Aufregung im Flachgau

Antworten: 31
Muuh 10-01-2008 17:44 - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau

Infos nur mehr für Bauernbündler
08.01.2008 | SN
Die Informationspoltik der Bauernkammer sorgt im Flachgau für Wirbel. Walter Strasser, der Bezirksobmann von Bauernkammer und ÖVP-Bauernbund, hat zu einem Info-Abend über neue Ohrmarken und Blauzungenkrankheit geladen. Allerdings sind nicht alle willkommen. So heißt es in der Einladung des Bauernbunds: "Zu dieser Veranstaltung werden nur jene Mitglieder eingeladen, die für das Jahr 2006 den von der Landesleitung vorgeschriebenen Mitgliedsbeitrag bezahlt haben." Bisher hätte solche Veranstaltungen immer die Bezirksbauernkammer organisiert, und zwar für alle Bauern, sagt Georg Sams vom Unabhängigen Bauernverband. "Strasser macht das, was er für alle Bauern machen sollte, nur für die Bauernbund-Mitglieder. Das ist Freunderlwirtschaft." Strasser weist das zurück. Alle wichtigen Informationen seien ohnehin im "Salzburger Bauer" veröffentlicht worden.höd

Dazu wurde eine Einladung versendet. Diese Einladung gilt zugleich als Eintrittskarte (steht wörtlich drinnen) mit anschließender Zangenverteilung. Auch eine TGD-Stunde wird angerechnet.
Jetzt fragen sich in unserer Gegend natürlich viele Bauern, wie sie zu ihren Zangen und den Informationen kommen. Eine Bauernkammer sollte schon für alle Bauern da sein. Ich selbst bin ja nicht davon betroffen da ich eine solche Eintrittskarte besitze, aber einige Kollegen seit heuer nicht mehr und sind noch zorniger.
Mit dieser Vorgangsweise kann ich mich nicht anfreunden.


LKR Peter Schmiedlechner antwortet um 10-01-2008 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Bauernkammern als ausgelagerte Bauernbundbüros.
Dachte immer Bauernkammer ist unpolitisch und für alle Bauern. Hab mich wohl geirrt.
Bauernbund sollte vielleicht überlegen auch eine Zwangsmitgliedschaft einzuführen.

Meiner Meinung nach sollten solche Informationsveranstaltungen für alle Bauern zugänglich sein und von den Kammern organisiert werden. Bauernbund versucht anscheinend sich als unentbehrlich zu positionieren, merkt aber dabei nicht das sie sich mit solchen Aktionen immer mehr von den Bauern entfernen. Aber wie es die Vergangenheit bewiesen hat ist das den Bauern egal, bei Wahlen gelten die Bauern für die ÖVP als zuverlässliches Stimmvieh.


Gourmet antwortet um 10-01-2008 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
@muuh

Ich habe den Eindruck, dass Herr Strasser nur deshalb Obmann der BBK geworden ist, weil bei den Bauernbund-Vorwahlen vor 5 Jahren sein Gegenkandidat mit massiver Unterstützung vom Landesrat und einer Landtagsabgeordneten ausgeschaltet worden ist. Strasser hat damals nur knapp gewonnen. Wahrscheinlich war ihnen ein guter Jasager lieber, als ein Bauer, der hart für die bäuerlichen Anliegen kämpft.
Da ist er vermutlich verpflichtet, diesen Politikern zu dienen und nicht den normalen Bauern.



Gourmet antwortet um 10-01-2008 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
@petale

Ich befürchte, dass der Bauernbund in Salzburg jetzt den gleichen Fehler macht, wie beim Verhältnis mit der IG-Milch.
Dabei würde ihnen bei diesen Mehrheitsverhältnissen kein Stein aus der Krone fallen, wenn sie zu Bauernbund-Veranstaltungen, wenn sie schon welche machen wollen, auch die übrigen Bauern einladen. Das wäre ein Zeichen guten Willens. Offensichtlich gehen sie aber lieber auf Konfrontation und einige Hoffnungsträger der Partei, wie eben der Landesveterinärdirektor, spielen dabei auch noch mit.
Da weiß man jetzt wenigstens gleich, welche Leute für alle Bauern da sind, und bei welchen die Partei im Vordergrund steht.


walterst antwortet um 10-01-2008 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Auf der Salzburger BB-Homepage zu finden (insges. 4 Veranstaltungen)

Hätte nicht gedacht, dass der Landesveterinär bei so was mitspielt. Den hatte ich mal als Lehrer.

