Sind unsere Vertreter noch zu retten?

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unicorn 16-01-2010 08:36 - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Habe gerade folgenden Beitrag in der Krone gelesen:
Berlin (v.s.) Österreichs Bauern mussten im Vorjahr einen katastophalen Einkommensrückgang von mehr als 20% verkraften klagt LWK Chef Wlodkowski. Hauptgrund sei der Verfall der Erlöse für die wichtigsten Produkte.

Getreide -29% Milch -25% Schwein/Rind -12% weniger als 2008

Hat leider vergessen das Preisverfall nicht Gewinnverfall ist. Bei mir kommt jeden falls ein wesentlich höherer %-Satz raus.

Tja so sind halt unsere Vertreter - keine Ahnung von Tuten und Blasen

Auf so eine Vertretung kann ich gut und gerne verzichten - das eingesparte Geld kann ja an die Beitragszahler verteilt werden - dann haben wir wenigstens was davon

unicorn



helmar antwortet um 16-01-2010 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Es stehen immer wieder Wahlen an, wenn du es besser kannst, solltest du mit deinem Programm kandidieren. Und wenn es glaubhaft rüberkommt, wirst du auch Unterstützung bekommen. Sich allein auf den BB ausreden gilt nicht, obwohl der auch etliche grosse Fehler zu Buche stehen hat. Da ist es nun mal so dass dieser eine Organisation der ÖVP ist. Und eine Minderheit bei den potentiellen Wählern stellt. Also schaut man auch in der VP die Mehrheit der Wähler zu bedienen..........und die Wahlk(r)ämpfe der letzten Wahlen waren noch immer von dem Versprechen den Bauern gegenüber geprägt, "wählt uns, und es geht euch gut", anstatt "wählt uns, wir werden versuchen euch so gut es möglich ist bei geänderten Rahmenbedingungen zu unterstützen"..........Keine Partei reisst sich für eine Minderheit den........auf, das ist nun mal so. Aber wenn man es genau betrachtet, haben andere Parteien für die Bauern noch viel weniger übrig. Man sieht es an vielen Vorschriften, welche auf deren Mist gewachsen sind, und welche die VP, manchmal, aber nicht immer, mildern konnte. Wie oft schon hat z.B. die SPÖ die Angleichung der Einheitswerte an den Verkehrswert gefordert, und die Kürzung von Mitteln für die Landwirtschaft? Huldvoll IG Milchvertreter empfangen und mit der Faironika posieren( Dr. Leitner in NÖ) tuns eh für "die Bauern". Was von grün und blau getan wird, merkt man da überhaupt was?
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Muuh antwortet um 16-01-2010 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?

Wlodkowski schwingt ja schon die Keule (Heute in den SN,Gmeiner)

http://www.topagrar.at/home/index.php?option=com_content&task=view&id=1611&Itemid=1


Und der angeblich so Freie Markt soll jetzt doch Marktordnungsinstrumente benötigen?

http://www.proplanta.de:80/Agrar-Nachrichten/agrar_news_themen.php?SITEID=1140008702&Fu1=1263621393


Fendtfan antwortet um 16-01-2010 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
An Helmar

Bist du schon Bauer und weisst du schon was du sagst, Diese Minderheit wie du sie nennst sind zwar nur 4 % der Bevölkerung aber eigenartig ist schon, das diese wenigen Bauern die anderen 96 % ernähren können oder etwa nicht ?
Ich rede mich schon auf den BB hinaus wer stellt den Landwirtschaftsminister, wer ist in der Regierung ? wer stimmt überall mit ? Beispiel Tierhaltungsrichtlinien, Anbindehaltung, erlaubt nach wie vor Kunstkäse ist für kein Abschaffen der Saldierung bei der Milch. Redet sich nur immer auf den Markt hinaus, dafür brauche ich keine Bauernvertreter.
Produktkennzeichnung gefällig ist im Wahlprogramm der ÖVP immer grossspurig angekündigt, aber komisch ist nur das bei jeder Wahl alles versprochen und danach NICHTS gehalten wird,
Aber wie heisst es so schön, wir haben die Politiker die wir uns verdienen.
Wenn bei Wahlen das Kreuzerl immer dort gemacht wird weil es immer der Brauch war und unsere Vorfahren es auch immer so gemacht haben dann haben wir alle gemeinsam nichts anderes verdient.
Es ist nur schade das gewisse Bauern nur EINE Zeitung kennen und so leider ihren Horizont nicht erweitern können.
Aber vielleicht gibts diesmal in Salzburg bei den LWK Wahlen eine Überaschung wer
weiss ?


