WARUM denken Bauern -vertreter anders ?

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muk 22-10-2018 21:53 - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
warum denken bauern sooooo anders ................

bauern bejubeln ihre vertertreter wenn diese hohe abgaben für die landwirtschaft verkündigen ( die neuen sozialversicherungsbeiträge ) .

die metaller gewerkschaft geht andere wege - diese wollen nicht höhere abgaben durchsetzen sondern höhere löhne .

warum gibt es solch unterschiedliches denken

https://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Metaller-Gewerkschaft-kuendigt-Kampfmassnahmen-an;art15,3039896

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Harpo antwortet um 22-10-2018 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
Das versteht sowieso kein Mensch alle wollen nur die besten Lebensmittel erzeugen und die ganze Welt versorgen.
Von Preisen die diese Lebensmittel kosten redet keiner.
Wirtschaft funktioniert unter normalen Bedingungen nur dann wenn Produktionskosten und Gewinnen abgedeckt sind. Aber in der Ldw ist alles anders alle wollen nur produzieren und nichts verdienen aber doch Leben? Wie soll das gehen.
Alle die Unternehmer sein wollen müssen das auch Leben und bei den Vertreten durchsetzen auch mit Krawall und nicht nur mit Beifall
Einfach zum Nachdenken??


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Ferdi 197 antwortet um 22-10-2018 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
Nur Händeklatschen u. überall Ja sagen ist eben für echte Unternehmer zu wenig.
Die Überbordende Standesvertretung macht ja "alles nur für ihre Landwirte"!


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SugarBeet antwortet um 23-10-2018 07:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
Gibt a einfache Lösung für die Lethagie des BB und anderer "Vertreter": Wenn ma mal geschlossen austreten, sag ma 1.000 BAuern aus den Rübenbauernbünden udn 5.000 Bauern ausm BB dann wird denen ganz schnell die Lad abefalln. Einer allein macht kan unterschied aber 1.000 hätten schon ein Gewicht.



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Vollmilch antwortet um 23-10-2018 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
Hallo!

@riiitsch: ich glaube du meinst "lediglich Grundeigentümer" und nicht Grundbesitzer, oder?

LG Vollmilch

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SugarBeet antwortet um 23-10-2018 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ideen gäbe es sicher genug, aber ich kenn halt den üblichen Verlauf eines solchen Gesprächs am Stammtisch: erst wird aufgeregt udn geschimpft, dann die Idee gebohren und nach 5 Bier is eh alles nua hoib so wüd und bevor man sich jetzt weiß Gott an Haxn ausreist, ja mei dann solls halt so bleiben....
I weiß es wär schwer als eine Einheit aufzustehen und "NEIN" zu sagen, sich als Gruppe zu positionieren, ganz einfach deswegen weil der Landwirtschaft in erster Linie Neid (über die "immensen" Fördergelder), Hass (Umweltvergifter) und Unverständnis entgegnschlägt. Und sich mal dagegen zu widersetzen kostet immens Energie. WIe gesagt, allein schafft des keiner und alle Bauern unter einen Hut zu bekommen geht aufgrund der verschiedenen Interessen (Milchvieh, Ackerbau, Obstbau...) und auch aufgrund der Angst um den eigenen Vorteil auch nur schwer

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Peter1545 antwortet um 23-10-2018 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
Das die SV kein rausgeschmissenes Geld ist, weis hier wohl niemand?
60% davon laufen in die Pensionsvorsorge, damit nicht die gleichen in der Pension wieder jammern dass sie ihr Leben lang gearbeitet haben und nichts rausbekommen.
Ich bin froh dass unsere Vertreter das Pauschalierungssystem erhalten haben, sonst hätten es die Sozis gekippt und dann wär das nächste Gejammer losgebrochen dass der BB es zugelassen hat dass jetzt alle Buch führen müssen.
Einfach nur traurig dass es noch immer Bauern gibt die nichts vom Wirtschaftssystem wissen wollen. Einfach produzieren was die Flächen hergeben und der Politik die Aufgabe zuteilen dass sie das zu vernünftigen Preisen zu vermarkten haben!

und nein ich bin kein Bauernbündler!

