Dürrehilfe

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rgrgrg 04-11-2018 19:31 - E-Mail an User
Dürrehilfe
Hallo
Wie zufrieden seid ihr eigentlich mit der Einteilung der Katastralgemeinden zur Dürre Entschädigung. Beim heutigen Frühschoppenbesuch wurde dies ausführlich diskutiert.
Natürlich ist das Verständnis nicht sehr hoch wenn man genau im Grenzgebiet ist und nichts mehr bekommt.

Vollmilch antwortet um 04-11-2018 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Hallo!

Bin auch im "Grenzgebiet", da ich mehr Futter als sonst habe, passt die Abgrenzung schon.

Blöd ist nur, dass die Nachbarn was kriegen und ich nicht! ;-)

LG Vollmilch

norbert.s(suk5) antwortet um 04-11-2018 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
antrag ja per eAMA: Der Online Antrag ist ja sehr schwach. De Minimis Förderungen bitte wos?

mittermuehl antwortet um 05-11-2018 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Wo erfahre ich die Einteilung der Gemeinden? Was ist De-Minimis?

So am Rande:
https://blickinsland.at/duerrehilfe-oesterreich-wird-nicht-vorab-auszahlen/

HansT3 antwortet um 05-11-2018 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
https://de.wikipedia.org/wiki/De-minimis-Beihilfe

https://www.bmnt.gv.at/land/produktion-maerkte/klimawandel-risikomanagement-luftreinhaltung/Ma-nahmenpaket-Trockenheit-f-r-die-Land--und-Forstwirtschaft.html

https://www.ama.at/getattachment/c4801390-61ba-4305-ad78-ffd4ac418439/Sonderrichtlinie_Trockenheit_2018.pdf

Zuschuss in Höhe von 50 € pro RGVE

Mind. 3 RGVE Rinder (inkl. männlicher Rinder), Schafe, Ziegen auf Basis der Rinderdatenbank Stand Juli 2018 sowie der AMA-Tierliste 2018
Mind. 2 ha Grünland und Feldfutter ohne Silomais auf Basis der ermittelten AMA MFA 2018-Flächen
Für max. 2 RGVE pro ha

frank100 antwortet um 05-11-2018 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Wieso bekommen die Schweinebauern oder Ackerbauern nichts?

Riiitsch antwortet um 05-11-2018 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Gute Frage, nächste Frage.

Die Gebietskulisse ist lustig. Schon klar, irgend eine Regel muss es geben, aber der Fleckerlteppich ist mehr Zufall als Berechnungsergebnis. Aber wie hätte es anders kommen können wenn man für ein ganzes Land eine Berechnungsmethode sucht.

50 Euro auf sagen wir 30 GVE sind 1500 Euro. 1500 oder nicht haben sind wie man so schön sagt 3000 Euro, aber bei wem es auf die fünfzehnhundert ankommt, da ist sowieso was im argen. Weiters lässt die extreme Dürre mancherorts nur düstere Aussichten auf 2019 zu. Der Bodenspeicher ist leer.

Wie auch immer, ich fand den Griff in den Katastrophenfond besser. Man könnte überlegen wie man Bauer da rein zahlen lässt, und dann zahlt man aus nach Härtefällen. Die jetzige Regelung hat 3 Monate gebraucht. In der Zeit hätte man viele Flächen vor Ort punktgenau sich ansehen können.

Vollmilch antwortet um 05-11-2018 15:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Geht das mit der Katastrale nach Hofstelle oder nach Feldstücken und werden die RGVE dann nur aliquot gerechnet?

Ja dieses "alles oder nichts" halte ich für eine ungerechte Lösung. Und wieso Schweine-, Pferde-, Hühner- und Ackerbauern leer ausgehen, sollte wenigstens begründet werden!

LG Vollmilch

xaver75 antwortet um 05-11-2018 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Hallo, gleich vorweg, ich bin ein "Dürrebegünstigter". ,-)
Bei der HV-Dürre wird die Nachbargemeinde höher entschädigt, jetzt bei der ABFEDERUNG der Mindererträge sind wir gleich auf.
Gerechter wäre es ev. gewesen, sich mit den 50 Euro an den HV-Sätzen zu orientieren.

Beim Grünland hatte ich geschätzt ein Drittel weniger Ertrag, Ackerfutter (Luzerne) und Getreide hatte ich ganz passable Erträge.

mfg

kumho antwortet um 05-11-2018 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
von den 60.000.000,-€ bekommen ein knappes( Verwaltung wird noch abgezogen) drittel die Bauern, 20.000.000,-€ bekommt die Versicherung und 20.000.000,-€ bekommen die Banken....
und das ganze wird in der Öffentlichkeit , schon 3 Monate verkauft als Stützung für die Landwirtschaft.............. das der Neid der nicht Landwirtschaftlichen Bevölkerung (nach diesen Bravourstück der Türkisen Bauernvertreter) noch mehr steigt ist nicht verwunderlich,.........ich hätte auf die 150,-€ ( wenn ich sie überhaupt bekomme) sehr gerne verzichtet , wenn die Politik das nicht gemacht hätte...... das schadet der Landwirtschaft mehr als es hilft.