Walter


Einladung zum
INFORMATIONSABEND

Thema:
NEUE BVD OHRMARKEN + BLAUZUNGENKRANKHEIT
mit anschließender Zangenverteilung

Es wird entweder:
Frau Mag. Erika Sakoparnig, Leiterin des Tiergesundheitsdienstes oder
Herr Dr. Andreas Buchner, Amtstierarzt Salzburg und Umgebung oder
Hofrat Dr. Josef Schöchl, Veterinärdirektor, Salzburger Landesregierung
die Teilnehmer an diesem Info-Abend informieren:

EINE SERVICELEISTUNG DES SALZBURGER BAUERNBUNDES
FÜR SEINE MITGLIEDER!

Für Mitglieder beim Tiergesundheitsdienst (TGD) wird der Besuch dieses Info-Abends mit mindestens 1 Stunde als Weiterbildungmaßnahme angerechnet!

Zu dieser Veranstaltung sind nur jene Mitglieder eingeladen, die für das Jahr 2006 den von der Landesleitung vorgeschriebenen Mitgliedsbeitrag bezahlt haben. Weiters sind auch Neumitglieder eingeladen, welche im heurigen Jahr dem Salzburger Bauernbund beigetreten sind!

Bitte die per Post zugestellte Einladung zur Veranstaltung mitnehmen. Die Einladung gilt als Eintrittskarte!!

Für den Salzburger Bauernbund

Ing. Josef Bachleitner BBK–Obmann Walter Strasser
Direktor Bezirksobmann


biolix antwortet um 10-01-2008 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Na in Zukunft macht der Bauernbund auch die ÖPUL Info veranstaltungen ;-)))

wirds da eine UNterschied geben ... ;-(((

na das wird ja immer toller, wir sollten uns gleich eine Verfassungsbeschwerde gegen die Zwangsmitgliegschaft überlegen...

lg biolix

p.s. bis jetzt hats schon "solche" und "solche" Bauern gegeben, aber jetzt wirds in zukunft noch viel besser werden...ja keine Politik in Kammerveranstaltungen ;-))))


walterst antwortet um 10-01-2008 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Ich möchte den Verantwortlichen für diese Aktion und den gesamten Bauernbund nicht in einen Topf werfen.

Der Verantwortliche ist, soweit ich den kennengelernt habe, schon ein ganz besonders schweres Kaliber von Bauernvertreter. Da kann nicht jeder mithalten.

Walter


Gourmet antwortet um 10-01-2008 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
@walterst

Meinst Du den, der vor allem durch Witze-erzählen auffällt?
Ich hab ja immer ein schlechtes Gefühl wenn Politiker zur Unterhaltung beitragen wollen, und frage mich, ob es nicht etwas wichtigeres zu reden gäbe.


beni11 antwortet um 10-01-2008 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Lustiges Thema. Es wäre fast vergleichbar mit einer Sparvereins-Auszahlung. Die ist ebenfalls nur für zahlende Mitglieder. Ist es da gerechtfertigt wenn sich dann Nichtmitglieder darüber aufregen daß sie nicht eingeladen werden und kein Schnitzel bekommen? Es steht doch jedem frei diesem Bauernbund beizutreten oder nicht?


walterst antwortet um 10-01-2008 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Ich meine den mit den gleichen Initialien wie meinen.
Den kenne ich nur von Telefonaten und Veranstaltungen und möchte mich nicht äußern, was ich da erlebt habe.
Der Mann ist eh gestraft genug.

