Tiergesundheitsdienst

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FraFra 25-01-2010 13:40 - E-Mail an User
Tiergesundheitsdienst
Jedes jahr muss ich mich darüber ärgern!

als leistung kommt der TA meist um weihnachten
schaut die tiere an schaut das futter an wirft einen blick in den medikamentenschrank,kontrolliert die arzneimittelbelege
füllt seinen zettel aus und fährt wieder weiter

kosten tut die leistung 101,75


wie schaut es bei euch aus?



frank100 antwortet um 25-01-2010 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiergesundheitsdienst
Da bist ja eh noch gut bedient zu mir kommt er dreimal.


Lucky antwortet um 25-01-2010 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hallo, bei mir macht er gar nichts. einmahl im jahr eine unterschrift und das wars. lg


FraFra antwortet um 25-01-2010 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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und dann zahlst auch???

is ja noch leichter verdient als wenn er durch meinen stall latscht




fgh antwortet um 25-01-2010 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei uns latscht er bei Kuhbesamungen oder anderen Behandlungen durch den Stall, da geht das mit, extra kommen tut er nicht.


grasi1 antwortet um 25-01-2010 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ist ja nicht Pflicht oder?
Nicht ärgern, sondern austreten und sparen, man muß nicht überall dabei sein, genauso bei anderen Vereinen und Institutionen, sparen und austreten.
Kommt auch ganz schön viel Geld zusammen, das man sich dabei "spart".
Auch bei diversen Fachzeitungen kann man sparen, solche Unterlagen und Berichte bekommt man auch aus dem Internet.


BBB antwortet um 25-01-2010 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Abend FraFra

Mir geht es genau so wie dir. Ich brauche den Tierarzt Gott sei Dank wenig. Das Formular wurde am Küchentisch ausgefüllt, und vor einigen Tagen kam die Rechnung vom Tiergesundheitsdienst . Ca 110 Euro. Ich muß mich auch darüber ärgern. Ich überlege schon ob ich wieder austreten soll von diesen Verein.




Haa-Pee antwortet um 25-01-2010 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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liebe kollegen das ist die gängige praxis!

reinste arbeitsbeschafung für beamte,kämmerer,tierärzte.

der std lohn fürs "zettelausfüllen" der nicht länger dauert als 15min ist für den tierarzt exorbitant da arbeitet der durschnittliche milchbauer 3 ganze arbeitstage!

meine konsequenz nach 7 jahren TGD 1120 euro einbezahlt bisher keinerlei gegenleistung da ich es nicht nötig hatte=---------| gesunder tierbestand !

ansonsten konnte ich nur die paar cent f[r die M kuh vermarktung nutzen....

fazit 2010 leiste ich mir ein kontrollorgan weniger ,der TGD wird gekuendigt.....




Gewessler antwortet um 25-01-2010 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da muß ich jetzt aber doch antworten, offenbar verstehen meine Tierarztkollegen den TGD nicht.
Bei mir übersteigt der Nachlaß bei den Medikamenten, die Einnahmen aus der Betriebserhebung bedeutend. Würde ich alle Medikamente die ich im Rahmen des TGD abgebe, selber anwenden, brauche ich einen Tierarzt mehr in meiner Praxis, was ja in Zeiten wie diesen, als Wirtschaftsbelebung gelten muß.
Weiters nutzen wir das TGD Labor ständig, da wir jedesmal alle LKV Daten unserer Kunden checken um Acidosen, Ketosen und Höhere ZZ Werte versuchen in den Griff zu bekommen (über 6000 Milchproben/ Jahr aus unserer Praxis x 28.-€ ist eine schöne Leistung des TGD oder? zumindest in OOE bezahlt das der TGD)Gerade bei der Eutergesundheit liegt viel im Argen, denn ab nun, wo das Kontingent wertlos wurde, will der Landwirt, daß alles in den Tank kommt. Mastítismilch ist zu teuer. Natürlich mache ich viele Geschichten im Lauf des Jahres mit, wie die Stallklimaüberprüfung, die hat halt nur bei gewissen Wetterlagen einen Sinn. Ich schaffe auch nahezu bei der Hälfte aller TGD Betriebe, daß ich einmal im Jahr beim Melken anwesend bin um mich hier einbringen zu können und da bewege ich auch viel. Da ich zwei Klauenpfleger angestellt habe weiß ich auch sehr genau über den Klauenstatus Bescheid, wenn also ein Klauenscore von < 100 da ist, ist die Klauengesundheit hervorragend, falls nicht wird nach Lösungen gesucht aber nicht erst bei der Betriebserhebung, sofort! Ich finde den TGD wichtig für Euch und den Konsumenten, bei Mißständen, die mir ja auch immer wieder berichtet werden, gehört das vorallem bei eurer Kammer gemeldet, nur so kann man was ändern, auch austreten ist möglich, auch den Tierarzt kann man wechseln. keinesfalls würde ich für eine Leistung bezahlen, die nicht erbracht wird, also den Betriebserhebungsbogen nicht unterzeichnen. Mit der Unterschrift habt ihr ja euer Einverständnis gegeben, daß die Betriebserhebung ordnungsgemäß durchgeführt wurde - nun wo Geld abgebucht wird, anonym dagegen zu wettern finde ich mehr als feig. Beim Heiraten habts auch unterschrieben und nutzt was wennst nach 20 Jahr sagst - des hab i nit gwußt das des so.........ist?
Ich finde es toll wenn möglicht viele aus dem TGD austreten würden, denn dann bleibt für meine Klientel mehr Geld, danke an die "Austreter" im Namen meiner Kunden!



