Steinläuse und versteinerte @donald

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Stefan79 24-03-2006 18:41 - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
Um unsere Bodengesundheit zu verbessern habe ich vor einen Versuch mit Steinmehl und KE-Kräuterextrakt zu machen. Hat jemand Erfahrung mit dieser Methode?



katy antwortet um 24-03-2006 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
Schütt Milch dazu in grossen Mengen . Fragen beantwortet ig milch



theres antwortet um 24-03-2006 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
Hallo stefan,
wie willst du die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit erreichen.
Wir arbeiten jetzt schon einige Jahre mit Steinmehl, sind bisher sehr zufrieden.



FrankFrei antwortet um 25-03-2006 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt

Also soweit ich weiß ist eine positive Wirkung von diesem Steinmehl und Kräuterextrakt noch nirgends in einem wissenschaftlichen Versuch nachgewiesen worden.

Also halte ich es für nutzlos.

Wenns Studien gibt lasse ich mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. :-)



geerdet antwortet um 25-03-2006 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
Also ich weiß nicht wie Ihr denkt, aber für mich zählen FAKTEN aus der Praxis und nicht frisierte wissenschaftliche Dokumente. Ich habe mich zB im Yspertal bei Fam Eder, über die praktische Wirkung von mit KE aufbereitetem Mist auf dem Feld und Steinmehlgabe überzeugen lassen, bevor ich mich zum Einsatz entschlossen habe. Das was ich dort gesehen habe hat mich beeindruckt.


murmi antwortet um 25-03-2006 16:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
Muss alles wissenschaftlich erwiesen sein um zu wirken oder haben wir ein Gefühl auch noch? Ich weiß dass es bei uns wirkt, da brauche ich keine Wissenschaft, um das zu erkennen. Mit freundlichen Grüßen


theres antwortet um 25-03-2006 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
Nach mehreren Jahren Einsatz von Steinmehl kann ich aus vielen Erfahrungen schöpfen.
Nach offizieller Sicht ist Steinmehl sinnlos und nützt überhaupt nicht,
unseren Regenwürmern und Bodenlebewesen ist das vollkommen egal.
Wir haben wieder Wiesen wie sie sein sollen und den Kühen taugt dieses Futter in hohem Maße.
Was wir mit dem Einsatz von Steinmehl gelernt haben,
es gibt 2erlei Wissen,
das offizielle Fachwissen und altes Erfahrungswissen.
Bäuerin oder Bauer sein und Kopf, Herz und Bauchgefühl einsetzen zu können, ist eine ganz andere Erfahrung.
Und letztendlich passt es auch im betriebswirtschaftlichen Bereich.
Wir haben als Lehrmeister einen Bauern, der schon vor 2o Jahren damit angefangen hat, seine Wiesen sind einfach ein Traum und das wirkt sich auf die Kühe und Kälber aus.
Es macht unheimlich viel Spass´, einen Betrieb zu verändern, nicht nur rein aus der betriebswirtschaftlichen Seite zu sehen. Bäuerin oder Bauer sein mit sehr viel Lebensqualität- dank Steinmehl als Einstieg.





bauer77 antwortet um 25-03-2006 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
Hallo!
Wo bekommt man das KE und was kostet es? Danke


LeoW4 antwortet um 25-03-2006 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
Hallo regi, wie setzt ihr das Steinmehl ein? In die Güllegrube vor der Ausbringung oder als Einstreu und auf die Spalten. Bin auch am experimentieren damit.
mfg leoW4


FrankFrei antwortet um 25-03-2006 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt

@ geerdet: Da scheint dir etwas durcheinander zu kommen:

NUR die Wissenschaft kann FAKTEN nachweisen. Und zwar so, dass sie unabhängig von Ort und Zeit immer und überall wiederholbar sind. Sowas nennt man Fakten.

Was du meinst sind SUBJEKTIVE BEOBACHTUNGEN. Du MEINST dass das KE Zeug wirkt. Weils ja auch was kostet. :-)

Andere haben es probiert und nix hats geholfen.



theres antwortet um 25-03-2006 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
An Leo,
wir lassen 2 mal im Jahr Steinmehl in die Güllegrube blasen,
dazu noch auf die Ackerflächen Steinsand und während des Jahres kommt jeden Tag Steinmehl auf die Spaltenböden.
Macht zwar einiges an Arbeit, aber die Erfahrungen zeigen, dass es den Aufwand auf alle Fälle wert ist.
Dafür sparen wir auf der anderen Seite Zukaufdünger-
Rein Kostenmässig hält es sich die Waage-
aber trotzdem gibts sehr postive Erfahrungen mit der Tiergesundheit.
Ich kenne KE-Kräuterextrakt, aber wir haben bisher mit einem anderen Mikroorganismen-Produkt gearbeitet.
Allerdings hat der KE-Produzent ein enormes Fachwissen im Bereich Boden- ich habe bisher noch niemand kennen gelernt, der sich in dieser Materie mehr auskennt.
wir werden KE sicher ausprobieren.
frdl.Gr.
regi