Christoph38 antwortet um 16-01-2010 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Bei uns in Salzburg sind bald LWK Wahlen.
Nach meiner Logik käme es mir ziemlich dämlich vor, wenn ich mit der Vertretung unzufrieden wäre, dies nicht dem BB anzulasten, der 24 von 28 Leuten im Bauernparlament stellt.

Den Roten oder Blauen oder Unabhängigen in der Kammer, die defacto nichts zu melden haben, würde ich eher nicht für das Wirken der Kammer verantwortlich machen.


Hirschfarm antwortet um 16-01-2010 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Das die 20% Einkommensrückgang nicht stimmen das habe ich schon vor ein paar Wochen hier festgestellt. Mir kommt auch vor das unsere Vertreter BEWUSST Umsatz mit Gewinn verwechseln. Bei den durchschnittlichen Ackerbaubetrieben kommt meiner Meinung 2009 gar kein Gewinn raus. Bei den Milch und Schweinebauern siehts glaube ich nicht viel anders aus.
Wenn ich als Ackerbauer normal 20% vom Umsatz Gewinn habe und die Produktpreise um 20% sinken (bei steigenden Inputpreisen) kommt logischerweise kein Gewinn mehr dabei raus. Die Situation ist nun mal so. Aber das unsere Vertretung uns für blöd verkauft finde ich eine Frechheit.


Christoph38 antwortet um 16-01-2010 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@ hf
Meiner Meinung nach tust du vielen Vertretern Unrecht, wenn du unterstellt sie verwechseln BEWUSST Umsatz mit Gewinn.
Da gibts nicht wenige ehrliche Leute darunter, die kennen den Unterschied selber nicht.

Persönlich denke ich mir teilweise: Umsatz, Gewinn, Deckungsbeitrag, Fixkosten, Cash Flow etc. ist doch alles ein Blödsinn von dem man wirr im Kopf wird. Wichtig ist, dass man die Arbeit als Bauer gern macht und kein fauler Ofenbankhocker ist. ;-)


Hirschfarm antwortet um 16-01-2010 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Stimme dir 100% zu jedoch kotzt es mich an wenn andere Berufsgruppen sich darüber mokkieren wenn sie nur 1,7% mehr kriegen und unsere Standesvertretung zu feig ist Tatsachen zu veröffentlichen (viele Betriebe haben 2009 gar nichts verdient)


tree_01 antwortet um 16-01-2010 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
C 38

wenn sie bewusst gewinn mit umsatz verwechseln, dann arbeiten diese "vertreter" in wirklichkeit für den gegenspieler, wenn sie dies nicht tun, sind sie schlicht und einfach trotteln, und haben ebenfalls nichts in einer vertetung für landwirte verloren.

lg, wp


DJ111 antwortet um 16-01-2010 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Ich halte es zu einfach, jegliche Schuld irgendwelchen mehr oder weniger machtlosen Politikern die Schuld für schlechte Einkommen in die Schuhe zu schieben!

Scheinbar arbeiten wir zu effizient um die großen Mengen an Rohstoffen so billig herstellen zu können....?
Ist es vielleicht auch die Gier jedes einzelnen Landwirtes, der ja immer noch mehr haben will und größer werden will ...?
Aber statt freiwillig die Produktion etwas umzubauen oder zurückzufahren, was ja logische Konsequenz wäre, wird versucht fehlende Gewinne durch Vervielfachung des Umsatzes auszugleichen ... ob das der richtige Weg ist ...?
Es muss uns doch eh hervorragend gehen, sonst könnten wir es uns ja gar nicht leisten, unsere Produkte so billig zu verschleudern ... etwas zynisch gesagt ... mal zum Nachdenken


walterst antwortet um 16-01-2010 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
wp, du hast c38 vielleicht nicht verstanden.
Bei den c38 Beiträgen solltest du immer versuchen, mit etwas zusammengekniffenen Augen zu lesen.


tree_01 antwortet um 16-01-2010 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@walterst,

hab den beitrag von c38 nochmal gelesen, und hab die geheime botschaft noch immer nicht verstanden, hab ihn sogar rückwärts gelesen,...
viell. kenn ich mich ja nicht aus.

