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falkandreas 27-05-2013 12:19 - E-Mail an User
Biolüge
Welche unkrautbekämpfung ist in Mais ökologisch sinnvoller. Chemisches pflanzenschutzmittel ca. 1 Liter Plus 1 Liter Diesel für chemischen Pflanzenschutz mit 18 Meter spritzgestänge oder eine zusätzliche Bodenbearbeitung 10 Liter Diesel pro Hektar einmal blindstriegeln 5 Liter Diesel pro Hektar 3 mal Hacken 30 Liter Diesel pro Hektar. Summe 45 Liter umweltfreundlicher Diesel je Hektar. Zusätzlich Fällen noch höhere reinigungsund trocknungskosten an. Ebenfalls sehr umweltfreundliches Heizöl und vielleicht noch Atomstrom ??


biolix antwortet um 27-05-2013 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Haaaappeeeee einschreiten.. ;-)))

Andreas, eine Frage: es soll schon innovative Konvies geben, die gemerkt haben das einmal hacken gar nicht so schlecht ist... und die "Konvielüge" von einmal spritzen mit einem Liter und einem Liter Diesel etc. kannst dir behalten... Umweltfogekosten sowieso etc...
Inkl. Reinigung und Trocknung... kennst du ein Getreide das nicht gereinigt wird ? Apropos und Trockung, am eigenen Körnerboden torcknets am besten und hat den kürzesten Transportweg...

lg biolix

ps. ach ja das auch was lernst... Ich striegel am Tag oft 30 ha in 5- 6 Stunden und der Traktor brauch nicht mal 6 Liter in der Stunde, wie viel macht das am ha ?


servusdiewadln antwortet um 27-05-2013 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
die aussagen von andreas, sind wohl etwas überzogen, und auch der begriff "biolüge" unpassend, dennoch sollte es mal anlass geben darüber nachzudenken, ob der hohe kraftstoffverbrauch pro kilogramm biogetreide ökologisch noch vertrettbar ist.

@ biolix wenn du so viele ackerflächen hast, dass du"oftmals am tag 30 hektar striegelst" und dann die ernte davon auf deinem körnerboden trocknen kannst, dann hast du entweder einen sehr sehr großen körnerboden - oder sehr geringen ertrag

beste grüße
servusdiewadln



misches antwortet um 27-05-2013 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@ Biolix BLÖDSINN

Die folgekosten dafür das wertvolle Ackerflächen verwildern und darauf keine Nahrungsmittel mehr produziert werden sind bestimmt größer als die von einem liter oder weniger Gramm PSM.

Und am eigenen Körnerboden trocknet gar nichts da schimmelts nur.

14% feuchte kann man mit ordentlicher Technik durch belüftung Lagerfähig bekommen aber wenn du es mit 14-15 am Körnerboden aufschüttest hast du nach maximal 2 tagen temperaturen von 50-60 °C im Haufen und damit wären wir wieder bei den gesunden weil kaum mit toxinen belasteten Bioprodukten.

Obwohl der Dieselverbrauch vom falki ziemlich hoch angesetzt ist 30l/ha brauch ich bei konv. Bodenbearbeitung zum pflügen und zur weizenaussaat.


Gratzi antwortet um 27-05-2013 14:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Es gibt schon lange durch Kontaminierung nichts biologisches mehr!!!


MF7600 antwortet um 27-05-2013 16:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
spritzen braucht je nach wassermenge/ha 0,5 und 1 l diesel/ha.
ich komm heuer beim mais mit 25-30l diesel/ha inkl. dreschen aus.


carver antwortet um 27-05-2013 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@falkandreas
Ohne dir den Tag verderben zu wollen,
aber ich glaube, du hast da einiges vergessen:

Energieaufwand für N-Produktion im Haber-Bosch-Verfahren?
http://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren
Energieaufwand für P-Produktion?
http://suite101.de/article/die-phosphat-apokalypse---wenn-dem-landwirt-der-duenger-ausgeht-a106183
Energie- und Umweltaufwand für K-Produktion?
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarwirtschaft/Linke-Umweltschaeden-beim-Kali-Abbau-senken_article1331026770.html
Energieaufwand für die PSM-Produktion?

Bitte rechne das nach und stell deine Ergebnisse dann umgehen wieder hier rein, danke

lg carver


179781 antwortet um 27-05-2013 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Warum so aufgeregt und agressiv Herrr Falk? Weshalb so eine einseitige Darstellung mit falschen Zahlen? Da ich nicht davon ausgehe, dass du dumm bist, musst du diese fragwürdige Geschichte in der Absicht geschrieben haben, den Biolandbau anzuschwärzen, weil dir etwas daran nicht behagt.

Die Sache mit dem unterschlagenen Energieaufwand für Kunstdügerherstellung hat carver schon geschrieben. Bei der Bodenbearbeitung ist es tatsächlich so, dass der Biolandbau schlechter dasteht, weil da doch mehr Arbeitsgänge notwendig sind. Nur die Zahlen du du dir zusammengedacht hast sich deutlich daneben. In der Grundbodenbearbeitung ist der Unterschied nicht recht groß, weil bedingt durch die in der Regel bessere Bodenstruktur auf Bioflächen weniger Zugkraft notwendig ist. Beim Striegeln machst du mit einem 40 PS Traktor der 4 - 5 l in der Stunde braucht 2 ha oder mehr, meine 6 reihige Rollhacke fahre ich mit 55 PS und komme da auf 1,5 bis deutlich über 2 ha je Stunde bei einem Verbrauch von 6 l je Stunde.
Die Trocknungskosten sind deutlich niedriger als bei konventionellem Mais. Zum einen weil Biomais in der Regel besser abreift. Zum anderen beobachte ich bei unserer Trocknung immer wieder bei Mais von den Bauern, die ohne Furcht und ohne Hirn mit den Stickstoffdünger werkeln, dass dieser Mais bei gleicher Feuchtigkeit länger zum Trocknen braucht, als solcher wo vernünftig gedüngt wurde.
Der Aufwand für die Reinigung ist der selbe wie bei konventionellem. Wenn der Drescher ordentlich arbeitet ist da nicht viel zu tun.

Worüber die meisten konventionellen Betriebe überhaupt nicht nachdenken, sind die "Nebenwirkungen" die der Chemieeinsatz am Acker mit sich bringt. Das sind dann Sachen, die sich nicht so leicht in Euro je ha und Jahr beziffern lassen. Ausserdem sieht man sie nicht so einfach und laut Diktion der "Fachleute" die in der Landwirtschaft den Ton angeben gibt es so etwas sowieso nicht.

Gottfried


Cirsium antwortet um 27-05-2013 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Biolix bitte den gesamten Dieselverbrauch auf kg Ertrag umrechnen, schließlich wird ja pro kg bezahlt und nicht pro ha.

Zu deinem Körndl Boden fällt mir folgende Erzählung eines Arbeiter eines Getreidehändler ein:
Bei den Aufkäufer von biogetreide kam ein Fuhrwerk angefahren, einen etwa 5 t Kipper angehängt.
Die nummernaferl aus einem andern Bezirk -- wie sich herausstellte hatte dieser schon mehr als 40 km Anfahrtsweg , als Ladung Hafer
So jetzt wurde die Ladung begutachtet und auf den Kipper über die Bordwand geklettert.
So jetzt kam die Überraschung - der Kipper war halb leer anlieferungsgewicht etwa 2 -2,5 t und der Arbeiter hat die Qualität so beschrieben - so etwas ist im noch nicht untergekommen,normal hätte er ihn weg schicken müssen aber wegen den Anfahrtsweg lies er den angelieferten feuchten Unkrautmist mit Haferanteil doch ab kippen,
Weiter Kommentar er spare ich mir
Aber was schreibst du immer von der Energiebilanz......


biolix antwortet um 27-05-2013 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
hallo Cirsium !

Beginnen wir mal langsam, wie hoch sind die Durchschnittserträge bio und konv. in Ö ?

Kennst du pro ha Dieselverbrauch des durchschnitllichen Bauern in Ö nach Grünen Bericht ?

Dann kannst dividieren weil dann sage ich dir wie hoch unser Spritverbauch ist, inkl. Mist fahren, Klee 3 mal mähen, und nactürlich mit Anfahrt die bei mf sicher auch dabei ist , oder eben nicht..
und sag dir dann auch unsere Durchschnittserträge udn du darfst nochmals rechnen.. ;-)

Weißt du wie nahe schon die Bioübernahmestellen sind ? ( bie mir gleich hinterm Acker.. ;-))

Ja danke Carver und Gottfried, ich weiß nicht das sie nicht verstehen, das wir nur positiv über den Biolandbau schreiben wollen, über seine Vorteile udn offen sidn für jede Verbesserung, aber so bitte doch nicht...

Keine Fakten, keine Daten, alle Studien beweisen das Gegenteil.. also bitte sachlich bleiben..

lg biolix


ah1 antwortet um 27-05-2013 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@carver:
die energie im ertragszuwachs durch n-düngung übersteigt den energieaufwand (inkl. transport u. ausbringung) des düngers um das zigfache. wobei natürlich auch hier das gesetz des abnehmenden ertragszuwachses gilt.


biolix antwortet um 27-05-2013 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Perpetuum Mobile also ah1.. komisch, warum werden dann die Böden nicht besser, bei zunehmder Intensivierung ?


may antwortet um 27-05-2013 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
War gerade neugierig
Grüner Bericht, Werte 2011 (Körnerproduktion Spalte 31 bis 46 in der Spezialauswertung) * Naturalerträge Spalte 100 bis 113 (ohne CCM und sonst. Körnerfrüchte, da kein Ertrag angegeben)
Marktfruchtbetriebe Bio: 20,7 dt/ha Ø Ertrag am Acker
Marktfruchtbetriebe konv. 42 dt/ha
so weit zu den Durchschnittserträgen, wenn auch die Bodengesundungsfläche und so berücksichtigt wird.
Interessante Zahl: Ölraps Ertrag bio 4,34 dt/ha, konv. 29,87 dt/ha
auch so kann die Ernährung in Europa sichergestellt werden :)
may




biolix antwortet um 27-05-2013 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
May bist du aus Deutschland ?