Walter


Gourmet antwortet um 10-01-2008 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja, da meinen wir schon den selben. Ich kenne ihn persönlich ganz gut. Dein Eindruck trügt Dich nicht.


walterst antwortet um 10-01-2008 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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An Beni:

Wenn der Veranstalter als BBK-Obmann unterzeichnet und die Zangen verteilt werden, die das Land gezahlt hat, dann ist das schon ein wenig komisch und es stimmt Dein Vergleich nicht mehr ganz. Denn in den Sparverein BBK zahlen alle ein und es werden nur auserwählte geladen. Die Frage wäre, ob die BBK für alle anderen eine gleiche Möglichkeit anbietet.
Es geht auch darum, ob ein TGD-Mitglied die Weiterbildungsstunde vom Veterinärdirektor noch anderswo angeboten bekommt, oder ob er dafür ein Parteibuch braucht?

Walter


helmar antwortet um 10-01-2008 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
...also manchmal denke ich dass es dümmer nimmer zu gehen scheint, aber dann bestätigen sich noch die Befürchtungen.......beim BB scheint man aus dem Steinbichler- Wirbel nichts gelernt zu haben. Anstatt sich aus der reinen Fachinformation, welche Sache der Kammer ist(wenn auch diese auf Grund von Wahlen BB dominiert ist) herauszuhalten, setzt sich der BB da voll drauf....jetzt frag ich mich ob diese so abgehoben, ahnungslos der schlicht größenwahnsinnig sind. Aber nur so weiter, und die nächsten Wahlen werden Denkzettelwahlen werden.............aber abgehobene BB - Chefs sind auch in anderen Bundesländern daheim. Und Pragmatiker, welche versuchen mit allen eine Gesprächsbasis zu finden, sterben entweder aus oder wenden sich mit Grausen....beim BB, der IG und vielen anderen Institutionen und Parteien.
Mfg, helmar


milchproduzent antwortet um 10-01-2008 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Guten Tag!
Finde es gut wenn der BB eine Informationsveranstaltung macht für die Mitglieder, wo Zangen verteilt werden (könnte doch auch die IG-machen für Ihre Mitglieder).!



jacky65 antwortet um 10-01-2008 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Mich würde interessieren, wie Kammerfunktionäre überprüft werden??
Ich bin kein Jurist, aber für mich stellt das klar eine Übervorteilung des eigenen Klientels dar.
Nennt sich das Kompetenzüberschreitung?

Ob dieser auch mit Rausschmiss zu rechnen hat, wie ein anderer BBK-Obmann in einem benachbarten Bezirk??

In OÖ Kammerzeitschrift kommen mehrfach andere BB-Granden zu Wort, die keine Funktion in der Kammer innehaben, wenn es darum geht, die genossenschaftlichen Molkereien hochzujubeln und Druck auf die IG's auszuüben. Ist das gerechtfertigt?

@Ayleen: .. Ungeschickt ?? Es soll ja auch schon ehemalige Verkehrsminister gegeben haben, die - bereits außer Amt - Bewerbungen auf Staatspapier geschrieben haben ...


Christoph38 antwortet um 11-01-2008 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Ich bin selber Mitglied beim BB.
Für mich ist es legitim wenn ein freiwilliger Verein nur für Mitglieder Informationsveranstaltungen anbietet.
Wenn dabei allerdings Kammerfunktionen als BBK-Obmann und öffentliche Gelder, wie es bei den Zangen der Fall ist, in einem Durcheinander vermengt werden, dann schliesse ich auf Dummheit bei den Handelnden und eine Frechheit gegenüber den Bauern.

Vorgänge wie diese sind primitiv und ein Grund aus dem BB auszutreten.

In diesem Zusammenhang möchte ich die Frage stellen, ob eventuell schon angedacht ist, ÖPUL Anträge auch nur mehr für BB Mitglieder unbürokratisch anzunehmen ?


Muuh antwortet um 11-01-2008 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
So is Leben (Ayleen)
Lokal

Bauernunion
11.01.2008 | SN
Wissen ist Macht, Information ist Trumpf, besonders für den Landwirt. Wie soll er sonst wissen, welches Formular wo auszufüllen ist, um etwa Subventionen zu bekommen, den Segen zum Verkauf seine Produkte zu erhalten oder schlicht zu wissen, welcher Traktor en vogue ist.

Um dem Landwirt also beizustehen, ihm zu leuchten und zu geleiten und den rechten Weg zu zeigen, hat der liebe Gott die Bauernkammern erfunden.