FrankFrei antwortet um 25-03-2006 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten

@ Theres/regi weiter oben:

Nach mehreren Jahren Einsatz von Rosenkranz beten kann ich aus vielen Erfahrungen schöpfen.
Nach offizieller Sicht ist Rosenkranz beten sinnlos und nützt überhaupt nicht,
unseren Regenwürmern und Bodenlebewesen ist das vollkommen egal.
Wir haben wieder Wiesen wie sie sein sollen und den Kühen taugt dieses Futter in hohem Maße.
Was wir mit dem Einsatz von Rosenkranz beten gelernt haben,
es gibt 2erlei Wissen,
das offizielle Fachwissen und altes Erfahrungswissen.
Bäuerin oder Bauer sein und Kopf, Herz und Bauchgefühl einsetzen zu können, ist eine ganz andere Erfahrung.
Und letztendlich passt es auch im betriebswirtschaftlichen Bereich.
Wir haben als Lehrmeister einen Bauern, der schon vor 2o Jahren damit angefangen hat, seine Wiesen sind einfach ein Traum und das wirkt sich auf die Kühe und Kälber aus.
Es macht unheimlich viel Spass´, einen Betrieb zu verändern, nicht nur rein aus der betriebswirtschaftlichen Seite zu sehen. Bäuerin oder Bauer sein mit sehr viel Lebensqualität- dank Rosenkranz beten als Einstieg.



theres antwortet um 25-03-2006 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
Über Glaubensdinge möchte ich in dieser Art mit dir nicht diskutieren.
Da wir nicht nur arbeiten, sondern auch Buchführung machen und auch noch denken können, kann ich eigentlich ganz gut unterscheiden,
ob ein Nutzen dabei herauskommt oder nicht.
Jesus hatte einen Jünger nahmens Thomas, der auch nur glauben wollte, was er sah.
Und da habe ich schon genug gesehen.
Also spotte ruhig weiter und wir machen unsere Arbeit auf dem Betrieb so, wie wir es für richtig halten.
Am Ende ist entscheidend, dass am Ende vom Jahr genug Geld übrig bleibt.
Und sogar wir Dummen können zählen, wieviel Regenwurmschei.... auf unseren Wiesen und Äckern zusammenkommt. Wir können zählen, ob sie mehr werden, wir können sehen, ob sich grösser oder kleiner werden.
So gesehen sind nicht nur Gehirnmasse sondern auch Sinnesorgane ganz brauchbar,
da auch ganz Dumme mit Stäben eine Fläche ausstecken können und so Jahr für Jahr genau schauen können, wie sich das Ganze entwickelt
viel Spass beim Spotten.



gerichtsbarkeit antwortet um 25-03-2006 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten

Eigentlich müsste man Frank Frei vor Gericht zitieren wegen Glaubenschädigung!!!!!!!!!!

Würde er dem Islamischen Recht nach Verurteilt wäre sein Zunge fällig zur Amputation und vielleicht sogar sein Schreibarm!

Aber es wird ja nur auf Christliche Symbole losgegangen ...........



biolix antwortet um 25-03-2006 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
Hallo !

da er sich nicht outet kann man ja schwer sagen wie viel er jedes jahr für leicht löslichen Handelsdünger ausgibt inkl. PSM, Gentechsoja etc. ...
aber spotten über Steinmehl oder KE was nicht "umsonst" ist in allen Belangen, das kann er...
viele sind lernfähig bei fakefake hab ich das shcon lange augegeben, diesesmal kann er sich nicht mal auf seinen smilie ausreden...
ja aber die "freunde der Chemiemultis" lassen durch ihn immer mal
schöne grüße bestellen..

lg biolix

p.s es ist soooo schön von einem Vortrag von Frau Wagner von ORBI über den Boden und die Wirkung von Steinmehl nach hause zu kommen und sich schon wieder auf "unser" Bodenleben im nahendem Frühling zu freuen...


FrankFrei antwortet um 25-03-2006 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
@ Gerichtsbarkeit:

Ich verbitte mir diesen Umgang mit meiner Religiosität. Nur weil du nicht an die Wirkung des Rosenkranz betens glaubst musst du nicht alles schlechtreden. Es handelt sich schließlich um jahrhunderte altes verschüttetes Wissen von Generationen, das streng gehütet wurde und in unserer heutigen technisierten Welt einfach zu kurz kommt. Aber ich wende es an um für zukünftige Generationen gesunde Umwelt, Boden. Luft zu erhalten.