yamahafzr antwortet um 05-11-2018 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Recht machen kann man es hier KEINEN!!!
Wenn es keine Dürrehilfe gibt passt es nicht , wenn es eine Dürrehilfe gibt passt es auch nicht!!!
Ich glaube das Forum, ist wirklich ein Forum ,von Rauntzer und Besserwisser und was weiß ich noch für Typen.

gerhard.k(ix721) antwortet um 05-11-2018 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Unser Bezirk der ja in OÖ zu dem am meistbedroffenen galt Bez. Rohrbach haben jetzt nur 25% die Dürregrenze erreicht.
in unsererm Gebiet war besonders das Grünland betroffen weil wir besonders am anfang der Saison März Abril und Mai Juni sehr trocken waren hier ist der 1 bzw. der 2 Schnitt am meisten Betroffen gewesen die bekanntl. den meisten Ertrag bringen das Grünland konnte sich auch nicht mehr so richtig erholen. Getreide Mais waren kaum betroffen da es ja im Getreidebau defacto keine Sommerungen gibt bei uns. Wer Silomais Anbauen kann und gemacht hat ist mit einem Blauen Auge davon gekommen Grünland war mit 25 - 50 % ausfall betroffen.
Frustrierend kommt noch dazu das die Engerlinge enorme Schäden angerichtet haben und für nächstes Jahr noch größere Schäden vorhergesagt werden , auserdem der Borkenkäfer denn Wald Ausradiert und das meine ich Wortwörtl. in einigen Gemeinden.
wir bekommen auch nichts die angrenzende KG schon für mich wären es ca .4500.- gewesen
einem Freund von mir der Ackerbau hat in Donaunähe würde in die Dürrehilfe fallen wenn er Rinder hätte, hatte aber auch kaum einbusen Wintergtreide war besonders Wintergerste sehr gut. Körnermais zwar nicht weltbewegend aber dafür fast keine Trocknungskosten. Trocken wars dort eher Juli August.
am wenigsten verstehe ich immer die Bankenförderung für irgendwelche zinsunterstützungen

Century antwortet um 05-11-2018 23:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@ yamaha: Natürlich kann mans niemandem Recht machen, wenn zwei Drittel des Geldes wieder in die falschen Hälse fließen, aber die Bedürftigen als einzige sich dafür rechtfertigen müssen, dann läuft was falsch, oder?

2472660 antwortet um 06-11-2018 07:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
wär interessant, zu welchen konditionen euch die banken den dürrekredit anbieten? zinssatz sowie einmalaufschläge... obs die auch gut mit den dürregeschädigten meinen??



xaver75 antwortet um 06-11-2018 07:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@2472660
Und vielleicht auch noch eine eine für alle einsehbare Endabrechnung. Oder geht sich das mit den 20 Mio genau aus? ,-)

mfg

Vollmilch antwortet um 06-11-2018 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Also nach meiner Rechnung bei einer maximalen Laufzeit von 3 Jahren und einem Zinszuschuss von 1,25% würden 20 M€ eine Kreditsumme von 533 M€ "auslösen"!

Da muß ich mich doch verrechnet haben! ;-)

LG Vollmilch

xaver75 antwortet um 06-11-2018 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@Vollmilch
Da stinkt irgendwas gewaltig, das ist ja mehr als die HV Schaden festgestellt hat.

Da werden doch nicht unter dem Vorwand der Dürre für Maschinenkäufe, Drittwagen, Kurzurlaube, .… Kredite genommen werden???

mfg

2472660 antwortet um 06-11-2018 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
....was du da alles unterstellst ;-((
verdiene tut da alleinig die bank

Vollmilch antwortet um 06-11-2018 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Ich vermute ein Großteil des potentiellen Zinszuschusses kommt niemals zur Auszahlung und kann so für andere Zwecke im Budget verwendet werden.
Ich glaube, auch die Banken werden dieses Geld niemals sehen.

LG Vollmilch




mittermuehl antwortet um 06-11-2018 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Ich hab JETZT schnell etwas Geld von der Bank gebraucht um etwas Futter zuzukaufen. Da ist nix mit Zinsstütze. Hätte die AMA die Förderung, wie von der EU vorgeschlagen, schon ausgezahlt, hätte ich mit den Kanossagang zur Bank ersparen können. Andere Entschädigungen werde ich auch nicht bekommen. Bei mir war mehr zuviel Regen das Problem. Meine GVE bestehen zum großen Teil aus Pferden. Das wird nichts gefördert. Zusätztlich werden im Moment alle Futterreste von Nachbarn von Großhändlern aufgekauft was die Preise sehr hebt.

