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Hoflader China

12. Jan. 2019, 13:07 thomas.r(fbs98)

Hoflader China

Hallo zusammen, ich wollte mal pauschal fragen ob jemand von euch Erfahrungen hat mit Hof-bzw. Radlader aus China!? Das diese qualitativ nicht so stabil sind wie die Markenlader ist mir bewusst. Für mich stellt sich die Frage ob diese Lader für unregelmäßige Arbeiten ausreichen. In meinem Fall hauptsächlich zum Schneeräumen im privaten Bereich. Das kleinste Modell der Firma Ftech kostet ca 15000 Euro. Da überlegt man sich schon ob man nen neuen China Lader anschafft, da ein Markenlader der gleichen Größe mit Sicherheit neu um 20000 Euro mehr kostet. Bin gespannt auf eure Meinungen. Freundliche Grüße

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Hoflader aus China: Lohnt sich der Kauf eines günstigen Laders?

Chinesische Hoflader locken mit Preisen, die deutlich unter denen europäischer Markenhersteller liegen. Während ein neuer Hoflader von etablierten Herstellern wie Weidemann, Schäffer oder Giant schnell 30.000 bis 50.000 Euro und mehr kostet, sind China-Lader teilweise schon ab 15.000 Euro erhältlich. Doch was steckt hinter diesen günstigen Angeboten, und für wen lohnt sich der Kauf wirklich?

Preisvergleich: China-Hoflader vs. europäische Markengeräte

Der Preisunterschied zwischen chinesischen Hofladern und europäischen Markengeräten ist erheblich. Ein kleiner China-Lader ist häufig für rund 15.000 bis 20.000 Euro zu haben, während vergleichbare Modelle europäischer Hersteller wie Thaler oder Eurotrac deutlich mehr kosten. Dieser Preisunterschied von oft 50 bis 70 Prozent erklärt sich durch niedrigere Lohnkosten in der Produktion, einfachere Technik ohne aufwändige Elektronik und geringere Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Allerdings sollte man beim Preisvergleich auch die langfristigen Kosten für Ersatzteile, Reparaturen und den späteren Wiederverkaufswert berücksichtigen.

Qualität und Verarbeitung: Was erwartet Käufer?

Die Qualität chinesischer Hoflader hat sich in den vergangenen Jahren verbessert, liegt aber in vielen Bereichen noch hinter europäischen Standards zurück. Typische Schwachpunkte betreffen die Verarbeitungsqualität von Schweißnähten und Dichtungen, die Hydraulikkomponenten und Schlauchverbindungen, die Elektrik und Verkabelung sowie die Lackierung und den Korrosionsschutz. Für den gelegentlichen Einsatz im privaten Bereich, etwa zum Schneeräumen oder für leichte Hofarbeiten, kann ein China-Lader dennoch eine brauchbare Option sein. Für den täglichen professionellen Einsatz in der Landwirtschaft empfehlen erfahrene Anwender hingegen klar europäische Markengeräte.

CE-Kennzeichnung und Zulassung: Darauf unbedingt achten

Ein besonders kritischer Punkt bei Hofladern aus China ist die Einhaltung europäischer Normen und Vorschriften. Jeder Hoflader, der in Europa in Verkehr gebracht wird, muss den geltenden EU-Richtlinien entsprechen. Dazu gehören die aktuelle Abgasnorm (Stufe V), die Maschinenrichtlinie für Arbeitssicherheit und eine korrekte CE-Kennzeichnung, die nicht nur ein aufgeklebtes Zeichen sein darf. Käufer sollten sich vom Anbieter eine Konformitätserklärung vorlegen lassen und prüfen, ob eine Betriebserlaubnis der zuständigen Behörde vorliegt. Bei Arbeitsunfällen mit nicht normgerechten Maschinen kann es zu erheblichen versicherungsrechtlichen Problemen kommen.

