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Blumenwiese 13-08-2009 16:25 - E-Mail an User
US-Milcherzeuger reduzieren Rinderherden weiter
https://www.landwirt.com/US-Milcherzeuger-reduzieren-Rinderherden-weiter,,7072,,Bericht.html
Kann sich das auch auf die Milchpreise bei uns positiv auswirken?

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kraftwerk81 antwortet um 13-08-2009 16:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Milcherzeuger reduzieren Rinderherden weiter
In der dritten und bislang letzten Ausschreibung meldeten 294 Betriebe insgesamt 86.710 Kühe zur Schlachtung an.

> es wurden also im Schnitt 295 Kühe / Betrieb gschlachtet!!

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Blumenwiese antwortet um 13-08-2009 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Milcherzeuger reduzieren Rinderherden weiter
na ja - wenn ein Betrieb z.B. 5.000 Kühe hat, da können schon ein paar Metzgerkühe dabei sein...

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naturbauer antwortet um 15-08-2009 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Milcherzeuger reduzieren Rinderherden weiter

Liebe Blumenwiese,
das wird sich auf unsere Milchpreise nicht sonderlich zum Positiven auswirken.

Die EU hat rund 147 Milliarden kg Milchquote.

Einfaches Rechenbeispiel.

5% von 140 Milliarden sind 7 Milliarden kg. Unterstellt man, dass von einer Kuh 7000 kg an die Molkerei geliefert werden, müssten also glattweg 1 Million Kühe geschlachtet werden.
7000 für jede kuh ist sowieso zu hoch, wahrscheinlich auch im Durchschnitt. Bloß schnell mal als sehr grobes Beispiel eben.

Denn wir fordern ja 5% weniger an Milch. Unterstellt man weiterhin, dass nur 60% aus dem Grundfutter kommem, der Rest vom Kraftfutter, ist deutlich nachzuweisen, dass wenn das Kraftfutter zurückgenommen wird, die Kuhzahl bleiben kann. Sollt es zum Mangel an Milch kommen, kann schnell wieder mehr erzeugt werden, weil eben die Kuhzahl dageblieben ist. Wenn man aber soviel an Kühen wegen dem miserablen Preis schlachten würde, dass 5% weniger Milch auf dem Markt ist, könnte kein Staat mehr ganrantieren, dass beständig genügend Milch da ist.

Es wird aber immer alles solange verkompliziert, bis kaum mehr einer weiß was wirklich ist. Es werden die kompliziertesten Rechenmodelle entwickelt, nur um das alte System wie gehabt weiter führen zu können. Es würde sich sonst herausstellen, dass vieles was in der Vergangenheit in den Landwirtschaftsschulen gelehrt wurde verkehrt war. Und so weiter und so fort.
Bin dieser Zeit in Eile, für evtl, Missverständnisse von meinem Eintrag möge Mann/Frau mir verzeihen.



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