Wir haben Trockengebiete in Ö, und da liegen die Zahlen, hab keine Lust mehr nachzusehen, bei bio um dieca. 3000 kg pro ha, und konv. bei 3800... also was macht das dann beim Diesel aus bei 100 Liter pro ha verbauch, oder wies bei uns ist inkl. Leindotteröl in Mischkltlur von 65 Liter ?

lg biolix

p.s. May wie wird die Ernährung ohne gesunde Böden und fossile Energie mal sicher gestellt ? Wie lange glaubst läuft das alles noch so ?


sturmi antwortet um 27-05-2013 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
"Marktfruchtbetriebe konv. 42 dt/ha"
@biolix
Unsere konv. Betriebe schaffen 75 bis 85 dt/ha! Ja ja, Bio ernährt die Welt, der Witz ist gut! :-D
MfG Sturmi


MF7600 antwortet um 27-05-2013 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
ölraps dürfte nur eine randerscheinung im biolandbau sein.

@biolix
höchsterträge und spitzen bodenstruktur und aufbau bei maximalem gewinn sind möglich.
der dieselverbrauch für die anfahrt hängt von der entfernung und der gösse der flächen ab.
liegt bei mir bei ca.3-4l/ha bei den weitesten flächen- in zukunft aber weniger.


MF7600 antwortet um 27-05-2013 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@ biolix
ich würde sagen ernährung wird in zukunft mit gesunden böden und erneuerbaren energien sicher gestellt.
mit höchst produktiven produktionsmethoden.

biologisch sind durchaus 10-12t trockenmais zu machen, mit etwas vinasse, restmelasse, gülle,... funktioniert das. ich kenne bios die das schaffen.



ah1 antwortet um 27-05-2013 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix:
nein, kein perpetuum mobile, sondern:
http://de.wikipedia.org/wiki/Minimumgesetz


biolix antwortet um 27-05-2013 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hallo !

ja mf, kann sein.. doch diese "Spitzen Bodestruktur" suche ich noch aller Orts... aber ich vertraue auch, sonst wüde ich ja depressiv, bin aber fast imme sehr positiv.. ;-)

Ja sturmi, du schaust wie immer "aufs Ganze"... bei Euch kenne ich auch Biobetrieb mit 6t am ha... ;-)

Wie gesagt schau ma wer in 30 jahren noch die Welt ernährt und was unsere Kinder uns sagen wenn sie es noch können.. ,-)

lg biolix gn8

p.s. ah1 das musst du mir erklären, minimal muss alles da sein um das Wachstum zu gewährleisten, mehr macht nichts... aber iwie gesagt, dann müsste schon lange alles besser und besser werden, udn die Chemie und eingesetzten PSM weniger werden, Böden besser werden etc , warum ist das nicht so ?

ach ja hab noch ne Studie gefunden, gut zusammengefasst im orf.sience

http://science.orf.at/stories/1697852


ah1 antwortet um 27-05-2013 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix:
das gesetz des abnehmenden ertragszuwachses. "mehr" muss nicht "optimal" sein, oft auch kontraproduktiv - zb: lager, reife,...
meist ist stickstoff der begrenzende faktor, deshalb sollte gedüngt werden, um auch den nährstoffentzug wieder rückzuführen.
den artikel hast schon mal gepostet, kann nochmals dazu schreiben: "bio" ist nichts anderes als ein marketinggag und hat nichts mit kreislaufwirtschaft, ökologie, usw. zu tun. genausowenig ist jeder, der sich einer willkürlichen zertifizierung versagt, automatisch gegen diese punkte.


MF7600 antwortet um 27-05-2013 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix
ja in anderen teile der welt sind sie da schon weiter in sachen humusaufbau und bodenschonung,...
z..b. brasilien, usa, kanada,...
aber auch bei uns wird das thema zunehmend aktuell...


falkandreas antwortet um 28-05-2013 00:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Lieber Carver. Ich habe nichts vergessen denn ich betreibe aktive kreislaufwirtschaft . Ich benötige laut jährlich durchgeführter Bodenuntersuchung keine Kali und Phosphor Dünger und nur wenig stickstoff,da ich genug Stallmist auf meinen Feldern ausbringe . Ich Beute meine Böden nicht aus und muss nicht hoffen das durch mineralisierung im Unterboden wieder nährstoffe pflanzenverfügbar werden. Mfg


helmar antwortet um 28-05-2013 07:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Egal ob Bio oder Konvi die Welt ernährt, die hungrigen Mäuler werden immmer mehr und gerade dort wo es ohnehin schon mit der Versorgung eng wird. Wenn nun mit hungernden Kindern zum Geldspenden argumentiert wird, dann frage ich mich warum niemand diejenigen in die Pflicht nimmt welche Geburtenkontrolle als "Sünde" verbieten. Aber diese fordern lieber von den anderen als selber was zu tun.
Und nehmen wir doch Europa....Europa importiert etliches an Eiweiß und Stärke. Und produziert derzeit gebietsweise Überschüsse. Aber auch nur dort wo wie man so sagt, professionell gearbeitet wird. Andererseits gibt es auch in Europa Gebiete in welchen mehr und besser produziert werden könnte. Damit könnte der Import z.T. reduziert werden. Nur will man das?
Ich habe vor kurzem gelesen dass in der Türkei pro Frau 5 Kinder "gefordert" werden. Denkt denn niemand weiter? Niemand weiß wie die Welt in 20-30 jahren aussehen wird und ob es nicht schon 2 Kinder schwer genug haben.
Mfg, Helga


FraFra antwortet um 28-05-2013 07:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
das is schon ein wenig ein schmarrn oder??


lasst doch jeden werkeln wie er will!!


und PSM mittel kostet auch nix oder???
hab ca 50 eur/ha PSM kosten (getreide)


sturmi antwortet um 28-05-2013 07:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
"lasst doch jeden werkeln wie er will!!"
@frafra
Sag das mal einem Umweltaktivisten ala Biolix!
MfG Sturmi


biolix antwortet um 28-05-2013 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hallo !

frafra, da gehts um ein wichtiges Thema ! ;-))

Umweltaktivist ?? ich , ein einfacher Biobauer.. ;-))

ALso ah1, hör bitte damit auf das Bio ein Marketinggag ist, wenn du nicht mehr weiter weißt.. bio hat sich aus der Landwirtschaft selbst entwickelt, ist die meist anerkannteste und kontrollierte Anbaumethode.. die Bauern selbst haben sichvor Jahrzehnten die Regeln auferlegt, weil sie gemerkt haben, das andere führt in die Sackgasse.. was gibt es besseres...

Ja und sonst, dein Perpetuum Mobile gibts halt nicht, denn du kannst nicht beantworten warums eben gerade wegen des leicht löslcihen Düngers nicht geht Boden aufzubauen, weil er gerade das Gegenteil bewirkt, die Versalzung und den Abbau.....
Der mf sieht jetzt Erfolge weil der Boden ganz schlecht beinand war... über Jahre möchte ichs sehen, denn wenn ich Humusbilanzen rechne, geht es sich mit Begrünungen allein nicht aus in unseren Breiten.. du brauchst Bodenverbesser... also reden wir weiter wenn wir ein Humusmonitoring haben..

lg biolix

p.s. ja andreas, du kaufst nichts zu ? ander geben das zu, du kannst dir nun auch das Erdöläquivalent zu mfs Dünger udn PSM Verbrauch pro ha ausrechnen, brauch ma da noch über einmal mehr hacken diskutieren ?


ah1 antwortet um 28-05-2013 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix: da du keine genauen fragen stellst, ist es schwierig, dir die richtigen antworten zu geben.
aus welchen grund soll ich mich zertifizieren lassen, wenn nicht zwecks vermarktung? die richtlinien sind einfach willkürlich gesetzt.
es gibt auch konventionelle organische dünger, ebenso eine kalkung.


Hans1900 antwortet um 28-05-2013 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@ Cirsium und falkandreas: ihr kennt wahrs. ein paar Bauern wo es so abläuft, kenne ich auch, aber die schlechtesten Bauern als ersten nennen ist etwas primitiv!
Zu deinen Zahlen: striegeln komme ich auf ca. 2l Diesel/ha eher weniger als mehr, hacken ca. 5l
Ich habe bis jetzte immer nur 1mal gehackt heuer wahrsch. 2x


Tyrolens antwortet um 28-05-2013 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Dem Biolix darfst das nicht vor werfen. Ihm mangelt es an Kompetenz (dafür nicht an Ideologie!), darum schreibt er so wirres Zeug.

Da nun mal der Boden die knappste Ressource ist, führt kein Weg an seiner möglichst effizienten Nutzung vorbei.
So gesehen ist das, was manch einer macht, direkt eine Verschwendung von Ressourcen, also absolut das Gegenteil dessen, was er sich erwartet oder predigt.

Global betrachtet ist der Energieeinsatz in der Landwirtschaft absolut irrelevant. Was wäre die Alternative? Es hat bisher niemand geschafft, die Weltbevölkerung schrumpfen zu lassen. Die Landwirtschaft deckt die Nachfrage nach agrarischen Rohstoffen. Sinkt die Nachfrage, sinkt auch der Einsatz der Betriebsmittel. Ist ja logisch. Sinken die Preise für agrarische Rohstoffe, sinkt auch die Intensität. Das kann sich jedes Kind ausrechnen.

Im Übrigen wird im globalen Vergleich in Europa sehr extensiv gearbeitet. Die größten Ressourcenverbraucher sind die Asiaten und zwar um den Faktor ganzer Zahlen.


Aus diesem Grund ist diese Diskussion, hier in Mitteleuropa geführt, absolut müßig und dient nur dazu, mit dem nackten Finger auf andere zu zeigen. Sinnloser geht es kaum



carver antwortet um 28-05-2013 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@falkandreas
Dann bist du ja zu gratulieren und wahrscheinlich Rinderbauer.
Vielleicht kriegen wir ja deinen Tick mit den PSM auch noch weg :-)

Ich kenne aber Betriebe, bei denen muß man ganz anders rechnen:
Marktfruchtbetriebe ohne Wirtschaftsdünger
Schweinebetriebe die von Kreislaufwirtschaft reden, aber vergessen, daß ihr N-Treibstoff für ihre Böden aus Südamerika kommt. Gleichzeitig wird trotzdem noch NAC oder Volldünger gestreut, weil "sunst woxt jo nix), Gülleabnahmeverträge nur am Papier, 2 Rechnungen für N vom Lagerhaus (warum wohl?)
Geflügelbetriebe detto!

lg carver


carver antwortet um 28-05-2013 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@tiroler
Immer wenn es um das Thema geht, wird die Welthungerkeule geschwungen.