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mittermuehl antwortet um 23-10-2018 16:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zur SV.... Ich hatte in den letzten Jahren ein paar Bandscheinbenvorfälle mit einigem medizinischen Aufwand, - und eine Herz OP auch noch. Betriebshilfe habe ich auch noch gebraucht und bekommen. Die 300€/Monat SV ist eine der wenigen Dinge die ich wirklich freiwillig zahle.

Pauschalierung ... ich überlege alle paar Jahre ob ich nicht lieber Buchhaltung mache. Immer wenn ich was kaufe und nicht absetzen kann... Ich bin mir nicht so sicher ob die Pauschalierung heute noch so gut ist für uns Bauern. Aber sicher ist es fein das wir die Wahl haben..


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Neuer antwortet um 23-10-2018 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
@mittermühl
Bei 300 Euro im Monat würd ich mich auch nicht beschweren, aber für meinen Nebenerwerbsbetrieb mit 30 ha Acker und 500 Schweinemastplätzen bezahle ich 14.000 im Jahr und da ist der neue EHW (+ 15%) noch gar nicht berücksichtigt.

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textad4091 antwortet um 23-10-2018 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
Diverse Posten (sowohl BB, als auch LK, und vor allem auch neu generierte Stellen, die zufällig auf einen engen Personenkreis zugeschnitten sind) werden auch mit scheidenden Landwirtkindern besetzt- Weil de wissen ja, wie's läuft, wenn's beim Bruder oder der Schwester hie und da am Wochenende und an Feiertagen daheim sind ... Und überhaupt, jemanden außerhalb der Landwirtschaft sowas anzubieten würd nicht ins Bild passen, und wer sonst sollte sich besser dabei auskennen?

Es liegt auf der Hand und ist klar, dass gewisse Positionen nicht von praktizierenden Landwirten ausgeführt werden können, das kann sich zeitlich nicht ausgehen bzw. liegt die Betriebsführung dann faktisch bei einer anderen Person- Aber dass guad ausschaut und ma sagen kann, unsere Funktionäre seien echte Bauern, macht ma das dann halt so. Das soll jetzt keine Diskreditierung gegenüber jenen und vor allem deren Familien sein, die eine höhere Funktion ausüben und Frau+ Kinder/Übernehmer den Betrieb schmeissen. Nur muss ma das einmal ansprechen und vielleicht liegt auch darin ein Hund begraben- Dass Entscheidungen NICHT von "echten" Bauern getroffen werden, aber die Wählerschaft bei der BB- Wahl dies eben genau nicht so sieht, sondern in jedem, der annähernd mit LW verbandelt ist, sofort einen Freund für die eigenen Interessen sieht, und niemand anders könnte das ja überhaupt irgendwie besser machen ...

Zwecks Pauschalierung: "Froh" drüber zu sein ist so eine Sache .... fallen schließlich die Vollerwerbsbetriebe durch diverse Hilfen wie den Familienbonus durch ("weil Bauern keine Steuern zahlen" - Kern war der erste, der Schmach bekommen hat, Kurz jubelten sie für die gleiche Aussage zu, bei weiteren in OOE beispielsweise war dann wiederum ein Murren zu hören, weil ma ja trotzdem über die Pauschalierung froh sein zu sein hat als Bauer).

Und ehrlich gesagt, was bringt's, wenn ich optier- Zahl ich viel ein, bekomm ich was raus (gilt zumindest für jene, die in einem gewissen Alter noch dran glauben dürfen). Optiere ich, zahl ich zwar weniger, muss aber das, was ich mir erspar, zurücklegen, dass ich später was hab.

Die Pauschalierung ist ein Steckenpferd, auf das ma bei den Bauern voll und ganz setzen kann- es ist noch immer ein Großteil froh drüber, dem Aufwand der Buchführung (oder etwa auch der Ehrlichkeit dahinter) entkommen zu können. Mit der Pauschalierung kann man scheinbar so ziemlich alles andere ausspielen, was geht. Koste es, was es wolle, und wenn jemand nicht will, kann er ja eh freiweillig optieren ...

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eva antwortet um 23-10-2018 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja warum? Ein ganz normaler Jung-Bauer wird in den Ortsbauernrat gewählt, weil er so gute Ideen hat. Wenn`s gut läuft ist er bald Obmann und später sogar Kammerobmann. Und weil er so erfolgreich ist, wird er auch bald z.b. Lagerhaus- oder Molkereiobmann, denn da gibts dann auch schon a Geld. Aber wer beist schon die Hand die einen füttert? , und zwei Herrn gleichzeitig dienen kann auch keiner. Welche Interesen werden im wichtiger sein. Deshalb darf es keine Doppelfunktionen, die sich wiedersprechen geben. Wir müssen unsere Funktionäre, egal ob Bauer oder nicht, selbst bezahlen, denn wer zahlt schaft an.