Damit der Landwirt auch weiß, wem er zu danken hat, wo er hingehört und wen er zu wählen hat, wenn er gefragt wird, gibt es den Bauernbund.

Das ist allen klar außer ein paar Querulanten, die meinen, der Bauernbund sei eine Teilorganisation der ÖVP und nicht Teil der immerwährenden Natur & Umwelt.

So veranstaltete der Flachgauer Bezirksbauernkammernbundobmann Walter Strasser eine Reihe von Info-Veranstaltungen über neue Ohrmarken und Blauzungenkrankheit beim lieben Vieh und wies gleich darauf hin, dass die Einladung nur für Bauernbundmitglieder gilt, also für die Gesalbten, weil alle anderen nur Feinde sein können, die mit ihrem Vieh samt Ohrmarken bleiben sollen wo der Pfeffer wächst bis sie endlich kapieren, dass in der Schöpfung alles eins ist, nämlich Bauernkammer & Bauernbund & Bauernlandesrat & Bauernminister & ÖVP und die werden schon wissen, was gut ist. Martin Stricker

Inzwischen haben sich einige Ortsbauernschaften die OM-Zange selbst besorgt und verteilen sie bereits an schwarze und weiße, rote und blaue, grüne und orange Berufskollegen.
Welche Farbe die OM-Zange selbst hat, ist mir noch nicht bekannt.



tristan antwortet um 11-01-2008 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
hi
wenn die zangen aber vom bauernbund bezahlt worden sind ist alles in ordnung. wenn nicht ist es eine sauerei.
was soll der bb sonst veranstalten, vielleicht kaffeekränzchen?
hde nicht bb mitglied tristan


kraftwerk81 antwortet um 11-01-2008 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Das geht zu 100% von unserem Hr. Strasser aus. Diese unsympatische Person meint uns Bauern bevormunden zu müssen! Der will mit der Aktion nur provozieren!


kraftwerk81 antwortet um 11-01-2008 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
"Diese unsympatische Person"

- das ist natürlich keine Verallgemeinerung sondern nur meine persönliche Meinung, welche ich auf div. Versamlungen bekommen habe. Nicht dass sich wieder wer aufregt ich würde Hetze betreiben! Ich kenn den Hrn. ja auch nicht persönlich finde aber diese Darstellung auf der Einladung eine Frechheit. Da wird ständig vom BB gepredigt die Bauern sollen sich nicht auseinanderdividieren lassen und dann fahren die solche Aktionen. Na bravo!


walterst antwortet um 11-01-2008 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Die Zangen werden vom Land bezahlt, nicht vom Bauernbund.(sind daher wahrscheinlich rot gefärbt?)
Und den Veterinärdirektor und den TGD hat der Strasser wohl auch ins Zwielicht gebracht. Denn die Information von der Behörde und die Anrechnung von TGD-Weiterbildungsstunden sollte wohl allen zur Verfügung stehen. Da hat der Strasser den Veterinärdirektor möglicherweise hinters Licht geführt.
Ich halte den Bauernkammerbundobmann für einen begnadeten Fettnäpfchenhüpfer.

Walter


Gourmet antwortet um 11-01-2008 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
@kraftwerk81

Ich kenne den Herrn Strasser schon, und zwar sehr gut und schon sehr lange. Deshalb möchte ich anmerken: Er war nicht immer so. Zumindest, solange er nichts entscheiden muss und als lieber, netter Bauer am Tisch sitzt, ist er recht unterhaltsam. Wenn ich auch seine Art, Witze zu erzählen, nicht besonders mag.

