Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?

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thomas.t3 22-07-2018 10:16 - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Hallo allerseits,

Letztes Jahr im Herbst hab ich mich dazu entschieden 4 Ha Acker zu pachten und dort WW (Bio) anzubauen. Vorerst möchte ich noch sagen, dass ich bislang mit Ackerbau überhaupt nichts zu tun hatte und, dass ich damit keinerlei Erfahrungen habe.
Für mich stellt sich jetzt die Frage, da die WW-Ernte vorbei ist, was ich mit den Äckern bis nächstes Jahr mache, wo ich Körnermais anbauen möchte.
Die Böden sind eher lemmig und schwer, speichern und halten aber auch nur schlecht feuchte.
Mir wäre eine Zwischenfrucht/Begrünung wichtig, die den Boden aufbessert und zugutekommen würde. Futterertrag spielt weniger ein Rolle (ist aber auch interessant was möglich wäre).
Die Gerätschaften muss ich mir sowieso ausleihen, da ich nichts außer einen Pflug besitze. Würd mich über eure Meinungen freuen.

Lg




biofranzn antwortet um 22-07-2018 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Mach 30kg landsberger gemenge mit 15kg alexklee oder 120kg wickroggen(40kg wicken, 80kg gs roggen) und du wirst deinen boden nicht mehr kennen!
Lg


Vollmilch antwortet um 22-07-2018 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Falls du nicht zuviel Gülle hast, würde ich dir Leguminosen empfehlen. Ich baue Alexandrinerklee, Perserklee, Krumenklee (und Raygras) vor Mais. Silieren lässt sich das Gemenge gut.

Überlegen musst du, ob du Mulchsaat machen kannst und willst, Mulchsämaschine?, Unkrautdruck?

LG Vollmilch


thomas.t3 antwortet um 22-07-2018 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Danke euch erstmal!

Gülle ist bei mir nicht zu viel, an so eine Mischung dachte ich schon. Unkraut war so gut wie keines, aber das soll natürlich auch so bleiben. Silieren dürfte ich nicht, wenn dann heuen. Wie würdet ihr den Acker bearbeiten bevor ihr diese Mischung anbaut. Geht das mit einem Grubber der eine Säkasten montiert hat? Oder pflügen und dann Kreiselegge mit Sämaschine?

Wäre das Gemenge zu ernten, oder Mulchen? Ich hab gehört das der Klee besser bindet, wenn er gemäht wird und nicht gemulcht. Stimmt das?
Oder ist es besser eine Mulchschicht über den Winter liegen lassen? Da der Mais etwas später zu bauen ist, steht ja die Frage auch offen, wie ich im Frühjahr vorgehe? Mulchen und Maisbauen? Kommt da der Mais davon? Oder muss man einackern?
Lg



wickinger83 antwortet um 22-07-2018 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Für diese Fragen kommt bestimmt der User Gottfried in Frage.
Bin gespannt auf seinen Beitrag.

mfg wickinger


xaver75 antwortet um 22-07-2018 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Hallo, als konvi empfehle ich, den Acker, durch die in den vergangenen Jahren anscheinend optimale Bewirtschaftung möglichst lange unkrautfrei zu halten.
Ich würde Grubbern, in ein paar Wochen nochmal grubbern und Begrünung säen und erst zur Maissaat zB Grünschnittroggen mit Untersaat ernten.
Für Landsberger Gemenge mit Schnitt im Herbst und Frühjahr und dann noch brauchbaren Körnermais wirst als BIO auf Dauer die Nährstoffe nicht herbringen.

mfg


thomas.t3 antwortet um 22-07-2018 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Laut Wetterbericht kommt ja jetzt eine Trockenphase, da hab ich halt auch angst wegen dem Aufgang...
Ich hätt auch Strohmist von meiner Kalbinenaufzucht zu verfügung. Wäre auch interessant wann ich den am sinnvollsten für Boden und Körnermais ausbringen "könnte" oder ich fahr in auf die Wiese!?
Aber wie gesagt im muss da nicht Feldfutter betreiben, ich bin auch gerne dazu bereit, es auf dem Acker zu lassen. Ich will einfach das der Boden besser wird und der Körnermais auch eine sinnvolle Sache wird. Nur ist halt die Frage, welche Pflanzen, Ablauf und mit welcher Technik.

