Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?

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Mark99 08-12-2010 14:34 - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
Geschätzte Forumleser
Ich habe immer mehr den Eindruck die ÖVP vertritt nur noch die Interessen der „Oberen10000“. (Inhaber von Stiftungen; Direktoren von Großbanken, Industrielle, Manager von Konzernen, Personen mit großem Immobilienbesitz, Großgrundbesitzer, Spitzenbeamte und andere sehr reiche Personen)
Leider ist eine Berücksichtigung der Mittelschicht und einer breiteren Bevölkerungsgruppen bei den politischen Entscheidungen der ÖVP überhaupt nicht mehr erkennbar.( Unternehmer, Selbstständige, Angestellte, Landwirte usw., meist mit Familie) Weiters ist es für mich ein sehr großer Widerspruch das man sich als Wirtschaftspartei darstellt aber gleichzeitig die ganzen Beamten so beschützt und da nicht die kleinste Veränderung zu mehr Leistung und Wettbewerb möglich ist. Ich war lange Jahre ein ÖVP-Wähler aber diese övppolitik wie sie zu Zeit gemacht wird, die kann ich nicht mehr unterstützen. Nur noch ein einzigen Bespiel wo ich überhaupt nicht zustimmen kann. Zur aktuellen Schuldiskussion, der ÖVP ist dabei das einzig wichtige das es den Mittelschulprofessoren und Professorinnen möglicht gut geht und das auch weiter so erhalten bleibt und das um jeden Preis. Das ist mein Eindruck, es gibt noch viele weitere solche Bereiche.
Mit freundlichen Grüßen mark




biolix antwortet um 08-12-2010 16:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
hallo Mark !

du hast nur den "Eindruck".. ;-))

genau die Punkte die du ansprichst, genauso wie sie leider wenige Anträge in den politischen Entscheidungsgremium von irgend wem annehmen, sondern immer selbst am Ende einen Antrag einbringen und dann meinen, wir haben das schon immer so gewusst und wollen, aber meist wenn sie nicht mehr anders können z.b. wenn es schon gerichtliche Nachspiele gibt, siehe Briefwahl... eine Partei hat das seit Jahren angeprangert...

Christlich-Ökosozial schaut anders aus.. vielleicht wirds ja noch.. ;-)

lg biolix


BSE1 antwortet um 08-12-2010 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
das ist leider nicht nur ein "Eindruck" - stimmt genau wie Du schreibst. Aber genau genommen, war das schon immer "Parteilinie", nur sie haben es lange Zeit besser "verpackt" gehabt: vorne rum "schön" reden und "hintenrum" die Hackl werfen - nur dass die Oberen nicht zu kurz kommen. Aber kein Wunder - die Meisten ÖVP Parlamentarier gehören ja selber zu den "Oberen" - die werden sich nicht selber ins "Fleisch" schneiden.
Und die Schulpolitik der ÖVP ist sowieso zum "Kotzen".
Habe aber jetzt den Eindruck, dass dies immer mehr in der Bevölkerung kapieren - die nächsten Wahlen werden es zeigen. (Prognose ÖVP: 20-22% aber jedenfalls 3 Kraft im Land. wird auch mal gut sein, so können sie dann nicht mehr soviel Schaden anrichten)
Leider schmerzt dies, da ich selber lange Zeit ÖVP Wähler war - aber da war die Partei noch "ehrlicher"


rusticus antwortet um 08-12-2010 16:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
dann freut euch schon mal darauf, wenn die linken und rechten "neidgenossen" alleine am ruder sind.
in der allgemeinen polemik hier wird anscheinend gerne übersehen, dass man für einen normalen "hackler" mit 10 ha schon ein großgrundbesitzer ist, der gefälligst jedes jahr soviel davon abgeben muss, bis es dann endlich "gerecht umverteilt" ist.

welche partei schützt mich vor denen, die es auf das eigentum anderer absehen haben (ob geerbt oder erwirtschaftet)????
ein problem ist natürlich wieder die demokratie an sich. wie soll eine partei die interessen von 3% der bevölkerung vertreten, wenn sie am wahltag zumindest 30-40% der stimmen braucht???
das problem bei der övp sehe ich weniger im ideologischen als vielmehr im personellen bereich.


Woodster antwortet um 08-12-2010 17:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
@Mark 99,

ja die unendliche Geschichte...

Bin zur Überzeugung gekommen, dass wir da nur von der Schweiz lernen können.
Die haben nämlich das, was uns fehlt: Eine ehrliche Demokratie. Da wird das Volk befragt, und das gilt!
Bei uns wird vor den Wahlen alles versprochen und gelogen, was das Zeug hält. Das gemeine Volk darf als Stimmvieh zur Wahlurne - und das wars. Ob dann Rot oder Schwarz am Ruder ist, ist völlig egal. Es werden dann bis zur nächsten Wahl alle Register gezogen um seinen ergatterten Platz zu verteidigen.