Wir leben jetzt im 21 Jhd. mit Gentechnik (Seit 2 Jahrzehnten), PSM (seit 5 Jahrzehnten), syntetischen Düngemitteln (bei uns seit 6 Jahrzehnten).
Warum gibt es noch immer Hunger in der Welt, die paar Biobetriebe werden da wohl nicht schuld sein!
Wenn man liest, wieviele Nahrungsmittel vernichtet werden, glaube ich eher, da gibt es ein Verteilungsproblem, aber das wird mir sicher gleich wiederlegt werden.
Wenn man vor den vollen Schüßeln sitzt ist es sicherlich schwer über den Tellerrand zu sehen ..........

lg carver


baerbauer antwortet um 28-05-2013 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@helmar
ja man muss das thema breiter sehen. dies steht auch im weltagrarbericht so. bildung, die frauen, die nachhaltigkeit (ein sehr dehnbarer begriff) stehen im mittelpunkt und die neuen technologien werden kritisch hinterfragt (gvo etc.)

@alle:
schaut euch mal den weltagrarbericht an (aber bitte alle kapitel). das thema landwirtschaft, (welt)ernährung, nachhaltigkeit ist breiter und betrifft weit mehr menschen als nur die bauern und die agroindustrie.
daher möchte ich auch alle nicht bauern in die pflicht nehmen - fangt zu hause an.

http://www.weltagrarbericht.de/

lg
christian


FraFra antwortet um 28-05-2013 11:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
zitat"lasst doch jeden werkeln wie er will!!"
@frafra
Sag das mal einem Umweltaktivisten ala Biolix!
MfG Sturmi

wolte ich noch einfügen ,im gesetzlichen rahmen!!

mich stoßt es immer sauer auf die und das darfst du nicht machen bla bla bala
gerade im grünland würde es deutlich höhere stickstoffgaben vertragen,würde auch in unserer region das abartige pachtpreisniveau von bis über 700 eur ha grünland linderen

ich gratuliere allen bios ihren eingeschlagenen weg ,die aus überzeugung es so machen und nicht aus betriebswirtschaftlichen gründen...niemand muss jemanden von seiem konzept überzeugen,letztendlich entscheidet der markt über die bewirtschaftung unsere flächen


Tyrolens antwortet um 28-05-2013 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@carver: Nein, keine Welthungerkeule, weil es die Landwirtschaft bisher immer geschafft hat, immer mehr Menschen zu ernähren. Der Welthunger wird von Jahr zu Jahr weniger, obwohl die Weltbevölkerung pro Jahr um 78 Mio (!) zunimmt. Das ist doch eine reife Leistung. An sich hat das mit dem Biolandbau nichts zu tun, weil es den global betrachtet eh so gut wie überhaupt nicht gibt. Die Probleme kommen erst, wenn sich einer hin stellt und verlangt, dass nun die ganze Welt Bio werden müsst. Denn das wird nicht funktionieren.

Klar ist die Verteilung auch ein Problem. Aber rate mal, wer derzeit das Hungerland Nummer Eins ist: Nordkorea... Die wollen es nicht anders.




Gratzi antwortet um 28-05-2013 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@ Tyrolens

stimmt nicht, die Indianerreservate bekommen noch weniger ... die haben nur Schnaps.
http://www.indianerwww.de/indian/indianer_situation_60er_70er.htm
ja und das im "KULTURLAND" Amerika
in Ghana verdienen die Menschen in den Minen oder auf der Kakaoplantage € 500,-- im JAHR !!!!!


MF7600 antwortet um 28-05-2013 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@carver
brasilien exportiert soja, ist aber mit 7millionen tonnen auch der 2.grösste weizenimorteur der welt, der kreislauf funktioniert.

ich kenn biobauern die 35m³ gülle aus konventioneller "tiergerechter" haltung von teilspaltenböden ausbringen. zumindest auf dem papier muss es stehen.
dann noch 3-7t restmelasse oder vinasse aus konv. produktion.
"sunst woxt jo nix"- wie a?

voriges jahr hab ich als konvi und rübenbauer keine rübenresmelasse mehr bekommen- war schon alles an die biobauern ausverkauft...

das ist dann ein toller kreislauf ;-)





carver antwortet um 28-05-2013 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@mf
ich kenn auch einen tollen kreislauf, nur kapier ich den nicht ganz:
In Südamerika wird jahraus jahrein Soja gebaut, die Knöllchenbakterien brauchen nur den N fürs Eiweiss produzieren. Das Eiweiss wird nach Europa verschifft, um damit die Zucht- und Mastbetriebe zu versorgen. Die bauen auch Mais u. Getreide an, aber nur um ihre Tiere zu versorgen. Das nichtverwertete Eiweiß kommt als N in den europäischen Boden (böse Zungen behaupten auch, er gehe ins Grundwasser!). Anderswo gibt es riesige Ackerbaubetriebe, die aber sind Viehlos, und müssen N verwenden, der aus Luft und ein wenig Energie erzeugt wird. Das erzeugte Getreide wiederum wird, laut deinen Recherchen, wieder nach Südamerika geschifft.
?????

lg carver


misches antwortet um 28-05-2013 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@ carver na endlich einer der es versteht was die intensiven hier schon lange predigen.

Jedes Kilo N das wir düngen wird bei uns in hochwertiges Eiweiß umgewandelt.

und genauso ist es mit dem Importsoja aus jedem kilo N das die Schweine ausscheiden werden wieder 8 kilo eiweiß.

Und bevor bei uns in Österreich auf den schweren Böden N ins Grundwasser geht geht er wieder in die Luft.

Wir haben übrigens mal in der Schule eine Grundwasseruntersuchung gemacht und ein damaliger Schulkollege von mir der aus dem schweinedichtesten Gebiet in OÖ kommt hatte zwei wasserproben mit: Die ihres Hausbrunnens der nur mehr für den Stall und als Brauchwasser bei ihnen verwendet wurde und das der Ortswasserleitung die sie für ihr Trinkwasser nutzten. Bei der Untersuchung kam heraus, dass das "Stallwasser" qualitativ hochwertiger war und gerade mal messbar mit Nitrat belastet war. als das "gute" Ortswasser, dass von weis gott welchem Brunnenschutzgebiet hergeleitet worde (auch dessen qualität war sehr gut). . Was übrigens alle Trinkwasser waren

Das schlechteste Wasser im Test hatte übrigens ein Schulkollege von mir der eine kompostieranlage betreibt und seit Jahren biologisch wirtschaftet??????


Cirsium antwortet um 28-05-2013 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hallo Hans,
Ich habe Respekt vor jedem Bauern der seine Felder gut auf Schuss und schöne Bestände hat, sei es bio oder konv.
Bei bio ist das noch eine wesentlich größere Herausforderung und ich kenne viele die es auch verstehen und das zu schaffen.

Falkandreas schreibt von der Maishacke.
- lixl antwortet mit striegeln kennt er nicht den Unterschied? Kann er nicht lesen?

Du hast eine klare Antwort gegeben - zwar sollte schon auf die produzierte Einheit runtergerechnet werden um zu vergleichen, daher mein provokantes Beispiel, auch b ei mir ist schon was schief gegangen.
Bei Mais ist auch bei bio ein ordentlicher Ertrag mit entsprechendem knowhow zu erzielen.

Übrigens ich habe selbst eine Maishacke, von Heck auf Front umgebaut und eine reihenspritze - 2x durch gefahren, und reihendüngerstreuer
Letzte mal verwendet denke ich vor 15 Jahren
Auch haben wir in der Gemeinde einen Striegel in der Gemeinschaft, damals sogar gefördert vom Land o.ö ohne grüner Regierungsbeteiligung. Wird auch mindestens 10 Jahre nicht mehr eingesetzt. Weiß gar nicht wo dieser jetzt steht.


MF7600 antwortet um 29-05-2013 06:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@carver
"in südamerika wird jahraus jahrein soja gebaut".
du hast aber tolle ahnung von der landwirtschaft dort...

die zucht- und mastbetriebe bauen mais und getreide nur an um ihre tiere zu versorgen.
du hast auch tolle ahnung von der landwirtschaft bei uns...

du hast dich mit dem kreislauf nicht wirklich beschäftigt, denn der geht so:
brasilien bekommt nämlich das getreide aus russland. russland bekommt viel fleisch aus europa und europa bekommt den soja fürs fleisch aus brasilien- kreislauf geschlossen! ;-)

nur den kreislauf mit bio musst du mir erklären.
restmelasse aus konviproduktion an die bios.
gülle von konvis von tieren mit soja aus brasilien an bios.
stroh aus konviproduktion (mit handelsdünger wird das was) an die bios.

was von den bios an die konvis?


Joe_D antwortet um 29-05-2013 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
....liest sich wieder mal so als hätte einer zu viel Traktor zu dem Land was er bewirtschaftet ;-)
mal sehn, aber wenn der Osten wieder genug Kredite für Saatgut Dünger u.s.w. bekommt und das Wetter mit spielt (und es sieht derzeit so aus...) sind die Preise schnell auch wieder mal im Keller und die Grenzkosten in Ö. überschritten.... dann kehrt schnell jeder wieder vor seiner eigenen Tür


biolix antwortet um 29-05-2013 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
hallo !

der Erfinder des "Kreislaufes" würde sich 3 mal im Grabe umdrehen.. ;-))

Ja es ist ein Kreislauf, aber kein ökologisch sinnvoller...

Weiters ist es Schwachsinn "dortt wos am besten wächst" nur mehr Monokulturen ( siehe Steiermark 80% Mais ) anzubauern, die Folgen erkennt man ja schon...

Ja und die Energie wird eines der wichtigsten DInge der nächste Jahre, udn von wegen die macht nichts aus, so ca. 30 % in den Industrieländer... der Verkehr steigt und steigt rasant, den wollt ihr noch mit Millionen Tonnen SOja und Weizentransporte mit "anregen".. ;-((

Ja mf, da wird einen "Markt"fruchtbetrieb nichts anderes übrigbleiben, aber es bleiben auch noch andere Leguminosen, oder Soja nicht in der Reihe ohne hacken.. also nicht immer nur an den Markt denken.. ;-)

lg biolix

p.s. und Käfigeier sind schon in der gesamten EU verboten..

ach ja ah1: gerade eben nicht, die Regeln und Richtlinien sind von Biobauern über Jahrzehnte eben entwickelt worden, von "Willkür" kann gar keine Rede sein.. Udn zu den Fragen: nur eine: Warum sit die Steiermark nicht die Fruchtbarste Gegend mit 80% Maisanteil wenn alles so toll mti DÜnger so toll Wurzeln macht, und er ja angeblich, nach LW Fachschulwissen sogar ein Humusmehrer sein soll ?


Tyrolens antwortet um 29-05-2013 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Die Steiermark ist doch eine sehr fruchtbare Gegend.


Cirsium antwortet um 29-05-2013 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
lixl , lixl .lixl !!!!

Käfigeier in der EU verboten ??????????
ganz was neues

du kannst ja nicht zwischen Hacke und Striegl unterscheiden!