Ps: Alles muss im biologischen Rahmen sein.


mittermuehl antwortet um 22-07-2018 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Hats du reichlichst Futter? Wenn ja - Gründüngung (abfrostend ?). Vorher ein paar mal im Abstand grubbern

Wenn du Futter wegen der Trockenheit brauchen kannst halt Landsberger Gemenge und den Mist im Frühling auf jeden Fall dort ausbringen.

DIE Regel wird es wohl nicht geben.


thomas.t3 antwortet um 22-07-2018 15:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Hallo Erik,

also im Moment kann ich mich nicht beschweren, bis jetzt war reichlich Futter. Aber, man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben, das Jahr ist noch lange nicht aus. Eine Reserve die ich dann noch nutzen könnte oder eben als Dünger am Acker lassen kann, wäre ideal.

Ein Kleinsamenstreuer wäre da nicht schlecht, der würde für den Grubber und den Wiesenhobel passen. Funktioniert dies gut in kombination mit dem Grubber? Die sind ja in der Streubreite sicher verstellbar?
Lg


waugi antwortet um 22-07-2018 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Jetzt 2 mal grubbern, dann 120 kg Winterackerbohnen mit HD-Streuer anstreuen und wieder seicht einggrubbern (mitte August). Keinen Mist streuen, die Bohnen bilden viele Knöllchen und decken den Boden über Winter gut ab. Entweder sie gefrieren ab, oder sie werden im Frühjahr gemulcht und seicht eingearbeitet. Habe gut Erfahrung damit gemacht, das Bodenleben und der Mais wird es dir danken.


Vollmilch antwortet um 22-07-2018 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Meiner Erfahrung nach, braucht man für einen zuverlässigen, flächigen und unkrautarmen Aufgang (den man unter Umständen auch ernten will) eine entsprechende Sätechnik.

Bei passendem Wetter kann man auch mit dem Güllefass anbauen.
Mit jedem Arbeitsgang verliert man Zeit, die die Begrünung zum "arbeiten" braucht.

Kannst und willst du die Begrünung einpflügen? Ansonsten musst du dir auch über die Hacktechnik Gedanken machen, dass die mit dem Mulch Material zurecht kommt.

LG Vollmilch


179781 antwortet um 22-07-2018 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
wenn du nur eine normale Verunkrautung hast, dann sofort Zwischenfrucht anbauen. Jetzt ist jeder Tag Vegetationszeit etwas wert. Falls du das Futter unbedingt brauchst, musst du bei der Aussaat auch dran denken, dass du es ohne Erde mähen können solltest. Wenn du auf das Futter nicht anstehst, dann bau etwas, was du auf dem Feld lassen kannst.
Landsberger Gemenge wurde schon erwähnt. Erbsen, Wicken Gemenge mit Roggen als Stützfrucht passt auch gut. Ich habe auf einer Fläche wo nächstes Jahr Mais hinkommt ein Gemenge aus 60 % blauer Bitterlupine, 10 % Futtererbse, 10 % Sommerwicke und 20 % Grünroggen (die % beziehen sich auf Flächenanteil) und dazu noch 4 kg Raps je ha ausgesät. Das wird, wenn es voll blüht mit dem Kreiselheuer niedergefahren (oder auch nicht, je nach Bestand) und vor der Maissaat kommt eine passende Bodenbearbeitung.
Eine ordentlich Begrünung ist eine gute Investition in die Bodenfruchtbarkeit. Das kostet einiges Geld für Saatgut, welches man über Mehrertrag aber mehrfach hereinbekommt. Aber der richtige Saatzeitpunkt und die passende Sätechnik sind mit Sorgfalt zu planen. Einfach etwas billiges hinstreuen, für eine Wischi Waschi Begrünung zwecks Förderung ist ackerbaulich und betriebswirtschaftlich selten zielführend.
Und lass die Finger von einjährigem Weidelgras. Wenn das zum aussamen kommt, ist das ein widerwärtiges Unkraut. Da sind Disteln harmlos dagegen.