Gewessler antwortet um 25-01-2010 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@haapee: happy da hast Dich aber sauber verrechnet, denn da käme pro Jahr 160 € heraus und das gibt es nicht - unter 50 GVE max. 150.-€ über 50 GVE 2x 150 €/ Jahr.
Wenn bei so Kleinigkeiten Deine Buchhaltungskenntnisse schon nicht reichen - wie gehts dann erst bei wirklich großen Dingen (Stallbau, Maschinen....).
Gratulieren muß ich Dir zu Deinem gesunden Tierbestand, (nahezu 50 GVE und das 7 Jahre ohne Tierarzt) könntest Du Dich outen, den Betrieb würden viele gerne kennenlernen.
Das Verhältnis zu Deinem Tierarzt kann auch nicht das Beste sein, denn Du siehst den Tierarzt als Kostenfaktor statt als Teil Deiner Produktionskosten, also als externen Berater in Gesundheitsfragen - sry Schmarrn- das brauchst Du ja nicht - alles gesund seit sieben Jahren und hoffentlich auch weiter so. Viel Glück im Stall.


FraFra antwortet um 25-01-2010 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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naja von so einem betreuungstierarzt kannich nur träumen


klauengesundheit und ZZ hat meinen TA noch nie interessiert

ich bin einfach von der leistung entäuscht

was is wenn man den TA wechselt und er am WE genau er wieder dienst hat
der war ja schon beleidigt weil er nimmer die KB macht seit dem ich eigenbestandsbesamer bin

austreten ? wie dann die kühe trockenstellen??


Moarpeda antwortet um 25-01-2010 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Gewessler

schön, dass du auch wieder da bist.

lg.


schoosi antwortet um 25-01-2010 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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bin einfach niemals beigetreten.

es kann doch nicht sein, daß man für den TGD mindestens einen Hygienekurs besuchen muß, einfach nur um dabei zu sein und mitzahlen zu dürfen??

brauch einfach nicht auszutreten, und auch das ist in gewisser Hinsicht eine Freiheit!


edde antwortet um 25-01-2010 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiergesundheitsdienst
ich finde, wenn eine laie zb im bereich der altenbetreuung die verantwortung trägt, den bedürftigen die jeweilgen medikamente zu verabreichen sollte auch jedem bauern zugemutet werden können, trockesteller zu verabreichen.
alles andere ist doch nur BESCHÄMEND , was hier im bereich des TGD abläuft.

mfg


Haa-Pee antwortet um 25-01-2010 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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geschätzer gewessler deine kenntnisse in ehren!

auch schätze ich dein bemühen in deinem rayon für deine "klienten"(sprich bauern)so vorbildhaft da zu sein-alle achtung!

aber deine ausserordentlichen kenntnisse reichen bitte nicht zu meiner doppelten buchführung bei der rund pa ca 380-430 geschäftsfälle verbucht werden dh ich verbuche sämtliche "schrauberl und beilagscheiberl" für meine kleine landwirtschaft.

zur aufklärung:
der TGD grundkurs , TGD fortbildungskosten die anteilig abzüglich förderung zu bezahlen waren wurden eben meinen TGD kosten hinzugerechnet!

lieber gewessler auch ein tierarzt ist ein kostenfaktor!
könnte dir auch ausrechnen mit wievielen Cent er pro liter milch beteiligt ist;-)
keine probleme mit mastitis,mastitis neigende werden konsequent ausgemerzt!
ansonsten macht jegliche behandlungen der tierarzt in seiner eigenschaft als studierter veterinär!

