Antworten: 10
harly 06-02-2019 08:59 - E-Mail an User
Kuhangriff
https://tirol.orf.at/news/stories/2962797/

Was denkt Ihr dazu?



179781 antwortet um 06-02-2019 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kuhangriff
Wer einen Hund hat und mit diesem in der Welt herumreist, der sollte sich mit Hunden und auch deren Wirkung auf die Umgebung auskennen. Das ist leider nicht immer der Fall. Wir haben auch eine Weide an einem Güterweg wo gerne Wanderer unterwegs sind. Die Kühe mögen keinen Hunde, die am Zaun entlanggehen und zeigen das auch deutlich. Da gibt es dann Leute, die mit dem Hund auf die andere Straßenseite gehen und damit ist Ruhe. Und es gibt auch welche die bleiben mit dem Hund direkt an Zaun stehen und haben ihre Hetz damit, dass sich da ein paar Kühe aufregen. In der Weide würde die eine oder andere Kuh in der Situation wahrscheinlich auf den Hund losgehen.
In dem angesprochenen Fall in Tirol war es wohl so, dass die Leute sich mit ihrem Hund falsch verhalten haben und den Unfall damit provoziert haben. Das Gericht hat das anscheinend auch so gesehen.

Gottfried


harly antwortet um 06-02-2019 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kuhangriff
Leider nicht das Urteil ergeht ja noch schriftlich... da können alle Almen zusperrn wenns das gewinnen ...


Riiitsch antwortet um 06-02-2019 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Heikle Sache. Ich hoffe der Richter schickt das Urteil noch vor Ende März aus. Wenn wir das Ende April - Mai bekommen dann sind, fast egal was raus kommt, alle komplett aus dem Häuschen.

Das mit den Hunden und Taferl ist eine lange Geschichte. Zuerst sind mal immer mehr Leute unterwegs, und die nehmen selbstverständlich ihre Hunde mit. Kaum einer dreht um. Auf der Hütten oben besprechen dann die Leut wie sie an den "gefährlichen Mutterkühen" vorbei gingen. Dies beschränkt sich nicht auf Deutsche, die Einheimischen sind die gleichen. Derweil, wenn blöd tust, kann dich auch ein Schafbock ganz locker verräumen. Schau ma mal wie viele Zäune der Berg verträgt zwischen Vollkasko-Freizeit und Wolf....


Heimdall antwortet um 06-02-2019 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wir werden hier leider ziehmlich im Stich gelassen.

Bei einem Freund hat ein Tourist seinen Hund in einen kleinen Zaun an der Straße reingelassen, in dem sich kleine Lämmer befanden. Den Zaun hat der Bauer nur aufgestellt, weil die Leute immer gefragt haben ob sie Lämmer anschaun können. War also ein netter Zug seinerseits.
Jedenfalls wollte der Hund gleich seinen Jagdinstinkt ausleben.
Der Bauer hat innerhalb kurzer Zeit den Hund im Zaun gefangen und ist zum Besitzer.
Dieser war ganz verwundert, er wollte ja nur den Hund seine natürlichen Triebe ausleben lassen.
2 Lämmer waren verletzt.
Bauer also Polizei angerufen (Hundebesitzer wollte weder Daten rausrücken noch Geld für die Behandlung der Lämmer), diese haben gesagt das geht sie nix an, er muss den Tierarzt rufen.
Tierarzt wollte auch nicht recht kommen, hat aber dann doch die Lämmer versorgt.
Ende der Geschichte wäre ein Gerichtsverfahren gegen einen Anwalt gewesen, also ist der Bauer auf den Kosten sitzen geblieben.
Seither sieht man leider keine Tiere mehr um den Hof. Schade wenn man rundherum im Stich gelassen wird, und andere tun und lassen können was sie wollen...

Lg

Heimdall


Fidelio antwortet um 06-02-2019 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Meiner Meinung nach gehen Rinder nur auf die Hunde los, ,und wenn dann Menschen dabei sind wird's für diese gefährlich, weil die Kühe keine Rücksicht auf die Menschen nehmen. Hundebesitzer sollten das wissen, aber wo her, das sollte auf den Warntafel genau stehen.
Lg. Fidelio



gerli84 antwortet um 06-02-2019 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Leute die mit einem Hund auf der Alm o. sonst irgendwo umherlaufen sollten sich über ihr richtiges Verhalten erkundigen, Warntafeln können eine zusätzliche Option sein. Jeder halbwegs vernünftige Mensch sollte sich, und hat auch in der heutigen Zeit sich die Möglichkeit zu informieren, wenn er in ein ihm "unbekannteste" Gebiet fährt schlau zu machen was ihm erwarten könnte, ob das jz im eigenen Land o. sonst irgendwo auf der Welt ist....
Heutzutage möchte niemand mehr Verantwortung für sich und seine Dummheiten übernehmen....
LG


KaGs antwortet um 06-02-2019 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da können noch so viele Warntafeln aufgestellt sein, es wird sich da nichts ändern, was die Hundemitnahme betrifft! "Mir san mir, und der Halter sollte sich gefälligst darum kümmern, dass Ich und mein Wuffi ungestört über die Alm latschen kann!"
Genau so wie die Tourengeher, die gerade bei höchster Lawinengefahr überall herum hatschen müssen.


janatürlich antwortet um 06-02-2019 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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kaGs,llass doch bitte bei höchster Lawinengefahr herumhatschen des wichtigste ist das dann auch niemand sucht und sein Leben riskiert für die Ochs..,dann werdens eh a mal weiniger.


KaGs antwortet um 06-02-2019 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Traurig, dass die Familie des (leichtsinnigen) Tourengehers mitleidet! Kinder sind da die "Opfer"; wenn Väter nicht mehr heim kommen.


Riiitsch antwortet um 07-02-2019 07:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Taferl bringen was, manche Leut fangen an nachdenken oder erfragen zumindest was los ist. Bei manchen Unbelehrbaren brauchst das Taferl wegen Haftungsfragen. Darum ist der Richterspruch wichtig.
Beim "Baustelle betreten verboten" Schild ists ja durch Richtersprüche schon soweit, wenn sich wer irgendwo durch den Bauzaun quetschen kann und sich auf der Baustelle verletzt, dann bist der blöde auch wenn jeden Meter eine Taferl hast. Auf Weiden und in der Natur ist das ja noch heikler/schwieriger. Man kann auf jedem Weg 8 Taferl aufstelle, aber was wenn sich der naturliebende Wanderer quer Feld ein der Weide nähert? Grundsätzlich ists ja erlaubt, und das soll auch so bleiben, dass man mit Hirn sich bewegen darf.

PS: Skitouren gehen ist grundsätzlich so ungefähr zwischen August und Juli gefährlich, am gefährlichsten für die die glauben die Zahlen 2,3 oder 4 wären eine Vollkaskoversicherung.


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