Antworten: 18
ameise 07-01-2013 14:24 - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Hat wer Erfahrung mit Styroporziegel?

mfg
Brandstetter


OC Block
 


kana antwortet um 07-01-2013 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Ich habe bis heutigen tage keine negativen Erfahrungen gemacht, bin seit 30 Jahren in der EU Tätig u. habe mit diesem System keine negativen Erfahrungen gemacht.
Geht zwar schneller beim aufsetzten ist mit Sicherheit besser isoliert. Der preis wirt unter dem strich mit Sicherheit der gleiche sein wie herkömmliche Objekte.
Vorsicht bei der Eisen Armierung, die muß eingehalten werden, sonst steigt die Versicherung aus, u. der Staatsanwalt läst grüßen.

Lg Kana



Woodster antwortet um 07-01-2013 17:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel

Künftiger Sondermüll?
Brandgefährlich?
Wer braucht sowas?



ameise antwortet um 07-01-2013 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Künftig Sondermüll? ..... Wird unter Estrich zermahlen als Ausgleichsisolierung verwendet.
Brandgefährlich? ..... Ist brandhemmend wie bei einem Holzhaus.
Wer braucht sowas?...... Ich will kein Styropor auf eine Ziegelmauer kleben, um den selben U-Wert zu erreichen.

mfg
Brandstetter


__joe007 antwortet um 07-01-2013 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Perfekt !

Mein Bruder hat sein Haus damit gebaut !

Federleicht beim "Mauern"

lg


hupf antwortet um 07-01-2013 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
In letzter Zeit werden immer häufiger Häuser mit 50er Ziegeln gebaut, mit dem Vorteil, besser Markisen, Beleuchtungen, etc. außen befestigen zu können und dem Bewusstsein, keinen "Sondermüll" außen anzukleben.
Nachteile: etwas teurer, die Dämmwerte sind geringfügig schlechter und die Eckausbildung der ersten Schar 50er über der dünneren Kellerwand ist etwas mühsam...
Und Barackenklima gibt es bei 25er Ziegel mit Vollwärmeschutz wirklich nicht.
25cm Ziegel + 16cm Dämmung = 0,19
38Ziegel plus Dämmputz = 0,29
50cm Ziegel pluss Dämmputz = 0,21

Bei diesen Styroprziegelhäusern hat man innen und außen den Styropor, d.h. das viele EIgenschaften einer "normalen Wand" fehlen.

1. Keine Speichermasse, der Beton ist zuweit im Styropor drin und dient nur der Statik. Also nur Wärmedämmung, schnelle Überhitzung im Sommer und schnelle Auskühlung im Winter sind möglich.
2. Keine Feuchtepufferung, Lüftungsanlage unumgänglich, Gefahr von Schimmel
3. Bei Feuer entstehen sofort giftige Dämpfe, die zu einem dichten beißendem Qualm werden, brennen wird der Styropor nicht aber kokeln.
4. Umweltschädlicher Baustoff, bei der Herstellung und später bei der Entsorgung. Ob er richtig giftig ist kann ich nicht genau sagen, vom Gefühl her schon, aber es werden ja auch im Supermarkt Fleischwaren in Styropor eingepackt.
5. Beton braucht mehrere Jahre zum Austrocknen und dazu auch Heizenergie, diese wird von der Dämmung nicht durchgelassen, d.h. der Bau trocknet langsamer, die Dämmung wird feucht und leitet somit mehr Wärme ins Freie.
mfg



fgh antwortet um 07-01-2013 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Grund Nr. 5 von Hupf ist ein weiterer Grund für die Schimmelbildung.
Mal im ernst, meine Empfehlung, 50er Ziegel+Dämmputz, außer man will in einem Kondom leben.



