AFRIKAS bauern LEBEN auf - europa geht unter

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muk 20-03-2020 17:51 - E-Mail an User
AFRIKAS bauern LEBEN auf - europa geht unter
auch dieser wahn hat ein ende .

http://www.fluchtgrund.de/2016/06/der-teufelskreis-der-milch-eine-katastrophe-fuer-burkina-faso/

die zerstörungskraft der wahnsinnigen - europa produziert für den weltmarkt - hat ein jähes ende .


Harpo antwortet um 20-03-2020 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AFRIKAS bauern LEBEN auf - europa geht unter
Hoffentlich hast Du Recht der Wahnsinn muss ein Ende haben. Es muss in Zukunft eine Mengenregulierung geben die auf Innlandsverbrauch ausgerichtet ist und das zu Preisen wovon jeder leben kann egal um welche LDW Produkte es sich handelt die Globalisierung ist der Untergang der ganzen Welt von dem einige wenige sich die Säcke unverschämt füllen und alle anderen zu KNECHTEN werden.
Da hilft auch kein Groessennwahn!!!!!


2587 antwortet um 21-03-2020 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja aber wen man schaut es werden immer noch größere Stallungen gebaut damit man für den Weltmarkt produzieren kann der Wahnsinn hat noch kein Ende und schmerzen tut er auch nicht den sonst hätten viele Kopfschmerzen!!!!



richard.w(7n417) antwortet um 22-03-2020 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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TJa das ist ja die Schizophrenie: die Welt ist gerade gut genug um unsere Überschüsse zu schlucken, allerlei wie Kleidung oder elektronische Geräte können nicht billig genug sein, egal wo sie produziert werden usw, aber die Globalisierung wäre nun der Quell allen Übels.


David1991 antwortet um 22-03-2020 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Politiker in Afrika verfolgen anscheinend das selbe wie unser nämlich billige und leistbare Lebensmittel für alle!! Wenn die Afrikaner unser Produkt nicht wollen müssten sie diese nur mit Einfuhrzöllen belegen!!!???

In Afrika gibt es bestimmt viele Menschen die sich keine Lebensmittel leisten können wie sollen sie sich dann die teureren einheimischen Produkte leisten können!

Ist meine Meinung zum Thema! Jedes Land der Welt kann es so steuern wie es will, das machen meisten die Politiker und für die muss es passen!


mittermuehl antwortet um 22-03-2020 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wir liefern so billige geförderte Lebensmittelüberschüsse das dort viele Leute keine Arbeit in der Landwirtschaft finden können.

Wir importieren billige Arbeitskräfte für unsere Landwirtschaft weil für das geringe Geld bei uns keiner arbeitet.




atro antwortet um 22-03-2020 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mittermuehl !! ja. Da stimme ich dir zu !! Weniger ist mehr !! Immer mehr produzieren, Überschuss wird nachher am Weltmarkt angeboten ! Der Handel freut sich wenn m mehr da ist als benötigt wird ! Angebot und Nachfrage regelt den Preis ! Gefördert wird auch jeder Scheiß !! EU -Politik Abschaffung der Kontingente ( Rübe, Milch)
Usw. So sind wir in der Situation derzeit in der Landwirtschaft!! Globalisierung; Freihandel usw. gehört mit strengen Zöllen begrenzt!!Wertschöpfung brauchen wir alle mehr !!!


richard.w(7n417) antwortet um 22-03-2020 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da liegt der Hund begraben. Wir nehmen zb den Afrikanern die normalsten Jobs, und zwar in der Grundversorgung mit Lebensmitteln. Wir fahren gnadenlos im Preis unten rein. Dann wundern wir uns warum von denen keiner ein Geld in der Tasche hat, und sogar Ersaufen im Mittelmeer riskiert, um vielleicht ein besseres Leben für sich zu ermöglichen. So was ist entweder bösartig oder schizophren. Die Globalisierung ist sicher nicht Allheilmittel und in einigen Belangen zu weit gegangen. Schon vor Corana war das bekannt und es gibt viele Tendenzen zu einem Nachdenken und Anpassen. Trotzdem wird kein Staat der Welt alles ab jetzt alleine machen, das wäre genauso falsch wie totaler Freihandel.


