Reminder an alle TIROLER Bauern

Antworten: 19
User Bild
Bulle_I 18-02-2018 13:16 - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Bitte nicht vergessen danke zu sagen in der wahlkabine, in der letzten legislaturperiode waren die agrarlermit enteignen dran, in der kommenden sinds die bauern ausm unterinntal wenns die flächen für den hochwasserschutz verbauen wollen, ENTEIGNUNG, MOBBING sind für unsere angeblichen bauernvertreter ein gängiges mittel um ihre interesen durchzubringen, und an alle die glei schreien wir sind selber schuld.... ich habe wie so viele andere auch nur mein geerbtes holzbezugsrecht genutzt ( was auch jetzt noch bestand hat) ansonsten keinen cent damit gemacht.....

User Bild
falkandreas antwortet um 18-02-2018 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Wo war dann eine Enteignung wenn alles wie vorher ist?

User Bild
179781 antwortet um 18-02-2018 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Wenn man liest, was zu dem Thema hier im Forum schon geschrieben wurde, dann glaubt man als Bewohner des restlichen Österreich, dass die Zustände dort wirklich so sind, wie sie in der erst kürzlich im Fernsehen wiederholten Serie "Piefke Saga" dargestellt wurden.

Gottfried

User Bild
melchiorr antwortet um 18-02-2018 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Typisch „mir san mir, und dann kommt lange nichts, dann kommt der Rest der Welt „


User Bild
falkandreas antwortet um 18-02-2018 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Wo war dann eine Enteignung wenn alles wie vorher ist?

User Bild
silverhans antwortet um 18-02-2018 16:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
War eigentlich auch mit den schwarzen Bauernvertretern unzufrieden. Musste aber feststellen dass alle anderen nur Dampfplauderer sind. Ein Spruch besagt " Der Trog bleibt der gleiche, nur die Säue ändern sich ". Und da sind mir allemal "satte" lieber als junge hungrige. Das Dilemma mit den Agrargemeinschaften wird ewig das gleiche sein, da jede Seite Recht hat. Beim Hochwasserschutz bin ich auch betroffen, muss aber feststellen, dass der wie geplante besser ist als keiner. Wenn die Entschädigungszahlen so kommen wie eigentlich festgelegt ist es eigentlich kein Problem mehr, bzw. hat mich ein Bauernkollege gebeten den Widerstand nicht zu stark zu machen, da, wenn er die Entschädigungszahlung nicht bekommt, er ein finanzielles Problem hat. Alle die auf unsere Vertreter schimpfen, kaschieren eigentlich ihre eigenen Probleme. Ich werde kommenden Sonntag LH Platter wählen.

User Bild
Bulle_I antwortet um 18-02-2018 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
@silverhans...soso erst unzufrieden ,,, dann mit geld stillgemacht... sauber.. und wenn mein hof nur überleben kann wenn ich fläche abtrete dann tät i sagen falsch kalkulert bzw. gewirtschaftt.. geisler und co freuen sich über solche kaufbaren bauern und parteisoldaten...

User Bild
Agrargem antwortet um 19-02-2018 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Hallo falkandreas!

Sie es so: du bist mit einem bestimmten Anteil an einem Betrieb (in dem Fall ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb) beteiligt. Grundlage deines Anteilsrechtes ist ein Bescheid der Tiroler Landesregierung, in dem auch alle anderen Anteilsberechtigten und ihre Anteilsrechte angeführt sind. Du bzw. deine Vorgänger sind gemäß diesem Bescheid und gemäß deinem Anteilsrecht am Eigentum und an allen Einkünften und Aufwendungen beteiligt. Nach 90 Jahren geht dieselbe Tiroler Landesregierung her und schreibt in diesen Bescheid ein neues zweites Anteilsrecht zu Gunsten der Gemeinde hinein (sie war auch schon bisher anteilsberechtigt). Dieses zweite Anteilsrecht der Gemeinde besagt, alle Einkünfte und Erträgnisse über den Haus- und Gutsbedarf der übrigen Anteilsberechtigten hinaus, stehen der Gemeinde zu. Und es ist vollkommen uninteressant welche Rechte deine Vorgänger vor 90 Jahren bei der Regulierung der Agrargemeinschaft in diese eingebracht haben und mögen sie auch in Urkunden und im Grundbuch gestanden haben.

