es leider wieder typisch, dass anscheinend nur im "nichtlanwirtschaftlichen" Bereich was zu holen ist und in der Urproduktion nicht einmal mit Masse....


Noro antwortet um 08-03-2010 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Angestellte FremdAk kann ich mir nicht vorstellen, schon garnicht im milchvieh bereich. kenne genug betriebe im osten/DDR mit 300 kühen aufwerts, die die rinder nur noch neben der biogasanlage laufen lassen oder umgestellt haben auf biogas, weil einfach im milchvieh bereich mti Fremd AK und 25 cent milchgeld nix verdient is, Lehrlinge und Praktikanten ausgenommen :D
denke, dass man sich im milchvieh bereich mehr auf die innenwirtschaft konzentieren wird und die aussenarbeiten an LU´s abgeben wird, is bei uns schon zum großteil so. denn ob jetzt der Big M für die stunde 22 euro verlangt oder ich mich bemühen muss meine mähkombination an zu hängen und dann is noch ncith mal geknickt, macht schon n großen unterschied...


MF7600 antwortet um 08-03-2010 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
gewerbebetrieb- landw. betrieb ist ja doch nur eine definition für finanzamt und sozialversicherung. ab einem gewissen umfang bist eben nicht mehr pauschaliert!!
ich hab mit gülle und hackschnitzel als beispiel auf den eintrag von ginz geantwortet!
möchte nur wissen was gülle und hackschnitzel nicht mit landwirtschaft zu tun haben???
ist dann gewerbliche tierhaltung auch keine landwirtschaft mehr???
landwirtschaftliche betriebe mussen das vermarkten besser lernen! und ab einem gewissen umfang ist das dann gewerblich!!
kenne einen österreichischen betrieb mit mehreren hundert rindern der sein fleisch als eigene marke verkauft!!
das selbe beispiel ein österr. betrieb mir einigen hundert ha kartoffeln- eigene marke!!
das selbe mit jungsauenvermehrung- 300 zuchtsauen- eigene marke!!
milchviehbetrieb- ca 200 kühe- eigene marke!
allesamt haben fremdarbeitskräfte.
war wieder nur ein beispiel wie ich einige betriebe als zukunftsbetriebe sehen würde!!



lacusfelix antwortet um 08-03-2010 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
gülle und hackschnitzeltransport für dritte hat für mich nichts mit landwirtschaft zu tun, das ist spedition...

"kenne einen österreichischen betrieb mit mehreren hundert rindern der sein fleisch als eigene marke verkauft!! das selbe beispiel ein österr. betrieb mir einigen hundert ha kartoffeln- eigene marke!! das selbe mit jungsauenvermehrung- 300 zuchtsauen- eigene marke!! milchviehbetrieb- ca 200 kühe- eigene marke!"
OK, das genau würde ich meinen.
Ich kenne solche betriebe nicht, bin mir auch nicht sicher ob es sie in dieser Form gibt und bin trotzdem, falls es sie gibt, skeptisch ob damit der große Gewinn zum machen ist, und ich meine dabei Stundenlohn und nicht Umsatz.



MF7600 antwortet um 08-03-2010 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
tja ich kenne jeden betriebsleiter dieser betriebe persönlich und habe mit jedem betriebsleiter schon landwirtschaftl. geschäfte gemacht!!
für mich persönlich erschreckend dass du solche oder so ähnliche betriebe nicht kennst!!!!von wem willst du was lernen??
betriebsblindheit ist auch eines der hauptprobleme landwirtschaftlicher betriebe!
die beiden betriebe mit gülle und hackschnitzel haben als pauschalierte betriebe mit ihren betriebszweigen begonnen und sind aufgrund ihres umfangs jetzt gewerblich!! also apsolut landwirtschaftliche tätigkeiten- landw. lohnunternehmer!! aber bitte- ansichtssache


lacusfelix antwortet um 08-03-2010 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Dann kannst du mir ja den 200 Kuh Milchbetrieb sicher nennen, möchte mir seine Webpräsenz ansehen, die er ja mit einer eigenen Marke siche hat
Ich will lernen!