Und ich kann beweisen dass durch Rosenkranz beten die Gülle verbessert wird. Sie fließt besser und es bildet sich keine Schwimmdecke mehr. Weil statt der Fäulnis jetzt eine Rotte einsetzt. Kann sich jeder bei Familie Muckenederer in Vordertaschlbach anschauen.

Auch beim Silieren hilft der Rosenkranz. Genauso wie für die Tiergesundheit.

Wie sagte murmi weiter oben ganz richtig: "Muss alles wissenschaftlich erwiesen sein um zu wirken oder haben wir ein Gefühl auch noch? Ich weiß dass es bei uns wirkt, da brauche ich keine Wissenschaft, um das zu erkennen."

Und auch "geerdet" weiter oben gibt mir recht wenn er meint: "für mich zählen FAKTEN aus der Praxis und nicht frisierte wissenschaftliche Dokumente".

Wer mir also das Gegenteil beweisen will und meint dass Rosenkranz beten nicht hilft ist sicher ein von der Chemischen Agro-Industrie-Lobby bezahlter Atomkraft-Fetischist und Gentechnikfreund.



walterst antwortet um 25-03-2006 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
Ich hab gehört, dass der Petrus im Himmel schon beim Gadaffi Heizöl bestellt hat, um den Frankfrei im Fegefeuer zu rösten.
Morgen gehst beichten, du Ketzer!!


FrankFrei antwortet um 25-03-2006 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten

@ WalterSt:

Auch für die IG Milch wäre es vielleicht hilfreich, um einen Milchpreis von 40 ct zu beten.

Hab aber noch nicht ausprobiert obs hilft. :-)

PS: Biolix, organisiere sofort eine Demonstration gegen den Petrus, der soll gezwungen werden statt des fossilen Heizöls nachwachsendes Pflanzenöl aus heimischer Produktion zu verwenden. Du kennst doch sicher eine Firma die das Fegefeuer auf RME umrüsten kann oder? :-))



Moarpeda antwortet um 25-03-2006 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
@ FrankFrei

In einer Handvoll Erde gibt es mehr Lebewesen als auf der ganzen Erde Menschen wohnen.
Es ist daher ganz natürlich, dass die Anwendung von Steinmehl noch nicht wissenschaftlich belegt ist - die Wissenschafter kommen beim Boden vergleichen mit dem nachzählen nicht zurecht ;-))).

Ich glaube, dass das Steinmehl je nach Bodenart wirkt oder nicht wirkt.

Wenn man einen Boden hat, bei dem das Augangsmaterial ohnehin Steinmehl ähnlich ist oder viel Sandanteil hat wirkt es kaum.

Wenn man eher einen tonigen Boden oder Lehmboden hat ist es eine Wohltat, ebenso ist es für den Kompost und den Stall eine super Sache.

Umgekehrt wäre es, wenn technisch machbar auch gut, Sandböden mit Lehm oder Tonanteilen zu bereichern.
Im Küchengarten machbar - bei 100 Ha nicht ;-)))







naturbauer antwortet um 25-03-2006 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
Ja FrankFrei, lach nur ausgiebig über Steinmehl. Darüber zu lachen versteh ich noch, wennst du das schreibst.

Aber dann gleich noch über einen Glauben zu spotten? Man weiß ja hier, dass du nur auf wissenschaftliche Beweise hörst. Der Zeitpunkt kommt an dem du zur Erkenntnis dass es Wahrheiten gibt, die niemals von der Wissenschaft belegt werden können. Es wird nicht mehr dein Zeitpunkt sein, nein, es wird eine Macht über dir sein die du wissenschaftlich vorher nicht beweisen konntest und deshalb verspottet hast, obwohl sie diese Wahrheit schon immer da war.



FrankFrei antwortet um 25-03-2006 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt

@ Moarpeda:

Einspruch, euer Ehren: Um einen Lehmboden in seiner Struktur richtung sandig zu verändern brauchst du die gleiche Menge an Material wie für einen Sandboden, den du lehmig machen willst.

Beides also gleich aufwändig/wirkungsvoll.


@ Naturbauer: Ich verspotte nichts und niemanden. Ich behaupte einfach dass bei mir beten hilft.