Gottfried


thomas.t3 antwortet um 23-07-2018 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Hallo und danke für eure Erfahrungsberichte!

Wie wäre es, den Boden jetzt mit einer Fräse zu bearbeiten? Ca 5 cm tief damit die Stoppeln zerkleinert sind und die Oberfläche für eine eventuelle Ernte auch passt. Mit Pflügen verlier ich wahrscheinlich die Bodenfeuchte und mit dem grubbern wird das dann so "fein" dass ich gegebenfalls doch ernten könnte? Oder welche Nachteile hätte so eine Bodenfräse, wäre das Blödsinn? Die könnte ich mir vom Nachbar ausborgen.

Vollmilch, unbedingt will ich das ja nicht so tief "vergraben" aber wie verhält sich das mit Resten an der Oberfläche beim Maisanbau und eben beim Hackgerät!?

Gottfried, wie bearbeitest du vor'm Maisbau den Boden damit auch das Hacken danach funktioniert?

Nochmals dankeschön für eure Berichte.
Lg



schellniesel antwortet um 23-07-2018 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Also wennst die Technik und das now How für flaches fräsen (die bio direktsaat) hast dann würde ich Jz auch winterharte Komponenten bauen und das ganze dann vor dem Maisanbau einmal mit der fräse schälen.

Mfg


Vollmilch antwortet um 23-07-2018 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Bei einem "normalen" Hackgerät mit Gänsefußscharen hängen sich die Pflanzenreste gerne dran und man zieht das ganze Mulchmaterial zusammen. Da gibt es dann Rotationshacken dafür.

Die Bios bei uns pflügen vor dem Anbau gerne oder verzichten auf eine Zwischenfrucht...

LG Vollmilch


179781 antwortet um 23-07-2018 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Fräsen geht auch, ist aber nur mit Sachkenntnis anzuwenden. Die Gefahr, dass man eine Sohle wie bei nassem pflügen aufbaut ist groß. Da wird das Wurzelwachstum dann gleich am Anfang gestoppt.
Wir haben das schon einige Male mit der Scheibenegge und nachher Kreiselegge hingebracht. Auf jeden Fall ist es für Mais ganz wichtig, das durchgehend bis in den Unterboden gute Bodenstruktur ist. Das ist eine viel wesentlichere Ertragsvoraussetzung als die Düngung. Aber wie schon einer geschrieben hat, es gibt kein Rezept, das überall gilt.
Hacken geht schnell einmal, was noch wichtiger wäre, ist das striegeln, wenn der Mais klein ist. Damit erledigt man viel mehr Unkräuter, als man mit der Hacke kriegen kann. Aber wenn da große Erdbrocken oder eben viele lange Pflanzenreste an der Oberfläche sind, dann geht das schlecht.
Ideal für dich wäre, wenn du einen Bauern in der Umgebung findest, der sich mit Mulchsaat wirklich auskennt, der kann dich am besten beraten.


Gottfried


schellniesel antwortet um 23-07-2018 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Gottfried

Ich spreche von der Flächenrotte da entsteht bei Anwendung mit now how und richtiger Technik mit richtiger Einstellung eben keine schmierschicht da.

Schau dir das mal auf yt an.

Ein bio hier hat sich dem angenommen und ich werde mir das im Hinterkopf behalten falls glyphosat dann endgültig nicht mehr gibt.