Restaurator antwortet um 07-01-2013 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
tria, du hast ihn falsch verstanden, er hat sich auf das kleinste sakrale bauwerk der welt bezogen, den konDom, in dem nur einer platz hat und der muss stehen ;)


bert78 antwortet um 07-01-2013 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Hallo
Beim 50er Ziegel gibts aber genauso Nachteile:
Sehr dünne Struktur, wie eine "Waffel" dadurch auch bei weitem nicht so belastbar wie ein herkömmlicher Mauerziegel bezüglich Sachen andübeln und aufhängen. Außerdem gibts immer noch Häuslbauer, die nicht das Geld haben um alles in einem Zug fertig zu machen und bewohnen ihr neues Haus oft jahrelang ziegelblaß, bevor verputzt wird. Wird nun der 50er Ziegel mörtellos geklebt und man beschädigt dort und da einen Ziegel, so hat man schnell eine Kaminwirkung in der Wand.

Abgesehen von Neubauten hab ich für mich das perfekte WDVS zum nachträglichen Fassadenbau gefunden: Mineralhartschaum
So hab ich einen Vollwärmeschutz ohne einem einzigen Nachteil vom Styropor.
Außerdem hätte ich in der Altbausanierung zum Dämmen von Mischmauerwerk wo teils noch Steine mit eingemauert sind, Styropor garnicht verwenden können.
Einziger Nachteil: teurer als Styropor.

mfg Bert
 


MUKUbauer antwortet um 07-01-2013 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Styropor ist aus meiner Sicht Sondermüll
mag schön und einfach zum Bauen sein aber Brandschutz ist was anderes ...
Sucht mal im Internet, auf 3Sat gibt´s sogar eine Nette Doku dazu zu sehen
Aber das ist halt derzeit "Trend" dem viele Nachlaufen - die Häuser sind so dicht wie a Plastiksackerl nur um a bissl Holz zu sparen, dann hatt man den Schimmel und die nächsten Experten empfehlen dann bei den Fenstern 10cm Dichtung raus zu schneiden weil´s zu dicht ist
muß eh jeder Wissen was er tut

nach einem 50iger Ton Ziegel der Wärme Speichern kann ebenso wie Luftfeuchte (angenehmeres Klima) würde mir noch eine Dünnere Zigelwand ev. mit den Platten aus dem Aufgeschäumten Basaltgestein gefallen lassen ...

@ Bert deine Nachteile betreffen aber den HI Ziegel - der Normale 50iger Ziegel hat zwar etwas weniger Dämmwert aber diese Nachteile nicht
und wäre das Styropor nicht so billig würden es viele nicht einbauen ...
aber schau auch Asbest war mal der Non plus Ultra Baustoff


leitnfexer antwortet um 07-01-2013 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Hallo!

So gesehen sind Ziel ja auch Sondermüll, vor allem bei einem Abrisshaus. Styropor gilt aus unbedenklich und wird sogar als Bodenhilfsstoff verwendet. Zudem lässt es sich gut in Fernheizwerken verbrennen.
Es gibt genug Ziegelhäuser mit Schimmelproblematik, da spielen viele Faktoren zusammen. Ich würde keinen Neubau ohne KWL machen, egal welcher Baustoff.
Beim Styroporziegel ist halt vor allem der Anteil an möglicher Eigenleistung hoch, da damit wirklich (fast) jeder arbeiten kann.
Die Befestigungsmöglichkeiten an den Wänden ist damit so hoch wie bei kaum einem anderem System, nur muss man halt immer etwas längere Schrauben einplanen.
Mir persönlich wäre es allgemein am liebsten wenn das System der Rasterziegel irgendwann mit Holz-Weichfasermaterial verwirklicht werden würde, aber da scheint es keine Bestrebungen zu geben...(ich hab aber eh keinen Neubau in Aussicht) ;)