Nur wer das leugnet verspottet den/meinen Glauben!



ewe antwortet um 25-03-2006 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
wow Frei Franzi--du schaffst ja ziemlich viel........jetzt versuchens schon dich mit theologischen argumenten in die knie zu zwingen, alle achtung
bet dennoch zum schluss noch nen rosenkranz dafür, dass wir alle in den gleichen Himmel kommen--die bios, die konvis und vielleicht auch noch die AMA-beamten , denn die habens bestimmt bitter nötig


theres antwortet um 25-03-2006 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
Ich finde die Diskussion hier recht aufschlussreich.
Auch wenn man bis heute noch nicht herausgefunden hat, wo der Sitz der Seele des Menschen ist, so ist sie doch in jedem vorhanden.
Weil man beim Einsatz von Steinmehl auf seinen Grund und Boden als Spinner angesehen und verspottet wird, Regenwurm und Bodenlebewesen ist das vollkommen egal.
Vielleicht ist auch Regenwurm und Bodenleben schon eine nicht mehr relevante Gegebenheit.
Vielleicht bilden wir Spinner uns nur ein, dass so ein Regenwurm aus der Erde herauskriecht und seine Hinterlassenschaft aus dem Loch schiebt.
Diese eingebildeten Regenwürmer nehmen die Partikel des Steinsandes auf und brauchen es zur Verdauung. Aber das bilden sich die Würmer ein.
Und die Regenwurmsch......häufchen bilden wir uns auch ein.
Dass Pflanzen mit dieser Regenwurmsch.... was anfangen können, bilden sich die Pflanzen ein.
Graspflanzen, die recht angetan sind von Regenwurmsch.... häufchen bilden sich das auch ein und Kühe, die von diesem Gras recht brauchbare Jahresleistungen zusammenbringen, bilden sich das auch ein-
und Bäuerin, die im Melkstand steht- bildet sich trotz Milchmengenmessung auch ein, dass die Kühe Gott sei dank viel Milch geben und der Ausdruck des Milchprüfens und der Jahresabschluss ist auch Einbildung.
Es ist doch einfach schön in seiner eingebildeten Regenwurmsch.... Welt zu leben.
Manchmal frage ich mich, wie das der Steinmehlberater aus Innsbruck so lange ausgehalten hat, den Bauern nur nutzloses Steinpulver zu verkaufen.
Scheinbar gibts doch noch ein paar Spinner mehr :-)))
Sogar meine vollkommen ungebildeten Gartenpflanzen sind mit dem Steinmehl recht zufrieden.
@iolix, der Vortrag von Frau Wagner hätte mich schwer interessiert. Auch wieder so eine fehlgeleitete Frau, die den Bauern nutzlosen Steinsand einredet :-))).
Sogar in grauer Vorzeit gabs ein paar "kluge Bäuerchen", die ihre Böden ein bisschen genauer angeschaut haben. sogar der gute Darwin hat schon über die Regenwürmer geforscht, ob der sich das ganze auch eingebildet hat.
Und so ein Forscher wie der Bauchhens, der bildet sich auch was ein. :-))
Warum hat eigentlich der Mensch Sinnesorgane bekommen, wenn er nur den Verstand verwenden will?
Ansonsten habe ich in der Schöpfung Gottes noch keine unnützen Dinge erlebt, scheinbar hat Gott bei der Krone der Schöpfung- beim Menschen-
die Sinnesorgane, die Intuition, die Gefühle vollkommen umsonst mitgegeben.
Ausserdem ist Glauben etwas, dass Menschen sehr viel Kraft geben kann-
bloss weil der liebe Gott nicht sichtbar ist, heißt nicht, dass es ihn nicht gibt.
Siehe Seele, ist auch nicht sichtbar, aber sehr wirkunsvoll.





Moarpeda antwortet um 26-03-2006 05:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
@ FrankFrei

Da hast du sicher recht - wenn du die Bodenstruktur verändern möchtest, brauchst du große Mengen z. B. (Berg) - Sand für einen Lehmboden.

Die Methode ist in einem Küchengarten durchaus interessant und ich habe es auch schon einmal gemacht, nur mit umgekehrten Vorzeichen.

Ich habe Lehm zu einem Boden gemischt der verwittertem Stein als Ausgangsmaterial hatte.

Worum es beim Steinmehl geht ist, das man das Bodenleben "füttert" und das halte ich bei Lehmböden für sehr sinnvoll.

Was das Rosenkranzbeten angeht, es versetzt die Menschen in eine meditative Grundstimmung, dieser Effekt wird bei vielen Religionen genutzt.

Materiellen Nutzen oder Auswirkungen auf den Boden hat es nicht :-)), aber der Mensch hat ja auch eine Seele und diese kommt dabei zum Schwingen.

@ ewe

Man weiß ja, dass im Himmel über einen reuigen Sünder mehr Freude herrscht als über 99 Gerechte, alo werden die AMA Beamten sicher dahin kommen.
Zum Schluß werden natürlich auch noch wir Bio - Bauern hineinkommen.