LG Anton

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muk antwortet um 23-10-2018 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
wenn hier mittermuehler von 300 euro im monat schreibt - so ist das eh ok.

aber warum soll einer der bis jetzt 300 euro im monat zahlte plötzlich 1000 euro im monat zahlen - nur weil die präsidenten von der einkommensentwicklung in der landwirtschaft keine ahnung haben .

das werden sich die bauern hoffentlich nicht gefallen lassen .

aber manche bauern - vertreter denken eben anders - nicht höhere gehälter sind das ziel , sondern ein vielfaches an ausgabensteigerung muß der erfolg der bauern sein .

warum denken bauern so ????????????????????????

wer versteht diese vorgangsweise . ?????????????????????????????

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Heimdall antwortet um 24-10-2018 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
Naja eine Sv Beitrags erhöhung wäre nur "gerecht", die SVB wird größtenteils aus der Staatskasse finanziert. Wenn das publik macht.....

Warum solls den Metallern besser gehen?
Schonmal in einer Alu Giesserei gearbeitet?
Da wünscht du dir deinen Stall nach 10 min herbei....
Viele gute Firmen sind weg in den Osten, das gute alte Handwerk wurde durch Fließbandarbeit ersetzt, dank der Nc und CNC Steuerungen.
Nicht alles was glänzt ist aus Gold....

Klar könnte unsere Position besser sein, aber immer allen anderen die Schuld geben?...

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mittermuehl antwortet um 24-10-2018 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
@Neuer ... ich hab 10 ha mit ca. 15 GVE (in Summe) und etwas Ackerbau .... und komme da auf 300€ .... wir kommen einen ähnlichen Wert pro ha... Das ist bei Intensivwirtschaft anscheinend so (keine Ahnung wieviel GVE die 500 Mastschweine sind). Nur du wirst mal eine viel bessere Pension bekommen als ich. Du zahlst mehr ein und bist im Nebenerwerb. Ich bin "nur" am Hof. Nur so als Trost für dich.

Ich sehe das Problem mehr dort, das die landwirtschaftlichen Vertreter ihr Einkommen recht leicht Verdienen und meist nur Hobbylandwirte sind. Sie haben den Bezug zu den realen Einkommen verloren und fühlen sich auch oft klüger (vielleicht sind sie es auch) weil sie keinen Dreck mehr an den Stiefeln haben müssen. Da kann ich mich meinen Vorschreibern zu 100 anschließen.


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textad4091 antwortet um 24-10-2018 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
Zum Thema "zu viele Funktionen in einer Hand": Mir ist zwar klar, dass das viele nicht gerne sehen. Aber es liegt auf der Hand, dass erstens, Personen, die gerne solche Amterler ausfrühren, den Drang haben, sowas gern zu tun, und zweitens, es zeitmäßig auch schon egal ist und es mehr Sinn macht, sich der Vielfunktionärerei hinzugeben und den Betrieb komplett in die Hände der Lebensgefährtin oder des Übernehmers zu geben. Eine Funktion ab einem gewissen Level macht eh schon so viel Arbeit, dass ma den Betrieb nebenbei (oder umgekehrt die Funktion nebenbei) nur lieblos ausführen kann. Deswegen schaut ma gleich, dass ma was mit einem mindestens 30h pro-Woche-Aufwand beinand hat (Bezirksbauernobmann, Waldbauern-Obmann, Gemeinde-Was-weis-ich-Was, usw. usf. ...) und "dementsprechend" was damit verdient bzw. Aufwandsentschädigung erhält. Und der Betrieb wird wie gesagt von Frau und Übernehmer am Laufen gehalten.
Zudem muss ma faktisch froh sein, wenn ma Leute hat, die Funktionen "gerne und mit Herzblut" machen. AM Herzblut haperts bei einigen wohl allerdings ...