bin immer noch der meinung, dass solche vertreter entlassen werden sollten.
ob sie korrumpiert oder schlichtweg dumm sind ist mir egal.

lg, wp


tree_01 antwortet um 16-01-2010 11:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
und weil ich gerade so nett in fahrt bin,....
von mir aus können sie sowieso ALLE förderungen für ausnahmslos ALLE streichen, und zwar bitte ohne hintertürl, damir sie wieder die ihnen genehmen groupies füttern können.
denn dann wird die bevölkerung sehen, was dann los ist, und wir müssen uns nicht ewig vorhalten lassen dass wir diese scheiss förderungen bekommen, man kommt sich schon wie ein bettler vor.
förderungen ausnahmslos sstreichen, dann braucht auch keiner mehr kämmerer und standesvertreter, sind dann überflüssig. und wir wieder frei.
weg mit den förderungen, und bitte ausnahmslos für alle.

lg, wp


Arbeiter antwortet um 16-01-2010 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Was erwartet ihr von den Politikern?
Ein mindest Einkommen für jeder Familie. Wie soll das möglich sein ohne die zu benachteiligen die sich sehr bemühen oder die sinnlos zu unterstützen die der Meinung sind ohne viel Arbeit geht’s auch. Da währ ja der Kommunismus ideal, nur wollen wir den? Mir ist klar, ein Politiker der an der Macht bleiben will braucht viele Wählerstimmen und solange das Volk irgend welchen Versprechungen Glauben schenken wird ein Teil des Volkes leiden.



joholt antwortet um 16-01-2010 12:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Wenn jemand über den BB schimpft das sie eh nichts ausrichten dann schaut euch mal an was so für vorschläge von den anderen partein so im laufe des jahres kommen. wenn diese 1zu 1 umgesetzt würden dann hätten wir wirklich ein problem. das aber versuchen unsere vertreter ja zu verhindern und müßen halt kompromisse schliesen. genau so wie in einer ehe oder habt ihr zuhause eine frau die sich alles gefallen läst und das macht was ihr sagt wenn das der fall ist dann mahlzeit mit eurer einstellung.
mfg
Ps. bin kein funktionäer und auch kein mitglied aber deswegen schimpfe ich auch nicht darüber


Johannfranz antwortet um 16-01-2010 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@Christoph38

Zitat: ..........."Wichtig ist, dass man die Arbeit als Bauer gern macht ".........

Du stellst doch nicht etwa den Erfolg oder das Ergebnis dieser Arbeit an die zweite Stelle,oder ?

Darüber könnten sich natürlich die restlichen 96 % mit Recht freuen !



Talbauer antwortet um 16-01-2010 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Hallo Helmar!

Eine Vertretung ist wichtig. Aber der Bundbund ist kein Vertreter für Landwirte, sondern für Hobbygärtner mit einem etwas größeren Garten. Solange der Bauernbund nicht die Wahrheit sagt, kann keine Verbesserung für die echten Landwirte herauskommen.
Sehr viele Landwirte jammern und sudern, weil sie so wenig verdienen, und wann man fragt , wie groß ihre Produktion ist, heiß es 10 bis 20 ha und bis 30 Zuchtschweine oder 15 bis 20 Milchkühe usw. Solche Betriebe sollten die echten Produktionstunden und die anteiligen Verwaltungstunden zusammenrechnen. Dabei kommt ein sehr guter Stundensatz heraus.
Der nicht versteuert werden muß, weil die Landwirte großteils pauschaliert sind.
Ich habe einen buchführungspfichtigen Betrieb. Mitte des vorgangenen Jahres habe ich geglaubt, das es dieses Jahr zu keinen postiven Jahresabschluß kommt. Heute mußte ich feststellen, dass ich wieder eine Einkommensteuer für das Jahr 2009 in der Höhe von ca. € 11.000,-- zu bezahlen habe als Milchviehbetrieb und Ackerbaubetrieb.

Ob Verluste bzw. Einkommenrückgänge vorhanden sind, kann man nur sagen, wenn die Pauschalierung endlich abgeschafft wird, weil dann sind die Zahlen glaubwürdig. Und so manche Landwirte würden sich wundern, wie gut sie verdienen!