Ersatzteilversorgung und Service

Einer der größten Nachteile chinesischer Hoflader ist die Ersatzteilversorgung. Während bei Markenherstellern ein flächendeckendes Händlernetz mit Werkstätten und Ersatzteillagern existiert, gestaltet sich die Beschaffung von Ersatzteilen für China-Lader oft schwierig. Lange Lieferzeiten von mehreren Wochen, fehlende technische Dokumentation und ein nicht vorhandener oder schwer erreichbarer Kundendienst sind häufige Probleme. Wer einen China-Hoflader kauft, sollte daher vorab klären, ob der Anbieter über eine eigene Werkstatt verfügt, wie die Ersatzteilversorgung konkret organisiert ist und ob es Serviceverträge oder Garantieleistungen gibt.

Wiederverkaufswert und Langlebigkeit

Europäische Marken-Hoflader behalten ihren Wert deutlich besser als chinesische Modelle. Ein gebrauchter Weidemann oder Schäffer lässt sich nach Jahren noch zu einem guten Preis verkaufen, während China-Lader auf dem Gebrauchtmarkt schwer vermittelbar sind. Das relativiert den anfänglichen Preisvorteil erheblich. Wer langfristig denkt, fährt mit einem gut erhaltenen gebrauchten Markenlader oft günstiger als mit einem neuen China-Modell. Passende Angebote finden sich sowohl bei Händlern als auch in den Hoflader-Kleinanzeigen auf Landwirt.com.

Für wen eignet sich ein China-Hoflader?

Ein Hoflader aus China kann unter bestimmten Voraussetzungen eine sinnvolle Anschaffung sein. Für den gelegentlichen privaten Einsatz wie Schneeräumen, Gartenarbeiten oder leichte Ladetätigkeiten reicht ein günstiger Lader oft aus. Voraussetzung ist allerdings, dass man handwerklich geschickt ist und kleinere Reparaturen selbst durchführen kann. Für den professionellen landwirtschaftlichen Einsatz, wo der Hoflader täglich gebraucht wird und Ausfallzeiten teuer sind, empfiehlt sich hingegen die Investition in bewährte Markenqualität. Passende Hoflader-Anbaugeräte wie Schaufeln, Palettengabeln und Kehrmaschinen sind für beide Varianten am Markt erhältlich.

Antworten: 9

12. Jan. 2019, 13:52 geba

Hoflader China

Finger weg von diesen 2x billig - China - Zeug! Qualität gegenüber Markenmaschinen aus der EU oder Japan, USA nicht vergleichbar! Was ein guter Markenlader mehr kostet bekommst bei den rep. Kosten, Wiederverkauf ganz leicht wieder herein. Verarbeitung, Arbeitssicherheit, Qualität hat halt seinen Preis! LG!

12. Jan. 2019, 14:08 MF2435

Hoflader China

HALLO ! kann nur sagen er iss echt gurt hab auch einen bei uns bekommst einen ohne kabine so einen kleinen um 27 000 € und hast nicht mal eine kabine echt schlim wirsd dann denken beim schnee räumen an mich !!! glauben alle wens aus China kommt iss ah nix werd man soll sich nicht immer Täuschen !! fahr täglich damit aber mit Silo Mfg

12. Jan. 2019, 15:44 mausilugner

Hoflader China

Pauschal sollte man chinesische Landmaschinen nicht mehr ganz schlecht reden. Für den Hausgarten reichts. Jedoch großteils Mogelpackungen! Siehe Landwirt Test "Lovol" Traktoren - grobe Mängel in Qualität und SICHERHEIT !!! Finger weg! Siehe: https://www.landwirt.com/Entsprechen-Lovol-Traktoren-dem-Gesetz,,19599,,Bericht.html

12. Jan. 2019, 15:57 beglae

Hoflader China

China ernährt 1,3 Mrd Menschen größtenteils mit seinen Maschinen auch gräbt China mit seinen Maschinen Afrika um , war 2018 In Novosibirsk dort sind wir in einen China Bus herumgefahren worden auch in Dubai war das so

12. Jan. 2019, 16:11 mostilein

Hoflader China

schau dir giant 204 sw an video auf landwirt denn hast ewig und kann alles was duuu willst