Und anscheinend auch nicht zwischen Legehennenhaltung und Eier

diese Liste würde sich fortsetzten lassen,.....

lixl, lixl ... meine Meinung über dich bestätigt sich wieder einmal

Distel


ah1 antwortet um 29-05-2013 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix:
möchtest behaupten, dass die stmk nicht fruchtbar ist?? mit teilweise 13, 14, 15, und mehr t trockenmais?humusaufbau, mineralisierung, demineralisierung, usw. hängt nicht von einem wort im flächenbogen ab, da sind andere faktoren wichtiger.
natürlich sind die richtlinien willkürlich, warum erlaubt man konventionelle reststoffe, gülle, stroh? wenn diese punkte ausgebessert werden, herrscht tatsächliche kostenwahrheit. und ich kann dir sagen, die kosten würden explodieren!


soamist2 antwortet um 29-05-2013 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
zum thema bio vs. konvie wäre noch zu sagen:


gääääääääääääääääääääääääähhhhhhhhhhhhhhnnnn


MF7600 antwortet um 29-05-2013 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@joe_d

sehr richtig, deswegen sollte man auch schauen das man die kosten möglichst niedrig hält.



biolix antwortet um 29-05-2013 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hi Distel !

also seit Anfang 2012 ist die Käfighaltung bereits in der EU verboten, das einige Länder säumig sind, das stimmt, aber da wird die EU jetzt wohl durchgreifen...

Fruchtbar heisst, das der Humusgehalt in den Böden besser wird, und daraus gute Erträge zu erzielen, und nicht intensiven Düngeeinsatz "Hydrokulturen" höchst Erträge zu erzielen...

Aber wie schon oft gesagt, mit einem Humusmonitoring hätten wir das schnell geklärt...

lg biolix

p.s. und ah1, teiweise sind konv. "Reststoffe" schon in vielen Vermartungsprojekten inkl. Bio AUstria verboten, aber ich frage mich wegen 3%, hängst dich so auf auf dem ?




may antwortet um 29-05-2013 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
bin aus Österreich und die Zahlen stammen vom offiziellen Grünen Bericht 2012 vom Tabellenteil (Detailauswertungen) Bereich Buchführungsergebnisse
ausserdem hat Ö auch ein Feuchtgebiet
bzgl. Humus: meine Humusbilanz ist positiv - verzichte zwar auf Strohverkauf, Zwischenfrucht wo möglich, Maisstroh bleibt am Feld
Und ohne fossile Energie schauts auch im Biobereich nicht so gut aus.
mfg
Hans


ah1 antwortet um 29-05-2013 14:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix:
meine paar %, die nicht ganz nach bio-richtlinien sind, sind 2,3 liter psm pro jahr. wieso regst dich wegen dem bisschen immer so auf?? sonst bin ich in vielen punkten den meisten bio-zertifizierten voraus.


Tyrolens antwortet um 29-05-2013 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Humus und Nährstoffe sind zwei paar Schuhe. Das eine bringt ohne dem anderen nichts und ich weiß nicht, warum man das überhaupt erklären muss.


Cirsium antwortet um 29-05-2013 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
lixl -Hast es noch nicht kapiert

Du schreibst die Käfigeier sind in der EU verboten!! - Nein !!!!

Richtig ist die Legehennenhaltung in der EU ist verboten
das ist ein wesentlicher Unterschied!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Man kann in der EU von der ganzen Welt Käfigeier kaufen!

lesen lernen - nicht oberflächig was daherverzapfen


Joe_D antwortet um 29-05-2013 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
ja dann ab in den Osten ....so günstig kannst du in Ö. nie produzieren, mit Heizöl fahren u. u. und du kannst dir noch einen größeren Traktor kaufen ......
aber es gibt auch noch eine andere Welt die vielleicht nicht deine ist, aber kann man die nicht auch akzeptieren ?



Cirsium antwortet um 29-05-2013 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hallo MF

Was von den bios zu den konvi

Ja schon -- Distelsamen


Gruß von der
Distel


biolix antwortet um 29-05-2013 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
;-))

ALter SChwede... also die "Legehennenhaltung" ist in der EU noch lange nicht verboten.. ;-)))))

Du weißt genau was ich gemeint habe, also die Kafighennenhaltung und somit die Käfigeier aus der EU und
logischerweise wenn die Politker gscheit wären auch alle Käfigeier ( in Handelsabkommen zu ratifizieren ) sind verboten.. Also ich bin froh das man auf EU Ebene das mal schafft bzw. mal geschafft hat, wenns auch mal nur der Beginn ist...

Der Distel weiß nicht mal noch das Distelsamen nur 0,000001% keimfähig ist.... ;-))

Ja ah1, die Frage hast noch immer nicht beantwortet, warum die intensivst genutzen LW Gebiete nun nicht auch die fruchtbarsten sind lt. deiner These ?

Und sonst reg ich mich nicht auf über 2,3 Liter, aber das ist halt Gift, und kein konv. Reststoff der in der Gesamtmenge des Bio-Mistes der ausgbracht wird vielleicht 0,1% ausmacht.. aber dein Gift mach hunderte Tonnen im Jahr aus, und bleibt Gift.. ;-((

Und weißt eh, "voraus" sein ist eine Sache, nur wo mit, das ist der Unterschied.. Und wie oft ich das schon gehört habe, nur zertifizieren kann man sich halt nicht.. na schade..

lg biolix


tch antwortet um 29-05-2013 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@ Cäsium

Zitat Biolix "also seit Anfang 2012 ist die Käfighaltung bereits in der EU verboten, das einige Länder säumig sind, das stimmt, aber da wird die EU jetzt wohl durchgreifen..."

Biolix schreibt eindeutig: "Kafighaltung".....

Zitat Cäsium : "lesen lernen - nicht oberflächig was daherverzapfen"

böld gelaufen....
tch


biolix antwortet um 29-05-2013 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
danke tch.... ;-))))))))))))))

aber ganz oben hab ichs schon geschrieben, nur erklärt jetzt unten .. ;-) aber im "Dipferlreiten" sind wir alle nciht schlecht, nur immer versuchen einen anderen als "Doddel" hin zu stellen, machen nur wenige... weil anscheinend die Argumente des öfteren fehlen, oder auch nur weil sie so erregt sind. ;-)

ach ja Tiroler; Deine Verwirrungstaktik in ehren, aber erklär uns mal wie ein Boden ohne Humus, Nährstoffe speichert, danke ! ;-))

lg biolx


ah1 antwortet um 29-05-2013 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
also ich denke schon, dass die fruchtbarsten böden meist am intensivsten genutzt werden. weiß natürlich nicht, was du mit intensiv meinst.
beschäftige dich bitte mit bodenkunde bzw. der entstehung der böden. in gewissem maße kann man durch kultivierung in die bodeneigenschaften und -fruchtbarkeit eingreifen.
also wenn 4t (100kg n, 200kg k2o) restmelasse/ha nur 0,1% sind?? hab aber auch schon was von 7t gehört.
mein wirkstoff macht nicht hunderte tonnen aus, du brauchst nur lesen: ca. 2kg/ha. in richtigen dosen ist und bleibt es aber kein gift, das wusste schon paracelsus.


Cirsium antwortet um 29-05-2013 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Tch

Biolix hat es erst kapiert als ich ihm darauf hingewiesen habe
siehe weiter oben. 09:35

Wie eingangs er Hacke und striegl nicht unterscheiden kann

tch alles lesen . dann erst blöd melden


biolix antwortet um 29-05-2013 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Nabend !

Also, ich habs gar nicht kapiert, da jetzt erst nachgelesen.. ich habs einfach noch mal erklärt es geht ja auch um den Sinn, den du ja jetzt hoffentlich auch verstehst... andererseits du da ja auf mich angesetzt bist, halte ich dich nicht ganz so dumm das du es doch nicht gleich verstanden hast... ;-))

Und den tch auch nicht "Blöd melden" vorwerfen, denn der muss nicht 10 Beiträge nachlesen, mein letzter hat schon gepasst... ;-)

ah1 jetzt kommen wir der Sache schon näher, also Fruchtbare Böden wurden püber Jahrtausende aufgebaut, und jetzt ist die Frage, wurde sie die letzten jahrzehnte eher noch Fruchtbarer oder das Gegenteil ? Also wie sogar sturmi zugegeben hat eben das Gegenteil, und wir sehen es ja mit freien Auge...
Ja und die 0,1% sind die Menge aufs gesamte der in Ö aufgebrtachten biodünger zu sehen, so habe ichs auch geschrieben..

Ja und Paracelsus wusste noch nicht, das Weltweit so eine Chemieindustrie entsteht und schon lange eine Dosis von Millionen Tonnen Gift, die Welt nicht mehr lange verträgt... inkl. siehe meinen Hinweis, ich wette du weißt auch nicht bei jedem Mittel die Halbwertszeit, die SChädlichkeit auf seine Umwelt, eben die zig Nebenwirkungen.... irgend wann ist das Fass voll... inkl. du kannst keinen Bodenaufbau betreiben wenn du dauernd dein Bodenleben maträtierst mit Giften... nur mal ein wenig drüber nachdenken..

lg biolix

p,s. und wenn Distel hab ich "Henne und EI" nicht unterscheiden können, aber vielleicht weißt ja du was zuerst da war.. ;-)))))
Ach warum bin ich so gut drauf heut.. .. na ja wenigsten mal einen Teil der Luzerne zhaus gebracht.. ;-)




Cirsium antwortet um 29-05-2013 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Lixl

Siehe heute 09:35. Da lese ich schwarz auf weis käfigeier !!!!

Um 11.00 meine klarstellungl


biolix antwortet um 29-05-2013 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
ich hoffe du kannst lesen.. ;-)) Sinnerfassend !! ganz glaub ich es nicht.. ;-)


tristan antwortet um 29-05-2013 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix
"Ach warum bin ich so gut drauf heut.. ."

Frag deine Frau, ob sie heut gut drunter ist.......(°_°)
........und verschone das Forum für ein paar Minuten mit deinen Weltverbesserungstheorien


Cirsium antwortet um 29-05-2013 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Ja lixl
Sinnerfassend ist käfiglegehennenhaltung und Käfigeier was anderes

Und sinnerfassend Dieselverbrauch bei Hacke und Striegl auch.


sturmi antwortet um 29-05-2013 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
"Ach warum bin ich so gut drauf heut.. ."
@Biolix
Wieder mal zuviel Biowein getrunken?! ;-))
MfG Sturmi


tch antwortet um 29-05-2013 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hallo Cäsium

Du hast um 15:52 auf das Posting vom Biolix (13:44) geantwortet.....