Der hat heuer nach wickroggen und auch Klee war dabei was ich so gesehen hab, (siliert) einen Mais Anfang Juni nach einer Flächen schälung mittels fräse gebaut dann einmal flach mit Kultivator und Anbau.

Einmal Striegel und einmal hacken...

Mais kann sich für bio und als zweit Frucht da absolut sehen lassen.

Mfg


179781 antwortet um 23-07-2018 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Da hast du eh schon reingeschrieben, was man u. U. machen muss: ....dann einmal flach mit dem Kultivator... Damit hat der die Schmierschicht, die die Fräse fast unweigerlich macht aufgerissen und der Mais kann ungehindert wachsen.

Gottfried


schellniesel antwortet um 23-07-2018 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Es geht auch ohne den Kultivator, kann in dem Fall auch ein Striegel gewesen sein, da ich nur gesehen hatte das er das Feld unmittelbar vor dem legen leicht bearbeitet hatte.
allerdings muss man nach dem fräsen ja etwas mit dem Mais Anbau warten, denn direkt in die grüne Matte ist Zuviel biologische Aktivität für das Saatkorn.

und bei uns war der Regen ein beinahe tägliches Stelldichein Sodas sich der Anbau hier min 1-2wochen verzögert hat. Was den weiteren Durchgang in der BB nötig gemacht hat. Um dem Unkraut wieder den Vorsprung zu nehmen. Konventionel wäre das absolut nicht das Problem mit nur fräsen...

Viele schaffen das ohne schmierschicht bzw die ganz leichte die entsteht wird durch die enorme bodenbiologie leicht durchbrochen....

https://youtu.be/S47PjOpU1gA


Mfg



thomas.t3 antwortet um 23-07-2018 23:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Also mein Fazit vorerst,

ich denke, dass ich mal die Methode mit Fräsen und dann Landsberger Gemenge oder mit einer andere Kleemischung säen beginne.
Da habe ich eine ebene Oberfläche und keine oder wenig Probleme mit Strohreste und Futterverschmutzung (nur falls ich es ernten müsste).
Den großen Durchbruch werde ich beim ersten Mal nicht erhoffen brauchen, aber so wie es im Moment aussieht, erscheint es mir als das passendste. Der Acker ist begründ und geschützt vor Erosion und Verunkrautung, was mir wichtig ist, Boden und Bodenleben bekommen Nährstoffe und der Klee passt gut für'n Mais, dies bekomme ich mit Maschinen die ich zum ausleihen zur verfügung habe hin. Dann hab ich ja etwas Luft um zu überlegen, wie ich im Frühjahr das weiter handhabe.

Schellniesel, am Ende vom Video spricht er ja davon, dass er Milchsäurepakterien miteinspritzen muss, damit die Flächenrotte funktioniert. Hast du hierbei Erfahrungen?

Lg


179781 antwortet um 24-07-2018 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Ein ganz wichtiges Bodenbearbeitungsgerät wurde schon genannt. Der Spaten. Bevor du mit dem Traktor ausrückst, an ein paar für das Feld typischen Stellen hineingraben und beurteilen was du da vorfindest. Das gibt dir meist recht konkrete Hinweise auf notwendigen Massnahmen oder was man bleiben lassen kann/soll.
Warum willst du für so etwas einfaches wie Stoppelsturz eine Fräse einsetzen? Das Ziel Bodenbearbeitung für Aussaat und zur Unkrautbekämpfung bringst du mit einem schweren Kultivator oder einer Scheibenegge oder einem Grubber mit Gänsefußscharen und exakter Einstellung sehr gut hin. Da ziehst du im Ebenen 4 m AB mit einem 100 PS Traktor flott übers Feld. Bei der Fräse kannst du mit 3 m AB dahinkriechen und machst einen Schaden am Boden.