User Bild
Bulle_I antwortet um 19-02-2018 23:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
DANKE gut erklärt... nur leider intressiert des koan mehr .. des is gelaufen... bei uns in der gemeinde ist nichts mehr wies wahr... viele machen einfach gar nichts mehr.. dinge die früher von den eingeforsteten gemacht wurden weils eben seit generationen so war darf die gemeinde iaz mit fremdfirmen erledigen .... solang rücklagen da sind kennen des ja machen . wenn alls aufgebraucht is bekommen wir es vielleicht wieder ,,

User Bild
Agrargem antwortet um 20-02-2018 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Hallo Bulle_I

Dass wir die Agrargemeinschaften freiwillig wieder bekommen ist eine Illusion. Grund und Boden wird immer wertvoller. Deswegen arbeitet die Agrarbehörde, unbemerkt von den nunmehr nur mehr Nutzungsberechtigten mit Hochdruck an der Lastenfreistellung der agrargemeinschaftlichen Liegenschaften. Die übriggebliebenen Nutzungsrechte kann man, nach dem man die Nichtbauern hinausgeworfen hat, auf vielleicht 10 % der Fläche komprimieren und damit hat man 90 % der Fläche Lastenfrei.
Du wirst sehen, es wird egal sein, was die Spielwiese Gemeindegutsagrargemeinschaft die Gemeinden kostet. Wenn nicht einmal die Bundesforste ihren holzwirtschaftlichen Teil gewinnbringend führen können, und da währen Fachleute am Werk, dann sollen die Neulinge Gemeinden das beim Wald oder gar bei den Almen können?

User Bild
Bulle_I antwortet um 21-02-2018 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
ja da hast scho recht... unser substanzler kennt den wald max. vom schwammerlsuchen her, auch alm und weide geben ihm nix. die villetstückeln hat er scho verscherbelt, iaz wird no die substanz aufbrauch für zum teil sinnlose sachen ,, dann seh mer weiter..... mittlerweil ist mir echt als egal... finds nur schade das ma mal zumindest in unserer gemeinde a gutes miteinander zerstöhrt hat. wir hatten scho jahrzehnte einen hauptteilungsvertrag . wo alles klar geregelt war.. die gemeine hat immer gut was abbekommen mit null arbeit, jeder gemeindebürger egal ob eingeforstet oder nicht konnte bau oder brennholz zu selben konditionen kaufen etc.....alles nichts mehr wert jetzt gibte zwei lager im dorf . freiwillig macht keiner mehr was... neid und missgunst hats bracht sonst nix... DANKE van staa geissler steixner und co

User Bild
falkandreas antwortet um 21-02-2018 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Ich als nicht Tiroler verstehe die Aufregung nicht! Wenn man mit Schutzwald nichts verdienen kann warum dann die große Aufregung.Wieviel kostet ein Schutzwald oder eine Alm in Eingenjagdgrösse ich hätte auch Interesse wenn das sowieso wertlos ist,ich würde es sogar kaufen und möchte es nicht geschenkt haben! Ich vermute das ihr eher die wertvollen Baugründe wieder in eurer Hand haben wollt. Warum schimpft ihr jetzt über die Politiker die den ganzen Betrug ermöglicht haben,und jetzt eben klein beigeben müssen wegen dem Höchstgerichtsurteil . In unserem Bezirk gibt es auch Agrargemeinschaften nur waren die nicht so gierig und haben sich nicht die ganze Ortschaft einverleibt sondern eben nur den Wald und der Rest gehört nachwievor der Gemeinde. Wenn man den Hals nicht vollbekommt,und dann die Gemeinde als Bittsteller hinstellt darf man sich nicht wundern wenn das andere Befölkerungsschichten hinterfragen. War die Mülldeponie in Innsbruck wo die Gemeinde jährlich 600000 € an die Agrargemeinschaft zahlen musste auch so ein wertloser Grund?