Warum antwortest Du auf dieses Posting wenn Du ein anderes meinst?
So kommst im Leben nicht weiter
Kannst es nicht besser?

tch


biolix antwortet um 29-05-2013 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hi !

das meinte ich .. er liest auch nicht "sinnerfassend" meinen letzten langen Eintrag.. na ja das haben so "Angesetzte" an sich, die übergehen etwas ganz gerne, das sie nicht auf wirklich Fakten antworten müssen.. das kenne ich hier schon über Jahre.. also nur weiter so.. einen Ruf kann man sich nur erarbeiten.. ;-))

lg und gn8 biolix


Tyrolens antwortet um 29-05-2013 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Lixerl, Schichtsilikate können beispielsweise Nährstoffe speichern und denk mal ganz scharf drüber nach, woher die Nährstoffe kommen, wenn du sie nicht von außen zu führst.

Also ned nur "Wir schauen auf's Ganze" predigen, sondern auch mal ganzheitlich denken!


biolix antwortet um 29-05-2013 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Und was ist in dee Schichsilikaten eingelagert ? Die Spurenelemente... und was ist im Humus eingelagert, und was heisst es dann mehr Humus, mehr.... ? ;-))))))

Also Ganzheitlich heißt was ? Humusreiche Böden können was alles besser ? Also kommens Herr Magister der Chemie... leider nicht der Ökobodenkunde.. ;-)

lg biolix

p.s udn waren sie es nicht herr Magister der gemeint hat,"Man soll den Humus nicht überbewerten.." in die selbe Chemielobby Schule gegangen wie der Krumphuber.. ;-)


Joe_D antwortet um 30-05-2013 00:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
als mein Vater die Wiesen und Acker übernahm hatten wir zwischen 6 bis 8% Humus......
und nach erfolgreicher konv. Bewirtschaftung habe ich jetzt, je nach Umbruchszeitpunkt der Wiese zwischen 2 u. 3%........
er war damals top drauf was damals an Chemie angeboten wurde........
nur dort wo die Wiese erst seit 40 Jahren umgebrochen wurde und noch gegen 3% da sind ist der Acker wesentlich besser


MF7600 antwortet um 30-05-2013 06:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
wenn du 10 jahre direktsaat mit intensivem zwischenfruchtanbau machst bist du wieder auf 6%.
humus wird hauptsächlich durch intensive bodenbearbeitung abgebaut, deswegen auch der hohe humusgehalt in den wiesen.



lenkrad antwortet um 30-05-2013 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
MF 7600 wenn das so schnell ginge... wären mit 5 Jahren Zwangsdirektsaat bei allen sämtliche Klimaprobleme entschärft. Im Ernst, was du mit Direktsaat erwirken kannst ist eher im 0, Bereich in 10 Jahren auf die Ackerkrume bezogen. Was du ganz klar hast ist eine anreicherung im Oberboden.
Überlege mal, ich habe im Nachbardorf einen Betrieb der bestimmt seit 10 Jahren Direktsaat macht, auch noch Kleegras in der Fruchtfolge, Getreide, Erbsen, wenig Mais, alles bestens für Humusaufbau... dessen Flächen müssten sich ja jetzt wesentlich dünkler Präsentieren, einem Moosboden ähnlich. Ist aber nicht so.

Also so schnell gehts nicht!


lenkrad antwortet um 30-05-2013 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Nochwas zur Lüge: am Dienstag Mais gestriegelt, ca 8 Hektar auf 5 Parzellen, ca 4 Km Strassenfahrt, inkl. an und abhängen vom Striegel 14 Liter Diesel gebraucht und 3 Stunden Arbeit.


MF7600 antwortet um 30-05-2013 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
welche klimaprobleme willst du damit entschärfen?
richtig ist, dass kohlenstoff gebunden wird.
wie betreibt der berieb im nachbardorf direktsaat?
mit erbsen und getreide allein wird man wenig masse aufbauen können, dazu bedarf es ordentlich pflanzenmasse. auch richtig fette zwischenfrüchte.
nach 10 jahren einem moosboden ähnlich- nanana nicht übertreiben, ich hab von 2-3% humus mehr gesprochen. ;-)
im oberboden wird es natürlich mehr sein.

ich kenn einen direktsaatbetrieb der 2% humus in 10 jahren in der ackerkrume aufgebaut hat.




biolix antwortet um 30-05-2013 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Guten Morgen Lenkrad !

ich glaub schon das er ein bisschen was erreichen kann, also ganz schlecht "zugerichtete" Böden wieder auf ein minimum Bodengarre bringen.. aber wirklich Humus aufbauen wird er nur mit Humusmehrern schaffen. wie du auch schreibst... genauso ist es Lenkrad, die erstegrobe Humusabschät.zung, ist wenn alles abgetrocknet ist, und die Bodenbearbeitung 3 Tage vorbei ist, die Bodenfareb.. wau da gibts schon tolle Unterschiede...
Und dann erst wennst mit der Spatenprobe beginnts, Wasserspeichertest etc. machst.. da kann dann jeder sehen was "wenig fruchtbar" und schon halbwegs fruchtbar bedeutet.... aber wir sind fast alle noch am Anfang, lasst uns lernen und weiter machen.. ;-)

Ja das habe ich fast vergessen, denn mf nicht böse sein, nenne mir einen leicht köslcihen Handelsünger oder ein PSM das sich positiv auf deinen Boden auswirkt, also aufs Bodengefüge, auf die Bodengarre, auf den Humus, auf das Bodenleben etc... wirst keines finden, aber negative, wirst du als nun intensiver hin Gucker sicher bald auch erkennen...

lg und schönen Feiertag biolix

p.s. "Kimaproblem entschärfen".. na klar doch diese extremwettersituationen... wir sehen auf unsere Äcker z.b. seit Jahren keine verschwemmungen mehr.. schon gar keine Abschwemmungen wie bei manchen anderen.. gestern habe ich auf eine fast geraden Acker wieder was gesehn, pfff 50cm hoher Erde in einem "Auffangbecken" neben der Straße...
Ja und das "ertrinken" der Kulturflanze in den Staunässezonen ist auch weit besser geworden.. ich mein die Problem hast du in deinem Gebiet nicht so, aber wir schon, und andererseits bei extrem Regen, wa erkennt man auch immer mehr bei uns das es eben nicht besser wird.. Früher ist das Wasser nur länger am
Vorgewende gestanden, jetzt stehts oft schon am hlaben Akcer.. ;-(
DUnterscheide die Humusarten, wird eher Nährhumus sein.. der Aufbau vion Dauerhumus geht viel langsamer... da 2% sind auch durch die "neue" organische Wurzel- und Pflanzenmasse bedingt.. also 2% schaffst einfach nicht in 10 jahren.. aber toll, wenn sie sich alle auf den Weg machen.. ;-)


MF7600 antwortet um 30-05-2013 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix
mit bodenbearbeitung schaffst du keine 2% in 10 jahren, das ist klar- auch nicht mit dem ecodyn.
keine herbizidbehandlung und düngemassnahme hat soviel auswirkung wie eine überfahrt mit dem ecodyn.

langjärige studien über 50jahre bestätigen dass bei der direktsaat auch nach 30jahren die humusgehalte kontinuierlich steigen.

bodenfarbe kann man bei der direktsaat nur schwierig beurteilen, weil der boden ja ständig bedeckt ist. ;-)



biolix antwortet um 30-05-2013 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Sers !

Her mit den Studien, danke !

Und ab jetzt mach ma eh eigene, du und ich sowieso, inkl. haben keine Angst vor einem Humusmonitoring... aber vielleicht kommt wenigstens mal eine Humusbilanzierung ins nächste ÖPUL, damit alle mal ein Gefühl damit bekommen.. ;-)

lg biolix

p.s. aber bei einer schonenden Überfahrt, veränderst du halt nicht die "Chemie" des Bodens... schau dir einfach mal das Video vom Andre Gillhofer "gesunder und kranker Boden" mal an... ich lass dirs zukommen wenn du möchtest, finde es im Netz grad nicht...
ahaa
da ist der 2. Teil:
http://www.youtube.com/watch?v=wFxJJNqrEzY

schade der 1. Teil ist nicht zu finden.. wäre aber wichtiger weil da die Veränderung der Bodenchemie erklärt wird...
aber du siehst wenigstens die Auswirkungen...





MF7600 antwortet um 30-05-2013 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
kann ich dir zukommen lassen, muss sie nur wieder suchen im www ;-)

besser als bilanzierungsrechnungen wär es reale massnahmen zu fördern.

ich sehe langfristig keine andere möglichkeit als pfluglos.
als grösstes problem sehe ich die erosionen nach starkregen.
auch der humusaufbau gehört gefördert.




MF7600 antwortet um 30-05-2013 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix
interessantes video von gesundem boden.

ich hab auch eines von gesundem no till boden.


 


MF7600 antwortet um 30-05-2013 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
mit zwischenfrüchten
http://www.youtube.com/watch?v=VHMCJSxQAgo

bei trockenheit
http://www.youtube.com/watch?v=Vh5hpstbknE


biolix antwortet um 30-05-2013 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Sers !

tolle Videos.. regen hoffentlich viel zum nachdenken darüber an. ;-)

Beim ersten hat mir besonders der Inkarnatklee gefallen, probier mal was mit Klee, du wirst sehen, da geht dann was weiter.. ;-)

Ja aber was sagst zur Veränderung der Bodenchemie wie oben angesprochen ?

Die Natur kanns einfach am besten, darum machen sie es, bzw. wir es ja dann nach, ständig versuchen Bodenbedeckung, Untersaaten, Mischkultur... und da sie es am besten kann, ist halt auch auf dauer Zuklunftsfähiger auch wegen unserer Umwelt, es ohne Chemie zu schaffen.. wenn alles wieder im Gleichgewicht ist, udn wir nur mehr sehr wenig "zerstören" bei unseren Bodenbearbeitungen dann schaffen wir das, wetten ! ;-))

lg biolix


MF7600 antwortet um 30-05-2013 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
inkarnatklee, winterwicke wid heuer ein teil meiner winterharten begrünung werden.
weissklee werde ich demnächst als untersaat im mais anlegen.

die natur kann es auch am günstigsten ;-)


carver antwortet um 30-05-2013 16:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
MF, wann sähst du deinen Weissklee in den Maisbestand?
Überlege auch schon eine Untersaat im Mais, hab mich aber noch nicht drüber getraut.

lg carver


carver antwortet um 30-05-2013 16:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@mf
Nachdem ich noch nicht in Südamerika war, kannst du mir ja mit einem Reisebericht aufklären.
Bzgl der Veredler: Ich weiß nicht woher du bist und wie es bei dir aussieht. Bei uns gibt es viele Veredler mit geringer Flächenausstattung. Und sollte denoch Mais nicht verfüttert werden, wandert er in die BGA´s oder geht in die Industrie.
Bis vor 2 Jahren galt Getreide bei uns noch als Alternative. Durch die 75% Regelung sieht man jetzt aber schon vermehrt Getreide.