Aber ich habe den Eindruck, er hat sich vom Landesrat Eisl und einigen weiteren Bauernbund-Funktionären kaufen lassen. Denen ist ein gefälliger Obmann natürlich lieber, als jemand der selber nachdenkt und vielleicht zu einer anderen Ansicht kommt. Diese Gefahr besteht beim Strasser nicht. Er tut, was die oberen ihm anschaffen.
Manchmal habe ich den Eindruck, er hat bei der Wahl zum Bauernbund-Bezirksobmann sein Hirn abgegeben. Damit passt er vermutlich auch gut zum zweiten, der die Einladung unterzeichnet hat. Alles brave Parteisoldaten, aber selber nachdenken, ob vielleicht jemand benachteiligt wird, ist nicht deren Ding.
Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck und keinesfalls eine Behauptung.


jokl antwortet um 12-01-2008 07:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Ich habe da was von neuen Ohrmarken und neuen Zangen gelesen. Heißt das, daß man die alten Zangen wieder mal entsorgen darf, um sich wieder eine neue Zange zu besorgen?
Wenn man vom Informationswert her die Sache betrachtet, würde ja eine amtliche Versammlung erfprderlich sein. Gerade wenn es zum seuchenartige Krankheiten geht. Wenn ein Landesveterinärdirektor in seiner Dienstzeit zu einer BB-Versammlung fährt, die nur für BB-Mitglieder zugänglich ist, das wäre fast ein Amtsmissbrauch eines Landesbeamten!
Der Bauernbund tritt von einem Fettnäpchen ins andere!


josi106 antwortet um 12-01-2008 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Es wird ja noch besser! Für uns(Fuschl am See - St Gilgen - Strobl ) ist in Koppl am Dienstag den 15.Jänner die Zangenverteilung.Zeitgleich hat das Land Salzburg eine Veranstaltung Naturschutzmaßnahmen im Öpul 2007. Diese Veranstaltung ist im Gasthof Zinkenbachmühle in Abersee auch am Dienstag den 15.Jänner zur gleichen Uhrzeit wie in Koppl die BB-Veranstaltung. das zum Organisieren unserer Vertretung. Dann zur nächsten Dummheit: " wir hatten eine Info-Veranstaltung in Thalgau im Jahr 2007 vor Abgabe des Mehrfachantrages 2007. Da wurde uns erklärt, dass wir für die Steilflächenmahd, für die geforderten 5% Zweimahdsteilflächen auch die Naturschutzflächen hernehmen können. Also haben wir keine mehrmähdigen Steilflächen als "nur Zweimähdig" angegeben. Jetzt nach Zustellung der Abrechnung der AMA hat sich herausgestellt, das wir Sanktionen mit 10% Kürzungen bekommen haben, da wir die 5% Forderung nicht erfüllt haben. Nach Nachfrage bei der BBK-Salzburg wurde mir erklärt, das wir ja eh unterschrieben haben und keine fixe Zusage hatten was wir unterschreiben. Ich hoffe die hunderte Bauern, die jetzt Kürzungen haben werden aus dem Lohnbeutel des Herrn Strasser ihre Kürzungsentschädigungen bekommen, weil dieser auch in Thalgau bei der Infoveranstaltung anwesen war. ZU der Zangenverteilung finde ich es auch engstirnig, die nich BB-mitglieder auszugrenzen. Wir als Mitglieder sollten immer versuchen andere Bauern als Mitglieder zu werben und dann werden Nichtmitglieder so ausgegrenzt das sie ganz sicher nicht beitreten. Ich überlege mir auch, ob ich nicht vom Bauerbund austrete, weil ich der Meinung bin, das wir eh nur mehr wenige sind und wenn wir uns dann noch untereinander bekämpfen, andere darüber lachen und sich freuen.


Muuh antwortet um 12-01-2008 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Sie kosten 3,60 € je Paar und sind damit um 1,60 € teurer als die bisherigen Marken. Die BVD-Untersuchung im Labor in Ried schlägt sich mit 4,70 € (Ergebnis per E-Mail) bzw. mit 5,40 € (Ergebnis per Post) nieder. Dieser Betrag wird von der Landesveterinärdirektion eingehoben. Im Gegenzug ersparen sich die Landwirte künftig die Kosten für die Einzeltieruntersuchung. Autor: Salzburger Bauer 14.11.2007