Wir haben unseren Lohn ja teilweise schon hier auf Erden bekommen, weil wir im Bewußtsein dessen leben alles richtig zu machen ;-)))





theres antwortet um 26-03-2006 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
Ich bin erst durch das Steinmehl zu einem ganz anderen Verständis um den Boden gekommen. Bis dahin war mir eine Plasmagare überhaupt kein Begriff, hatte ich überhaupt keine Ahnung, welche Auswirkungen ein intaktes Bodenleben auf einen Betriebskreislauf hat.
Wenn in einer Hand voll Boden mehr Lebewesen sind, als Menschen auf der Erde leben, dann kann ich nur mit grosser Hochachtung und Respekt mit diesem Leben umgehen.
Ich habe einmal einen Film über das Leben im Boden gesehen,
ist schon eine Wunderwelt im verborgenen unter unseren Beinen.
Was ich total interessant fand, war die vollkommen verschiedene Sichtweise des Bodens in den beiden landw. Lagern.
Was ich noch viel interessanter fand, war aus Neugierde einfach auszuprobieren- was in Büchern steht - kann stimmen-
was ich mit eigenen Sinnen gesehen habe- kann ich viel besser einordnen.
Was mich wirklich betroffen gemacht hat, ist - was der Nachwuchs über das Bodenleben lernt.
Da musste ich einige Nachhilfestunden geben.
Und bis das überhaupt gehört wird, welche Mühe es kostet, gegen das eingetrichterte Fachwissen mit Beispielen vorzugehen, bis überhaupt eine Spur eines Zweifels entsteht- ob wirklich Mutter nicht vom Affen gebissen ist, sondern doch noch im Besitz ihrer geistigen Kräfte ist.
Obwohl beide Landbewirtschaftungsarten in Schulen gelehrt werden, scheint es so wenige Verbindungspunkte zwischen beiden Lagern zu geben.
Letzendlich geht es um den Umgang mit dem Lebendigen.



ALADIN antwortet um 26-03-2006 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
Hallo Morapeda!
Ich bin Biobauer, aber "im Bewußtsein zu leben A L L E S richtig zu machen" ist schon ein bischen überheblich.


faxe antwortet um 26-03-2006 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rosenkranz beten
im zeichen des glaubens geschlagen werden ....

erinnert mich an unseren pfarrer im religionsunterricht - was glaubst was bei solchen unterrichtsmethoden heute los wär
damals konten die aufführen was sie wollten, keiner der lieben väter oder mütter hätte aufgemuckt im gegenteil zuhause hättest auch noch eine drüberbekommen


FrankFrei antwortet um 26-03-2006 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinmehl ist wichtig für die Steinlaus

@ theres:

Deine selbstbeantwortete Frage bzw.entwaffnende Feststellung
"Manchmal frage ich mich, wie das der Steinmehlberater aus Innsbruck so lange ausgehalten hat, den Bauern nur nutzloses Steinpulver zu verkaufen. Scheinbar gibts doch noch ein paar Spinner mehr :-)))"
hätte ICH mich nicht zu äußern getraut.

Steinmehl ist für die Verdauung des Regenwurmes so wichtig wie ein Fahrrad für einen Fisch. Das geht ihm vorne rein und hinten wieder genauso raus. Weil sich auch Regenwürmer von organischen Stoffen ernähren müssen. Das hat nichts mit der Seele oder den Sinnen oder der Intuition zu tun, das ist einfach so. :-)

In seiner Blütezeit wurde das Steinmehl ja auch von gläubigen Personen gerne gegessen, das hat sich aber scheinbar wieder etwas gelegt. :-)))

Aber es gibt ein Tier, dass sich genussvoll von Stein(mehl) ernährt und eventuell auch für die "Gesundheit" des Bodens von Bedeutung sein könte: Die Steinlaus!

Lexikon: Die Steinlaus

Sehr interessant!


PS: Wieviel Reinstickstoff produzieren denn so die Regenwürmer am ha? Muss ich die feldfallende Regenwurmsch...ße auch bei den CC-Bestimmungen berücksichtigen? :-)

PPS: Ich werde mich hüten auch nur ein Wort zur Religion an sich hier fallen zu lassen.



walterst antwortet um 26-03-2006 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinmehl ist wichtig für die Steinlaus
@frankfrei:

Die gezielte Anwendung von petrophaga lorioti, der gemeinen Steinlaus bringt laut Psychrembel, dem klinischen Wörterbuch gute Erfolge bei schweren Leiden, z.B. starker Hirnverkalkung usw.
Also sehr empfehlenswert!