Den Kreislauf den du meinst, ist ein Handelskreislauf. Ich meinte den mit dem N.
Und den Bio-Kreislauf mit konvie-Gülle u. Restmelasse kann ich dir auch nicht erklären. Aber es steht so in der VO. Es bleibt einem jeden selbst überlassen, wie er handelt.

lg carver


Cirsium antwortet um 30-05-2013 18:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hallo Carver,

von diversen Weltverbesserer wird immer dargestellt als würde die Sojabohne für die Tierfütterung angebaut. Die SB ist bekanntlich die wichtigste Ölpflanze und ihr wertvollster Bestandteil das Öl ist aus der Welt Ernährung nicht mehr wegzudenken.
Die Restmenge, das hochwertige Extraktionsschrott ist sehr willkommen in der Tierfütterung.
Die meisten Mengen an SB gehen ja schließlich in das bevölkerungsreiche Asien.

Mf hat recht wenngrundsätzlich dort was angebaut wird, wo es am Besten wächst, bei uns ist ja auch noch niemand auf die Idee gekommen Reis anzubauen.
Sicherlich ist es bedenklich, wenn der SB Anbau solche einseitigen Auswüchse erreicht wie in Brasilien.
Aber bei uns streut man Eiweißfumi auf die Felder, bevor man sie sinnvollerweise durch den Tiermagen gehen läßt und dann erst zum Düngen verwendet

Gruß
Distel


lenkrad antwortet um 30-05-2013 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Mit Klimaproblem entschärfen meinte ich folgendes: wenn man in so kurzer zeit viel Dauerhumus im Boden bilden könnte würde eine riesige MengeCO2 aus der Atmosphäre gebunden, der Klimawandel würde gebremst.
Ich möchte nicht abstreiten dass die Direktsaat die Auswirkungen von Starkregen mindert, bin aber auch der Meinung dass auch ein gepflügter Boden eine ähnlich gute Struktur haben kann. Wie Biolix bemerkt hat sind viele PSM und Kunstdünger dem aber nicht förderlich...
Folglich folgen Direktsäer und Biobauern eigentlich dem gleichen Ziel, eine gute Bodengare nur die Wege dazu sind halt nicht immer die gleichen.



Cirsium antwortet um 30-05-2013 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
PS noch eine Ergänzung

Lixl ich hoffe du kennst Sojabohne und Sojaschrott auseinander


lenkrad antwortet um 30-05-2013 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Sojaschrott???


biolix antwortet um 30-05-2013 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Arger Typ echt.. SChrott !!!! ;-))))


Ja meist getoasteter "Schrott" .... ;-)))

Also Distel, klär uns auf, wie viel Prozent des Sojas der 12 Mio Tonnen in der EU kommen als "Abfallprodukt" nach Europa und welches als 100% Soja, danke ! du bist ja soo gescheit, ich will echt mal was ordentliches von dir lernen, denn das mit der SChweinefleischessumstellung der EU, hat mich nicht so üebrzeugt,, und statt dessen den noch schlechteren CO2 Bilanz Butter nach China zu schicken.. ;-(

lg biolix


Cirsium antwortet um 31-05-2013 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Ein freudscher Fehler :-)))


Jetzt zum Fachlichem

Ja lixl –

Brauch das dichtbesiedelte Europa keine pflanzlichen Öle?? Sogar soviel, das mit dem Sojahbohnenöl gar nicht auskommen! Das ist soviel, dass die EU sogar noch zum eigenen Rapsanbau noch Raps importieren muss;

Ich habe nie etwas von einer Schweinefleischumstellung in Europa bzw. Butterexporte geschrieben!!!
Sondern dich als Weltverbesserer, Möchtegernlehr(leer)meister, Besserwisser, Saubermannnur die CO2 Bilanz von deinem Rindfleisch aufgezeigt

Distel

Nicht schon wieder Fakten verdrehen



MF7600 antwortet um 01-06-2013 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@Lenkrad
ich bin mir nicht sicher ob das Auswirkungen auf das Klima hätte.

ich denke du hast noch nie mehrjährigen no-till boden gesehen, die Struktur und das bodenleben ist nicht mit gepflügtem boden vergleichbar.

biologisch geht ja auch ohne weiteres pfluglos.


MF7600 antwortet um 01-06-2013 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@carver
ich dachte du kennst die südamerikanische Landwirtschaft, da du von der dortigen sojaproduktion gesprochen hast. ;-)
die sind uns dort in Sachen erosionsschutz, bodenleben, humusaufbau,... weit voraus.

wo geht der biomais oder das biogetreide hin wenn nicht in veredelung, energie oder Industrie?

den weissklee werde ich demnächst in den bestand reinstreuen, hab auch eine niedrigere maissorte gewählt um etwas mehr licht in den bestand zu bekommen.
die herbizidbehandlung habe ich mit mitteln ohne bodenwirkung durchgeführt.



lenkrad antwortet um 01-06-2013 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Doch MF habe ich. Ich habe alljährlich die Ehre einem ansonsten Direktsäer die Erbsen mit der Kreiseleggenkombi zu säen weil sie ihm mit Direktsaat nie so richtig gelungen sind, warum weis ich auch nicht.
Jedenfalls ist er nicht zu verbohrt um vom Konzept mal abzuweichen wenn es nicht befriedigt.
Ich weis sehr wohl dass es auch bei Bio direktsaat gibt, mache auch selbst viel pfluglos, auch schon Kartoffeln, sehe aber bei langjärig Bio Direktsaat das Problem von ausdauernden Unkräutern.
Ich bin in der Lage nicht stur nach Plan zu arbeiten sondern bevorzuge auch mal den Pflug wenn ich meine das dies die sinnvollste Lösung ist.


biolix antwortet um 01-06-2013 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Mahlzeit !

aso Distel eh nur von "meinem" RIndfleisch.... ;-))) Vom konv. Rindfleisch redest aber nicht, komisch...

Und lies noch mal nach, du schreibst im anderen threat sehr wohl das es ja dann besser wäre mehr SChweinefleisch in EUropa zu essen.. vergisst aber das ganze andere rund herum...

Und Fragen beantwortest du nit, und von Freud bist sehr weit entfernt.. ;-)


carver antwortet um 01-06-2013 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@mf
Hast du mit Weißklee schon Erfahrungen oder erst erster Versuch?
Wie viele Blätter hat dein Mais zZ?

lg carver


MF7600 antwortet um 02-06-2013 02:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
was soll da ein albtraum daran sein wenn man nicht gerade bio ist?

0,7 l bromotril für 10€/ ha und übermorgen hast du reinen mais dastehen.

@carver
mais ist im 6 blatt- stadium.
ist das erste mal dass ich weisskleeuntersaat mache, möchte nach dem dreschen das ganze mulchen und vorher noch wickroggen oder roggen wenn es später wird reinstreuen.

@lenkrad
eine kreiseleggenkombi ist bei richtiger direktsaat ausgeschlossen.
bei direktsaat mein ich richtig no till, mit keinerlei Bodenbearbeitung auf der gesamten Ackerfläche.
ich denke no till im biobereich kann nur mit winterharten zwischenfrüchen vor sommerungen funktionieren.





sturmi antwortet um 02-06-2013 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
"Weltverbesserer, Möchtegernlehr(leer)meister, Besserwisser, Saubermannn..." (Cirsium)

Ein begnadeter Selbstdarsteller, als Staubsaugervertreter würde er auch gute Figur machen, der Biolix! ;-)))
MfG Sturmi



baerbauer antwortet um 02-06-2013 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
is des jetzt bio oder konvi?
biomasse gibts jedenfalls genug.


Spring antwortet um 02-06-2013 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Ein Tipp für das Entlarven von "Weltverbesserer, Möchtegernlehr(leer)meister, Besserwisser, Saubermannn..." (Cirsium) oder Soziopathen..
Mir persönlich ist biolox mit seiner Theorie und Praxis bei weitem sympathischer als Cirsium !

Und was ist jetzt das Ergebnis von Biolüge ? Gibt es überhaupt eines ?

Generell gilt, prüfe nach, was "diese" behaupten :-)
Die meisten werden wütend oder aggressiv, wenn ihre Seriosität angezweifelt wird. Ein vernünftiger Mensch würde sich freuen, wenn man ihm hilft, eine Falschinformation zu korrigieren oder ein Missverständnis aufzuklären oder Interesse an Hintergrundinformationen hat.
Diese antworten nie auf Tatsachen, sondern attackieren stets den Überbringer der Nachricht. Sie sind Meister darin, sich als Helden von hoher Moral und philosophischem Anspruch darzustellen, aber dahinter verbirgt sich echtes kriminelles Denken, täuschen...
Sie verstehen es meisterhaft, Gruppen von Menschen gegeneinander auszuspielen und sich selbst als den einzigen wahren Retter zu präsentieren. Wo sie gehen und stehen, stiften sie Zwietracht, Streit und Hass, sind aber unfähig, ihre eigene Rolle dabei zu erkennen. Sie sind wahnhaft auf so vielen Ebenen, dass sich ihr Gehirn logischen Argumenten verweigert. Mit diesen Leuten können sie nicht rational diskutieren. Damit verschwenden sie nur Ihre Zeit und verärgern sie. Wenn man ernsthaft versucht, einen Soziopathen dazu zu bringen, auf dokumentierte Vorwürfe zu antworten, dann wird er auf sie losgehen, Sie verleumden und erklären, sie hätten sich insgeheim gegen ihn verschworen. Jeder, der nicht auf die Gehirnwäsche des Soziopathen hereinfällt, wird früher oder später verstoßen und von den verbleibenden Mitgliedern der Gruppe wüst beschimpft.

Selbst Denken. Stets Skepsis bewahren. Die meisten Menschen, Unternehmen, Regierungen und Institutionen lügen. Es gibt viel Gutes auf der Welt, aber es gibt viel mehr Egoismus und Habgier, die fälschlicherweise als gut präsentiert werden.