User Bild
falkandreas antwortet um 21-02-2018 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Ist mir schon klar das ich das als Nichttiroler nicht verstehe,und die Tiroler die nicht die Interessen der Agrargemeinschaften vertreten haben ja auch keine Ahnung

User Bild
Bulle_I antwortet um 21-02-2018 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
stimmt neid ist leider heutzutage in.... lenkt vo den eigenen problemen ab... und der stinkende fischkopf stimmt ebenfalls leider... es sollte eigentlich unsere vertretung sein ... aber die truppe in der ersten reihe will eben genau in der ersten bleiben um jeden preis der welt ... und sei es eben die eigene klientel zu opfern und verraten .... des thema AGM ist durch is verloren .. den scherbenhaufen wos da angerichtet habn kann keiner aufräumen... anere bundesländer lassen mal die finger davon..... in tirol wird bald mal ein neues enteignungsprojekt gestartet.... geisler und co brauchen flächen für den hochwasserschutz im unterland... vermutlich selbe masche... selben opfer... aber egal hauptsach erste reihe gell

User Bild
falkandreas antwortet um 22-02-2018 07:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Neid???? Wenn ein Bürgermeister Jahrzehnte in die Gemeindekasse greift und sich persönlich bereichert er Verurteilt wird,man es gutheißt das damit Schluss ist ,ist das dann auch nur der Neid??

User Bild
Agrargem antwortet um 22-02-2018 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Ich habe den Eindruck, kaum einer beschäftigt sich wirklich mit dieser Sache.
Jedenfalls würde es jedem guttun, sich das Buch "Tiroler Agrarrecht II" von Eberhard w. Lang 1991 (derzeit die Bibel der Behörden und Gerichte) durchzulesen und auch zwischen den Zeilen zu lesen.
Ein Zitat daraus: Seite 276 ff XI. Rechtspolitische Bemerkungen
3. Man wird ernstlich überlegen müssen, ob nicht in manchen Gemeinden eine ..... "Rekommunalisierung" der Agrargemeinschaften kommen sollte, weil auch hinsichtlich der Sozialpflichtigkeit .... von Grund und Boden ein rechtspolitisches Umdenken, beinahe im Sinne des alten deutschrechtlichen Gedankens der geteilten Gewere und der gemeinschaftlichen Verfangenheit von Grund und Boden, eingesetzt hat.
......
Auch für sogenannte Altagrargemeinschaften müssten Überlegungen (z. B. ein Eintrittsrecht der Gemeinde für freiwerdende Anteilsrechte) angestellt werden.

Den ersten Teil dieses Zitates hat die Tiroler Landesregierung nun nach 20 Jahren umgesetzt, der Nächste wird folgen. Bei jedem Grundbesitzer sollten schon lange die Alarmglocken läuten.

User Bild
Juglans antwortet um 22-02-2018 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Ein paar Kilometer ostwärts von uns ist der Kommunismus kläglich gescheitert. Unser Beamteter Sozialstaat kann langfristig gar nicht anders funktionieren als durch Zugriff auf Vermögenswerte. Da die Vermögenden die Minderheit sind und wir in einer Demokratie leben kann sich jeder ausrechnen wie das Ende vom Lied sein wird.
mfg

User Bild
falkandreas antwortet um 22-02-2018 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Es stimmt das zu Kaisers Zeiten die eigetumsverhältnisse von Grund und Boden willkürlich verändert wurden. Haben die Tiroler in den 50er Jahren noch nicht gewusst das wir keinen Kaiser mehr haben sondern eine Demokratie. Habt ihr geklaubt ein Stempel von einen Landesbeamten ersetzt den des Landesfürsten? Ein Kaufvertrag mit einen symbolischen Schilling Kaufpreis und die Sache wäre klar gewesen oder täusche ich mich? Aber wahrscheinlich war euch die Eintragungsgebühr zu hoch

User Bild
falkandreas antwortet um 22-02-2018 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
@juglans Also das verstehe ich jetzt nicht! Du würdest keinen raten in Grund zu investieren?

User Bild
Mopi antwortet um 23-02-2018 07:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reminder an alle TIROLER Bauern
Bei manchen Beiträgen könnte man meinen, dass der Putin einige seiner Propaganda - Bot's freigeschaltet hat.