walter


theres antwortet um 26-03-2006 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinmehl ist wichtig für die Steinlaus
Hallo FrankFrei,
lieber ungläubiger Thomas, bleib in deiner Welt des Verstandes, nimm nur für wahr, was du mit Zahlen belegen kannst- und wenn wirklich etwas mit Zahlen belegt- nicht deinem Weltbild entspricht, dann ist es halt auch ein Schmarrn.
Glaubst du, dass Bauern so dumm sind, nutzloses Steinmehl auf die Flächen zu streuen, nur weil es angeblich nur für Gülle und Bodenleben positive Wirkungen bringt.
Mach dir doch keine Mühe, um Regenwurmschei.... dann hast auch keine Arbeit mit Anrechnung.
Da ich den Steinmehlberater inzwischen schon sehr lange kenne, habe ich eine Hochachtung vor ihm, denn er hat in der Regel mit solchen "Thomassen" zu tun, die nur das Glauben, was in ihr Weltbild passt.
Wenn du meinst, dass nur der Verstand das einzige ist, was wirklich Hand und Fuss hat, dann möchte ich dich nicht eines besseren belehren.
Also viel Spass in deiner Verstandeswelt und weiterhin viel Spass,
um auf dich Kosten jener, die halt nicht nur ihren Verstand sondern auch ihren anderen Sinnesorganen vertrauen, zu belustigen.
Unseren Regenwürmern ist das so was von egal, ob du dich darüber lustig machst, sie fressen und schei..... und all das andere Bodengetier macht das selbe.
Scheinbar ist der Regenwurm für dich ein Tier, dass gut ist, an einer Angel als Fischköder zu dienen.
Also was solls, wir wollen ihn nicht zum Fischen sondern zum Arbeiten haben.
Und wenn meine Beiträge nur für deine Belustigung dienen, dann habe ich doch heute schon wieder mein Tagesziel erreicht, einem Menschen eine Freude gemacht. :-)))



Almoehe antwortet um 26-03-2006 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
Der Spitalhof in Kempten hat als einzige mir bekannte fachliche Instution das Steinmehl jahrelang in dokumentierten Langzeitversuchen getestet hat.
Ergebnis: Es schadet nichts - und es bringt nichts (nichts meßbares).
alles andere ist spekulativ... sowie das Rosenkranzbeten.

Der Spitalhof ist die einzige mir bekannte Versuchsanstalt wo eine Lysimeteranlage besitzt und damit Einträge ins Erdreich messen kann.
Wo ist in Österreich eine solche Anlage?

Wer mal reinschauen möchte www.spitalhof.bayern.de



FrankFrei antwortet um 26-03-2006 15:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinmehl ist wichtig für die Steinlaus

Liebe Theres,

auch bei uns arbeiten die Regenwürmer auf Wiesn und Äckern.

Aber damit sich die armen Tiere nicht überarbeiten hat uns der Tieschutzverein "Ohne Pfoten" darauf aufmerksam gemacht, dass es ihnen bereits vor 20.000 Jahren gelungen ist, eine tierschützerische Großtat in der Erfindung des Pfluges zu machen.

Seitdem gibts eine Arbeitsteilung für die Ackergare: Der Pflug erledigt die grobe Arbeit, der Wurm macht das Feinere. Hat sich echt bewährt, sonst würde es heute sicher nicht diese Menge an Menschen geben. :-)

PS: Warum die Regenwürmer früher, vor dem segensreichen Steinmehl, nicht ausgestorben sind bleibt ein ewiges Rätsel. :-)



Moarpeda antwortet um 26-03-2006 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
@ALADIN

Ich habe bei der Behauptung, dass die Biobauern im Bewußtsein zu leben alles richtig zu machen extra ein Smiley dazugemacht.

Laut FrankFrei ist das dann scherzhaft gemeint, frag ihn nur, der weiß ja sonst auch immer alles ganz genau ;--))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))).




Moarpeda antwortet um 26-03-2006 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
....und was mir noch eingefallen ist: Steinmehl eignet sich sehr gut zur Läusebekämpfung - diesmal kein Scherz.


ALADIN antwortet um 26-03-2006 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
Bei mir scheinen nie Smilies auf. Sollte ich irgendwas umstellen?


naturbauer antwortet um 26-03-2006 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
@ Almoehe, Spitalhof? Das ich nicht lache!!!

Ist jetzt ein paar Jahre her wie ein Vertreter einer Oberösterreichischen Firma bei mir da war wegen eines Angebotes für eine neue (alte war verschlissen nach 40 Jahren) Heubelüftung. Es stellte sich erst später heraus, dass er Landwirtschaftsmeister ist. Mir war nur aufgefallen wie er bei mir in der Tenne stand und eine Probe vom Grummetstock fachmännisch heraus holte, ich ihn also nicht anlügen konnte. Er untersuchte das Futter genau. Er sagte zu mir: Mensch Kerl wann i dös Fuatter noch Gumpenstoa mitnim nocha renna de Leit de Bude ei.