Gottfried


thomas.t3 antwortet um 24-07-2018 23:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Momentan ist bei mir Land unter, in den nächsten Tagen brauch ich, egal mit welchem Gerät, eh nicht daran zu denken in's Feld zu fahren. Mit der Trockenphase ist's laut Wetterbericht auf einmal auch wieder vorbei, die ganze Woche Regenschauer... Das gibt mir ungewollt etwas Zeit, die Fräse wäre halt schnell bei Hand gewesen, aber das geht mit der Witterung sowieso nicht mehr. Strohreste oder Erdreich im Futter müsste ich bei einer eventuellen Ernte nicht fürchten, wenn ich 2 mal grubber?
Morgen schnapp ich den Spaten und lass mich überraschen. Ich denke, dass wird ziemlich ernüchternd sein.
Danke Gottfried für deinen Rat!

Lg


179781 antwortet um 25-07-2018 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
von deinem Dauerregen könntest du etwas zu uns schicken. Wir haben nur hie und da ein wenig was abbekommen. Gerade so viel, dass nicht alles ganz vertrocknet. Aber Gras wächst fast keines. Die Begrünungen waren perfekt zum säen, weil sehr gute Bodenstruktur war, aber die Keimpflanzen kämpfen teilweise mit dem vertrocknen.
Zu deiner Frage mit Strohresten und Erde nach Grubbern. Das kommt stark drauf an, wie das Stroh gehäckselt wurde und wie lang die Stoppel sind. Und auch auf den Grubber. Wir haben Stroh abgefahren und mit einem Leichtgrubber "Großfederzinkenkultivator" bearbeitet. Da wäre der Boden schon passend für die Sämaschine gewesen. Aber nicht richtig eben. Ausserdem ist unsere Sämaschine auf die KE aufgebaut und wir können nur kombiniert säen. Also mit wenig Drehzahl und flott gefahren kombiniert angebaut. Danach dort wo Futter geerntet werden soll Cambridewalze. Da sehe ich keine Probleme mit verschmutztem Futter kommen.

Gottfried


Vollmilch antwortet um 25-07-2018 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
So wie Gottfried mach ich das in der Regel auch. Heuer habe ich versuchsweise den Gruber durch die KE ersetzt. Mal schauen, wie sich das entwickelt...

LG Vollmilch


179781 antwortet um 25-07-2018 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Das kann durchaus funktionieren. Wir haben einen Amazone Kreiselgrubber, der hat recht schlanke Zinken, die auf Griff stehen und sehr gut in den Boden eindringen. So wie es heuer trocken ist, kann man damit sicher gut anbauen. Wir haben sogar schon einmal nach Silomais ohne jede Bearbeitung so Weizen gesät. Der ist tadellos aufgelaufen. Bei der Ernte hat man aber die Spuren vom Häcksler und den Fuhrwerken recht deutlich gesehen.

Gottfried


thomas.t3 antwortet um 25-07-2018 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
War heut am Feld



 


thomas.t3 antwortet um 25-07-2018 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Noch eins



 


schellniesel antwortet um 25-07-2018 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Anbau nur mit ke hab ich auch schon mal gemacht...

https://www.landwirt.com/Forum/408008/Begruenung.html


Mfg





thomas.t3 antwortet um 25-07-2018 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zwischen Winterweizen und Körnermais im Folgejahr?
Hallo miteinandern,

war heut am Feld, jedoch hatte ich nur für ein Spatenloch Zeit. Es war etwas krümeliger als erwartet, aber schon fest. Überraschenderweise bin ich nach ca 25cm auf Sandstein gekommen, das hätte ich dort gar nicht erwartet. Vereinzelt habe ich sogar ein paar Würmer gesehen... Die Oberfläche wäre ja bald mal trocken, aber ob grubbern geht...
Heute schon wieder Regen, ich würde in dir gerne schicken Gottfried. Schön langsam mit dem vielen Regen hat das Unkraut ein leichtes Spiel. Hoffentlich kann ich bald loslegen.
Lg


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