über den medikamentennachlass muss ich schmunzeln......
allein die verrechnung einer BBraun 20%prozent clucosebeutel 500ml standart bei infusionen treibt mir die tränen in die augen.
die herstellungskosten inkl gewinnbeitrag für BBraun betragen ca 1,3 euro/liter(info einer verwandten die in melsungen bei BBraun im Q-management tätig ist)
unser tierarzt verrechnet für den 500ml beutel allein schon 7€

zu deiner beruhigung die "arbeitszeit" fahrtspesen,das mittagessen die die paar liter bier waren mein TGD privatvergnügen!

fakt ist und bleibt TGD ist ein kostenfaktor aber noch mehr ein mehrfach kontrollsystem!

in einer guten partnerschaft mit einem tierarzt bedarf es meiner meinung keiner solchen institution weil praktizierende landwirte normalerweise schon wissen wie man eutertuben ect ordnungsgemäss verwendet.

ausserdem haftet der landwirt ohnehin in uneingeschränktem ausmass für die lebensmittelsicherheit und einwandfreie qualität der rohstoffe die er in den lebensmittelbereich unterbringt!

der tgd wurde ins leben gerufen wg ein paar schwarzer schafe die unerlaubt vorallem von deutschen tierärzten(autobahntierärzte) tierärzneimittel vorallem im schweinebereich unsachgemäss und kriminell eingesetzt haben!

ausbaden muss es die breite masse der bauern mit einer neuen institution für kontrollwesen,bevormundung,bürokratismus!





schoosi antwortet um 25-01-2010 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Besamung mach ich selber und Trockenstellen das Kalb.

Nicht gegen die Tierärzte, komme sehr gut mit meinem aus, aber das ganze Fördergelderprinzip paßt einfach nicht. Sind den alle Landwirte, die den vorhin beschriebenen Standardkurs Hygiene nur Schweine oder von wo kommt der Scha..?


Haa-Pee antwortet um 25-01-2010 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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im übrigen
was edde richtig anspricht!

ich dürfte von arzt aus für meinen grosseltern medikamente verabreichen die falsch angewendet ,überdosiert zum sofortigen tode führen.....

sprich fentanyl,codein.lornoxicam,metamizol,tramadol.....verabreichen.
grossteil fällt ins betäubungsmittelgesetz diese medikamente hatte ich schuhschachtelweise zu hause ein abzweigen fürn "karlsplatz" wäre ohne jegliche kontrolle problemlos möglich gewesen!

die grobe einteilung wurde vorgegeben die genaue medikamentierung bedarfsgerecht "getestet" und ohne gröbere konsequenzen!

das ganze wurde mir als "laie" und ohne jeglichen kursus übertragen!



aber wenn ich meiner kuh zur vorbeugung und trocken stellen eine eutertube injiziere bruache ich ich sämtliche kurse,einen tgd und weiss gott noch was.....

fakt ist ein ausgebildeter interessierter landwirt braucht keine "freiwillige" bevormundung eines TGD oder sonstige CC konforme regelungen....

in der humanmedizin wird in der hauskrankenpflege die von angehörigen durchgeführt wird ohne zu fragen die stärksten suchtmittel und sonstige medikamente ausgegeben!

das stimmt doch was nicht oder?