I brauch koane andan a ned an Spitalhof. Übrigens kenn ich den Futterspezialisten von Grub Dr. Spann auch persönlich gut. Seine Weisheiten passen nicht für meine Höhenlage, wir sind uns da immer uneins. Die Zahlen drücken den Erfolg auch aus. Auf knapp 900 über Seehöhe vom Grundfutter 7000 kg Milch ohne Kraftfutter bringt keiner von denen zamm. Nehme zwar kein Steinmehl, dafür das für mich passendere.

Eure Predigten können sowas nie nicht kaputt bringen. Ihr träumt von dem was wir bereits haben.

Versteinerte Gedanken hat, wer keine neuen Wege geht.


donald antwortet um 26-03-2006 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
@ naturbauer
Was ist dann dein Geheimnis?? bin auf der gleichen Seehöhe wie du, würde mich interessieren, gerne auch auf meine e-mail Adresse, "snakes77@hotmail.com"

Donald


Moarpeda antwortet um 26-03-2006 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
Hochgeleerter FrankFrei

Wenn du bei mir in der Nähe wärst (Osteiermark) könnte ich dir etwas interessantes zeigen.

Du würdest innerhalb einer Sekunde überzeugt sein, dass der Pflug keine segensreiche Erfindung ist.

Habe heute mit meinem Grundnachbarn eine Feldbegehung und Spatenprobe gemacht.

Mein Acker ist flaumig, flaumig ohne das er im Herbst gepflügt wurde.

Sein angrenzender Acker bei dem er ein ebenfalls nicht gepflügt hat (weil er es zeitmäßig nicht geschafft hat) ist regelrecht kaputt, nass verschlämmt und sichtbar heller (weil ohne Humus)

Wenn man noch dazu bedenkt, dass kein Mais sondern ohnhin Kübis drauf war, ist das noch bedenklicher.

Die ganze Pflügerei ist einfach lachhaft, Energieverschwendung und Humusvernichtung.

Auch mit dem Regenwurm bist du im Irrtum.

Der Wurm wohnt in senkrechten Röhren welche bei jedem pflügen zerstört werden.

Was du noch zu vergessen scheinst ist, dass ausser dem Wurm eine Menge an Lebewesen die nicht sichtbar sind im Boden wohnen und die zur Abwechslung gerne einmal Steinmehl jausnen.

Ja ja es gibt Phänomene die man nicht sieht aber trotzdem existent sind - soll ja auch bei der atomaren Strahlung so sein ;-)))


Almoehe antwortet um 26-03-2006 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
Mit Dir ist aber nicht gut Kirschen essen.
Also Naturbauer dann mal los, erzähl wie Du es machst. Halten Deine 7000 Liter einer wissentschaftlichen Prüfung stand, oder ist das geschätzt ???
Außerdem Grub ist München und Spitalhof ist Kempten (730 m).
Und wo ist bitte die nächste Lysimeteranlage?


biolix antwortet um 26-03-2006 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
Gar nicht so abwägig mit dem Regenwurm GVE.. stelle im neuen ÖPUL den antrag auf mind. 2,5 GVE Regenwürmer ... bis 10 GVE kann man schon erreichen, hat schon manchen betrieb gegeben der bei einer N-min messung 150 kg N zu bekommen ohnen jemals gedüngt zu haben...

ja da kann man schon ins denken kommen, un wer glaubt er hat Regenwürmer wenn er mal irgendwann einen sieht der irrt, spaten, nehmen und mind. 5 pro spatenstich finden und natürlcih im frühjahr tausend nachwuchs"scheisser"....

das wird das kapital der nächsten jahrzehnte, alles andere werden wir uns nicht mehr leisten können, und es ist an der Zeit uns orderntlich gedanken zu machen und uns nicht von ffakes beirren zu lassen, aber wie ich hier nun schon seit geraumer zeit sehe, werden es immer mehr die einem hausverstand denken wieder den vorang geben, das ist schön zu sehen....

besonders liebe Grüße an die die sich bereits auf den WEg gemacht haben.... biolix


FrankFrei antwortet um 27-03-2006 04:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...

@ Moarpeda: ja, heute hat man was besseres als den Pflug. Aber ob der Rototiller regenwurmfreundlicher ist lass ich mal dahingestellt. :-)

Dein "Vergleich" mit den Atomstrahlen hinkt aber gewaltig. Diese nicht sichtbaren Strahlen sind ganz leicht messbar. Im Unterschied dazu hat noch niemand auf der Welt die Wirkung von Steinmehl oder ähnlichen Schmähprodukten messen können. Oder?