MF7600 antwortet um 02-06-2013 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@tria
nein Praxis

klar das da mischverunkrautung sein wird und aufgrund des dichten aufwuchses von weissem gänsefuss man das Unkraut darunter schwer bekämpfen kann.
deswegen würde ich splittig machen und mal einen abbrenner wie bromotril einsetzen, ich denke dass sogar 0,5l reichen würden.
der weisse gänsefuss würde nach ein paar tagen verdorrt dastehen, dann hat man wieder luft und kann mal abwarten bis die hirse aufgelaufen ist. dann genügt 0,8l sl950 für 20€/ha und auch die hirsen sind erfasst.
sollten wurzelunkräuter wie Disteln oder winde vorkommen, was ich auf dem bild nicht erkennen kann würde ich noch 0,2l arrat für 15€/ha dazumischen, oder statt dem bromotril einsetzen.

bei dem nasskalten wetter wächst der mais kaum und auch die unkräuter eher wenig. wasser wird dem mais von den unkräutern heuer wohl auch nicht entzogen werden dass es relevant wäre.
also abwarten bis man in den acker kann und bis die temteraturen so weit sind dass der mais wieder wächst, ist das unkraut weg.




Cirsium antwortet um 02-06-2013 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hallo lixl

bist du nicht der, der hier im Forum immer wieder den Fleischkonsum anprangert ??
Und den Leuten ein schlechtes Gewissen machen möchte!
Und deine Wirtschaftsweise als der Weisheit letzter Schluss darstellt ?

Daran glaubt nicht einmal Greenpeace
Auszug aus „ Bio gut fürs Klima?“

Käufer von Bio-Produkten können sich deshalb aber noch lange nicht entspannt zurücklehnen. Denn: Ein Kilogramm Öko-Rindfleisch aus Ochsenmast produziert so viel CO2 wie eine BMW-Fahrt von 113 Kilometern - beim konventionellen Rind wären es nur 69 Kilometer. Beim Rindfleisch von Milchkühen und beim Schweinefleisch schneidet wiederum die Öko-Haltung besser ab.

http://www.greenpeace.de/themen/klima/nachrichten/artikel/bio_gut_fuers_klima/

Auf jedenfalls habe ich heute einen Rostbraten ohne schlechtes Gewissen genossen.



an Spring
auf deine Sympathie kann ich getrost verzichten

-hättest Philosoph werden sollen



Ach wenn das nasse Wetter so weiter geht wird heuer noch ein Disteljahr



Hans1900 antwortet um 09-06-2013 18:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@falkandreas: Nur soviel zu deinen 45l/ha.: Ich hab gestern/heute ca 23,5 ha Mais/Soja gehackt, Verbrauch 75l das wären dann gut 3l/ha. Ich hab 1x gestriegelt (2l Diesel /ha) und bis jetzt 2x gehackt. Das sind dann insgesamt 8,4l/ha. Es kann sein das ich nochmal hacken muss, kommt darauf an ob das Wetter endlich mitspielt oder nicht.

Es gibt noch Sparpotenzial, wenn meine Felder nicht alle 5km und noch weiter weg wären, ich einen idealen Traktor zum hacken hätte und im optimalen Drehzahlbereich fahren würde/könnte, dann könnte ich sicher noch einen halben wenn nicht einen ganzen Liter sparen!!


falkandreas antwortet um 17-06-2013 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@hans1900. Ok.du hast mich überzeugt. Du striegelst mit 9 Meter ? Hackst mit 3 Meter ? Und hast einen Rasenmäher Traktor vorgespannt? Unser Rasenmäher verbraucht in der Stunde auch 3 Liter Benzin und viel mehr als einen Hektar wirst du in einer Stunde nicht Hacken oder? Eine frage noch, wieviel verbraucht dein Auto in einer Stunde .


Hirschfarm antwortet um 18-06-2013 00:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Wir hacken auch gerade mit 3 Gespannen.
Belarus 100ps 8reihige Heckhacke; 2,5 l/ha
Fendt 820 (gechipt auf 265 PS) mit 6 reihiger Fronthacke: 3l/ha
John Deere 6430 Autopower 125 PS mit 6 reihiger Fronthacke: 3,4l/ha

Die Bedingungen waren zwar nicht ganz gleich aber eine Tendenz kann man schon erkennen.
mfg


MF7600 antwortet um 18-06-2013 07:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
ja, dass der kleinere Traktor mit dem breiteren gerät am günstigsten fährt. ;-)




G007 antwortet um 18-06-2013 07:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Die Biofreaks arbeiten mit allen Tricks.
http://www.fruchtportal.de/aktuelles/lesen/49114/Obst-und-Gemuese-mit-Perchlorat-belastet


Hans1900 antwortet um 18-06-2013 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@falkandreas: Ich striegle 9m - 10km/h beim Blindstriegeln, Ich hacke 4,2m beim Mais und 4,6m beim Soja zwischen 5 und 7 km/h. je nach Fläche 1,5 - 2ha/h. Rollhacke noch schneller. Mein Traktor wiegt 5to und hat 136 PS, darum sage ich ja ein leichterer mit weniger PS wäre sicher nochmal sparsamer. Vergleiche nicht mit Rasenmäher der fährt mit Vollgas und ist somit sicher nicht sparsam! Leistungsmässig würden es wahrsch. 30 PS tun dann hätte ich aber Probleme mit der Hubkraft.
Das mit dem Verbrauch beim Auto/h sehe ich jetzt als Scherz.


falkandreas antwortet um 18-06-2013 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Ok. Fassen wir zusammen. Eine zusätzliche Bodenbearbeitung 8 Liter ,1mal striegeln 2 Liter,3 mal Hacken 10 Liter sind 20 Liter umweltfreundliches Diesel für die beikrautregulierung im biomais ,demgegenüber steht ein Liter Diesel und ein Liter chemisches Pflanzenschutzmittel in der konventionellen unkrautbekämpfung. Unberücksichtigt bleibt,höhere trocknungskosten,höherer reinigungsaufwand ,Effizienz der gesetzten Maßnahmen,höherer unkrautdruck in den Folgejahren ,Aufwand für welche Erntemenge! Schlussfolgerung ,im biolandbau wird für die beikrautregulierung das 20 FACHE an Diesel im Vergleich zum konventionellen maisanbau verbraucht. Und die Biobauern behaupten dann : WIR SCHAUEN AUFS GANZE!


Hans1900 antwortet um 18-06-2013 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@falkandreas: Sorry dass ich dich wieder verbessern muss. Trocknungskosten unerheblich höher wenn überhaupt. Warum soll der Reinigungsaufwand höher sein? Wir ernten den Mais mit einem Pflücker also nur den Kolben, was soll man da noch rausreinigen? Unkrautdruck ist beim Mais nicht höher (Ausnahme heuer- wegen dem Wetter) die letzten Jahre hatte ich kein Unkrautproblem. Erntemenge war die letztn Jahre unwesentlich geringer als bei meinen konv. Nachbarn. Erst gestern habe ich wieder einen Beitrag über Neonicotinoide gesehen und ich denke da sind !! 10 - 15l !! mehr Diesel / ha gerechtfertigt. Alleine davon abgesehen glaube ich nicht dass heuer 1l PSM /ha ausreicht. Ich habe eine paar Konvis gesehen die auch mit einer Hacke ihr Unkraut regulierten!


falkandreas antwortet um 18-06-2013 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@hans 1900 Du verwechselst da etwas! Was haben Neonicotinoide mit der unkrautbekämpfung zu tun:) bist wohl schon lange Bio . Warum sollte Heuer 1 Liter PSM nicht ausreichen.vereinzelt werden so wie jedes Jahr korektursprietzungen notwendig sein . Ich habe Heuer den Eindruck das der Distel Druck sogar geringer ist,weil bei den Biobauern ist noch Weizen zu sehen. Aber du wirst sicher wissen das Heuer mehr PSM bei den konventionellen verbraucht wird und weniger Diesel bei den BIOS. Richtig es wird in Österreich ein paar konvis geben die Hacken und ein paar BIOS bie Spritzen :)


biolix antwortet um 19-06-2013 06:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
GM Andreas !

Vergiss den Diesel bneim direkten bearbeiten, ihr konvies wie schon geschrieben "streut" Erdöläquivalent leicht einige hundert Liter Erdöl mehr auf Eure Felder ( leicht löslicher Handelsdünger und PSM ) ... ;-(

lg biolix

p.s und zur Beruhigung, der Schnitt in Ö ist lt. Grünen Bericht, 100 Liter Dieselverbrauch pro ha Ackerfläche, ich kenne viele Biobetriebe ( Aufzeichnungpflichtige ) die brauchen nicht mal 60 Liter ... ;-)


MF7600 antwortet um 19-06-2013 07:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix
dafür haben die konvies auch die höheren stabileren erträge.
der mehrertrag übersteigt den erdöläquivalent um ein vielfaches- würde ein ersetzten des erdöls mit energiekorn zur düngermittelproduktion erlauben.


biolix antwortet um 19-06-2013 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
;-))((((

das hatten wir schon mf7600..ö da müsstest du dann das Perpetuum Mobile erfunden haben...


helmar antwortet um 19-06-2013 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Könnte man sich eventuell darauf einigen dass viele sowohl auf Bio wie auch auf konventionell gut arbeiten? Und dass es halt überall sagen wir mal, nicht so ganz Fähige oder so ähnliche gibt? Und dass es auch Bios gibt welche mit allen verfügbaren ihnen erlaubten Methoden dem Ampfer zu Leibe rücken? Jenem Ampfer welchen der Lampert in Großaufnahme rückt.....;-).
Mfg, Helga


Tyrolens antwortet um 19-06-2013 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Na Biolix, dann rechne mir mal vor, wie viel Erdöl in 1 L Glyphosat steckt und viel viel in 1 Liter Ammoniumsulfat. In letzterem nämlich gar keines, mein Lieber.


Hans1900 antwortet um 19-06-2013 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Helma du hast vollkommen recht!
@falkandreas: Voraulauf wirkte wegen dem schönen Wetter kaum und die Nachspritzung wirkte auch bei vielen nicht wirklich und auf Grund des schlechten Wetters hatte das Unkraut dann einen Vorteil gegenüber Mais/Soja, was auch mein Problem heuer ist.
Alles in allem Kunstdünger brauchen sehr viel Energie, somit bessert das die Energiebilanz wieder auf.


freidenker antwortet um 19-06-2013 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@Tyrolens

Servus, du behauptest dass in 1 Liter Ammoniumsulfat kein Erdöl steckt. Wenn ich mir mal überleg wie die Energieträger ausschaun derzeit kann ich über diese aussage nur lächeln :-)





Tyrolens antwortet um 19-06-2013 11:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Ist aber so, weil dafür Erdgas verwendet wird und das ist ein großer Unterschied.


