Biodiesel Erzeugung für Eigenbedearf

Antworten: 5
schellniesel 09-12-2007 14:31 - E-Mail an User
Biodiesel Erzeugung für Eigenbedearf
Hallo Kollegen!
Wer von euch hat Erfahrung mit Biodieselerzeugzng aus Raps?
Könnt ihr mir da weiterhelfen? Ist es sinnvoll Biodiesel nur für Eigenbedarf herzustellen.
Jahresbedarf liegt so bei 1500-2000l. Wieviel Ackerfläche benötigt man ca um soviel Diesel herzustellen. Was muss man wegen der Fruchtfolge beachten. Angeblich darf man nur alle 3 Jahre auf der selben Fläche Raps anbauen.Stimmt das?
Danke für die Antworten
Schellniesel



Johannfranz antwortet um 09-12-2007 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biodiesel Erzeugung für Eigenbedearf
Hallo schnellniesel !

Meinst Du Unbearbeitetes Pflanzenöl oder RME (Biodiesel) ?
Bin nämlich an der Sache dran, selbstgepresstes Rapsöl ,gebrauchtes Frittieröl,
seit kurzem auch abgelaufenes Kokosfett /Palmkernöl in meiner eigenen Kleinstanlage
zu Biodiesel zu verarbeiten.Funzt tadellos.
Allerdings ist die Verarbeitung von Palmkern und Kokosfett nicht so einfach wie
jene von frischem Rapsöl oder verbrauchtem Frittieröl.
Für Deine 2000 l Verbrauch müssten,je nach Ertrag 2ha Raps reichen.
Restölgehalt nach der Pressung im Kuchen zwischen 12 und 15 %
In der Fruchtfolge sind 3 Jahre Abstand Raps - Raps die engste Variante.





morpheus antwortet um 10-12-2007 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biodiesel Erzeugung für Eigenbedearf
geht das bei jeden diesel fahrzeug oder nur saugdiesel`? wie funktioniert das mit dem frittieröl? nur filtern ? wäre interessant das zuwissen weil bei den spritpreisen muss man über andere möglichkeiten nachdenken um wirtschaftlich zu fahren? ist das auch legal?
warum dafr man mit frittieröl fahren und mit heizöl nicht?


erich78 antwortet um 10-12-2007 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biodiesel Erzeugung für Eigenbedearf
Hallo ! Hast du schon mal gerechnet wie die Situation bei den jezigen Rapspreisen von 360 € ist ? Du brauchst 3 kg Raps um 1 l Rapsöl zu bekommen.


schellniesel antwortet um 10-12-2007 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biodiesel Erzeugung für Eigenbedearf
Was ist so der Durschnittsertrag je Ha in Tonnen?
Ich will mit Biodiesel RME fahren! Sonst müsste ich die Traktoren umbauen.
die SEEG Mureck ist ca 40-50 Km entfernt. Gibt aber Lagerhäuser in der nähe die den Transport übernehmen.Ist wiederrum eine Kostenfrage. Andererseits Steigen Spritpreise immer weiter und so wärst unabhängig und kannst besser Kalkulieren. Ackerfläche ist im Jahr so ca.1 Ha vorhanden wenn ich die Fruchtfolge mit 3 Jahren einhalte. Auch wenn das nicht reichen sollte wäre es noch eine entlasstung für den Geldbeutel oder nicht?



Johannfranz antwortet um 10-12-2007 23:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biodiesel Erzeugung für Eigenbedearf
@ morpheus

Hallo .Betreibe mit meinem Altpölmethylester natürlich auch mit dem RME sämtliche Dieselfahrzeuge,
einschliesslich dem Hoftrak.
Zum Altpöl.
Bekomme das vom Wirt im Originalgebinde (10l Plastikkanister)
und lass es einfach stehen zum absetzen.Je länger desto besser, ca 2 Monate.
danach fülle ich das schon sehr reine Altpöl in ein 200 l Fass und lass es nochmal stehen,so 3 bis vier Wochen. Das ist dann fertig für die Umesterung.
Diese Methode kostet zwar Zeit und etwas Platz zur Lagerung,jedoch keinGeld.
Auch der Wirt ist froh wenn er`s los hat. Die selbe Methode auch beim frischen Rapsöl
oder jedem anderen Pflanzenöl.

Ps.Der anfallende Bodensatz wird mit dem Hochdruckreiniger mit Wasser
homogenisiert und ersetzt in der Güllegrube beinahe den Mixer.(fast keine Schwimmdecke)

MfG. johannfranz


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