MfG
Talbauer



schoosi antwortet um 16-01-2010 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Hallo Talbauer

bin ein mann betrieb

zahle SVG ... und SVB.... hoffe du kennst die Abkürzungen


Steuer ......


nein vergiß es

wills dir gar nicht sagen


Hirschfarm antwortet um 17-01-2010 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@talbauer
Wenn du mit 30-40 ha Buchführung machst ,dann stimmt entweder deine Angabe der Fläche nicht oder du hast 100 er Böden.


biolix antwortet um 17-01-2010 11:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Hallo !
na ja komisch ist das man einerseits sagt "wir haben keinen Einfluß am Markt.." aber dann wieder groß Sprüche klopft...

Ich bin überzeugt man hat einen großen Einfluß, der natürlich weniger wird wenn man Inserate in Kammerzeitungen schaltet , für den es "Ö Qualität zum niedrigsten Preis" gibt...

Ja Talbauer, warum lässt man dann nicht die "aktiven" Bauern nur wählen bei den Kammerwahlen ? glaubst alle "aktiven" werden auch Überleben wenns darum ankommt wie du schreibst, die "Wahrheit" zu sagen udn wir z.b. Strukturen bekommen, wo 3/4 aufhören dürfen/müssen ?

lg biolix


Bert43 antwortet um 17-01-2010 11:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@ Talbauer

Was ist für dich VERDIENST ?????


helmar antwortet um 17-01-2010 15:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Lieber Biolix...du schreibst immer von "aufhören müssen"............ich muss ich auch nicht aufhören müssen weil meine Tochter nicht weitermacht, werde das aber tun, wenn ich in Pension gehe. Dann tut halt jemand anderer auf meinen Flächen weiter. Wenn ich nicht aufhören könnte und mit 80 noch melken würde, dann wär ich ein Trottel der den Absprung nicht geschafft hat. Hast du nicht auch Pachtflächen?
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


biolix antwortet um 17-01-2010 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Wie oft noch hlemar, dafür Dürfen /müssen, kenne genug Betriebe, am meisten konv. zwischen 20 und 30 ha die gerne Bauern bleiben wollen in meiner Nähe, aber minus jetzt schon schreiben... also dürfen oder müssen oder sollten sie dann aufhören ?

Was hat das damit zu tun ob wir was gepachtet haben, ja haben wir, aber sonst gibts hier ncihts mehr, und du siehst auch oft selber das nciht die "Kleinen" Pachtgründe bekommen die es am dringensten brauchen, sonder wer ?

also bitte, zum 10 . mal, nur weil du aufhörst und niemanden hast ist das nciht die Realität der 20-30 ha Betriebe inkl. der 30-40 Jährigen....

g biolix


helmar antwortet um 17-01-2010 15:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Sei net so wehleidig, lieber Lixl.......wenn es in deiner Gegend Bauern gibt, welche Pachtflächen brauchen, warum bist du dann nicht so grosszügig, ihnen deine zu überlassen?
Wunderst sich helmar, Helga Marsteurer


biolix antwortet um 17-01-2010 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
A geh helga, wamit die 100 ha Betriebe noch auf 200 ha wachsen.. ich mach lieber grad 2 Betriebsgrüdnugsprojekte mti 2 mal 3 ha Umwandlug in Obst udn Weinbau bzw. bin knapp davor, inkl. lass mir von einem Bankdirektor zum Wucherpreis 3,5 ha wegkaufen , einen Akcer den wir seit 40 jahren in pacht hatten... ;-)))

lg biolix

p.s.und wehleidig bin ich nicht, aber du hast anscheinend keine Ahnung was den Strukturwandel voran und voran treibt und Kleine fast keine Chance haben.....


Talbauer antwortet um 17-01-2010 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Hallo Hirschfarm!

Die Angaben sind veraltert. Als ich mich in diesem Forum angemeldet habe, bin ich noch im öffentlichen Dienst tätig gewesen.
Mein Betrieb umfaßt mittlerweile 87 ha.
Habe zum Einheitswert Zuschläge für überdurchschnittlich Tierhaltung auch dabei.
EW: nach Berechnung der Finanz: 92.000,---

Mfg
Talbauer


Hirschfarm antwortet um 18-01-2010 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Dann paßts so. Und ich glaube du wirst die 11tsd verschmerzen.