In der Schweiz ist eben das Volk der Souverän und nicht ihre dem Selbsterhaltungstrieb dienende Parteidikatur.
Die Folge unserer Demokratur ist z.B., dass in Österreich die MWST fast dreimal so hoch ist als in der Schweiz mit 7,6%... die Lohnebenkosten bei uns ca. doppelt so hoch sind... und trotzdem reichts hinten von vorne nicht. Alles was unserer Politik einfällt, sind neue Steuern.
Dabei haben wir schon eine der höchsten Steuerlasten der EU. Unser Partei-Verfilz-Politsystem ist ein Fass ohne Boden... die leben auf einen anderen Stern - wahrscheinlich im schwarzen Loch, dass alles verschlingt.
Wenn wir nicht bald das Schweizer Demokratiesystem übernehmen, richtet uns diese Muppets-Partie zugrunde... Und am Ende ist keiner der Verantwortlichen schuld... und schicken sich gegenseitig mit fetten Pensionen in den so wohlverdienten Ruhestand...
Wie lange lasssen wir uns denn noch verarschen?


biolix antwortet um 08-12-2010 17:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
Hallo !

na seh ich eher umgekehrt, sie haben die "besten" Leute oft, nur sind sie in die "Ideologie" voll rein gedrückt finde ich, und in einen voll durch "organsierten" Parteiapparat, um es mal genehm auszudrücken.. ;-)

Und warum brauch ich wem der meine Interessen vertritt ? ich will eine Partei die aller Interessen am besten vertritt und ein gerechtes und ökosoziales Zusammenleben möglich macht.. was hilft dir der "SChutz des Eigetums" wenn 10% soviel besitzen wie der Rest der 90%.. da ist jedem klar das es mal zu einer REvolution kommen muss.. inkl. das arm und reich imemr weiter auseinander geht.. da wäres doch besser keine Klischeeeees wie es du selbst wieder machst mit den 10 ha Bauern zu bedienen, sondern mal ehrlich zuzugeben, wo viel ist, fließt auch wieder viel hin, und davon kann man was abgeben... und dafür ist die Demokratie auch gut, das es die 90% spüren sollten was so läuft, aber ohne Populisten die nur Feindbilder schüren...

Also ich gebe die Hoffnung nicht auf, das wirklich mal das "Großherren" denken abgelegt wird, und ökosoziale Politk gemacht wird.. ;-)

lg biolix


melchiorr antwortet um 08-12-2010 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
Hallo!
@woodster

dann frag mal das Volk ob die Ausgleichszahlungen für die 3-4% Bauern abgeschafft gehören.
Drei mal darfst du raten, wie das Ergebnis aussieht.
Aber das werden uns die grünen Gutmenschen, sollten sie einmal ans Ruder kommen, schon zeigen.
Lg herbyy


biolix antwortet um 08-12-2010 18:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
na ja herby da gebe ich die Hoffnung in diese Richtung auch nicht auf, da hat doch die SPÖ die Bergbauernförderung erfunden und die Grünen scheinen bei der Verteilingsgerechtigkeit bei den Agrargeldern auch nicht so schlecht drauf zu sein... inkl. natürlich das sie seit jahren keine Kürzung der selbigen mehr fordern.. ;-)

lg biolix


Mark99 antwortet um 08-12-2010 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
Geschätzte Forumleser
Ja eine direkte Demokratie mit vielen Volksabstimmungen wäre ganz etwas anderes und sicher viel besser als dieser Parteienfilz. Völlig unabhängige und objektive Medien müssten auch erst geschaffen werden in unserem Land. Denke dass die Landwirtschaft bei Volksabstimmungen nicht schlecht abschneiden muss. Sicherlich würde eine Mehrheit der Bevölkerung für eine andere Art der Agrarförderung stimmen als das jetzige System, aber ist nicht auch eine große Mehrheit der Bauern der Meinung dass das jetzige System sehr ungerecht und fragwürdig ist. Es kann wirklich nicht Aufgabe des Staates sein dass dort wo viel ist auch noch sehr viel hinfliehst.
@rusticus Also dein Beitrag ist total unrichtig „Hackler“ sind in Österreich einem Bauern sicher nicht 10 20 30 oder 40ha landwirtschaftlichen Nutzgrund neidig.
Es wird uns vor gespielt man vertrete die Interessen von 30 – 40 % der Bevölkerung aber Entscheidungen werden getroffen von denen nur die „Oberen 10000“ stark profitieren.
mfg
mark



helmar antwortet um 08-12-2010 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
Lieber Biolix...die SPÖ hat zwar die Bergbauernförderung "erfunden" aber gleichzeitig mit dem fiktiven Einheitswert dafür gesorgt, dass die meisten Nebenerwerbsbauern, grossteils Arbeiter, diese nicht bekommen haben.
Mfg, Helga


traktorensteff antwortet um 08-12-2010 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
Nicht umsonst gibt es den Spruch:
"Die ÖVP macht Politik für 10 % der Bevölkerung, wird aber von 30 % gewählt.".