JD 6120 antwortet um 22-03-2020 11:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Mittermühl Du solltest Mal einen neuen Thread reinstellen zum Thema weniger zu produzieren wäre mehr. Da kann ich dir sofort ein paar Namen nennen die mit Schimpf U Schande über dich herfallen würden. Das sind hauptsächlich diejenigen die sonst darüber lästern dass unsere berufsvertretung für uns nichts tut.


atro antwortet um 22-03-2020 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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JD 6120 Hört und sieht man was von unserer Berufsvertreter ?? Stille und nochmals Stille !!! Schön Reden brauchst de net !!!


muk antwortet um 22-03-2020 12:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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er wird sich zeigen ob das land die bauern braucht .

https://ktn.lko.at/corona-das-land-und-die-menschen-brauchen-uns+2500+3203945

bin schon auf die reaktion dieses kärntners gespannt wenn der milchpreis 30 cent und darunter betragen wird .

denn dann heißt es : das land braucht uns als billige arbeitskräfte.

all diejenigen , welche diese SCHEISSE verzapft haben sollten doch besser schweigen .


JD 6120 antwortet um 22-03-2020 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@atro Was soll ich schönreden? Mach du Mal Vorschläge, mich würden deine Visionen interessieren.


mittermuehl antwortet um 22-03-2020 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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So am Rande zu allen Themen hier: ... Vor 10 Jahren hatte ich einen Job im reichen Norden von Italien. Bei einem Ausflug in die Weinberge haben ich jede Menge "Lager" von Afrikanern gesehen. Meist nur ein Plastikplane und ein paar Kartonschachteln. Grad so das man sie von der Straße nicht sehen konnten. Ich hab nicht schlecht gestaunt als ich realisierte das die alle in den Weinbergen gearbeitet haben. Der Bauer hat nicht mal die Feldspritze abgeschaltet und ist zwischen den arbeitenden Menschen durchgefahren. Erst als er unsere Gruppe sah hat er ausgeschaltet. Das waren alles Schwarze die irgendwie über das Mittelmeer gekommen sind und jetzt billigst in der Landwirtschaft arbeiten, was sie eigentlich zu Hause tun sollten. Wären sie Sklaven gewesen, wäre sie von dem Bauern besser behandelt worden - wer macht schon sein Eigentum kaputt. Die waren auch alle sicher in keiner Krankenversicherung. Und die sind auch alle bei der jetzigen Coronakrise sicher erst sehr spät, wenn überhaupt, erfaßt wurden.

Für mich schließen sich gerade viele Kreise. Das ist einer davon. Ein anderer ist das uns jetzt die Erntearbeiter und Krankenpfleger ausgehen.

Vielleicht ist weniger mehr. Vielleicht sollten wie nur etwas mehr produzieren als wie selber brauchen. Vielleicht sollten wir das überwiegend mit Arbeitskräften schaffen die wir vor Ort haben. Ich hab nichts gegen Ausländer die hier arbeit finden. Wären es aber Arbeitsplätze die auch für Österreicher gut wären, wären wir jetzt in geringeren Nöten. Ich hab auch nichts gegen eine gewisse Überproduktion solange sie sich ohne große Förderung verkaufen läßt. Wirklich förderungswürdig ist für mich aber nur die Menge die wir auch in Krisen selber brauchen (und ein paar % mehr)...

Ich bin auch keine gegner einer globalisierten Welt. Aber ich würde es bevorzugen das teure Luxusprodukte in kleineren Mengen um die Welt reisen. Ein besondere Honig aus Tasmanien, ein Rindfleisch aus Japan, ein Wein aus Chile, eine seltenes Obst aus Südafrikas usw. Eben nur Dinge die dann Luxus wären und deutlich teurer am Markt wären als unsere einheimische Waren. Sowas kauf man sich dann hal einmal im Jahr und gut ist es.


richard.k(p6614) antwortet um 22-03-2020 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich mag deinen Ansatz und unterstütze ihn voll und ganz. Das Problem dabei ist, dass man dabei die Freiheit jedes einzelnen beschneiden müsste. Und das ist in der heutigen Zeit nicht (mehr) durchführbar, die persönliche Freiheit ist das Totschlagargument gegen alles.


atro antwortet um 22-03-2020 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Video vom Staudinger anschauen !! Das sagt alles !!!


gbgb antwortet um 22-03-2020 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!

Wäre das am Beispiel Milch aus europäischer Sicht ca. so zu sehen?
- Milchpreis € 0,40
- in Europa Milchüberschuss, daher Export um € 0,20 nach Afrika, immer noch besser als gar nichts fürs Wegschütten

Aber könnte nicht ein afrikanischer Bauer mit einem halb so hohen Milchpreis wie in Europa auch leben?
Der hat ja vermutlich auch viel geringere Kosten.
Wieviel Geld hat denn der Durchschnittseuropäer im Vergleich zum Durchschnittsafrikaner täglich zur Verfügung?
Ich denke, da ist weit mehr als 50 % Unterschied.

