Knud Tiroch designt Steyr Traktor

Der neue Design-Steyr wird nur in einer Kleinstauflage von 15 Stück zu haben sein. Für die exklusive Gestaltung konnte der europäische Top-Airbrusher Knud Tiroch gewonnen werden, der unter anderem die Formel-1-Boliden des Toro-Rosso-Teams besprüht.
Nur 15 Traktore wird es mit diesem neuen Steyr-Design geben.
Nur 15 Traktore wird es mit diesem neuen Steyr-Design geben.
Die Gestaltung des Design-Steyr im Rahmen der Steyr-Innovationstage ist ein absolutes Unikat. Knud Tiroch zählt seit Jahren zur europäischen Top-Spitze in der Airbrushtechnik. Wenn der gebürtige Wiener nicht gerade Oldtimer in staubigen Scheunen aufspürt, besprüht er V8-Monster oder die Formel-1-Flotte vom Team Scuderia Toro Rosso. Jetzt stellt sich der 53-jährige einer völlig neuen Herausforderung: Dem Design eines Steyr Traktors.

„Beim Malen spürst du die Power von dem Ding und denkst an die Menschen, die damit arbeiten und dich versorgen. Starke Sache so ein Projekt“, so Knud Tiroch.
Mit dem neuen Design-Steyr begibt sich Tiroch auf eine besondere Mission und spannt ganz im Zeichen von Steyr den Bogen zwischen Moderne und Tradition.

Top-Airbrusher Knud Tiroch
Top-Airbrusher Knud Tiroch
Knud Tiroch – Künstler, Sammler, Hotrodder und Musclecarfreak
„Mit der Spritzpistole zu arbeiten füllt einen völlig aus. Es ist eher Lifestyle, als ein bloßer Job und nimmt mein Alltagsleben ganz in Beschlag“, so der Airbrush-Künstler.
US-Cars und die Malerei sind seine Passion. Nach einer Zeit als Möbel-Restaurator, besuchte er die Kunstakademie Wien Schillerplatz. 1982 kam er aufgrund eines Airbrush-Artikels mit der Luftpistole und deren Möglichkeiten erstmals in Berührung. Daraufhin packte er seine Koffer und ging für ein Jahr in die USA, um das Airbrushen professionell zu lernen. In den Custompaint-Studios in Chicago verfeinerte Tiroch seine Arbeit. Dort lernte er die breite Palette von der Großkulissentechnik über die Graffiti Malerei bis zu diversen Avantgarde Techniken. Infiziert von den Eindrücken aus den Vereinigten Staaten, kam Tiroch zurück nach Österreich und kaufte sich einen 73er Playmouth Roadrunner. Er setzte um was er an Wissen und Übung aus den USA mitgebracht hatte und tunte den Exoten optisch und technisch nach seinem Geschmack. Seitdem ist das Auto eine Attraktion in Baden bei Wien.

Tiroch’s Stil - die Ruhe im Chaos des Objektes
Seinen besonderen Stil, bei dem er mit Airbrush, Spachtel und Pinsel ans Werk geht nennt Tiroch G-rave. G-rave ist das absehbare Chaos, eine gewisse Unruhe aber trotzdem immer mit einem realen Aspekt vereint. Dabei bearbeitet der fanatische Künstler vor allem die Bewegung des Objektes, sodass ein dynamisches Erscheinungsbild entsteht. Deshalb eignet sich der Bereich Motorsport perfekt für diese Stilrichtung und Technik.


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Aktualisiert am: 18.06.2011 11:05
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