LWK Salzburg
Günstige BVD-Probe mit weißen AMA-Marken

Alle Salzburger Landwirte erhalten in den kommenden Wochen neue weiße AMA-Ohrmarken zugesandt. Die Marke ist mit der Ohrstanzprobe kombiniert, BVD-Untersuchungen können damit kostengünstig durchgeführt werden.
Gelbe Ohrmarken weiterhin zulässig, aber:
Gemäß BVD-Verordnung müssen sämtliche Kälber bis zum 6. Lebensmonat untersucht sein, wenn sie zur weiteren Nutzung verkauft, auf die Alm gebracht oder auf der Weide gehalten werden. Bei nicht zertifizierten Betrieben gilt diese Untersuchungsverpflichtung für Tiere jeden Alters. Durch den Gebrauch der weißen Ohrmarken ersparen sich kleinere Betriebe vor allem auch die Durchführung der jährlichen Jungtierfenster. Eine Verpflichtung für die Verwendung der weißen AMA/BVD-Ohrstanze besteht jedoch nicht! Die schon bisher verwendeten gelben Marken können dann weiter verwendet werden, wenn keine BVD-Untersuchung notwendig ist, etwa wenn das Kalb direkt zur Schlachtung geht oder das Tier aus einem zertifizierten Betrieb erst nach dem sechsten Lebensmonat verbracht wird. Die gelbe Marke kann auch dann weiter verwendet werden, wenn der Landwirt lieber Einzeltieruntersuchungen mittels Blut in Auftrag geben will. Gelbe oder weiße Marken, die der Landwirt nicht benötigt, können jederzeit an die AMA zurückgesendet werden, wobei diese dann bei der nächsten Abrechnung gutgeschrieben werden. Für die neue weiße Marke ist auch eine neue Ohrmarkenzange notwendig, die durch das Land Salzburg den Landwirten kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Die alte Ohrmarkenzange kann nur für die gelben AMA-Ohrmarken verwendet werden. Die Verteilung der neuen Zangen hat schon begonnen und wird in den ersten Jännertagen mit einer Reihe von Informations- bzw. Schulungsveranstaltungen abgeschlossen werden.
Autor: Dr. Josef Schöchel 20.12.2007


0815 antwortet um 12-01-2008 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Wie ist das in andere Bundesländer? Beginnt da auch dieser neue Ohrmarkenblödsinn? Oder will Salzburg päpstlicher sein wie der Papst?


cowkeeper antwortet um 12-01-2008 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Was haben denn die Salzburger da für eine BVD-Verordnung. Muss da JEDER ein Jungtierfenster machen, oder wie, auch wenn man von der Tankmilchuntersuchung her negativ ist ???
Allein das wäre meiner Meinung nach schon Geldverschwendung und ein Skandal.
Das mit den Zangenverteilungen durch den BB ist dann nicht nur mehr ein Skandal, sondern eher ein Rücktrittsgrund !! Wie sagt man da ? Amtsmissbrauch, Kompetenzübertretung,...
Findet wer eine schöne klingende Bezeichnung dafür ?

lg




LKR Peter Schmiedlechner antwortet um 12-01-2008 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Servus alle miteinander!