Und da muss ich für die Aussage "keine echten Bauern" eine Lanze brechen- Sicher gibt's die, die mit dem Betrieb absolut nix zu tun haben, Fremdarbeitskräfte anstellen und Frau und Sohn regelrecht buckeln lassen, wie ein Mitglied einer ehemaligen Partei im Nationalrat, welcher Verfechter des Anbindestalls und "Laufstall ist Mord am Bauern" war bzw. ist.
Andererseits gibt's jene, die den Betrieb so gut aufgestellt haben, dass er einfach bewirtschaftbar ist bzw. die übernehmende Person eh schon am Betrieb ist, und mit solchen Funktionen erst dann richtig losstarten. Das ist denk ich einfach eine Charaktersache. Oder es gibt auch jene, de volle Funktionen UND den Betrieb vollständig führen- Ob und wie lange sowas gut gehen kann, stelle ich in Frage, da ich von Bekanntenkreisen weis, wie viel Zeit gewisse Funktionen in Anspruch nehmen. Also bei gewissen Funktionen kann man nebenbei gar nicht mehr vollständig in der Landwirtschaft tätig sein, oder umgekehrt, bei vollständiger Tätigkeit in der LW kann man gewisse Funktionen auch nur lieblos ausführen, was auch nicht Sinn der Sache ist.

Das was mich zunehmend er anzipft, und in diversen Kreisen einfach zu beobachten ist: Die Postenschacherei für scheidende Bauernkinder, ohne neidisch auf solche Positionen zu sein- Rein objektiv betrachtet. Das fing vor etlichen Jahren beim Maschinenring an, wo in der Landesorganisationen Posten mehr oder minder geschaffen wurden, die eine normale Firma sowieso auslagert (IT, gewisse Service- und Dienstleistungen). Oder die Vergabe von Aufträgen an offensichtlich nicht die besten Fachleute, wenn man sich so manche Onlineplattformen zu Gemüte führen muss. Oder Wasserköpfe, besetzt mit Leuten ab dem Wald- und Wieseningenieur ... Gewisse Dienststellen, die Entscheidungen für Landwirte treffen, sind genau mit solchen Leuten besetzt- Und de Bauern fressen denen teils aus der Hand, weil hie und da ist halt ein Bauernsohn oder eine Bauerstochter von der Heimat dabei, und de werden scho wissen, was für uns gut ist ...



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mittermuehl antwortet um 24-10-2018 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wie war doch gleich der Werdegang von Frau Köstinger?

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xaver75 antwortet um 24-10-2018 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mittermühl, was passt denn da schon wieder nicht?

Hat Karierre in Brüssel gemacht, ist jetzt Hausfrau und Mutter, und geht halt nebenbei noch ein wenig arbeiten.
So stellt sich die heutige Gesellschaft eine moderne Frau vor.

mfg

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mittermuehl antwortet um 24-10-2018 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@xaver75 Du hast eh recht ... Paßt eh... Bauern muß sie ja nicht vertreten. Ist ja jetzt Minister für Tourismus und Nachhaltigkeit...

Man könnste sich aber Gedanken machen warum es keine Landwirtschaftministerium nicht mehr gibt. Warum der Name unter der VP und einer Ministerin aus dem Bauernbund kommt abgeschafft wurde

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textad4091 antwortet um 24-10-2018 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Riiitsch: "Bis zu einem gewissen Grad machts auch Sinn mehrere Ämter zu belegen. Wenn sich Landwirtschaftskammer Topfunktionäre selbst Jobs erschaffen, und ganz selbstverständlich diese Jobs auch selbst ohne jede Ausschreibung sich unter den Nagel reißen... da fragt man sich irgendwann ob alles mit rechten Dingen zugeht."

Naja, Ausschreibungen gibt's bei solchen (nicht nur in der LW vorherrschenden) Stellen schon ... nur zufällig treffen sie auf genau eine Person zu 100% zu ... jaja, naive Ansicht, aber es gehört ein Funken Wahrheit dazu.
Das, was bei solchen Dingen noch dazukommt: Wenn dann genau jene Funktionäre, bei denen man sich sehrwohl Sorgen um deren Qualifikation machen darf und soll, mit "Bauern müssen halt wirtschaften lernen" kommen ...
Aber solche Zustände hat ma immerwieder wo. Schließlich ist oder war es ein sinnvolles Unikum, dass Ministerposten mit dementsprechenden Fachleuten besetzt wurde.
Derzeit können's vor allem NUR eines gut: Reden und Ausweichen, und Hauptsache keine Fragen beantworten. Ich glaub, das lernt ma vor allem beim Studium der Publizistik und der Politikwissenschaften sehr gut, hust hust ...