Bei mir ging es um ein paar 1000 €. Das stemme ich auch so. Aber es ärgert mich schon wenn ich von Kunden, Freunden und Nachbanr (keine Bauern) ja höre das unsere Regierung mich ja eh mit ihrem Steuergeld so unterstützt und ich mir wegen dem Wetter keine Sorgen machen müssen. Herr Kurz hat ja versprochen: "Schnell und ohne Bürokratie". Nur wer jetzt nicht das Futer unter Dach hat, kann schlecht für die nächsten Monate planen.

thomas.t3 antwortet um 06-11-2018 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Mittermühl, du kannst eh ganz schnell und ohne Bürokratie Futter kaufen.

Kurz wird für dein Futterproblem am wenigsten zuständig sein.

Ich versteh deine Problem nicht. Du schreibst immer wieder, dein Betrieb ist so ausgelegt, dass du auch ohne Förderungen problemlos auskommst. Und jetzt quitscht noch obendrauf, dass die Förderungen nicht früher ausbezahlt werden, und brauchst Geld von der Bank...
Hast du uns angelogen, und den Moralapostel gespielt?

Lg


textad4091 antwortet um 06-11-2018 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@ yamahafzr: Mit Raunzen hat das meiner Meinung nach wenig zu tun- Hier geht's meiner Meinung nach schlussendlich um das öffentliche Bild, das die Politik von der Landwirtschaft gemacht hat "soundso viel Euros bekommen Landwirte nachgeschmissen"- Was schlussendlich gar nicht stimmt.

Zwecks HV und Dürreversicherung: Ich halte es eigentlich für sinnvoller, sich die Versicherungsprämie zu sparen und die in Rücklagen zu stecken. In Anbetracht der bisherigen Vorgänge und auch Ideen, was alles an der Versicherung gekoppelt sein könnte, belassen wir es doch bei der Versicherung, vor allem, wenn die Prämie jetzt eh gefördert wird ...

Alles was Direktzahlungen oder Entschädigungen aus dem Katastrophenfonds betrifft, ist wohl nicht zukunftsfähig- Es wurde wohl auch viel Schindluder betrieben, und medial ist es der Öffentlichkeit auch schwer erklärbar, Mittel, die bisher auch für Schutzbauwerke von zugegebenermaßen versiedelbaren Häusern verwendet wurden, für den Futterzukauf an die Landwirte zu vergeben. Da würd es wieder schnell heißen, na de Bauern sollen halt weniger Viecher halten ...
Da wären wir wieder beim Thema "Einer für alle, jeder für sich".

Und auf die Politik braucht sich sowieso keiner Verlassen, das ist der Bereich, wo das gesagt wird, was die Leute gerne hören. Und hie und da wird getan auch was sinnvolles ... aber nur selten ...


mittermuehl antwortet um 06-11-2018 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@thomas
Mein Betrieb ist so ausgelegt das er zur Not ohne Förderung überleben würde - sehr bescheiden. Problemlos hab ich nie gesagt. Einfach weil man sein Leben ja nicht zur Gänze auf Förderungen aufbauen kann.

Und ja. Hätte die Regierung die Förderungen, so wie von der EU angeregt, schon im Oktober ausbezahlt, so wäre meine Leben dieses Jahr leichter gewesen. Das wäre eine unbürokratische Hilfe gewesen.

Mich ärgert einfach das in den Medien der Eindruck erweckt wird - von Herrn Kurz - das Bauern sofot bei Dürre geholfen wird. Es stimmt so einfach nicht. Sie können ja auch sagen: "Landwirte sind Unternehmer die selber für sich sorgen müssen".

Aber wenn ihr das Gefühl habt, das die Dürrehilfe bei euch gut ankommt, freut mich das aufrichtig.


thomas.t3 antwortet um 06-11-2018 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Da musst zur AMA, Kurz ist die falsche Adresse...

Du kannst es genau so gut bei Van der Bellen versuchen... vl hat der eine Lösung für deinen Engpass parat!

Lg

mittermuehl antwortet um 06-11-2018 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Kurz - Kanzler ....
VP-Köstinger-Landwirtschaftminister (auch wenn Herr Kurz den Namen gestichen hat) .....
Wem untersteht die AMA? ...

thomas.t3 antwortet um 06-11-2018 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Wem untersteht Kurz?

mittermuehl antwortet um 06-11-2018 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Herr Kurz wäre dem Wähler verpflichtet. Er ist der Chef der Regierung. Selber hat er keinen Chef. Der Präsident kann aber das Parlament auflösen und Neuwahlen anordnen. Nur das Parlament auflösen weil die AMA nicht früher zahlt wäre schon schräg.

