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herzleo 03-05-2010 18:37 - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
Ein bekannter möchte dass ich heuer seine Wiese mähe und das Mähgut behalte. Nachdem er selbst die Förderung lukriert, werd ich ihm nicht viel zahlen können. Die Frage ist aber wieviel?? Hat das von euch schon wer gemacht? Was kostet sowas?



helmar antwortet um 03-05-2010 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
Wenn du das Mähgut nicht unbedingt brauchst, lass das lieber bleiben, besonders dann wenn dein Bekannter die Förderung lukriert. Da könntet ihr beide Probleme bekommen, denn die Förderung, wie du sie nennst, ist ja an Selbstbewirtschaftung gebunden. Und wenn du wirklich das Mähgut verwertest, auch noch bezahlen dafür? Ich weiss nicht recht....
Mfg, helmar


0815 antwortet um 03-05-2010 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
Wieso soll das nicht erlaubt sein? "Wiese am Stamm verkaufen", so heißt es bei uns. Kann mir aber nicht vorstellen was unter "Scheinbewirtschaftung" fällt! Mais wird ja auch oft am "Stamm verkauft", warum sollte das bei Gras nicht erlaubt sein? Wenn der Verkäufer oder Verschenker keine Rinder hat, bekommt er eh sowieso weniger Förderung.


helmar antwortet um 03-05-2010 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
Bei den MFA Vorträgen wurde davor gewarnt. Sollte der Futtervergeber die Fläche wegen der Bemessung für die SVB nicht weitergeben(verpachten) wollen, wäre eine Nutzungsvereinbarung auch eine Möglichkeit. Da könnte der Nutzer Förderung beantragen.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Hofknecht antwortet um 03-05-2010 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
Hallo,

Möglich ist das schon und wird auch oft praktiziert. Aber wenn du seine Wiese abmähst, das Futter behälst, und keine Förderung dafür bekommst, würd ich auf keinen Fall was zahlen!

lg


fgh antwortet um 03-05-2010 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
Hallo,

wenn du keine Förderungen bekommst, gibts auch kein Geld...


rirei antwortet um 03-05-2010 23:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
Ich mache das oft. Gibt aber zwei Varianten:
Auf ertragreiche Wiesen behalte ich die Ernte, bezahlt wird nichts, unabhängig von der Förderung.
Auf weniger ertragreichen oder schwierig zu bearbeitenden Flächen verrrechne ich meine Kosten lt. MR und der Besitzer kann sein Heu selber verkaufen. Der fragt nie mehr ob ich für die Wiese was zahle.


Variobass antwortet um 04-05-2010 00:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
Bei uns gibts ein paar Bio Bauern die haben nur Grünflächen, und in der übernächsten Ortschaft einen großen Milchbauern der räumt die Grünflächen für diejenigen ab, pro ha 100,- euro bekommt der Milchbauer find ich auch Ok!!!!


Noro antwortet um 04-05-2010 01:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
bei uns zahlen die biogaserer 100€/ha grünland und schnitt, also ohne ZA. müssen dann aber auch das werben selbst machen


JDriver antwortet um 04-05-2010 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
Also ich würde nichts zahlen. Wahrscheinlich handelt es sich bei dieser Fläche womöglich noch um eine wertvolle Fläche von der das Gras nichts wert ist. Bei uns in der Umgebung gibt es auch ein paar sehr kleine viehlose Betriebe die ihre WF Fläche an den Mann bringen wollen. Mitlerweile lässt sich aber niemand mehr finden der ihnen ihre Flächen für umsonst abmäht und dann auch noch alles sauber wegräumt.



Christoph38 antwortet um 04-05-2010 14:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Mähgut
Ein Bekannter (Pensionist) betreibt als Hobby die Pferdehaltung.
Er hat etliche Bauplätze, die er abmäht und das Heu für die Pferde erntet.

Er sagt, dass es immer wieder mal Leute gibt, die glauben, dass er ihnen für das Gras noch einen Gefallen schuldet (zB. Sperrmülltransport zum Recyclinghof).

Tatsächlich ist die Ernte von sehr kleinen Flächen enorm zeitintensiv.
Jeder der halbwegs kalkuliert wird feststellen, dass kleine Flächen die man gratis ernten darf, teurer kommen als eine Pachtfläche.

Ich meine daher, dass man auch die gestellte Frage vor allem davon abhängig machen muss, wie gut/schlecht die Fläche zu bewirtschaften ist.

Bei normaler Bewirtschaftung und nicht allzu hohem Pachtpreisniveau, wird das Mähgut tendenziell gegen null kosten.




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