Hirschfarm antwortet um 18-01-2010 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@biolix
Glaubst du nicht das die von dir genannten 20-30 ha Betriebe mit einer Verpachtung sowohl finanziell als auch von der Lebensqualität her besser fahren würden. Die Betriebe mit 100 oder 200 ha sind nicht das Problem. Das Problem ist die Uneinsichtigkeit das Strukturen wie vor 20 Jahren nicht mehr zeitgemäß sind und die mangelnde Anpassungsfähigkeit.
WER NICHT MIT DER ZEIT GEHT GEHT MIT DER ZEIT!
p.s.:Der Herr Bankdirektor ist übrigens auch Landwirt und hat einen kleineren Betrieb als du. Also sei ein wenig sozial und vergönn ihm auch ein bissl was.


Moarpeda antwortet um 18-01-2010 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@biolix

"inkl. lass mir von einem Bankdirektor zum Wucherpreis 3,5 ha wegkaufen , einen Akcer den wir seit 40 jahren in pacht hatten... "


erstaunlich wie aktuell der roman: "jakob der letzte" von peter rosegger immer noch ist, kommt ja in wirklichkeit auf´s bauernlegen heraus.



biolix antwortet um 18-01-2010 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
HF du bist aber gut informiert..;-)))

Na was jetzt , ist er Bankdirektor einer nicht kleinen Bank oder ist er Kleinbauer" und sollte eigentlich nach dem denken verpachten, jetzt kenn ich mich nimma aus... ;-))

Und so sozial war der nie, keine Angst.. ;-))

Und sonst glaub ich halt wir sollten stolz sein auf unsere Strukturen und noch retten was zu retten ist, die Trandumkehr wird kommen.....

lg biolix

p.s. jo peda, sehr aktuell... ;-))




helmar antwortet um 18-01-2010 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Interessant, lieber Biolix....ihr hattet also einen Acker 40 Jahre in Pacht? Also hat wohl damals schon jemand aufgegeben und verpachtet..........das Geplärre vom Bauernsterben geht mir sowas.......weil ich versuche einen weniger deftigen Wortschatz als der Herr A.H. zu verwenden, schreib ich es nicht. Jeder der auch nur 1!! ha wo gepachtet hat, ist scheinheilig wenn er sowas sagt. Denn hätte niemand aufgehört wärs pachten nicht möglich.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


biolix antwortet um 18-01-2010 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Oje oje du wirst es eben nie verstehen,, es ist ein unterschied ob ich es sehnlichst erwarte oder ob ich froh bin wenn ich noch ´Bauern als Nachbarn habe etc. etc...inkl sogar fordere das der Strukturwandel schneller gehen soll.. ;-((




helmar antwortet um 18-01-2010 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Auch nach mir wird bewirtschaftet......von meinen Nachbarn! Und wenn die steile Wiese vielleicht doch mal zuwächst........spätestens wenn ich gestorben bin, kanns mir wurscht sein.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Hirschfarm antwortet um 18-01-2010 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@biolix
Wenn ich mitn Google earth die Struktur entlang der Österr. -Tschech. Grenze anschaue kommt mir das weinen.
p.s.:Wenn der Banker Anstand besitzt fragt er dich sicher ob du die Fläche weiterpachten willst.
mfG


der_Neumayr antwortet um 18-01-2010 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@ helmar

Hallo Helga,
ziemlich deutliche Worte, aber ich finde, Du hast recht. „Bauernsterben“ scheint ein Propagandawort zu sein, das einen ganz natürlichen Vorgang, den durch leistungsfähigere Technologie vorangetriebenen Strukturwandel, möglichst negativ beschreiben soll. Politisch motivierte Kampfrhetorik also.

Näher darüber nachzudenken wäre sicherlich eine separate Diskussion wert.

lg, Andreas


Moarpeda antwortet um 18-01-2010 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
wenn der bankdirektor jetzt endlich bauer werden möchte ist das verständlich,

wenn er sein monopolygeld "wäscht", weil er die lunte riecht, finde ich, geht das in die richtung bauernverklaven, grundherrschaft, bauernlegen.... war ja schon alles da.


Fallkerbe antwortet um 19-01-2010 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@morpeda,

wie kommst du darauf, das Grundbesitz ein Privileg der Bauern ist? Steht es einem Bänker oder Maurer nicht genauso zu, Grundstücke zu besitzen oder zu kaufen?
Ich meine jetzt auch wenn er nicht das hobby der Bauernwirtschaft anfangen will.