ludwig1 antwortet um 07-01-2013 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Wir haben vor 10 Jahren ein Haus mit Styroporsteinen gebaut. Das Wohnklima ist sehr angenehm, Schimmel gibt es keinen, erstickt ist auch noch keiner.
Eine Bewehrung braucht man nur bei den Kellermauern, wenn es Erddruck gibt (eine Ziegelaußenmauer wird ja schließlich auch nicht berwehrt).
Die Schwierigkeiten: uns wurde damals gesagt, daß man Geschoßhoch zusammenstecken kann und dann alles in einem Rutsch mit Beton ausgießt - da war nicht möglich, die Steine haben den Druck vom Beton nicht ausgehalten, wir haben drei Scharen gelegt und dann ausgegossen (mit dem Zwangsmischer in Eigenregie).
Die Fassade war dann auch aufwändiger als gedacht, weil die Außenmauern nicht ganz gerade waren - wenn der Betondruck zu groß war und einen Styroporstein nach außen gedrückt hat, konnte man das nicht mehr korrigieren.
Ein größeres Problem war, daß die Lieferfirma in Konkurs gegangen ist, wir haben dann beim Obergeschoß auf andere Steine gewechselt, die waren auch etwas stabiler.
Die Befestigung von Dingen ist kein Problem, leichte Sachen wie Bilder werden von Innenputz und Styrpor gehalten, für schwere Sachen nehmen wir 140er Schlagdübel, um in den Betonkern zu kommen, dann halt aber alles bombenfest. Die nichttragenden Zwischenwände haben wir mit Ziegel gemauert, wenn du da was aufhängen wiillst und in eine Hohlkammer kommst, hält ein normaler Dübel auch nicht.
Von diesen Schwierigkeiten abgesehen sind wir zufrieden. Ob ich noch einmal ein Haus so bauen würde, weiß ich nicht, das hängt von den Gegebenheiten ab.



ameise antwortet um 08-01-2013 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
@ludwig1

Was hast du für eine Heizung?
Wie waren die beiden Styroporwände verbunden (Styropor, Metall, Kunststoff)?

Brandstetter


feichter antwortet um 08-01-2013 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Hallo
Ich habe mal ein solches Haus verputzt.
Du mußt immer auf besondere Herstellerangaben achten. Wir haben um mögliche Risse auszuschließen, die Innenwände mit Glasseidengewebe armiert und gespachtelt- eine Heidenarbeit und teuer.Weiters hat man dauernd mit verschiedenen Materialien ( Zwischenwandziegel- Mittelwände) un dZiegelhöhen zu arbeiten. Viele Details ( Kältebrücken - Laibungen) können nicht zufriedenstellend gelöst werden. Sieht in der Theorie alles schöner aus, am besten herkömliches Ziegelmauerwerk mit Vollwärmechutz schön einmanteln.
Gabriel


bioanz antwortet um 08-01-2013 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
Das muß dann schon lange gewesen sein .
Heute kein Problem mit Laibungen und Putz.
Kann innen mit jedem Putz verarbeitet werden.
Außen nur mehr Kleber und Gitter- wie bei herkömmlichen Vollwärmeschutz.




ludwig1 antwortet um 08-01-2013 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
@ameise
Ich heize mit Gas, würde ich heute nicht mehr machen, wenn der Kessel hin ist, stelle ich auf Pellets um, vielleicht auch Hackschnitzel.
Zu den Steinen: die ersten haben wir mit Blechteilen selber zusammenbauen müssen (Isorast - System), die späteren waren "fertig", die bestanden nur aus Styropor.

@feichter
innen haben wir erst einen Haftgrund aufgetragen und dann einen normalen Maschinenputz.


tiroler antwortet um 08-01-2013 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Styropor Ziegel
@alle bausachverständigen
ich hätte drei fragen und würde mich über sachliche antworten freuen
wir haben ein ca. 350 jahre altes bauernhaus wo immer in laufe der jahrzehnte dazugeflickt wurde,teils ca.80cm steinmauern innen und außen mit kalk/zementmörtel veputzt wo im
winter1. immer von zeit zu zeit um den fensterrahmen, trotzt lüftens sich schimmel bildet.2.weiters
laufen die fenster(doppelt verglast)an,immer über der nacht.3.in der stubn reißt der verputz vom
stubnofen von zeit zu zeit,kann man da mit einem netz drüber spachteln und neu verputzen damit
nicht immer risse entstehen.für antworten bedanke ich mich recht herzlich.
Heinz


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