Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.

Antworten: 12
sidney 17-10-2012 08:49 - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
Wären wir das nicht - wäre es nicht soweit gekommen dass nun sich die Steuern verändern.

Pachtpreise bis 1000 EURONEN und noch mehr - da passt doch was nicht!!!


waldorf antwortet um 17-10-2012 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
irgendwie versteh ich nicht was du uns sagen willst...


Hirschfarm antwortet um 17-10-2012 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
Wenn jemand 1000€ pacht bezahlt dann zahlt der Verpächter normalerweise zwischen 400 und 500 € Steuern davon. Der Bewirtschafter bekommt normalerweise aber nur ca. 300 € Förderung. ( Öpul rechne ich nicht als Förderung ,da dem ja Bewirtschaftungseinschränkungen und Zusatzkosten gegenüberstehen). Sogesehen ist dieser Landwirt für den Staat der effizienteste, da er Kostenneutral ist. Sprich, die Allgemeinheit profitiert davon massiv , erstens durch die Kostenneutralität und zweitens ist dieser Bauer gezwungen laufend Höchsterträge zu erzielen, und trägt damit dazu bei die Getreidepreise niedrig zu halten. Eine Win- Win Situation sozusagen. Für Staat und Konsumenten aus obengenannten Gründen, für den Verpächter sowieso und der Bauer freut sich auch weil er arbeiten darf.
mfg



biolix antwortet um 17-10-2012 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
Hallo HF !


gibt der Landwirt und der Verpächter die 1000 Euro an, oder nur 300 ??

Ich meine du weißt genau wies läuft.. ;-))

lg biolix


Interessierter antwortet um 17-10-2012 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
bis wann ist ein Landwirt klein ?

Biolix, da schadet sich der Landwirt doppelt, einmal durch die hohen Pachtpreise anderseits durch fehlende Abzugsposten, aber meine Schadenfreude hält sich in Grenzen


helmar antwortet um 17-10-2012 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
War das nicht immer schon so?
Mfg, Helga


Fallkerbe antwortet um 17-10-2012 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.

Der Wettbewerb um die Pachtflächen ist ja sooo lästig.
Kann die Flächen nicht auch noch der Staat kondigentieren und "gerecht" an die Bauern verteilen, freilich für einen den Bauern genehmen Pachtzins. Oder noch besser, der Pachtzins könnte doch auch gleich von der AMA bezahlt werden.
Es ist doch einfach nicht fair, die selbständigen Bauern einem Konkurenzdruck auszusetzen.

@33saerdna69
haben denn die kleinen Bauern mit den grossen bauern mitleid?


Hirschfarm antwortet um 17-10-2012 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
@biolix: Siehst du! Das ist ein irrsinniger Wettbewerbsvorteil der Kleinbauern gegenüber den Größeren. Der kleine zahlt aufgrund seiner Pauschalierung keine Steuern und kann somit ohne Probleme (sofern genug kriminelle Energie vorhanden ist) einen Teil des Pachtzinses ohne Rechnung bezahlen. Der Großbauer , der in der Regel Buchführung macht , Gewinne erzielt und Steuern bezahlt würde mit einem derartigen Vorgehen die eigene Steuerlast massiv erhöhen , obwohl das Einkommen beim Verpächter landet.
mfg



Haa-Pee antwortet um 17-10-2012 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
nach dem ich zu den grossen bauern gehöre (185cm) ist es mir wirklich egal was die bauern unter 170cm den ganzen tag machen!
und ich meine das ist völlig legitim!


golfrabbit antwortet um 17-10-2012 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
@haapee
Ruh dich nicht zu früh auf deinen Lorbeeren aus! Bedenke das Motto lautet:"Wachsen oder weichen" - da kanns im Handumdrehen geschehen daß dir nur noch 190+ Mander entgegenkommen.
Hab für mich eine Nische im 174 cm Bereich gefunden - bin so zwar nicht gerade stark, kann aber extrem schnell weglaufen.


Hans1900 antwortet um 17-10-2012 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
@Interessierter: man kann beim Pachtzins sowieso nur max. 25% des Einheitswertes der zugepachteten Fläche abschreiben( Pauschalierung), also schadet man sich nur selten!

Ich weis nicht wo das Problem liegt der Maispreis liegt heuer ca. 120% über dem von vor 4 Jahren, wieso soll da nicht auch der Pachtzins steigen? wenn er indexabgesichert ist sehe ich da kein Problem. Sogar bei 1000 Euro Pachtzins die sich natürlich in der Buchhaltung voll abschreiben lassen, bleibt noch was übrig!


leitnfexer antwortet um 17-10-2012 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
Ist es nicht eher so, das hohe Pachtpreise vor allem dem Verpächter helfen? Der wird auch zumeist keine Steuern dafür zahlen(und schon gar nicht so viel wie oben genannt). Zumeist ist das doch eine Aufbesserung der Bauernpension...


helmar antwortet um 17-10-2012 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wir kleine BAUERN sind den großen BAUERN egal.
Naja.....zumindest eine Einkommenssteuererklärung ist vom Verpächter schon abzugeben......
Mfg, Helga


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