Die politischen Systeme, laufend Unruhen, die Trockenheit, Unwissenheit, vielleicht auch teilweise die Mentalität, …
All das wird dazu beitragen, dass oft nichts Gescheites herauskommt.

Arm sind die Afrikaner, die zu wenig zum Leben haben.
Einige davon wählen halt dann den gefährlichen Weg in die Fremde (nach Europa).
Den meisten wäre es sicher lieber und viel spannungsfreier wäre es auch, wenn sie in der Heimat einigermaßen normal leben könnten.

Freundliche Grüße


mittermuehl antwortet um 22-03-2020 14:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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richard.k(p6614) ... Das mit der persönliche Freiheit hab ich bis vor eine Woche auch so gesehen. Im Moment wundere ich mich was so alles möglich ist und was man den Leuten auch gut erklären kann. Der Vorteil im Moment ist, das alle Zweifler in ein paar Tagen durch Fakten belehrt sind.


JD 6120 antwortet um 22-03-2020 15:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@atro ich würde gerne deine Visionen hören U nicht die vom Staudinger. Sein Video kenn i eh.


kraftwerk81 antwortet um 22-03-2020 15:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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... glaub kaum dass ein afrikanischer (Milch-) Kleinbauer auch nur annähernd mit unseren Erzeugerpreisen mithalten kann. Wir produzieren sicher um Häuser effizienter.. die haben überhaupt keine Chance gegen EU Milchpulver zu bestehen!


atro antwortet um 22-03-2020 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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JD 6120 Bist leicht auch so ein BB- Sager ! Nur nicht aufmucken sonst usw. Meine Vision; Kammer gehört reformiert . Zu viele Häuptling zu wenig Indianer .Eigenversorgung und Erhaltung der Kulturlandschaft muss den Land was wert sein (Krisenzeiten). Um nur einige zu nennen.



JD 6120 antwortet um 22-03-2020 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ atro ja vielleicht sollte man die BBK wirklich reformieren, kann schon sein, ist aber wohl kaum unser Hauptproblem. Ich denke dir würde es eher um eine umfärbung gehen. Ich glaube wir haben ganz andere viel wichtigere Probleme die korrigiert gehören U die sich auch auf unser Einkommen auswirken würden. Wenn ich nur an den milchbereich der meineHaupteinnahmequelle ist, denke dann wäre ich dafür sofort jede investförderung für betriebserweiterungen zu streichen. Dies halte ich für sämtliche Produktionssparten angebracht in denen die inlandsversorgung höher ist als 120%. Ersatzinvestitionen ausgenommen. Die Zucht auf immer höhere Leistungen muß durch Zucht auf sekundäre Merkmale wie Lebensdauer, fruchtbarkeit U vor allem Effizienz ersetzt werden. 1 zuchtorganisation sowie 1 besamungsstation reicht für ganz Österreich, alles andere ist Verschwendung von bauerngeldern. Das größte Problem das wir dabei aber haben, ist dass wenn wir solche Maßnahmen in Ö setzten dies null Auswirkungen auf den eu markt hat. Es hätte bestenfalls eine Signalwirkung.


atro antwortet um 22-03-2020 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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JD 6120 War unser System vor dem EU-Beitritt so schlecht? Mengenregelung !! Jetzt alles frei Milch , Rüben usw. Das ist nicht der richtige Weg!! EU -Förderung für Stallbauten , dann Geld fürs aufhören Schweineställe in Niederlanden !! Irre oder ? Inflation angepasste Preise bräuchte wir!! Versicherungen ,SVB usw. passen sich auch an. Da hast Recht was Zuviel ist Zuviel !! Haben uns aber alle vorgebetet unsere Kammerleute !! Wachsen oder Weichen !! Dier Gier und wenn man mehr macht hat man mehr !! Trottelhaft sondergleichen ist es !! Weniger ist mehr, hat man noch ein Leben !! Und nicht der Knecht im System!! Das Problem liegt System ! Am Kuchen Landwirtschaft verdienen viele Sehr gut aber nicht der Produzent ( AMA , Verarbeitungsbetriebe, Handel usw. Die Rechen alle was sie brauchen!!



Harpo antwortet um 22-03-2020 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich hoffe daß langsam aber sicher viele aufwachen und erkennen daß der Groessennwahn und die Globalisierung in den Untergang führt nicht nur für die Bauern.



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