Hans1900 antwortet um 19-06-2013 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Das ist genauso fossile Energie - ist zwar in grösserer Menge verfügbar, aber genauso für die Klimaerwärmung verantwortlich!


freidenker antwortet um 19-06-2013 15:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@Tyrolens

nur weil ein teil der energie aus erdgas stammt, heißt das noch lang nicht das im restlichen teil keine energie aus erdöl ist.
Bei ca. 13.367.174.790 Liter Erdöl liegt der Verbrauch pro Tag. Da wird einiges an Energie dem Kreislauf zugeführt. Jeder Industriestaat und jede firma in so einem staat ist von dieser energie abhängig, direkt bzw. indirekt.
Die firma die Ammoniumsulfat herstellt hat arbeitskräfte die mit dem auto in die frima fahren (benzin,diesel,...) die autos brauchen energie in der fertigung (stahlerzeugung,kunststoffe, erdöl), die Anlagen in der Ammoniumsulfat erzeugt wird verbraucht strom(erdöl) anlage selbst muß gefertigt werden.Die Leute die die Anlage betreiben brauchen Essen (Energieträger sind hier unter anderen Diesel,Erdöl)usw....
Wenn du glaubst, dass in einem liter erzeugten Ammoniumsulfat kein erdöl steckt - dann hab ich kein problem damit . Ich seh es halt nicht so

mfg


Steyrdiesel antwortet um 19-06-2013 15:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Genau Freidenker, a, besten wir gehen wieder zurück in den Wald, wie einst unsere Vorfahren. Verzichten auf Autos, Traktore, Handelsdünger, Nutztierhaltung, Ställe, Häuser usw...

Und dann bist munter woan...

*kopfschüttel*

mfg


freidenker antwortet um 19-06-2013 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@Steff23

warum willst du auf autos,... usw verzichten? sonnenstich?

mfg


MF7600 antwortet um 19-06-2013 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix
was hat das mit einem perpetuum mobile zu tun dass man mehr t/ha erntet wenn man den pflanzen Nährstoffe zur verfügung stellt?


ah1 antwortet um 19-06-2013 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix:
du hast vermutlich bei deinem fahrrad auch runde räder, anstatt viereckiger. das verbessert die energiebilanz beim fahren erheblich, ist aber trotzdem kein perpetuum mobile.


biolix antwortet um 19-06-2013 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hallo !

genau, das Fahrad ist ein gutes Beispiel, hier geht es wie am Acker um "Energiebilanzen" und wenn ihr dann die im Schnitt 2000 kg mehr pro Tonne erntet, dann ist das halt mit fossiler Energie "erzeugt"... inkl. Humusabbau, denn es muss wo her kommen...

Und MF, das "Nährstoff denken" wird überbewertet, ich lade dich ein schau dir heuer unsere Bestände mal an, ein gesunder Boden ist die Basis......;-)

lg biolix




tristan antwortet um 19-06-2013 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix
"wenn ihr dann die im Schnitt 2000 kg mehr pro Tonne erntet"
(°_°)
Eine nette Umschreibung für den dreifachen Ertrag der konventionellen Landwirtschaft gegenüber der biologischen. Danke, das du sowas so offen und ehrlich zugibst ! Respekt vor deiner Ehrlichkeit.

ps: Das hat nichts mit einem perpetuum mobile zu tun dass man mehr t/ha erntet, sondern mit der Photosynthese, man nützt die Energie der Sonne effizienter.

pps: Auch die fossilen Energieträger waren einmal Pflanzen. Also ist Diesel nichts anderes als nachwachsende Energie.


ah1 antwortet um 19-06-2013 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix:
die energiebilanz bei synthetischem n (inkl. transport, ausbringung,...) im weizen ist ca. 7:1. merks dir!


MF7600 antwortet um 19-06-2013 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@biolix
2000kg mehr und 30% mehr produktive fläche anstatt Kleegras usw.

humusaufbau ist konventionell auch leichter realisierbar, da keinerlei bearbeitung nötig.
auch die bodenverdichtung ist weniger da ich weniger überfahrten habe und auch keinerlei schmierhorizonte.

ja das kann ich heuer auch bei mir bestätigen, die getreidebestände sind sehr gesund und sehen gut aus, gesunder boden ist die Basis, auch bei den konvis. ;-)
permanente vollständige bodenbedeckung(nur mit no till möglich) und lebendverbauung ist das optimum.



freidenker antwortet um 19-06-2013 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@tristan

> pps: Auch die fossilen Energieträger waren einmal Pflanzen. Also ist Diesel nichts anderes als nachwachsende Energie

wennst den energiekreislauf genauer anschaust dann wirst draufkommen dass ein großteil der energie von der sonne kommt/kam, also energie aus kernfusion - atomenergie. Die wächst dort nicht nach. Wenn die sonne ausgebrannt ist, ist auch bei uns feierabend.

mfg


tristan antwortet um 19-06-2013 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@freidenker
Eben darum sollen wir die Sonne nützen, solange sie brennt, denn irgendwann ist sie verglüht.
Egal ob biologisch oder konventionell.


schellniesel antwortet um 19-06-2013 22:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Energie kann nicht verbraucht werden!
Energie wird immer nur umgewandelt!


falkandreas antwortet um 19-06-2013 23:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@helmar. Kann ich nur zustimmen.Mich stört nur das die BIOS immer Glauben sie retten die Welt und die konvis werden uns noch alle vergiften. Wir schauen aufs ganze,der neue Slogan der Biobauern ist eine Zumutung . Kein PSM und kein leichtlöslicher handelsdünger ist ihr einziges Credo . Die Unkräuter ertränken sie mit Diesel,Schwermetalle dürfen sie anwenden Schwefel ist in der IP Produktion verboten,bei den biorüben erlaubt. Schweine und Rinder dürfen auf teilspaltenböden stehen,einen biohühnerstall wird kein Laie von innen von einen konventionell en unterscheiden können,Tiere dürfen die gleichen Medikamente bekommen, die liste ist endlos vortzusetzen . Mir kähme auch nicht in den Sinn alles andere als AMA Gütesiegel schlechtzureden nur weil ich in diesen Vermarktungsprogramm, und das ist Bio auch, ein paar Auflagen zu erfüllen habe . Die Beizung des Saatgutes gegen pilzkrankheiten wird immer verteufelt und wenn die BIOS kein gesundes Saatgut mehr haben,dürfen siewieder gesundes Saatgut aus konventioneller Produktion verwenden. Und dann traut sich ein gewisser AUER diese Praktiken noch öffentlich zu machen.


carver antwortet um 20-06-2013 06:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@falkandreas
Ich wollte in diesem Fred eigentlich nichts mehr schreiben, weil es mir einfach zu blöd ist, aber deine Aussagen kann ich so nicht stehen lassen.

"Wir schauen aufs ganze,der neue Slogan der Biobauern ist eine Zumutung "
Warum, was stört dich an dieser Aussage? Mir scheint, du fühlst dich angegriffen, weil sie suggeriert, andere schauen nicht darauf. Wenn Konvies das machen, können sie es ja auch behaupten.

"Die Unkräuter ertränken sie mit Diesel"
?!?, Ja, ja, ich weiß schon wie das gemeint ist. Beispiel bei mir aus dem heurigen Jahr:
Mais 2 x hacken, Getreide 1 x striegeln, Ackerbohne 1 x Striegeln. Ich finde nicht, das ich die Unkräuter ertränkt habe.

"Schweine und Rinder dürfen auf teilspaltenböden stehen "
Du hast den Auslauf vergessen, aussserdem, bei den Konvies ist der Vollspalten das non-plus-ultra, bei den Bio´s der Teilspalten auf einmal gaga?

"Tiere dürfen die gleichen Medikamente bekommen"
?!???? Wenn Tiere erkranken, MÜSSEN sie behandelt werden - Tierschutzgesetz! Aber eben nur im Akuten Fall. Bei meinen Schweinen hat sich der Medikamenteneinsatz seit meiner Umstellung mindestens halbiert.

"Mir kähme auch nicht in den Sinn alles andere als AMA Gütesiegel schlechtzureden nur weil ich in diesen Vermarktungsprogramm, und das ist Bio auch, ein paar Auflagen zu erfüllen habe"
AMA-Gütesiegel und Bio zu vergleichen ist schon gewagt. Während man beim einen nur österreichische Ferkel einzustallen und Pastus+ zu erfüllen hat, muß man beim anderen schon "aufs Ganze schaun", damit es auch funktioniert.

Aber was nützt es, einem Tauben zu predigen. Er wird ja doch nichts verstehen.


lg carver


helmar antwortet um 20-06-2013 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
Hallo Carver.....die so gern zitierten Vollspaltenböden, nun, die sind laut Tierschutzgesetz inzwischen in der Form verboten dass neue Ställe nicht mehr so errichtet werden dürfen, und auch der Auslauf bei Anbindehaltung gilt für alle.
Was Medikamente betrifft, so ist nur die Wartezeit länger.
Was mir nicht gefällt an der ganzen Biogeschichte ist dass die Bioszene bzw. Werbung für Bio es scheinbar bitter nötig hat, alle anderen Bauern welche nicht Bio sind mehr oder weniger offen als "schlechte" Bauern hinzustellen.
Und dass die Politik da auch ihr Süppchen damit kocht.
Mfg, Helga


ah1 antwortet um 20-06-2013 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@carver:
die gülle von konventionellen teilspaltenställen darf auch ohne auslauf ausgebracht werden. ebenso konventionelle melasse, vinasse,...

lustig find ich auch die aussagen von "zurück zum ursprung"-lampert, der sagt: "wir verwenden keine vinasse,... ...wo alles, was nicht besonders ist, drinnen ist."
toller kreislauf, soll man diese nebenprodukte auf dem mond endlagern??
das ist rosinenpickerei, ohne auf das ganze zu schauen.


Steyrdiesel antwortet um 20-06-2013 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
freidenker, weil du oben schreibts das Autos und die Produktion von Handeldünger Erdöl verbrauchen. Und weil das ja ach so schlimm ist, müssten wir mit jeglicher Produktion aufhören, da überall Energie (und somit Erdöl) verbrauch wird.

mfg



freidenker antwortet um 20-06-2013 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
@steff23

>Und weil das ja ach so schlimm is

wo hab ich das geschrieben? noch immer sonnenstich?

mfg



sturmi antwortet um 21-06-2013 07:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biolüge
"Was mir nicht gefällt an der ganzen Biogeschichte ist dass die Bioszene bzw. Werbung für Bio es scheinbar bitter nötig hat, alle anderen Bauern welche nicht Bio sind mehr oder weniger offen als "schlechte" Bauern hinzustellen." (helmar)

BIOLIX! ;-)
MfG Sturmi


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