Gewessler antwortet um 25-01-2010 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@frufru sry FraFra: des ist schade, daß der Kollege so deppert reagiert, für mich ist es immer Ansporn, wenn Kritik laut, wird besser zu werden. Machts halt einen Stammtisch mit euren Tierärzten und eurem TGD Häuptling, wenns nicht allzu weit ist kann ich auch kommen und unsere Arbeit vorstellen. Wir machen einmal jährlich in Raumberg einen Workshop für Tierärzte um ihnen Verständnis vom Boden, Pflanze bis hin zum Tier zu beizubringen. Wenn Zentner Edi seine Stallklimasachen vorstellt bringt man die Kollegen von der Nebelmaschine nicht mehr weg - nur was glaubst Du wieviel Tierärzte von über 1200 praktizierenden Rinderpraktikern Österreichs sich dafür interessieren? 10 - 30 - 70 - 150?
Und dann angfressen sein wenn der Bauer seine Küah selber besamt. Für uns gibts wichtigere Tätigkeiten, obwohl i a gern, vorallem behandelte Kiah selber besam.
Das liegt aber auch an Euch über eure Organisationen, das zu verbessern, wir sind Dienstleister und glaub mas, neidig auf den Kollegen, wenn der mehr und was besser macht, da werns munter die Burschen. Laßt ihn halt einmal jede Kuh trockenstellen, gezielt eine Woche lang täglich auf 40 Betrieben, schön mit ins Stalleigene Gewand einischlupfen, in kalte Stiefel, auf die Finger schauen, daß er perfekt die Zitzenkuppe reinigt usw. -was glaubst wie der am Abend fertig ist. Und glei wirds leichter. Und in der zweiten Woche kriagst a ohne TGD dein Trockensteller - dann steht auf alle AAA belegen drauf - durch Tierarzt verabreicht! Wett ma! Nur so stell i ma koa Zusammenarbeit vor, i wui mit meiner Arbeit ein anerkannter Produktionskostenfaktor sein - also als wichtig und nützlich von meine Kunden angesehen werden und nit als lästiger Nothelfer - obwohl das a Spaß macht wenn ma um zwoa in da Fruah bei minus 20° an Kaiserschnitt machen muaß - is a a jeder happy.


Gewessler antwortet um 25-01-2010 23:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@haapee: sry da is wieder einmal mein Galgenhumor mit mir durchgegangen, wollte Dich sicher nicht beleidigen, das tut mir aufrichtig leid, ich verspreche zwar immer Besserung aber dann geht der Schalk in mir wiedér durch -nochmals Entschuldigung - stimmt alles was Du sagst - es stimmt wir brauchen die Institution TGD eigentlich nicht - aber wie gesagt waren halt Mißstände und hiatz ham mas halt da.Anlassgesetzgebung.
Fakt ist, daß sämtliche Gelder für Tiergesundheit ,die die Länder bezahlen über den TGD abgewickelt werden und das ist beileibe in OOE nicht wenig.
Und wir nutzen das in unserer Praxis einfach aus. Wenn das bei Euch anders ist, ok - austreten. Das Beispiel mit der Altenbetreuung stimmt, meine Schwiegermutter ist bei uns im Haus und ein schwerer Pflegefall und mein Schwiegervater war lange bettlägrig ich weiß was das bedeutet. Nur unsere Tiere sind Lebensmittel und da werden von vielen Laien Sachen verlangt, die wir als Produzenten einfach hinnehmen müssen - der Kunde is King, auch wenns niemand versteht und ich Dir vollinhaltlich beipflichte, nur wir können sagen der Landwirt ist bestens ausgebildet - was bei der Tagesveranstaltung eigentlich ein Hohn ist, aber Billa, Hofer und Co. können damit werben - AMA Gütesiegel usw.
Nochmals happee : wir Tierärzte sollen Euch in Gesundheitsdingen unterstützend helfen, also ein Produktionskostenfaktor sein.
Unser System ist denkbar einfach - wir fahren zwei bis viermal pro Monat auf unsere Betreuungsbetriebe, da schauen wir folgendes an:jede Kuh ab dem 5. Tag nach der Geburt (Ketosetest), jede mit Ausfluß, jede die bis zum 30 Tag noch keine Brunst gezeigt hat, jede die mehr als dreimal besamt wurde, jede 28 Tage nach der Besamung zur TU, jede 12 Wochen nach Besamung ob eh noch trächtig, jede vorm Trockenstellen ( Bakt. Zyt. US und TU ob eh noch trächtig) jede drei Wochen vor Geburt (Blut/ Harn auf Ketose, Festliegerscreening ab 3. Kalb) dreimal jährlich Gewichtsmessung der Jungtiere um eine gewichtsbezogene Erstbesamung machen zu können, mindest zweimal pro Jahr Stallklimamessung, einmal jährlich alle Tiere Bakt Zyt. Milchuntersuchung, einmal monatl. Futterüberprüfung mit TS Bestimmung, 9x jährl. Ultraschall Rückenfettdicke usw. der TGD ist mir eine Hilfe, denn viele Dinge werden da bezahlt. Mit der Betriebserhebung bezahlst Du Stallklima und Futterberatung und Laktocordertest Melkarbeitscheck und Reinigungsautomatencheck ( mach ich allerdings nur alle zwei Jahre), sonst bezahlst eine monatl. Pauschale pro weibl. Tier, excl Medikamente.
Glucose 20% kostet im Einkauf 500 ml 1,10.-€; im Verkauf /(kein TGD Medikament, da nicht für Tiere explizit zugelassen) 3,01 incl MWST .