rusticus antwortet um 08-12-2010 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
ich verstehe nicht, warum immer alle wissen, wem etwas zu nehmen wäre.
glaubwürdig werden die für mich dann, wenn die vorschläge auch ins eigene fleisch gehen. zb erhöhung der grundsteuer (eine ewige forderung der linken gerechtigkeitsparteien spö/grüninnen). da ist nix zu lesen hier.
ist schon ein eigenartiger gerechtigkeitssinn hier nach dem motto: "nehmt allen bösen kapitalisten (industrielle, banker, beamte, lehrer,...) und verteilt es möglichst an die bauern".

es KANN keine gerechtigkeit geben, weil sie subjektiv ist und daher nicht einmal im fantasieland existiert.
ich finde es zum beispiel höchst ungerecht, dass 2-3 mio. österreicher keine einkommensteuer zahlen, andere dafür 50%.



mosti antwortet um 08-12-2010 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
@herbyy: förderungsdikkicht gibts nicht nur in der landwirtschaft, EMB zeigt auf wies ohne ausgleichszahlungen funktionieren kann!!!


biolix antwortet um 08-12-2010 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
Ja rusticus , du würdest ja sogar denen was wegnehmen die keine 1000 Euro verdienen.. ;-((

Zahlen aber ja bei jedem Einkauf Mehrwertsteuer, bei jedem Bankgschäft etc.

Warum geht arm und reich immer weiter auseinander , erklärs mir mal ? Ist ja wirklich so dsa die Armen alle nichts mehr arbeiten wollen, oder ? Oder weil dei Logik des Zinseszinses oder des ganzen Systemes ( siehe Höchstbemessung ) oder einfach nur das SV System der Bauern, wo du umso mehr EInheitswert immer weniger zahlst, komisch, dann rechnet sichs ja erst..

Ja und zu deinem bei einem selber anfangen, tue ich seit jahren hier, minus 30% nehme ich gerne in kauf für ein gerechteres System, du auch ?

lg biolix

p.s. "nehmen" würde ich niemanden noch mehr, aber hast die DOKU gesehn damals in Kreuz und Quer " Wo das Steuergeld wirklich hin fließt..? ", da hat man schön gesehen das gerade die WOhlhabenden und ist ja in er LW auch so, am meisten profitieren...
Aber wenn ich nachdenke,so eine kleine Börsenumsatzsteuer, sonst zahlt auch jeder 20% bei einem Kauf, oder Transaktionssteuer von 1%, wo sonst die Börsen und die Banken ein vielfaches kassieren, könnte dem Staat schon so viel bringen das der Staat wieder ein Nulldefizit schafft.. ;-)


biolix antwortet um 08-12-2010 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
Apropos, wann fordert ihr egal in welcher partei mal minus 30% bei den Politker Gehältern mal ein ? da habens die Bürgermeistergehälter erst erhöht, weil das sind ja alles "Vollzeitjobs"m die meisten haben ja noch "Nebengeschäfteln"... ;-(

lg biolix


rusticus antwortet um 08-12-2010 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
na biolix,

ich meine, die poitikergehälter sind eher zu niedrig - sonst würden wir doch bessere bekommen...
aber es gibt zu viele empfänger, d.h. brauchen wir wirklich gemeinden mit unter 10.000 einwohnern? brauchen wir bezirksverwaltungen? müssen wir uns 9 bundesländer, einen riesen nationalrat und auch noch den sinnlosen bundesrat leisten?
diese ganzen instanzen gehören gestrafft und effizienter gemacht - und dann sollten politiker erfolgsorientiert entlohnt werden. diese gagen müssten sich an jenen von top-managern orientieren, dann würden wir vielleicht nicht mehr von parteisoldaten regiert und wäre am ende auch noch billiger.

und jetzt höre ich auch schon wieder auf zu träumen...


Woodster antwortet um 09-12-2010 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?

na also, hier kann man bis zum St. Nimmerleinstag eine Biertischdiskussion führen...
es führt zu nix.

Wenn wir diese Pallawatsch-Politik - der immer nur neue Steuern einfallen - loswerden wollen,
kommen wir um eine ehrliche Demokratie, a la Schweiz nicht herum.

Davor fürchtet sich der jetzige Partei-Filz-Adel aber wie der Teufel vorm Weihwasser...