Wenn die Bauern es als Versklavung ansehen, wenn sie Grundstücke von anderen Berufsgruppen pachten, dann können sie das Pachten ja auch bleiben lassen.

mfg,




tiroler antwortet um 19-01-2010 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@ Talbauer
hallo talbauer.kannst Du mir bitte erklären was bei Dir der unterschied zwischen einem
"hobbi gärtner und einem richtigen landwirt " ist.
mfg. Heinz


kraftwerk81 antwortet um 19-01-2010 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Landwirt hat einen Registrierten Betrieb und zahlt dafür Steuern und Versicherung.

Hobby Gärtner: Wie's der Name schon sagt ist ein Hobby. Lt. Wikipedia:
Ein Hobby (Plural: Hobbys[1]) oder Steckenpferd ist eine Lieblingsbeschäftigung. Ein Hobby ist somit im Gegensatz zu Arbeit eine Tätigkeit, der man sich nicht aus Notwendigkeit, sondern freiwillig und aus Interesse, Faszination oder sogar Leidenschaft unterzieht. Die Tätigkeit bringt Vergnügen, Spaß oder Lustgewinn mit sich. Dabei ist mit Arbeit nicht ausschließlich Erwerbsarbeit (Beruf) gemeint.


tiroler antwortet um 19-01-2010 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@ kaftwerk 81

danke für die rasche aufklärung.

mfg. Heinz


supa1 antwortet um 19-01-2010 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Ich habe jetzt alle Beiträge zu diesem Thema gelesen. Es ist nett welche Tagträumer in diesem Forum unterwegs sind. Schön langsam glaube ich, dass manche das wirklich glauben was sie da schreiben. Es gibt ab 2015 keine Milchquote. Es wird ab 2014 weniger Ausgleichszahlungen geben. Es wird auch in Zukunft Bauern geben die aufhören, aber auch einige die neu anfangen oder in den Vollerwerb wachsen. Es werden sich auch viele eine kleine Landwirtschaft "als Hobby" leisten(Rechtsanwalt, Arzt, Hotelier für Gäste oder ein Bankdirektor...). Im Vollerwerb wird der Ackerbauer ab 300ha dabei sein, der Milchbauer ab 800.000kg verk. Milch und der Ferkelproduzent ab 200 Muttersauen. Die Aufzählung liese sich fortsetzen. Aber das sind die Tatsachen. Das unsere Politiker das nicht kapieren oder nur nicht verstehen wollen stört mich. Denn durch ihre Entscheidungen werden viele junge, gut ausgebildete, potentielle Hofnachfolger in der Entwicklung behindert. Wir brauchen keine Förderungen die möglichst viele unzufriedene Bauernhöfe erhält, sondern eine Starthilfe für junge Unternehmer in Form einer Invest. Förd. die eine wirkliche Hilfe ist. Unsere Nachbarländer fördern Investitionen mit 45% und wir???


Icebreaker antwortet um 19-01-2010 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Hallo Fendtfan,
"sind zwar nur 4 % der Bevölkerung aber eigenartig ist schon, das diese wenigen Bauern die anderen 96 % ernähren können oder etwa nicht ?"

Bevor ich da etwas missverstehe: Du meinst also, dass die 4% Bauern bei uns 96% -sprich die restlichen Nichtbauern hier im Lande ernährt?

mfg Ice





Icebreaker antwortet um 19-01-2010 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Ausserdem, zum Thema Vertreter und retten: Sieht ja nicht so schlecht aus ... ;-)



Elisabeth Köstinger (EVP) kämpft im EU-Parlament als Abgeordnete für die Anliegen der Bauernzunft - Und widerlegt als junge Frau damit einige Klischees

http://derstandard.at/1259282512287/Hier-draussen-geht-es-um-die-Sache


Haa-Pee antwortet um 19-01-2010 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
die vertreter der österreichischen landwirtschaft wie es der name schon sinngemäss in sich trägt.

sie "ver tretten" sich permanent!

es mag auch dadurch kommen dass siehe köstinger und konsorten als "vertreter" mehr oder weniger mit der materie vertraute personen das lobbing übernehmen-köstingers einziger bezug zur landwirtschaft war und ist die geburt und das aufwachsen bis zur volljährigkeit in einem landwirtschaftlichen haushalt!

von landwirtschaftlicher ausbildung bis praktischer tätigkeit ist bei elisabeth köstinger nichts zu finden!?

und so ist es bei der mehrzahl der personen die die landwirtschaft "vertreten" sollen,sie kennen sie nur vom hören,sagen,höchstens noch vom studium der agrarwissenschaften....ect....

da soll es einem wunder dass wir "exorbitant schwach" mit unseren interessen und bedürfnissen vertreten sind.




