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462a050 13-04-2020 11:02 - E-Mail an User
Staatsgelder
SV-Beiträge übernehmen
DIE SV Beiträge der Bauern sind ein Bruchteil der Firmen was jetzt Staatsgelder beziehen.
Bauern haben seit 3 Jahren einbußen von 50% (Holzpreise,Futterzukauf,Enteschäden,)
Aber des interessiert keinen BP.
Jede Firma die was Arbeitnehmer Kündigen soll keine Staatsgelder erhalten.
In einen Betrieb mit Betriebsrat kontrolliert der Betriebsrat die Kurzarbeit.
Wer kontrolliert Betriebe ohne Betriebsrat.
Zur Zeit hat man denn Eintruck Geld wird Verschleudert.


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xaver75 antwortet um 13-04-2020 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Staatsgelder
Gibt es sonst auch noch eine Branche, welche so präzis begründete Forderungen stellt?
Bei mir ist es ähnlich wie bei Vollmilch, Milchpreis gestiegen, derzeit keine Schlachtkühe, die Kälberpreise haben die sonst auch immer wieder vorkommenden Schwankungen.
Sturm Sabine hat fast nur Tannen geworfen, lt. Sisu haben nur Fichten schlechten Absatz und Preis. ,-)
Wenn pauschal verteilt wird, bekommen die, welche es wirklich bekommen sollen, zu wenig.
Bei den Betrieben geht es momentan hauptsächlich darum, von der Beraterseite her gut aufgestellt zu sein, um nicht zu kurz zu kommen, da könnte es mit unserer Vertretung etwas bescheidener ausschauen.

mfg

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fe antwortet um 13-04-2020 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Staatsgelder
Nun bei der stiermast sieht es aktuell mehr als bescheiden aus.
Stier sehr billig Preisverbesserung auf Monate nicht in Sicht
Kälber teuer
Da macht es nicht sehr lange Spaß.
Hoffe dass zumindest bis zum weihnachtsgeschäft wieder besser wird ansonsten....

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Harpo antwortet um 13-04-2020 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Staatsgelder
Wenn das Weihnachtsgeschäft 2020 so wird wie das 2019 ist das auch nicht berauschend und was dann??????


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jakob.r1 antwortet um 14-04-2020 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Staatsgelder
Grüße Euch, bei uns in Deutschland gibt es für Betriebe ohne Fremdarbeitskräfte 9Tausend Euro Coronahilfe, auch Landwirte können Antrag stellen.
Soweit zur Theorie. Die Staatshilfe ist nämlich gekoppelt, das eine Existenzgefährdung vorliegen muss und die Bank das Kreditlimit nicht zu erhöhen bereit ist.
Zudem darf die wirtschaftliche Schieflage nicht vor dem 31.12.19 schon bestanden haben.
Da bei Landwirten ohne wirtschaftliche Schieflage vor dem Stichtag wegen dem Grundbesitz wohl jede Bank das Kreditlimit erhöhen wird, ist der Anteil an Landwirten
wohl seeeeehr gering, die diese Hilfe ohne spätere Strafen befürchten zu müssen, -- in Anspruch nehmen können.
Ich habe bei den Ferienwohnungen von Beginn der Ausgangsbeschränkungen (dürfen seither nicht mehr vermietet werden) bis Anfang Mai bereits einen Einnahmeausfall von über 10Tausend Euro nur bei den damals bereits bestehenden Buchungen. Da ich nicht am Tropf der Bank hänge und keine Milchkühe habe, sowie der Holzpreis am Boden ist, ist es mit den derzeitigen Einkommensmöglichkeiten eher mau.
Klar werde ich die Verluste die bestehen und noch kommen gut mit verminderten Steuerzahlungen verrechnen können, so das ich trotzdem optimistisch an die Zeit nach Corona planen kann, --- soweit die Gesundheit bestehen bleibt.
Also, Berufskollegen, ---- bleibt optimistisch und gesund!
Jakob

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xaver75 antwortet um 14-04-2020 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Staatsgelder
Ich schätze auch, das die Rettung von den Banken ausgehen wird, das weiß der Staat und wird daher die Banken auch bestmöglich unterstützen.,-)
Bei n Bauern könnte das wieder einmal die HV in bewährter Weise übernehmen, auf die müssen wir uns schauen....

mfg

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ewald.w(88y8) antwortet um 14-04-2020 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Staatsgelder
ja xaver, die hagel wirds wieder richten.

ausweitung der versicherungswaren auf die arbeitsgummistiefel der bauern, 55 % der prämie übernimmt der staat, selbstbehalt 20 euro bei 19,90 euro gummistiefeln.

das erwart ich mir, es hätte aber schlimmer kommen können

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Neudecker antwortet um 15-04-2020 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Staatsgelder
Hallo fe
Du schreibst, dass es bei der Stiermast mehr als bescheiden aussieht, weil die Kälber teuer sind. Damit hast du auch einen Beweis geliefert wie vielfältig die Landwirtschaft ist. Wenn der Kuhbauer jammert, dass die Milch zu billig ist, aber durch den Kälberverkauf ein halbwegs vernünftiger Preis erzielt werden kann, dann ist dies für den Rindermäster genau umgekehrt.
Wenn hier im Forum sehr oft die niedrigen Erzeugerpreise für Grundnahrungsmittel kritisiert werden, dann dürfen wir nicht vergessen, dass der Bauer in den meisten Fällen und in vielen Sparten, selbst zum Konsumenten geworden ist.
Derzeit beschäftigt mich aber ein wesentlich gravierenderes Problem. Dies betrifft in erster Linie den Mangel an Niederschlägen. Was nützt es uns, wenn die Preise für Grundnahrungsmittel steigen, aber wegen der anhaltenden Trockenheit nichts mehr wächst? Liebe Grüße vom Neudecker


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dietmar.s(2cz6) antwortet um 15-04-2020 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Staatsgelder
Hallo Neudecker,
die Ausgaben für Grundnahrungsmittel sinken. Wenn die gleiche Menge gegessen wird, ist der logische Schluß der, dass die Preise relativ gesehn sinken. Laut Statistik sind es nicht mehr 14% sondern glaub derzeit 9% in der Schweiz glaub 5%. Mußt dich mal wieder informieren Neudecker. Und Regen wird auch noch kommen also Kopf hoch, nicht gleich zu weinen anfangen ;-). lg

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