MF7600 antwortet um 08-03-2010 15:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
natürlich hat jeder meiner genannten betriebe hat eine website!!!
glaubst mir wohl nicht???!!!!
wer googelt der findet!!!!
wirst auch andere interessante dinge finden!!
erschreckend wie wenig gedanken sich manche betriebsleiter über die zukunft ihrer betriebe machen!!
hab ich erst jetzt dein interesse für andere betriebe und betriebszweige geweckt?


lacusfelix antwortet um 08-03-2010 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Also, du deckst mein betrieblichen Schwachstellen wirklich schonungslos auf, an dir ist wirklich ein Betriebsberater verloren gegangen, und jetzt hab ich schon geglaubt ich kann nicht mal mehr googlen, aber jetzt hab ich doch noch deine Musterbetrieb gefunden. Danke
http://www.youtube.com/watch?v=7_mol6B9z00


tiroler antwortet um 08-03-2010 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Hallo MF7600,lacusfelix !
Diese Eigenmarkebetriebe schichten meistens das Kapital nur um.Ich möchte nicht in die
Bilanzen einsicht nehmen.Meine persönliche Meinung.
mfG. Heinz


50plus antwortet um 08-03-2010 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Wachsen oder Weichen - so hieß es schon in meiner Jugendzeit!

Beim Wachsen und Investieren darf man halt den Überblick nicht verlieren!
Ich selber habe schon einige "Vorzeigebetriebe" besucht, im Rahmen einer bäuerl. Exkursion, die es inzwischen nicht mehr gibt. Natürlich haben wir auch welche besucht, die es richtig gemacht haben.

Das richtige "G'spür" und eine Portion Glück dazu wünsch ich der Jugend hier im Forum!

lg

50plus


MF7600 antwortet um 10-03-2010 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
@lacusfelix
jop hast sie gfunden die betriebe von denen du lernen kannst!!!
und du hast glaubt i lüg dich an!!!
deine betrieblichen schwachstellen kenn i ja gar net!!!


josefderzweite antwortet um 10-03-2010 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
´@MF7600000000000

Würd ma a gern deine genannten Musterbetriebe anschaun.

Kannst mir ja mal die Adressen schicken: i tu mi nämli so schwer beim gurggln


schellniesel antwortet um 10-03-2010 13:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Wenn ich wieder mal das so durchlese scheint es ja so das wiedermal größe alles ist!
Na das heißt dann zwangsläufig das andere weichen müssen!
Mh denke nicht das das der weg ist der in Österreich viel sinn macht! Den wenn man sich unsere Struckturen und Flächenverhältnisse so ansieht muss da vorher in sachen Flächenzusammenlegung einiges Passieren.
Ich sag nur soviel Durchschnittliche Schlaggröße eines Ackers in Österreich 0,8ha!!

Denke bevor man enorm wächst sollte man seine Wirtschaftlichkeit steigern!

Mfg schellniesel


helmar antwortet um 17-03-2010 07:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Es gibt sie immer noch, die 80 jährigen Verpächter und die 40 jährigen Pächter, z.B. und da ist dann die Motivation beim Teufel, oder dort wo die Alten, weil sie hin und wieder ein paar€ sponsern, sagen wie es lang zu gehen hat, auch sehr motivierend uvm. .........und nicht gerade die Lust an der Landwirtschaft fördernd, wenn der Frust im Privatem schon gross ist. Und wenn, wie Little beim "Bauernstreben" bemerkt hat, dann ach noch die "armen, gewichenen" die Guten sind und die Jungen am Hof die Trottel......
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