Das ist schon die Angelegenheit der Regierung. Diesmal ist nicht die EU "schuld". Kurz-Köstinger haben halt befunden das die Förderung im Dezember reicht. Dazu gab es ja auch Presseerklärungen.

https://blickinsland.at/duerrehilfe-oesterreich-wird-nicht-vorab-auszahlen/

thomas.t3 antwortet um 06-11-2018 17:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Kern wars nicht, weder Faymann noch Gusi usw...
Es scheint mir als naiv, zu erwarten, dass jetzt auf einmal - alles anders sein wird.
Die großen Reden und Versprechungen, die Parteien immer vor den Wahlen gemacht haben - haben egal welche Partei, diese dann eh nie zu 100% umgesetzt.
Jetzt bist du eh schon so viel gereist und kennst alle Menschen usw (sagst du immer wieder).. und kaufst denen das immer noch für bare Münze ab? Es gibt keine Partei auf der Welt, die es jeden recht machen kann. Lediglich nur den Großteil - sonst wären sie ja nicht gewählt worden.


Und dass der VdB nicht mehr als eine Regierung auflösen kann, war sicher ein Witz von dir! Er sagte ja, dass er für alle ein Präsident wäre, vl kann er ja helfen...?

Ps: bei mir passts im Dezember... sonst verprasse ich schon alles im November...

Harpo antwortet um 06-11-2018 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@thomas.t3
Deine. Kommentare zur Dürre sind entbehrlich.
Wenn Du anderer Meinung bist als Mittermuehl sag Deine Meinung aber hacke nicht an anderen Teilnehmern herum .
Vielleicht solltest Du Deinen Frust am Stammtisch auslassen.
Eine bessere Gesprächskultur würde Dir guten!!

Vollmilch antwortet um 06-11-2018 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@thomas: unabhängig davon welche politischen Akteure für die Dürrehilfe verantwortlich zeichnen,
* empfindest du die Verteilung nach KGs gerecht? (1mm mehr Niederschlag 0€/GVE; 1mm weniger 50€/GVE)
* empfindest du es gerechtfertigt, dass nur Rinder-, Schafe- und Ziegenbetriebe eine Dürrehilfe erhalten?
* hältst du es für richtig, dass ein Drittel der verlautbarten Hilfszahlung für einen Zinszuschuss reserviert wird, der vermutlich bei weitem nicht ausgeschöpft wird? (weil das errechnete Kreditvolumen die Schäden bei weitem übersteigt)

In meinem Betrieb hatte ich heuer etwas größeren Aufwand um die Mindererträge zu kompensieren. Das lag aber innerhalb der erwarteten Schwankungsbreite, darum habe ich mir keine Dürrehilfe erwartet und bekomme auch keine. Gerecht erscheint mir dieses System trotzdem nicht.

LG Vollmilch

thomas.t3 antwortet um 06-11-2018 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Harpo, ich weiß, dir ist auch immer lieber, wenn deine Vertretung oder die Politik Schuld hat! Bei deiner Gesprächskultur " Mistgabel immer gegen Vertretung u Politik hoch" - spiel ich nicht mit.

Hallo Vollmilch
Das System ist mit Sicherheit nicht gerecht. Es sollte keine Dprrehilfe geben, es Schade mehr als es hilft. Das Ganze ist für den einzelnen Bauern sowieso nur ein Tropfen am heißen Stein.
Lg

meki4 antwortet um 06-11-2018 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Gerecht ist die Sache sicherlich nicht so recht.
Bei mir passt es - im Ackerbau waren die Erträge gut bis zufriedenstellend - im Grünland (also bei mir das Futter für die Rindviecha) schon beträchtliche Ertragseinbußen.
Ich hab mir mit intensivem Zwischenfruchtanbau geholfen, und so meine Silage- und Heumenge erreicht. Dafür hat dieses Saatgut einiges gekostet und der zeitliche Aufwand.
Dafür kann ich die € 50,- pro GVE gebrauchen.

Die Grenzen sind halt dann hart und ungerecht, denn 1 mm mehr oder weniger Regen bringt nicht unmengen mehr an Futter - aber € 50,- kriegen oder nicht.

LG M.

melchiorr antwortet um 06-11-2018 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Bei der AMA fressen die Pferde anscheinend kein Heu, weil sie nicht als RGVE zählen. Ich hätte gerne die Begründung für diesen Unsinn gekannt, aber bei einem Anruf bei der AMA könnte man mir auch nicht weiterhelfen. Ob das gerecht ist soll jeder für sich beurteilen. Ich werd’s verkraften.Da gehört eine ordentliche Versicherung her und wer sich die Prämie ersparen will, der soll auch keine Dürrehilfe bekommen. Das kann dann jeder für sich entscheiden. Dann stehen die Bauern wenigstens nicht als Almosenempfänger da.

yamahafzr antwortet um 07-11-2018 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Melchiorr, die bei der AMA haben die Rahmenbedingungen ja auch nicht gemacht!
Pferde fressen genug Heu , aber die sehe ich eher als Freizeittiere!!!Bin Neugierig ob die Hagelversicherung billiger wird. Aber die wollen auch nichts Auszahlen, und drücken sich wo es nur geht!!

mittermuehl antwortet um 07-11-2018 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@yamahafzr ... Natürlich stimmt das Pferde heute ein "Luxusprodukt" sind. (Wie unser zu hoher Fleischkonsum) Ich lebe davon das ich Pferdefutter herstelle und an Einsteller vermarkte. Das alles im Rahmen der Urproduktion und fern ab eines gewerblichen Stalles. Aber in der Regelung sind auch Schlachtpferde bzw. landwirtschaftlich eingesetzte Pferde ausgenommen. Und das macht keinen Sinn. Ich denke es gibt auch keine Sinn dahinter. Pferdebauern sind einfach ein Minderheitenprogramm woran keiner gedacht hat bzw. die unwichtig sind. Man denkt da immer an junge Damen mit Geld und engen Hosen - aber getragen wird der Großteil der Pferdewirtschaft von Landwirten.