12. Jan. 2019, 17:25 meki4

Hoflader China

Ich hab seit knapp 10 J. einen chinesischen Gabelstapler 2,5 t von Holzprofi Pichlmann. Ich hab mich drüber getraut, weil ich bei der Firma schon etliche Maschinen ohne Probleme gekauft hab. Für den Hausgebrauch in der Landwirtschaft tut er es. Im ersten Winter ist mir die Bremsflüssigkeit gefroren, dann war noch ein Filter im Getriebe verstopft, seitdem keine Probleme. Die haben aber einen Vertrag mit einem Staplerdienst, da bekommt man brauchbare Auskunft und Filter fürs Service. Die von Dir genannte Firma ist mir etwas suspekt, da gibt es keine Geschäftszeiten, wo man hinfahren könnte und probieren. Es sind auch einige junge gebrauchte in den Kleinanzeigen - warum wollen die die schon wieder loswerden? Auf Messen stellen auch öfters Firmen solche Maschinen aus - einmal, und nächstes Jahr gibt es sie nimma. BG M.

12. Jan. 2019, 19:29 MF5450

Hoflader China

Hallo! Ich will nur darauf hinweisen, dass diese maschine wie auch jede andere die in europa uf den markt kommt, den entsprechenden europäischen Normen entsprechen muss! Ein selbstgemachtes "CE" Pickerl ist auf jedenfalls zu wenig! z.B.: unterliegt der Radlader den aktuellen Abgasnormen (Tier 5!!!!) auch wenn er nicht zugelassen, sondern nur in Verkehr gebracht wird. Leider gibt es sehr viele unseriöse Anbieter, die drittstaatmaschinen verkaufen, wenn es zuviele Probleme gibt folgt die Flucht in den Konkurs (meistens ohnehin eine GMBH), zur not wechselt man den Namen und fängt von vorne an. Frag mal ob es auch eine Bestätigung der Landesregierung (oder in Deutschland eine ABE) gibt, das das Fahrzeug überhaupt betrieben werden darf Ansonsten drohen bei Arbeitsunfällen fatale Folgen! liebe Grüsse und etwas Vorsicht!!

12. Jan. 2019, 22:05 Ferdi

Hoflader China

Maschatt vollkommen recht, in vielen Dingen hat uns China schon bei weiten überholt, denkt mal an die LED Beleuchtung. Wir in Europa beschäftigen sich die Großkonzerne mit der geplanten Obsoleszenz u. mit der Elektronik ist das perfekt zu realisieren. Die Chinesischen Lader sind vielleicht noch wirklich ohne den Schnick / Schnack der sehr Störungsanfällig ist zu haben. Ich würde eh mal gerne einen für ca. 6 Monate LEASEN / Testen so etwas sollte doch Ftech möglich sein. Wenn die dann funktionieren kommen die mit der Produktion gar nicht nach, so spricht sich das dann herum. Die Europäischen Hoftrac / Teleskoplader sind ja um ca. 70% zu teuer, wer auch immer diesen gewaltigen Aufschlag einnimmt, er verdient sich dumm u. dämlich. Bis die dann die Chinesischen Mitbewerber im Land haben, solange agieren die mit den überhöhten Preisen dann kommt das große Staunen auf!

12. Jan. 2019, 23:50 theberni856

Hoflader China

Wenn die so schlecht sind, mit was machen die Chinesen dann ihre Arbeit?... 100% nicht mit einen Österreichischen Fabrikat. Die kennt dort wahrscheinlich überhaupt keiner. Die Chinesen sind uns in vielen vielen Sachen um Jahre voraus.

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Sind Hoflader aus China für den landwirtschaftlichen Einsatz geeignet?

Für den gelegentlichen privaten Einsatz wie Schneeräumen, Gartenarbeiten oder leichte Ladetätigkeiten können chinesische Hoflader eine brauchbare Alternative sein. Erfahrene Landwirte berichten, dass die Maschinen für unregelmäßige Arbeiten durchaus ihren Dienst tun. Für den täglichen professionellen Einsatz in der Landwirtschaft raten die meisten Praktiker jedoch zu europäischen Markengeräten von Herstellern wie Weidemann, Schäffer, Giant oder Thaler. Der Grund: Bei Dauerbetrieb machen sich die Qualitätsunterschiede bei Hydraulik, Elektrik und Verarbeitung schnell bemerkbar, und Ausfallzeiten durch fehlende Ersatzteile können im Betriebsalltag teuer werden.