Franz


pillma antwortet um 26-01-2010 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Gewessler

Hab ma deinen letzten Betrag jetzt 2mal durchlesen miasn was du als Tierarzt 2-4mal monatlich bei deine Betreuungsbetriebe so alles machst. Wir san a beim TGD, also unser Tierarzt kimmt nur wann man brauchen, selbstständig kimmt der nur zur Betriebserhebung. Mi dat ja brennend interessieren wia vü Tierärzte des so machen wia du? Was übern TGD alles bezahlt wird wissen ja a de wenigsten, des wa mal intersseant was da so alles inbegriffen is?

Gruß
Markus


Eiwi antwortet um 26-01-2010 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habe die Beiträge aufmerksam gelesen,ist ja interessant,wie unterschiedlich das gehandhabt wird.
Im Großen und Ganzen stimme ich mit haapee überein ,-"bervormundung,-Kontrollwesen,-bürokratie"........und wenn man keine,oder nicht viel Gegenleistung für sein sauer verdientes Geld hat,ists echt schlimm.
Bei uns schauts jedoch so aus,daß im Rahmen der Besamungen die Untersuchungen auf Trächtigkeit kostenlos durchgeführt werden.Das erspart mir im Jahr 100-150 Euros.

mfg
Eiwi


FraFra antwortet um 26-01-2010 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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zitat :Laßt ihn halt einmal jede Kuh trockenstellen, gezielt eine Woche lang täglich auf 40 Betrieben, schön mit ins Stalleigene Gewand einischlupfen, in kalte Stiefel, auf die Finger schauen, daß er perfekt die Zitzenkuppe reinigt usw. -was glaubst wie der am Abend fertig ist. Und glei wirds leichter

hmmm

ob es dann leztendlich was bringt is dann wieder eine andere frage!
den bekanntlich beissen denn letzten die hunde!

von einer vergünstigung der arzneien kann ich nur träumen!!!
ich bekomme ja nicht einmal eine rechnung
die TA befinden sich ja in einem freien gewerbe mit von der kammer festgelegten richtpreisen






naturbauer antwortet um 26-01-2010 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Gewessler,
wie ich lesen kann, bist ein 100%iger Schulmediziner. Was du alles auf den Tag genau festlegst, wann, was, wie eine Kuh wie schnell wieder trächtig, wieviel Fett und so weiter und so fort.
Ich laß meinen Kühen "ihre" Zeit! Die einen sind schneller, die anderen langsamer. Sie danken es mit langem Leben und länger Kälber. Wenn eine oder zwei bei einem Bestand von 18 bis 20 Kühen ein Jahr mal kein Kalb haben, haben sie danach dann oft ohne Unterbrechung Jahr für Jahr ihr Kalb. Und das ohne TA, so geht´s auch. Gut, es verdient in meinem Fall kein anderer was.
Es bleiben für dich und deine Kollegen sowieso genug, wo ihr euer Werk verrichten könnt.
Denn wenn ich hier so lese, wie eifrig nach Betsandsbetreuung gegriffen wird, na ja hin und wieder wird es für´s Vieh besser sein, wenn ein TA die Kontrolle hat, meine ich. Leider kommt es immer wieder vor, dass gerade da, wo die Tiere im Elend sind, komischerweise koa oide Sau noch schaut, wie man bei uns hier sagt.