Natürlich macht die AMA bzw. das Ministerium diese Regelung. Wer sonst? Da die Politik uns ja auch etwas vertreten sollte (wie alle anderen Östereicher) dürfen wir bei missfallen auch mal mit der Mistgabel freundlich winken.





Riiitsch antwortet um 07-11-2018 14:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Nachdems immer weniger Pferde gab, aus nachvollziehbaren Gründen, steigt deren Anzahl wieder. In Tirol werden wir bald wieder über 10000 davon haben. Gealpt werden über 3000 Pferde und sind unterhalb der 6000 Ziegen ein wichtiger Beitrag in der Kulturlandschaftspflege (Stichwort Muren, Lawinen). Darüber hinaus konnten viele Betriebe die aus der Milchproduktion ausgestiegen sind mit Pferdeinstellern ein nennenswertes Zusatzeinkommen und manchmal auch einen Arbeitsplatz am Land schaffen. Beides war vorher nicht möglich.

Ich halte keine Pferde, die Viecher sind mir nicht geheuer. Ist wieder mal schade, Leute wie yamahafzr glauben zu wissen welche Landwirtschaft die einzig richtige ist. Wer was anderes macht oder sagt, dem möchte der yamahafzr den Mund verbieten. Braver Bauer hüpf hüpf





Jetzt wissen wir immer noch nicht warum es am Acker scheinbar mehr regnet als am Grünland.

mittermuehl antwortet um 07-11-2018 14:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
"Jetzt wissen wir immer noch nicht warum es am Acker scheinbar mehr regnet als am Grünland."

Soisses... Warum Schweinefutter weniger betroffen ist verstehe ich auch nicht.. oder Gänseweiden ...



Letztet Einwur zu Pferd: In meiner Region "Bucklige Welt" wurde bis in die 60er Jahre noch mit Pferden gepflügt oder das Bier von Brauerein ausgeführt. So lange ist das nicht her. Was ist "richtige" Landwirtschaft.

Vollmilch antwortet um 07-11-2018 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Hallo!
In diesem Zusammenhang halte ich es für völlig unerheblich, was "richtige" Landwirtschaft ist.

Man muss ja auch nicht nur den Bauern helfen, die Dürre trifft ja andere auch.

LG Vollmilch

yamahafzr antwortet um 07-11-2018 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Ritsch habe mit keinen Wort behauptet das ich die einzige richtige Landwirtschaft habe. Ich verkaufe selbst Heu an Pferdehalter!! Aber in unser Gegend sind Pferde reine Freizeittiere!
Bei RGVE wird die Maisfläche ja auch nicht gerechnet.
Finde schon das in Grünland die Ertragseinbußen am größte waren.

mittermuehl antwortet um 07-11-2018 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@yamahafzr ... Dann hoffe ich mal das du keine Dürrehilfe erwartest wenn du Überschüsse hast die du an Pferdehalter verkaufst... ;) ..... Ein Scherz... Du verkaufst Heu an Pferdehalter ... ich stelle gleich die ganzen Pferde ein .. wir verdienen beide am "Luxusprodukt Pferd"

Century antwortet um 08-11-2018 00:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Was ich mich ständig frage: Was bringt es denn, wenn die AZs früher ausgeschüttet werden?


textad4091 antwortet um 08-11-2018 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@ Century: Erhaltung der Zahlungsfähigkeit einiger Betriebe in schlechten Zeiten wahrscheinlich- Und das ohne hohen bürokratischen Aufwand ... Aber Schreibtischtäter, Postenschacher und Co brauchen auch Arbeit ;-)

Darüber, dass ma einen Betrieb auch so auslegen sollte, dass er "Krisenzeiten" übersteht, kann man diskutieren und sehen wie man will- Bei Extremereignissen ist das immer so eine Sache, und wenn man nicht betroffen ist, ist's leicht reden. Wir waren einmal betroffen von Dürre, ich wünsche es niemanden und noch dazu war's damals verhältnismäßig einfacher, an Futter (von Bekannten, da die Qualität von andren Berufskollegen faktisch der letzte Ruß war) zu kommen.

Century antwortet um 08-11-2018 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Wir haben heuer auch ein Drittel weniger als üblich, aber bei uns sagen alle, dass sich Futterzukauf nicht rechnet.