Worauf muss man beim Kauf eines China-Hofladers achten?

Beim Kauf eines chinesischen Hofladers sollte man mehrere wichtige Punkte prüfen. An erster Stelle steht die CE-Konformität: Verlangen Sie eine vollständige Konformitätserklärung und prüfen Sie, ob die Maschine die aktuelle Abgasnorm (Stufe V) erfüllt – auch wenn der Lader nicht im Straßenverkehr bewegt wird. Klären Sie außerdem die Ersatzteilversorgung: Gibt es ein Lager in Europa, wie lange dauern Lieferungen, und welche Verschleißteile sind auf Vorrat verfügbar? Informieren Sie sich über den Anbieter: Seit wann existiert die Firma, gibt es eine eigene Werkstatt, und wie sind die Erfahrungen anderer Käufer? Achten Sie auch auf versteckte Kosten wie Einfuhrzoll, Transportkosten und eventuelle Nachrüstungen für die europäische Zulassung. Seriöse Anbieter bieten in der Regel eine Probefahrt an und können Referenzkunden nennen.

Wie hoch ist der Wiederverkaufswert eines chinesischen Hofladers?

Der Wiederverkaufswert chinesischer Hoflader liegt deutlich unter dem europäischer Markengeräte. Während ein Weidemann, Schäffer oder Giant nach fünf bis zehn Jahren noch einen erheblichen Teil seines Neupreises erzielt, verlieren China-Lader schnell und stark an Wert. Das liegt zum einen an der geringeren Nachfrage auf dem Gebrauchtmarkt, zum anderen an der Unsicherheit potenzieller Käufer bezüglich Ersatzteilversorgung und Langlebigkeit. In der Praxis bedeutet das: Wer den Hoflader nach einigen Jahren wieder verkaufen möchte, muss mit einem deutlichen Verlust rechnen. Dieser Wertverlust sollte in die Gesamtkostenrechnung beim Kauf unbedingt mit einbezogen werden – oft ist ein gebrauchter europäischer Markenlader langfristig die wirtschaftlichere Wahl.

index.forum.tips

  • Vor dem Kauf eines China-Hofladers unbedingt eine Probefahrt vereinbaren und den Lader unter realen Einsatzbedingungen testen. Achten Sie dabei besonders auf die Hydraulikleistung beim Heben und Kippen, die Lenkpräzision, die Sicht aus der Kabine und die Geräuschentwicklung. Prüfen Sie außerdem, ob alle Bedienelemente ergonomisch erreichbar sind und die Sicherheitseinrichtungen wie ROPS-Überrollschutz und Sicherheitsgurt den europäischen Standards entsprechen.
  • Lassen Sie sich vor dem Kauf die vollständige CE-Konformitätserklärung und eine Betriebserlaubnis zeigen. Ein selbst aufgeklebtes CE-Zeichen reicht nicht aus. Fragen Sie gezielt nach der Einhaltung der Abgasnorm Stufe V und der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Ohne gültige Papiere riskieren Sie bei einem Arbeitsunfall schwerwiegende Haftungsprobleme – die Berufsgenossenschaft oder Versicherung kann in solchen Fällen Leistungen verweigern.
  • Rechnen Sie vor dem Kauf die Gesamtkosten über fünf bis zehn Jahre durch – nicht nur den Anschaffungspreis. Kalkulieren Sie Ersatzteilkosten, mögliche Standzeiten bei fehlenden Teilen, Reparaturaufwand und den erwarteten Wiederverkaufswert. Oft ergibt sich, dass ein gut erhaltener gebrauchter Marken-Hoflader in der Gesamtrechnung günstiger kommt als ein neuer China-Lader, weil die laufenden Kosten niedriger und der Restwert höher ausfallen.

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