Moarpeda antwortet um 19-01-2010 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@Fallkerbe

ich habe ja auch geschrieben,wenn der bankdirektor jetzt endlich bauer werden möchte ist das verständlich.

es gibt ja auch gesetze welche verhindern, dass bauernhöfe zum geldanlegen verwendet werden.
so viel ich weiß ist K.H.Grasser daran gescheitert.

als ich meinen beruf aufgegeben habe und eine 3 HA landwirtschaft kaufen wollte, wurde ich von der grundverkehrskommission oder kammer (?schon lange her) sehr genau durchleuchtet ob ich wohl ein bauer sei, und das obwohl die landwirtschaft eine gstettn war, wo man fast steigeisen brauchte.


wenn landwirtschaften zur spekulation freigegeben werden, dann rutschen wir wieder in das mittelalter ab, wo es grundherrschaften und die pachtende untertanen gab.

bauernland gehört in bauernhand.


dein zitat : "Wenn die Bauern es als Versklavung ansehen, wenn sie Grundstücke von anderen Berufsgruppen pachten, dann können sie das Pachten ja auch bleiben lassen"

kommt mir gleich zynisch vor als wenn du zu einem arbeiter sagen würdest: "wenn dir das arbeiten, um zu überleben, nicht taugt kannst du es ja bleiben lassen".







Mick antwortet um 19-01-2010 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Genau so ist es haapee.

Das Problem sind nicht die, sagen wir, 40 bis 50-jährigen, die schon ihr ganzes Leben aktiv den Betrieb führen und nebenbei Gemeindepolitik, Bauernbund etc... machen.

Das Problem sind diejenigen, die die (Bauernbund-)Linie vorgeben, die in Brüssel, Wien oder in den Landeshauptstädten sitzen und bestenfalls eine leise Ahnung vom Wirtschaften haben. Agrarstudium kannst aus Praxissicht vergessen, das hilft Dir als Bauer nur dann weiter, wenn Du nebenbei bereits praktisch arbeitest.

Und da können diejenigen noch so sympathisch wirken, es KANN nix sinnvolles rauskommen.
Man kommt aber halt nur in die höchsten Kreise der Politik, wenn man schon früh "Netzwerke" bildet oder anders gesagt: Freunderlwirtschaft betreibt. Und das schließt dann die meisten aktiven Betriebsführer aus Zeitgründen aus.


Fallkerbe antwortet um 20-01-2010 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Hallo,

ich finde mal, es geht die bauern einen feuchten kehrricht an, was der Grundstückskäufer beruflich oder in seiner freizeit machen möchte.
Er legt das Geld für das Grundstück auf den tisch und damit ist gut.
Der Anleger wird das Gras schon nicht selber fressen.
Wenn der Bauer selber als Grundstücksanleger bzw Grundstücksspekulant auftreten will, dann muss er halt auch das entsprechende Geld in die hand nehmen.


Die EU hat ja bereits beschwerde eingelegt gegen die Grundverkehrsrichtlinien mancher österreichischer Bundesländer. Bleibt abzuwarten was dabei rauskommt.

mfg




biolix antwortet um 20-01-2010 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Ja fallkerbe, dann wirds aber schnell Zeit das die vielen Zahlen und Nuller d er "Geldmacher" schnell verfallen, denn sonst kommen nicht nur Bankdirektoren mit ihrem spekulierten Geld, sondern auch die Hedgefonds, die Stiftungen die zum Teil eh schon da sind etc. etc. .....