Bei größeren Betrieben müsste man so viel zukaufen dass es bei den Preisen ein Wahnsinn ist, und bei kleineren bräuchtest zwar nicht viel Menge, aber im Verhältnis ist das eben so teuer.

Efal antwortet um 08-11-2018 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Zum Thema,
"Hilfe zur Dürre",
"niemandem Recht machen können" und "aus Sicht verschiedener Betrachtungswinkel"
fällt mir eine Geschichte ein.

Gott sprach zu einen ledigen Bauern, der ein lästerliches Leben führte,
"Wenn du nicht endlich aufhörst zu sündigen, dann sende ich dir eine lange Dürre!"
Darauf der Bauer:
"Eine kleine Mollige wäre mir lieber!"

mittermuehl antwortet um 08-11-2018 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@Century .... so wie @textad es erklärt hat.

Selber kaufe ich meist im Juni Heurestbestände (Reserven) von Nachbarn auf weil es sich mit meinem eigene Futter sehr knapp ausgeht. Dieses Jahr war meine Ernte noch dazu etwas schlechter. Die Region wird gleichzeitig von Futteraufkäufern mit Sattelschleppern leergekauft. Somit mußte ich einfach JETZT noch einen Sicherheitspolster einkaufen. Und da wäre es nett gewesen gleich das Geld der Förderung (als Vorwschuß) zu haben und nicht den Kontorahmen zur gänze ausnützen zu müssen. Jetzt braucht man das Geld für Futterzukaufe. Da geht es um KURZFRISTIGE Zahlungsfähigkeit. Alles was in Frühling an Heu angeboten wird, wird "der letzte Ruß" sein. Und jetzt bekomme ich regional auch noch Futter zu normalen Preisen. Da hilft mir ein Zinszuschuß in Zukunft wenig. Oder eine später ausgezahlte Versicherung.

Und sicher gibt es Betriebe die lieber mit Zinszuschüsse und Versicherungen arbeiten und mehr Bargeldreserven haben als ich. Ander Betriebe reduzieren ihren Tierbestand kurzfristig. Kann auch nicht jeder.


Ich entsinne mich auch früher die Förderung im November bekommen zu haben. Dann kam die Verbesserung der AMA (auf die sie sehr stolz war) das sie es schon im Ende Dezember schaffen auszuzahlen.

Riiitsch antwortet um 08-11-2018 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
nana Mittermühl, du vermessenes Bäuerlein, wie kannst du nur erwarten die Förderung als Leistungsabgeltung von zu 90% schon erbrachten Leistungen für das Jahr 2018 jetzt schon zu bekommen. zzzz
;-)

mittermuehl antwortet um 08-11-2018 14:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@Riiitsch ..... Aber ich hab halt gehofft das in dem Notfall und eh nur das eine mal gaanz Ausnahmsweise und weil die EU es eh erlaubt hat vielleicht ein Vorschuß möglich gewesen wäre.... meine Schuld ... wird nicht mehr vorkommen... ;)

xaver75 antwortet um 08-11-2018 17:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@mittermühl
Die Problematik ist, die noch zu kontrollierenden Betriebe haben erst die Auszahlung irgendwann um Ostern herum.
Wenn jetzt schon früher ausbezahlt werden würde, müssten mehr Betriebe bis zum Osterhasen warten.

mfg

mittermuehl antwortet um 08-11-2018 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@xaver75 .... Es ist wohl nicht zu erwarten das ein Betrieb plötzlich (nach Prüfung) nichts bekommen. Einfach geschätze 66% vorab Auszahlen wäre wohl kein Problem gewesen. Dazu muß man kein Raketenwissenschaftler sein. Es wäre rechtlich kein Problem gewesen. Es fehlte am politischen willen. Bzw. sah Frau Köstinger und ich Chef keine Notwendigkeit. Und so wie ich die meisten Schreiber hier verstehe, sehen sie auch keine Notwendigkeit. Ich bin da halt in der Minderheit. Alle anderen warten gerne bis Weihnachten.

Riiitsch antwortet um 08-11-2018 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Man sieht ja welche Klimmzüge betrieben werden für fadenscheinige Erklärungen. Bitte nicht böse sein, die Kritik richtet sich gegen die Abwicklung solcher Dinge. Wie hier bei der Wirkung des xten Hilfspakets wo Millionenbeiträge "den Bauern" umgehängt werden, während oft weit mehr als die Hälfte wo anders hin geht.

Der Auszahlungstermin wurde jetzt über die Jahre auch immer weiter verschoben, irgendwann machts "Hoppala" und wir fallen um ein Jahr um, oder wie?

Wie kommt die AMA dazu mir zustehende Gelder zurück zu behalten weil sie glauben ich könnte nächsten April nicht liquide sein, bei einer eventuell sich herausstellenden Rückforderung, und wer behält in der Zwischenzeit mein Geld und darfs eventuell sogar investieren bis meine längst erbrachte Leistung endlich bezahlt wird?? Alleine die Länge des Satzes zeigt was das für ein Schwachsinn ist. Zugleich ists für mich der Grund warum das Polster Minimum in der Höhe von AZ, DIZA, ÖPUL zusammen sein muss.