P.S. Eine Bitte an jene, de wirklich noch immer glauben, eine Kärntner Publizistikabsolventin vertritt die Interessen der normalen Bauern: Schaut euch einmal auf den social-media-Auftritten des Ministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus um ... Bis auf de Dürrehilfe aus Steuergeld ist da über die Bauern nix zu finden ... Dafür jeden Tag was neues über Schönbrunn, dem Garten am Belvedere und diversen Grünraumpflegearbeiten in und um Wien^^

Ich persönlich halte einiges von ihm, aber Georg Strasser kann diese fehlende Interessenseinrichtung auch schwr kompensieren. Auch, wenn er seit langem einer ist, der wohl wieder mehr auf dem Kasten hat.

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almfutterflaechen antwortet um 24-10-2018 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
Wenn ein Landwirtschaftskammerpräsident im Namen der Bauern folgende Forderungen aufstellt ist dieser doch Fehl am Platz

1. Einheitswertsumme Landwirtschaft mind. 100% zu derzeit

2. Einheitswertsumme in der Forstwirtschaft etwas höher (es besteht ein gewisser Spielraum unter Berücksichtigung der Wertschöpfungsrelation im vergleich zu den Einheitswerten )

3. Berücksichtigung der öffentlichen Gelder der 1. Säule

die Sichtweise der Realität sieht ander aus :

zu 1. Der Einheitswert ist ein Ertragswert und die Erträge sind in den letzten 30 Jahren gesunken .Mit dieser Forderung sollen die Bauern die gleichen Abgaben zahlen und das bei sinkenden Erträgen

zu 2. Holzpreis 1990 incl MwSt. - ABC Schilling 1250,-- euro 90,84.
Schleifholz - damals von 10 cm Zopf bis 18 Mittendurchmesser Schilling 750 , euro 54,50

wie weit von der Realität muß ein Präsident entfernt sein wenn er eine gewissen Spielraum in der Wertschöpfungsrelation sieht .

zu 3. die Direktzahlungen waren Ausgleich für gesunkene Erzeugerpreise beim EU Beitritt

die Forderung von POS 1 - Einheitswertsumme mind. 100% zu derzeit - plus zusätzlich die öffentlichen Gelder - um so etwas zu fordern muß man jeden Bezug zur Realität verloren haben .

Darüber kann sich jeder seine Gedanken machen . Aber wenn ein Präsident solche Forderungen aufstellt ist er am falschen Platz.

Meinungen dazu bitte an : LT.HU.SP@AON.AT Heimo Urbas



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textad4091 antwortet um 24-10-2018 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
@ almfutterflaechen:

Wahlen werden mit einfachsten Mitteln und Argumenten gewonnen- Wie der Bauernbund die Pauschalierung hat, hat jede andere größere Partei irgndwo ihr Steckenpferd ... Wenn's drauf ankommt, sieht man über die meisten negativen Dinge hinweg und schaut nur auf das eine, vermeintlich Positive.



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mittermuehl antwortet um 25-10-2018 03:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
@textad4091
"Wahlen werden mit einfachsten Mitteln und Argumenten gewonnen- Wenn's drauf ankommt, sieht man über die meisten negativen Dinge hinweg und schaut nur auf das eine, vermeintlich Positive."

Eine sehr kluge Zusammenfassung. Sollte man sich zur Erinnerung aufhängen.
Man kann auch noch kurz Nachdenken was die wichtigen Punkte im letzen Wahlkampf waren. Was man gehört hat und was man dabei überhören wollte.




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muk antwortet um 27-10-2018 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WARUM denken Bauern -vertreter anders ?
der einheitswert ist ein ertragswert und soll als grundlage für eine realistische berechnug von steuern und abgaben dienen .

und da es nach der jetzigen form der einheitswertfeststellung nicht möglich ist die tatsächliche entwicklung der erträge zu berücksichtigen wird dieser überhöhte einheitswert so manche abgabenberechnung in frage stellen .

wie ist es im jetzigen einheitswertsystem möglich produktpreise und somit erträge wie vor 30 jahren zu berücksichtigen .

das könnte noch spannend werden ob die bauernvertreter das einheitswertsystem endlich vernichtet haben .

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