Keine neuen Schulden mehr... ;-))

Antworten: 6
biolix 21-04-2010 13:20 - E-Mail an User
Keine neuen Schulden mehr... ;-))
Hallo !

also das ich das noc hören durfte... ahbts gestern den Report gesehen.. wenn nicht hier der link http://tvthek.orf.at/programs/1310-Report/episodes/1356816-Report

da wirft doch echt 1970 der Kreisky dem Klaus einen Schuldenpolitik vor, weil er ihm 9 Milliarden schon hinterlassen hat... ;-)))

und der restliche Report ist auch interessant, Grasser und Co... ;-))

lg und endlich bleibt es schön ;-))) biolix



Hirschfarm antwortet um 22-04-2010 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine neuen Schulden mehr... ;-))
Aus 9Milliarden Schilling also umgerechnet 654 MILLIONEN€ sind in 40 Jahren 187 MILLIARDEN geworden.
DAS HEIßT: UNSERE STAATSSCHULDEN HABEN SICH IN 40 JAHREN UM DEN FAKTOR 285 VERVIELFACHT! 285!!!!!!!!!!!!!!!


50plus antwortet um 22-04-2010 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine neuen Schulden mehr... ;-))
Kreisky sei Dank!
Er hat die Spirale erst richtig in Gang gesetzt.


lg
50plus


biolix antwortet um 22-04-2010 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine neuen Schulden mehr... ;-))
Hallo !

Na ja, aber kurze Frage: Schulden machen ist eigentlich ok, so wurde es schon vor 1970 begonnen,nett war ja auch, wer sichs angesehen hat, hat klaus das schon damals gesagt was ich auch sage, wer hat von den Schulden am meisten profitiert ?
Inkl. wir sind das 8. reichste Land der Welt und siehe anderen threat mit 13 Milliarden Rückzahlungen, inkl. rechnets auch allein denn Zinseszins aus über 10 jahre bei 6%, da kommt man schon schnell auf Verdoppelungen.. ;--((...

Ja wo ist das Geld ? ;-)))

lg biolix


Christoph38 antwortet um 22-04-2010 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine neuen Schulden mehr... ;-))
Es ist hinlänglich und oftmalig erwiesen, dass Politiker jeglicher Coleur gut sind darin Schulden zu machen.

Die Ursachen dafür allein bei den Politikern zu suchen, wäre bereits vom Ansatz viel zu eng.

Die Rahmenbedingungen begünstigen die staatliche Schuldenmacherei stark. Politische gesehen wäre es der grösste Fehler den man begegen könnte, die Staatskassen zu sanieren, dafür den Bürgern auf die Zehen zu treten, als Lohn kommt die Abwahl und der politische Nachfolger/Gegner kann aus dem Vollen schöpfen.

Auch besteht ein starker Druck der Bevölkerung nach Zuckerln, während es gleichzeitig zu vermeiden gilt jemand direkt zu belasten, für die Wahlzuckerl anderer Bevölkerungsgruppen.

Mit Sparen gewinnt man keine Wahl.


biolix antwortet um 22-04-2010 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine neuen Schulden mehr... ;-))
na richtig Christoph ! ;-))

daher ich bin ja voll bei dir, keine neuen Schulden mehr !!!!

Ein umkehr unseres Wirtschaftssystem bzw. sogar unseres Lebensstils auf wirkliche Zukunftsfähigkeit, in allen Bereichen und kein Leben auf Pump oder ein Leben auf kosten unserer Kinder auf unsere Umwelt bezogen... ;-)))

lg biolix

das neueste aus Griechenland:

auf orf.at

Griechisches Defizit noch höher als gedacht

zurückGriechenlands Haushaltsdefizit war im vergangenen Jahr noch höher als bisher bekannt. Das Defizit belief sich auf 13,6 Prozent der Wirtschaftsleistung, teilte das europäische Statistikamt Eurostat heute in Luxemburg mit. Das ist deutlich mehr als die bisher ermittelten 12,7 Prozent.

Die griechische Regierung hatte kurz nach ihrem Antritt im Herbst letzten Jahres enthüllt, dass das Defizit damit doppelt so hoch war wie von der Vorgängerregierung prognostiziert. In diesem Jahr soll das Defizit mit einem drastischen Sparprogramm auf 8,7 Prozent gesenkt werden. Dafür wären nach den neuesten Daten noch stärkere Anstrengungen erforderlich. Beim jüngsten Euro-Finanzministertreffen hieß es aber, bisher fordere niemand zusätzliche Maßnahmen von Griechenland.

Eurostat hatte wegen der wiederholten Statistikfälschungen in Griechenland eine Untersuchung eingeleitet und methodische Schwächen sowie massive politische Einflussnahme auf die Zahlen angeprangert. Auch jetzt meldete das Statistikamt große Vorbehalte über die Qualität der vorliegenden Daten an.

Der eingerechnete Überschuss der Sozialversicherung sei unsicher. Auch über die Berücksichtigung der öffentlichen Unternehmen und Swap-Geschäfte gebe es Unklarheiten. Die Untersuchung könne zu einer Revision in der Größenordnung von 0,3 bis 0,5 Prozentpunkten für 2009 führen.

Irland mit höchstem Defizit
Das höchste Defizit in der Euro-Zone wies im vergangenen Jahr Irland mit 14,3 Prozent des BIP auf. Im gesamten Währungsgebiet lag die Neuverschuldung bei 6,3 Prozent - mehr als doppelt so hoch wie die erlaubte Obergrenze nach dem Stabilitäts- und Wachstumspakt. Im Vorjahr waren es noch 2,0 Prozent.

Die milliardenschweren Konjunkturprogramme und Bankenrettungspakete sowie die massiven Einnahmeausfälle durch die Wirtschaftskrise trieben die Schulden in fast allen Ländern nach oben. Derzeit stecken schon 20 der 27 EU-Staaten in Sanktionsverfahren wegen übermäßiger Defizite. Die EU-Kommission räumt ihnen wegen der Krise allerdings mehrere Jahre statt nur ein Jahr Zeit ein, die Staatsfinanzen zu sanieren.



org antwortet um 22-04-2010 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine neuen Schulden mehr... ;-))
Der Karren ist bereits voll verfahren und wie Christoph richtig schreibt ist auch der aktuelle Politiker nur ein getriebener. Seine einzige Bestrebung ist die nächste Wahl zu gewinnen. Egal um welchen Preis!
Richtigerweise dürfte keine Kommune bzw. kein Staat je einen Cent an Schulden machen. Sie müssten vielmehr für magere Jahre ein wenig (aber auch nicht zuviel) an Vermögen schaffen. Das Spiel mit Schulden und Vermögen sollte ausschließlich an natürliche Personen und Kassen (nicht Banken) gebunden sein!
PS: Ihr wisst hoffentlich den Unterschied zwischen Kassen (wie es die Sparkassen oder Raiffeisenkassen usw. waren) und Banken?!


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