Ich träume von 7,6% Mehrwertsteuer, statt 20%; ermäßig 2,5%, statt 12 %, keine doppelten Lohnnebenkosten, etc.... einfache zweckmäige Bürokratie.




Mark99 antwortet um 09-12-2010 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
@ rusticus
Also niemand im Österreich bezahlt wirklich von seinem gesamten Jahreseinkommen 50% Einkommenssteuer den das österreichische Steuersystem ist stufig progressiv. Das heißt auch der Spitzenverdiener und auch du wenn du in Österreich versteuerst bezahlt für die ersten 11000€ überhaupt keine Steuer. Genau wie 2-3 Mio. Österreicher, du wirst da ganz genauso behandelt wie die denen du scheinbar noch etwas neidig bis.
Ein Beispiel mit 100000€ Jahreseinkommen
Für ein Einkommen beginnend von
1€ bis 11000€ bezahlst du 0% sind 11000€ x 0% = 0,00€ Steuer
11001€ bis 60000€ bezahlst du 36,5% sind 48999€ x 36,5% = 17884,63€ Steuer
60000€ bis 100000€Bezahlt du 50% sind 40000€ x 50 % = 20000,00€ Steuer
Sind gesamt bei 100000€ Jahreseinkommen 37884,63€ oder 37,88%
Dann kommen noch die ganzen steuermindernden Abschreibmöglichkeiten (von Kirchenbeitrag über Wohnraumschaffung bis zu den Steuerberatungskosten und was es da alles gibt) weg, die die tatsächliche Steuer noch weiter verringern.
Also ehrliche 50% bezahlt überhaupt Niemand und wer in Österreich jährlich ein Millioneneinkommen hat bleibt auch unter 50% und das was da netto bleibt ist dann immer noch mehr als genug um sehr gut zu leben. Solche Leute die da noch etwas ungerecht finden, finde ich einfach nur noch zum kotzen.
Ich hoffe ich konnte mit dem Beispiel grob zeigen wie die Einkommenssteuer berechnet wird.
Weiters meine Meinung: Die Politikergehälter sind nicht zu niedrig aber die Gehälter die sich die so genanten „Topmanager“ selbst heraus nehmen sind zum grossteil viel zu hoch. Finde auch dass dieses Thema Verteilungsgerechtigkeit ein ganz großes Zukunftsthema ist. Ohne grundlegende Regel fährt auch noch die Marktwirtschaft voll an die Wand wie der Kommunismus aber das wird hoffentlich niemand wollen.
Mit freundlichen Grüßen mark



biolix antwortet um 09-12-2010 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
Nabend Mark !

na er hätte dem Grasser auch noch das doppelte gegeben..;-(

lg biolix

p.s. glaubt irgend wer , das mit noch höheren Politikergehälter sie echt "noch" besser wären ?
Ich meine sie sollten alle mit guten Beispiel voran gehen und bei Sparpaketen auf mind. 20% verzichten....


rusticus antwortet um 10-12-2010 23:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
@ mark99

erstmals vielen dank, dass du mir die steuerprogression erklärt hast! bin wirklich froh, dass ich endlich meine est-bescheide lesen kann...:-)

eines muss ich klar stellen: ich bin KEINEM etwas neidig!!!! weder denen unter der est-grenze aber auch nicht den sooo bösen spitzenverdienern!!
die meisten beiträge hier sind allerdings neid-motiviert (wie auch deiner). solche pseudo-kommunisten finde ich zum kotzen.
was geht dich das an, was manche "top-manager" verdienen (oder "sich herausnehmen", wie du meinst). sei lieber froh, dass es die gibt - die ermöglichen überhaupt erst ein umverteilen.
das thema verteilungsgerechtigkeit - jedenfalls wie es hierzulande geführt wird - treibt mir ja überhaupt die zornesröte ins gesicht. da gibt es eine interessante studie (wifo od. ihs) zum thema. dabei kommt heraus, dass durch unseren transferwahnsinn schon jetzt enorm "umverteilt" wird. heißt konkret, dass es egal ist, ob du brutto 3.000 od. 6.000 im monat verdienst - mit den ganzen umverteilungstransfersozialundsonstwaszahlungen kommt netto immer annähernd das gleiche heraus - das ist leistungsfeindlich!!!

super, wenn dann so obergescheite kommen und noch mehr umverteilen wollen. bis eines tages überhaupt nur mehr ohne arbeit ein vernünftiges einkommen zu bekommen ist....


Woodster antwortet um 11-12-2010 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wessen Interessen vertritt die ÖVP wirklich?
@rusticus,

ich sags ja, da wird man nicht fertig...

Volksdemokratie a la Schweiz, dann hat sichs...

denke was besseres gibts nicht!


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