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Preise Veröffentlichung bei Schweinen

Antworten: 5
__joe007 06-12-2010 15:23 - E-Mail an User
Preise Veröffentlichung bei Schweinen

Warum wird der Ferkelpreis immer nach den Mastschweinen fixiert ?
Auf wen wird da gewartet?

Bei normalen Angebot und NAchfragemarkt müßten ja bei unabhängig von einander funktionieren. oder ?

mfg JoE

haasi antwortet um 06-12-2010 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preise Veröffentlichung bei Schweinen
Schweine werden von Montag bis Donnerstag 10 Uhr gemeldet, und in der darauffolgenden Woche einschließlich der weitere Montag abgeholt.
Am Freitag nach Anmeldeschluß werden die Schweine verkauft und der Preis eben für diese Schweine per Schlußschein (wie an einer Börse) fixiert.
Meines Wissens werden Ferkel am Montag bis Mittag gemeldet, und dann zugeteilt, die Verbringung dieser Schweine erfolgt dann ca. ab Mittwoch bis Samstag. Hauptsächlich Donnerstag und Freitag.
Sind viele Ferkel gemeldet, und ein Teil wird exportiert, wird der Preis kaum raufgehen, da im Export immer bezuschusst wird.
Sind mehr Ferkel gemeldet als verkaubar, wird zurückgestellt. (50 sind gemeldet, 45 sind zu bringen).
Da bei den Ferkeln die Bezahlung bei 31 kg Durchscnitsgewicht Schluß ist, die Mäster aber Fekel unter 31 kg kaum akzeptieren, geht das "Schieben" schwieriger als bei den Mastschweinen.
Mastschweine haben beim "Schieben" dann eben statt 95 kg Durchschnittsgewicht 100 kg Durchschnittsgewicht.
Was zumindest bezahlt wird, auch wenn es unwirtschaftlich ist.
So, und jetzt bitte deine Frage etwas konkreter.

__joe007 antwortet um 07-12-2010 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preise Veröffentlichung bei Schweinen
Vielen Dank !!

Deine Antwort war genau richtig, PERFEKT !!!

MAny thanxxs .

mfg JoE


afairerpreis antwortet um 08-12-2010 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preise Veröffentlichung bei Schweinen
Haben es die Schweinebauern leicht, die haben keinen freien Markt und sind glücklich mit dem was sie bekommen !

Mitgedacht antwortet um 08-12-2010 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preise Veröffentlichung bei Schweinen
@haasi

Du schreibst, das bei Ferkelexport aus Ö. ständig bezuschusst wird. Aufgrund dieses Wissens, gehe ich davon aus, dass DU Mitglied bei einem der österreichischen Ferkelerzeugerringe bist.
Das würde bedeuten, dass für den Export von Ferkeln, Einnahmen aus dem Inlandsabsatz von Ferkeln verwendet wird, um andere Ferkel billiger ins Ausland verkaufen zu können. Österreichische Mäster zahlen ausländischen Berufskollegen einen Teil ihrer Ferkelkosten um den Markt in Ö. zu räumen und Preisspielräume nach oben zu ermöglichen.
Das erscheint mir als nicht fairer Angebots- und Nachfragemarkt.

Möglicherweise kannst Du uns mehr über diese Praxis berichten. Viele Schweinemäster in Österreich warten gespannt auf eine schlüssige Antwort.

haasi antwortet um 08-12-2010 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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lieber Mitdenker: ich kann deine Einschätzung teilen.
Ich bin genauso Mäster, aus OÖ, woher das Geld kommt, um Ferkelexporte zu ermöglichen, ist mir selbst ein Rätsel, jedoch ist in Ferkelüberschußzeiten der Preis in Ö sicherlich länger oben, als er z.b. in Kroatien zu diesem Zeitpunkt zu erzielen wäre.
Genauso ist der Ö Preis für Ferkel im Winter/Frühjahr z. Teil erheblich höher als er im Süddeutschen Raum (Bayern, Baden Würtemberg) marktüblich ist, da diese Gebiete ständig einen Teil ihrer Ferkel exportieren, was in Ö nur in Überschußzeiten geschieht.
Pferdefuß daran ist, daß wenn Deutsche Ferkel in Ö eingestallt werden, diese mit einem Ö Aufschlag versehen werden, und meist um kaum was günstiger sind als zu diesem Zeitpunkt in Ö. (max. den Erlösverlust eines allfälligen Gütesiegelaufschlages).
Wenn du auf günstigere Ferkel dann aus Deutschland bestehst, bekommst halt dann den selben Mist der sonst nach Kroatien oder sonstwohin geht.
Genauso geht kaum ein Ferkel aus OÖ in den Export, meist nur Waldviertler, weil eben auch in OÖ Qualitätsunterschiede grundsätzlich (nicht allgemein) bestehen.
Siehe unterschiedliche Preissteigerungen beim Ferkel wie letzte Woche.
Da auch in OÖ ein erheblicher Ferkelanteil im ständigen Direktbezug zum Mäster findet, ist der Preis schneller mal hochzuheben, als wenn jede Woche die Ferkel zu verteilen sind.




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