All diese Argumente man könne wegen dies und jenem nicht auszahlen sind doch Symptom von tatsächlichen Missständen.

xaver75 antwortet um 08-11-2018 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@Riiitsch, mittermühl
Ich bin da schon auch bei Euch, aber vielleicht kennen sie bei der Ama auch noch keine genauen Zahlen für die Haushaltsdisziplin, irgendwas ist immer ….

Fakt ist, es wird versucht, die "Natürliche Auslese" etwas zu forcieren.
Wachstumsbetriebe brauchen Flächen, Fremdkapital, …

mfg

mittermuehl antwortet um 08-11-2018 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Ich würde nicht mal einen großen Plan oder eine böse Absicht vermuten. Es ist einfach Schlamperei bis Desinteresse ab den bäuerlichen anliegen. Die Zeiten wo die VP einen Plan für die Landwirtschaft hatte, sind vorbei. Bis auf ein paar Autritte auf Messen oder bei Hofbesichtigungen bei EU-Treffen sind die Politker an der Landwirtschaft nicht mehr ineressiert. Und sicher hat die AMA keinen Überblick und weiß einfach nicht was sie wie früher überweisen soll. Zumal ihr ja ein klarer politischer Auftrag gefehlt hat. Man müßte die Verantwortlichen irgendwie höflich aufwecken.



textad4091 antwortet um 08-11-2018 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Ich würde der AMA jetzt auch nicht unbedingt einen "Fehler" einräumen ... Allerdings empfinde ich diesen Verein bvereits seit ein paar Jahren als Sauhaufen, der wie andere ehemals "bäuerliche" Institutionen als Auffangnetz für scheidene Bauernkinder, die bei Veranstaltungen dann erst wieder sagen können, se kommen eh vo am Hof, sie verstehen die Bauern (und 75% san der Anwesenden sind schon ruhig). Und bevor jemand fragt: Das ist das zweite mal, dass ich mich hier so dazu äußere, und ich sehe solche Strukturen als Problem.

Schlussendlich ist scheinbar Österreich ein Land, welches die Gschichtn mit den Almfutterflächen nach wie vor nicht im Griff hat und bei der AMA Geld versenkt wird ... Und für dieses Steuergeld, aber auch Geld, welches vom "Agrartopf", darf man soch ruhig mehr verlangen.
Die Armen sind schlussendlich die Kontrolleure (jeglicher Kontrollstellen), für die es sich solche Institutionen nicht leisten können oder wollen, ordentliche Angestelltenverhältnisse, sondern Werk- oder freie Dienstleistungsverträge abzuschließen. Obwohls schlussendlich die Drecksarbeit machen und am meisten Emotionen von den Landwirten abbekommen.

Juglans antwortet um 08-11-2018 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@mittermühl: Du hast mit deiner Analyse über Landwirtschaftspolitik zu 100% recht. Im Türkisen Lager sehe ich weit und breit niemanden der für die Bauern was weiterbringt.
Der Kurz ist halt ein Mundl der einen auf Weltpolitiker macht . Für sowas banales wie Bauernsorgen bleibt da keine Zeit .
mfg


Efal antwortet um 09-11-2018 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Habe heute folgendes erfahren,
anspruchsberechtigt sind demnach Betriebe mit mindestens drei Raufutter verzehrenden Großvieheinheiten (RGVE) und zwei Hektar Grünland beziehungsweise Feldfutter ohne Silomais.

Eine Katastralgemeinde hat dann Anspruch, wenn sich "eine" der 3 Gegebenheiten ereignet hat,
* in der Langperiode (1. April bis 31. August 2018) ein Niederschlagsdefizit von 40%
*in der Kurzperiode (42 aufeinanderfolgende Tage innerhalb der Langperiode) ein Defizit von 95% aufweisen
*oder die Differenz des Niederschlags, im Vergleich zu den letzten zehn Jahren, über 220 mm liegen beziehungsweise die Niederschlagsmenge in der KG unter 320 mm liegen

Meine KG erfüllt die letzte Kategorie und ist somit dabei, wenn ich mich nicht verhört habe
haben von 27000 Betrieben, 4000 einen Anspruch auf Dürrehilfe.

Franz0312 antwortet um 10-11-2018 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Also ich bin auch von der Dürre betroffen (Ertragsausfall Grünland ca. 40%) habe mir aber keine Entschädigung erwartet, weil ich mich bewusst nicht versichert habe.
Aber wie das Ganze jetzt läuft finde ich einfach nur zu Haare ausraufen!!
1. Medial wird die Bauernschaft als Opfer abgestempelt, und dargestellt als würden wir finanziell eh zu 200% unterstüzt und die Förderung gibts auch noch früher und und und...
Nur, dass nichts davon wirklich eintritt liest man nirgends mehr!
2. Ist die Verteilung der Mittel einfach nur ein schlechter Witz, die in ihrer Ungerechtigkeit ihres gleichen sucht! Unsere Region ist ein einziger Fleckerteppich an KG's die rein oder raus fallen, obwohl wir alle geichermaßen betroffen sind.
3. Finde ich es eine einzige Frechheit, dass sich die Politik so billig aus der Verantwortung stielt und nochdazu nur auf Versicherungs- und Bankenförderung setzt! Denn nichts anderes sind diese "tollen" Prämien und Zinszuschüsse!! Daran können nur Versicherung und Bank verdienen.