Bauernland in Bauernhand, und das ist nicht Nationlistisch, sondern nur ein Grundsatz, der auch wirklich bäuerliches stärkt und vielleicht auch retten kann, davon bin ich überzeugt, wenn der "Ausverkauf" einmal fort schreitet, na was kommt dann ?

g biolix


Tyrolens antwortet um 20-01-2010 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Das ist doch lächerlich. Komm nach Tirol, da kannst du dir ansehen, was Bauernland in Bauernhand heißt. Nirgends wird so viel gebaut wie bei uns, Kulturgrund kaufen, 10 Jahre behalten und dann der Gemeinde für 120 Euro zur Errichtung eines Gewerbeparks verkaufen, das ist die Realität von Bauernland in Bauernhand.


biolix antwortet um 20-01-2010 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Ja klar, in dem System sind auch die "Bauern" anfällig "Geld zu machen"..;-)))

ja meinst das das die Zukunft der übrigen LW auch ist ?

und wenn ja, bin ich jetzt schon überzeugt das sie selbst schuld sind... ;-))


lg biolix



Tyrolens antwortet um 20-01-2010 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Bei uns ist das nicht die Zukunft, sondern der Status Quo.
Mache nicht den Fehler, nur weil einer Landwirt ist, ihn gleich als besseren Menschen zu sehen. Das sind keine besseren/schlechteren Menschen als andere.




biolix antwortet um 20-01-2010 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Das sind auch für mich keine "schlechteren" Menschen, wichtig das man aber endlich erkennt , das man sich die eigene Zukunftsfähigkeit ab gräbt auf dauer.... kurzfristig mag es ja super sein, aber die Folgen merken wir ja mehr und mehr.. ;-)

lg biolix



helmar antwortet um 20-01-2010 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
Nun, wenn hier generell über "Vetreter" diskutiert wird, dann wäre es schon interessant, wer da aller als ein solcher gesehen wird. Da gabs besonders 1995 Kammerrräte, welche sich mehrere halbe Nächte für ihre Kollegen um die Ohren schlugen, um Basiserfassungen zusammen zu bekommen, für ein Danke, ein Packerl Kaffee oder nicht mal das weil ein Kammerrat eh für seine Leut da zu sein hat, und a Sitzungsgeld kriegt. Ich war damals auch einer von vielen solchen........Steilhangerfassung, später BHK-Synchronisierung, dafür gabs zwar ein paar Euro, aber auch nicht das grosse Cashen... ich war auch dabei. Komischweise waren jene welche sich da engagierten, Bauernbündler, "kleine" Funktionäre.....

Auch bei denen welche ein paar Stufen höher unterwegs sind, ist meistens viel Engagement zu erkennen. Aber es gibt überall auch ein paar Zeitgenossen, welche da irgendwo im Dschungel der Hierarchien mittendrin unterwegs sind........und vor allen versuchen einerseits nicht anzustreifen, andererseits Seilschaften aufzubauen. Und was das betrifft, habe ich gestern wieder was dazugelernt..........und meine bisher eher positive Einschätzung der Taten mancher Funktioninäre ist halt etwas weniger positiv geworden. Aber alle Funktionäre so verallgemeinernd mies zu machen, wie es einige hier tun und getan haben, das tu ich auch nicht.
Lieber Ejankel.......du fragst mich wer schuld ist dass Österreich in der EU ist? ICH! Weil ich für einen Beitritt, als das kleinere Übel gesehen gestimmt habe. Und die Schreibweise des Namens des Altbundeskanzlers Vranitzky in deiner Form, du die hat was......
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Moarpeda antwortet um 20-01-2010 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@Fallkerbe

zu deiner interessanten variante:

"Wenn der Bauer selber als Grundstücksanleger bzw Grundstücksspekulant auftreten will, dann muss er halt auch das entsprechende Geld in die hand nehmen"

wie soll der bauer zu monopolygeld kommen ? er muss es hart erarbeiten und dabei kommt nichts schippelweise herein.

entweder du hast keine ahnung von der landwirtschaft oder du hast keine ahnung wie leichtkehrig manche das geld einnehmen (fast hätte ich "verdienen" geschrieben)

und was die sch...EU macht wissen wir auch aus anderen bereichen, sie ermöglicht (liberale) abzocke.
das vierte reich, auch das wird scheitern !!






Moarpeda antwortet um 20-01-2010 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind unsere Vertreter noch zu retten?
@tyrolens

ist also tirol schon zu einem einzigen gemeindepark, zwischen zur produktion unbrauchbaren bergen verkommen ?

machma wieder einmal einzelfälle geltend, um das ganze system von bauernland in bauernhand "ad absurdum" zu stellen ?

....und wenn alle tiroler bauern das so handhaben würden, warum sollten sie nicht und alle anderen dürfen es ohne an den pranger gestellt zu werden ?!

es ist wie beim bauplatzverkauf ohnehin nur eine einzige ernte möglich.





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