MF7600 antwortet um 17-03-2010 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
95% der betriebe die ich kenne die aufhören oder bereits aufgehört haben sind nicht wirtschaftlich zugrunde gegangen, nein die haben oft sogar richtig geld!!!!
die laufen aus weil einfach keiner weitermacht!!!
hier sind meist die alten schuld mit ihrem geraunze, von alles wird immer schlechter und ihrem festhalten an veralteten produktionsmethoden und betriebszweigen!!
noch wichtiger als eine gute schulische ausbildung ist ein guter praxisbetrieb!!
und dann ein lebenslanges interesse an kontakten mit sogenannten zukunftsbetrieben.
klar dass man solche betriebe nicht zu 100% kopieren kann und soll, aber man sieht immer wieder interessante details!
ist immer interessant bei exkursionen oder vorträgen wenn ein grossteil der teilnehmer zum schimpfen und wettern anfangen anstatt sich nützliche dinge abzuschauen und zu lernen!!!

der is jo grössenwahnsinnig
des geht bei mir net
wos der schuiden hot
bei dem wü i net einischaun
waun des de zukunft sei soid do her i liaber auf
des hod jo mit bauer sein nix mehr zum tuan.........

lustig auch der auspruch: i schick in jungen auf ka praxis fort, do kemans mit flausen und hirngspenstl ham!!!!

typisch solche aussagen hat man auch in obenstehenden beiträgen schon gelesen!


grasi1 antwortet um 17-03-2010 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Ist alles richtig, was du sagst, aber essen können wir alle nur mit einem Löffel.
Und leben tun wir auch alle miteinander nur einmal oder?
Das Leben mußt du geniessen, solange du kannst, es sollte nicht nur aus Arbeit bestehen!
Es gibt noch viele andere Werte im Leben, die zählen.
Genügsamkeit, Zufriedenheit, Gesundheit, etc.
Ewiges Wachstum, (Größenwachstum) wie es vielleicht einige gern hätten, wird es nicht geben.


MF7600 antwortet um 17-03-2010 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
das ist ja alles relativ!!
kann ja jeder machen wie er will.
der eine ist glücklich und schläft unter der brücke
der andere ist milliardär und unglücklich.
umgekehrt auch, kenne einen der ist mit 25 ha überfordert arbeitet rund um die uhr und wird mit nichts fertig. schaut aus wie im saustall und alles uralt!!
kenne auch einen mit 500 ha, der macht urlaub hat super lebensqualität(tolles haus, auto, betriebsgebäude,...)!!
der hat sogar freude an der arbeit!!!
man darf sich halt nicht vom fortschritt verschliessen, sonst wird es eines tages sehr schwer sein den anschluss zu finden!
hier wurde von zukunftsbetrieben gesprochen nicht von durchschnittsbetrieben der 80er jahre.
man sollte sich schon der realität stellen!!


ah1 antwortet um 19-03-2010 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
Zeitschrift "Lohnunternehmen" 3/2010:
"Was erwartet uns 2025?" - Beitrag von der Mitgliederversammlung des Lohnunternemerverbandes NRW
Rede von Dr. Franz Jose Budde (Chefredakteur des Wochenblattes für Westfalen Lippe):
...In Deutschland betrage die durchnittliche Bestandsgröße 40 Kühe, in Dänemark 100 Kühe. Aber Bestände von mehreren Hundert Kühen könne nicht mehr jeder führen. Da sei ein neuer Unternehmertyp gefragt, der auch mit Mitarbeitern und mit Fremdkapital umgehen kann. Da ist nicht automatisch jeder Hoferbe auch der passende Unternehmer für solch einen Betrieb...


Dieser Herr ist somit genauso wie ich selber der Meinung von Hirschfarm, MF7600,...
Der "Durchschnittsbetrieb" wird weiter wachsen. Ab gewissen Betriebsgrößen kommt man an Fremdarbeitskräften aber einfach nicht mehr vorbei.


MF7600 antwortet um 21-03-2010 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zukunftsbetriebe
gute betriebe-zukunftsbetriebe werden ja von alleine grösser, liegt in der natur der sache!!


Bewerten Sie jetzt: Zukunftsbetriebe
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;228044




Landwirt.com Händler Landwirt.com User