Ich Verstehe einfach nicht warum immer alles so kompliziert sein muss!
Ich persönlich wäre für einen Solidaritätsfond der Landwirtschaft. Jeder Zahlt einen minimalen %Satz seiner BP darin ein, der Bund Verdoppelt das Ganze, spart sich alle Zins- und Prämienzuschüsse und in einem Anlassfall gibts Geld für die betroffene Region. Und das jeweilige Bundesland könnte sich dann ja auch noch beteiligen.
Und wer sich versichern will, der soll das machen, aber ohne dass mein Steuergeld dazu verschwendet wird, dass die HV ihre Gewinne optimiert.



mittermuehl antwortet um 10-11-2018 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Ist natürlich eine gute Frage aus welchen Mitteln die Banken und Versicherungszuschüsse kommen.

Sonst gebe ich @Franz recht. Kurz-Köstinger verbreiten in den Medien schon das Bild das es für die Bauern dank des Staates so oder so eine weiche Landung nach der "Dürre/Flut/was auch immer" geben wird. Natürlich hat keine Selbstständiger / Landwirt einfach das Recht auf Hilfe bei Wetterproblemen. Das ist auch Betriebsrisiko. Nur sollte sich so etwas dann auch einfach in den Produktpreisen zeigen dürfen. Schlechtes Jahr - höhere Preise. Aber sowas will weder Kanzler noch Minister sagen.





Century antwortet um 10-11-2018 13:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@Franz:

Toller Gedanke, aber durch die betrügerischen "Berechnungsmethoden" würde es nicht besser ablaufen als bisher.

fliege antwortet um 10-11-2018 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Ich bin zwar von der Dürre nicht so betroffen aber wenn ich mir das Feedback so anhöre muss ich sagen es ist Schwachsinn wie das beurteilt wird. Ich kenne Bauern aus Gebieten die es hart getroffewn hat . Die nicht einen cent bekommen andere die es fast nicht betrifft bekommen Geld. wer hat diesen Schwachsinn wohl veranlasst
Ea gäbe ja eine Standesvertrettung nennt sich Bauernbund aber wahrscheinlich haben diese Herren und Damen auch einen Dürreschaden , denn sonst kann ich mir das nicht erklären.


karl0815 antwortet um 10-11-2018 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Es stellt sich die Frage, ab Direktzuschüsse (wie die heurigen 20 Mio) überhaupt sinnvoll sind, da es in den Rand- und Grenzgebieten, wo der eine noch was bekommt, der andere Nachbar aber wegen 1% mehr(theoretischem) Niederschlag laut Zamg) nichts mehr bekommt, keinem leer ausgehendem Bauern erklärbar ist.
Diejenigen Bauern, welche heuer Nichts bekommen, wären sicher ruhig, wenn die anderen Kollegen auch Nichts bekommen würden.
Der Neid is ein Hund, und die grössten Schreier sind meist auch die grössten Neider!!

Ist sicher besser, wenns eine ordentlich bezuschusste Dürrevers. gibt, dann bin ich als Bauer nicht von politischen Launen abhängig und brauche mich auch von niemandem als Almosen-Empfänger ansudeln lassen!

xaver75 antwortet um 10-11-2018 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
@karl0815
Da wäre ich eher für eine gratis Grund-Dürreversicherung für ALLE, welche der Staat zu 100% zahlt, und eine separate Höherversicherung, welche komplett selbst zu bezahlen wäre

mfg.

meki4 antwortet um 10-11-2018 17:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Der Neid und Streit kommt aber nur dadurch, weil wieder einige am Wirtshaustisch prahlen müssen, wieviel sie denn da bekommen haben. - Wenn jeder, der da die paar Euro bekommt, froh wäre und die Goschn halten würde, dann würde das ganze ruhig ablaufen.
LG M.

icirex01 antwortet um 10-11-2018 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
an franz0312

stimme dir voll zu!!

auch bei uns ein totales kg-chaos....

absoluter Schwachsinn diese aktion.

aber bitte...

rgrgrg antwortet um 11-11-2018 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürrehilfe
Hallo
Das mit Wirtshaustisch darfst nicht faslch verstehen.
Wenn ich schreibe im Frühschoppen wurde diskutiert dann bin ich froh dass es zumindest noch irgendwo einen Ort gibt wo man sich in die Augen schaut beim diskutieren und nicht nur im Internet. Das hat mit prahlen gar nichts zu tun.


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