Wetterleuchten für den BB

Dieser Artikel (Juni 2007) passt gut hierdazu

SF23/07
Wetterleuchten für den Bauernbund
von Heinrich Breidenbach

Der ÖVP-Bauernbund ist ein einzigartiges politisches Phänomen. Nirgendwo sonst auf der Welt ist eine ganze Berufsgruppe in einem so hohen Prozentsatz in einer politischen Partei organisiert. Agrarpolitik und Bauern-Standesvertretung waren immer Sache von ÖVP und von Raiffeisen. Früher funktionierte „Interessensvertretung etwa so: Brauchten die Roten eine Milliarde für ihre Verstaatlichte, dann verhandelten die Schwarzen als Preis für ihre Zustimmung eine halbe Milliarde für ihre Bauern heraus. Kein schlechtes Geschäft.
Aber die Dinge haben sich geändert. Agrarpolitik ist mehr denn je zu einem gesellschaftlichen Anliegen geworden. Es geht um Umweltschutz, um intakte Landschaften, um gesunde Lebensmittel (nicht nur Nahrungsmittel!), um Grundwasserschutz, um Energie-Versorgung, um das Gesicht ganzer Regionen, um den Tourismus, um stabile Wälder oder um neue Bündnisse mit den Konsumenten. Also um elementare Zukunftsfragen für die ganze Gesellschaft.
Mit einer monopolisierten, traditionellen Interessensvertretung hat das immer weniger zu tun. Haltungen wie, das ist unsere Sache und da braucht sich niemand sonst einzumischen, oder wir wissen schon, was für die Bauern gut ist entsprechen nicht mehr diesem veränderten Stellenwert.
Vor allem negiert eine solche Haltung auch die veränderte Stimmung in der Bauernschaft selbst. Diese drückt sich freilich, noch nicht, in einem veränderten Wahlverhalten aus. Aber der Schein trügt. Es verändert sich viel. Die Bauern ergreifen eigene Initiativen. Schon der biologische Landbau hatte sich in seinen Anfängen mühsam, aber zäh und letztlich doch sehr erfolgreich, gegen alle traditionellen Agrarmächte durchsetzen müssen. Verlacht und verspottet sind die Pioniere der Bio-Bauern worden. Prügel wurden ihnen zwischen die Füße geworfen. Erst spät sprangen Bauernbund und Raiffeisen auf den fahrenden Zug auf. Zum Teil als Bremser.
Die BIO Initiative ist verloren.
Aktuell haben sich von unten wieder eigenständige Initiativen gebildet. Zum Beispiel jene für einen halbwegs fairen Milchpreis. Bauern aus ganz Österreich haben sich in der IG-Milch organisiert. Sie werden in ihrer Mehrheit wohl auch Bauernbündler oder dessen Wähler sein. Aber der Anstoß kam eigenständig von unten. Die traditionellen Agrarmächte stehen daneben und haben die Initiative verloren. Bemerkenswert ist auch die Professionalität, mit der diese neuen Bauern arbeiten. Hier agieren höchst kompetente Menschen. Sie nutzen die neuen Medien (www.ig-milch.at) und spielen souverän auf der Klaviatur modernen Marketings. So wurde etwa die IG-Milch für ihre erfolgreich umgesetzte Idee A faire Milch erst unlängst mit dem österreichischen Marketing-Staatspreis ausgezeichnet. Völlig zu Recht.
Und wie reagiert der allmächtige Bauernbund? Er nutzt schamlos sein Informationsmonopol in den Landwirtschaftskammern und deren Medien. Und er glaubt immer noch, alleine entscheiden zu können, was wo diskutiert wird. Aber auch das funktioniert nicht mehr.
Letzte Woche in Eugendorf. Im vollen Saal des Holznerwirts wurde über Erzeugerpreise, über die Vergabe der Mittel aus dem grünen Pakt, über die alleine in Salzburg um sieben Millionen Euro (!!) sinkenden Mittel für das ländliche Umweltprogramm ÖPUL, über die Verhandlungen im Parlament zu den Marktordnungsgesetzen, usw. diskutiert. Der kleine unabhängige Bauernverband hatte Vertreter aller Parteien auf das Podium geladen. Wer wohl hat die Einladung ausgeschlagen? Richtig! Der Bauernbund glänzte durch Abwesenheit. Das ist freilich sein gutes Recht. Aber der Alleinvertretungsanspruch, des brauch ma net, mir mochn des scho richtig für die Bauern überholt sich sichtlich.
Hinter der Fassade bröckelt die Macht.



Jawohl die Fassade bröckelt und diese abgehobenen und realitätsfremden Interessensvertreter gehören wieder auf den Boden zurück geholt und bei den folgenden Wahlen ordentlich abgestraft.

Peter Schmiedlechner


Muuh antwortet um 12-01-2008 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
@josi 106

Ist eure zeitgleiche Veranstaltung zu Naturschutzmaßnahmen denn auch für Bauernbündler?
Denn dann wäre es verständlich.




helmar antwortet um 12-01-2008 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
...kandidierst du dann, lieber Peter?
Mit besonders freundlichen Grüßen, helmar


kraftwerk81 antwortet um 14-01-2008 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Aufregung im Flachgau
Heut ist die erste Veranstaltung in KÖDO beim Brötzner. Wird sicher interessant und ich freu mich schon auf die Diskussion! Schade dass das Thema Blauzungenkrankheit wohl nur am Rande dabei vorkommen wird.


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