Gewessler antwortet um 26-01-2010 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@frafra: mit dem freien Gewerbe hast recht, bei vielen anderen freien Berufen wurde geklagt, daß die Mindestpreise wegkommen (Ziviltechniker 1987) seither gibt es Höchstrichterliche Entscheidungen aber es wurde weder im Parlament was geändert, noch hat irgendwer die TÄ Kammer daraufhin geklagt. Das Wirtschaftsministerium hat einmal einen Anlauf gewagt, aber da war Haupt Minister und der ist Tierarzt. Also beklage unsere Tarife nicht, ihr seit im Parlament wesentlich besser aufgestellt als die TÄe. Auf eine korrekte Rechnung hast Du nicht nur ein Anrecht, sondern es gibt Rechnungslegungspflicht ab glaube ich 100.-€. Und die 13,5% sind Gesetz also hat der Tierarzt dies weiterzugeben und die Medikamentenliste ist veröffentlicht mit allen Preisen! Fordere sie beim TGD an - Du bist ja Mitglied du bezahlst zwar keinen Mitgliedsbetrag aber dennoch, Mitglied.
Leistungen sind beim TGD föderalistisch aufgebaut von Bundesland zu Bundesland verschieden. Da ihr ja nur für die Betriebserhebungen bezahlen müsst, also für eine Leistung die vom Tierarzt zu erbringen ist, würde ich das auch nicht bezahlen, einfach nicht den Betriebserhebungsbogen unterschreiben und das bei der Geschäftsstelle melden.
In OOE sind gratis: Sektionen, Bakt. Milchuntersuchungen, ELISA auf Kryptosp. Rota, Corona, E.coli. BRSV, Pasteurellen usw. sag ma mal die wichtigsten Erreger die beim Rind Schaden machen. Sonst müssen wir ansuchen um eine Kostenbeteiligung, heute 30 Milchproben auf Mykoplasmen hin untersuchen lassen, Kostenbeteiligung durch TGD 85%.
Beispiel Se Mangel heuer wegen der hohen RA Werte häufig: 42 Blutproben Kosten von 1800.-€ komplett übernommen usw. OOE TGD hat ein Millionenbudget also warum nicht nutzen. Die Schweinebauern nutzen das gewaltig aus , warum nicht auch wir Rindermenschen?
@Naturbauer: ich mach nicht nur Bestandsbetreuung, das macht aber bei uns einen großen Anteil unserer Tätigkeit aus, ich bin der Meinung, daß Vorbeugen besser als Heilen ist .
Bei vielenSachen versuchen wir einfach schnell da zu sein, wie TU mit max. 28 Tagen. Betreue einen Biobetrieb mit >8000 Leistung hatte vor drei Jahren von 13 Kühen 10 mit einer Leistung von > 100.000. Also es geht ja mit hohen Leistungen ein hohes Alter der Kühe zu erreichen und einer ZKZ von < 380. Einer unserer Top Betriebe, den wir seit Jahren intensivst betreuen mit > 70 Kühen Leistung von > 11.000 Liter und einer LL von > 45.000 Liter ist doch gut wenns dem gut geht, dann gehts auch uns gut. Und bei den wöchentlichen Visiten geht das ganz schnell, da dauert oft das Kaffeetrinken länger als die Arbeit im Stall.
Aber ich will ja niemandem was aufzwingen, es wird nur ein kleiner Teil unserer Kunden mit dem vollen Programm beglückt, das sind aber die Betriebe im Vollerwerb und die möchten auch weiter am Markt teilnehmen alle zwischen 40 und 80 Kühen, die lagern halt Arbeit aus und da hilft uns die Einrichtung des TGD gewaltig. Nur durch die konsquente Bestandsbetreuung können wir den Medikamenteneinsatz sehr gering halten und das will ja der Konsument. Ich zelebriere den TGD und habe keinen der sagt ich will da nicht mitmachen.


naturbauer antwortet um 27-01-2010 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Gewessler
Das meine ich auch, vorbeugen ist besser als heilen! Egal jetzt wie, wichtig ist, dass Krankheit welcher Art auch immer schon gar nicht aufkommt. Wer Tiere in seiner Obhut hat ist grundsätzlich dazu verpflichtet, egal ob Katzen, Hunde, oder wie wir Bauern Rinder, Pferde ... Dass dies so gehandhabt wird, wird es wohl nur zu oft in der Theorie geben.

Wenn ich die Zahlen lese wieviel Milch die Kühe geben, ist das wiederum ein Problem wegen dem Milchüberschuss der da vorherrscht. Es hat sich so eingebürgert, ist halt so. Zugleich heißt weniger Leistung nicht auch weniger Gesundheit. Ich traue es auch kaum einem Bauern zu, dass er bei mehr als 40 Kühen seine Herde selber, sprich ohne TA und Fütterungsberater im Griff hat.
Was micht stört an der Sache ist, dass einer wie ich, der seine Herde im Griff hat und das ohne Hilfe, (TA Fütterungsberater) als alles mögliche bezeichnet wird, bloß weil ich es selber kann.(Klar bin kein TA, ich hab in vielen Jahren mir was abgeschaut, wie vorgebeugt werden kann, dass ist das eigentliche Geheimnis) Dass ich auf die Hilfe (natürlich nicht auf extreme Sachen wie Kaiserschnitt, Schwergeburt.. is eh klar oder?.) von außen verzichten kann, ist alleine der Fleiß mit dem man sich kümmert. Und wenn ich mich schon selber kümmere, warum soll ich dann Geld ausgeben? Es droht immer wieder die Gefahr, dass wir verpflichtet werden sollen, zudem was du über TGD machst. Wer sein Zeug in Schuss hat, der hat es verdient, dass er in Ruhe gelassen wird, meine ich. I bin ja hier in Bayern, wenn ich dann lese, dass die Staatsregierung sage und schreibe 30 neue Programme auflegen will, damit´s den Viechern zukünftig besser gehen soll, möchte ich wissen, ob´s denen dann besser geht, wenn ich für was zahle, was ich nicht brauche oder? Das verpflichtet werden ohne Grund, dan hab i a Problem, wennsd mi verstehst.


mfj antwortet um 27-01-2010 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was der TGD in Teilen Österreichs macht, ist schon hervorragend.
So ein „100 Tage betreutes System“ ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man Leistungszucht betreibt.

Ich würde mir das jedenfalls wünschen...

Ein guter Tierarzt ist immer sein Geld wert, gerade in der Hochleistungszucht braucht es unbedingt diese Betreuung.

Bei uns in Vlbg. hat man alle Bauern „zwangsbeglückt“. Die Bauern sind alle glücklich und zufrieden ungefragt im TGD integriert. Das wäre weiter auch nicht schlimm, nur, außer einen jährlichen Betriebserhebung und einpaar jämmerlichen Weiterbildungsveranstaltungen geschieht nichts.
Ja, die CC-Kontrolle wir wohl im tierischen Bereich vom TGD begleitet.
Das Ganze kostet zwar nicht viel – bringt aber auch nicht viel
.
Hier hat sich die „alemannische Gepflogenheit“ ***Groß dua*** mal wieder 6 Sternchen selber vergeben.
Außen hui und innen pfui...
Unser Ober-Sunny-Tierschützer Hunde-und Medienliebhaber Landesveterinär Schmid kann Zuhörergerecht verkünden...Alles ist im Sack in Vlbg.

Meine Region hat nicht mal einen österreichischen TGD-Tierarzt – sondern werden von deutschen Tierärzten betreut. Wenn kümmerts, Hauptsache die Statistik stimmt, und die Fahnen zeigen Wind.

Die technischen Überprüfungen an Geräten wie sie Gewessler beschreibt, halte ich allerdings auch für etwas überheblich. Genauso wenig wie sich ein Landwirt überall auskennt, kann ein Tierarzt selbst mit Analysegerät in allen Bereichen tätig sein, und vor allem Probleme erkennen und lösen.
Diesen „Rundumcheck“ bis hin zum „Mäusefangen“ zeigt auch hier die Regelungs- und Umsetzungswut der Behörden.
Bäuerchen nickt dann wohl, auch wenn er dabei „Schluckauf“ hat.
So geben sich Alemannen und Bajuwaren letztendlich doch die Hände.

Trotzdem, die wichtigsten äußeren Faktoren für eine erfolgreiche zukunftsfähige Milchwirtschaft sind meiner Meinung nach: eine leistungsfähige Molkerei und eine fortschrittliche tierärztliche Betreuung auf hohem Niveau , und nicht wie manche glauben – die Betriebsart, die Ausgleichszahlungen und das Konsumentenverhalten...und der „parteiliche Hirschkäfer“.





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