Und außer der Steinlaus wird es wenige "Lebewesen" geben die sich von Steinmehl ernähren können. :-)



Moarpeda antwortet um 27-03-2006 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
@Frank Frei

Mit der Ackerfräse (rototiller) bearbeite ich nur die obern 5 cm, das ist genug um die Saat einzubringen und das Unkraut zu zerschnipseln.

Das tut dem Regenwurm so gut wie nichts, ausserdem fahre ich mit der Fräse maximal 3 mal auf den Acker.

Man sollte sich einmal von dem Wahn befreien den Boden tief lockern zu müssen.
Ansonsten gibt es ausser dem Mähdrescher keinerlei Bodenverdichtung.

Der "Vergleich" mit den Atomstrahlen war ein auf dich zugeschnittener Scherz, jetzt wo du zugibst, dass es die Atomstrahlen wirklich gibt können wir ja als nächsten Schritt gemeinsam feststellen, dass diese gesundheitsgefährdent sind oder ? ;-))




naturbauer antwortet um 27-03-2006 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...

@Almoehe, bis vor 12 Monaten hab ich noch Milchgemessen. Der Grund warum ich aufgehört habe ist folgender. Weil ich auch Pinzgauer melke dass aber keiner will drum hat der Zuchwart immer mit der Aufnahme genau so lange gewartet, bis die Leistung seiner Vorstellung entsprach. Denn solch Behauptungen wie eine Pinzgauerin gibt doch kaum 4000 ltr. musste eben aufm Papier stimmen. Hat ja nur angeben müssen, dass die Papiere nicht stimmen. (Daten fehlen). In dieser Form kann ja leicht behauptet werden, dass sie keine Milch geben. Traktieren lass ich mich nicht!

Ihr lernt es nur sehr schwer, dass etwas vorher nicht gemessen werden kann, dafür aber dann der Ertrag gemessen werden kann. Vor lauter messen und zählen und bewerten übersieht der Mensch heute das wesentliche und dass, ist nicht meßbar.

PS: Tut mir leid wenn du mit mir nicht gerne Kirschen ißt, aber ich rede nicht bloß etwas nach, nur weil man in der Masse mitläuft und deswegen seine Ruhe hat. Alles andere ist Bewussseinsspaltung. Normalerweise geht man in die Schule um selber denken zu lernen, aber nicht um von anderen vorgekautes weiter zu kauen, nur weil dieser es ausgespuckt hat. Selbiges haltet ihr von uns Spinnern. Jedem das seine.


theres antwortet um 27-03-2006 09:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
Hallo Naturbauer,
danke für deine Einträge, es tut gut, sie zu lesen.
Querdenker haben es immer schwerer, es gibt eine Grafik, ich weiß nur nicht mehr wo ich sie habe-
ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung sind die Vordenker, die sich mit Themen beschäftigen, die die restliche Bevölkerung zu dieser Zeit noch als Spinnerei abtut, ein ebenfalls kleiner Teil der Bevölkerung nimmt diese Themen auf und entwickelt daraus Visonen und setzt sie um,
der grosse Teil der Bevölkerung bekämpft jetzt die Umsetzer,
mit der Zeit wird es langsam bekannt und viele ändern im Laufe der Zeit ihre Haltung- dann kommt die Zeit, wo es alle machen, die anfänglich bekämpften Vordenker sind jetzt nicht mehr wichtig.
Ich weiß, wieviel Milch aus einem guten Grundfutter rauszubekommen ist,
aber bis das Grundfutter so ist, dass es wirklich für viel Milch brauchbar ist.
Nur Mut, du bist einfach deiner Zeit voraus-
aber die Entwicklungen zeigen ganz klar, dass manchmal ein geistiger Vorsprung, der auf Erfahrungswissen beruht, einen unschätzbaren Wert darstellen kann.
Ich kenn das, dass man in eine Ecke geschoben wird, dass andere über einen lachen, aber ich lass ihnen die Freude.
Denn letzlich ist Wissen, das aus Erfahrung gewonnen ist-
sicher als Wissen aus Büchern, denn dort kann viel stehen.
Und das Wissen, das aus Büchern umgesetzt werden kann- und sich dann in der Theorie und Praxis als wahr erweist-
das ist sehr wertvoll.
Die Erfahrungen, die du gemacht hast, kann dir keiner nehmen-
und derjenige hat Grösse, der einem anderen in seinem Anderssein achten kann- wer es nötig hat, abzuwerten-
zeigt, dass er kein gesundes Selbstwertgefühl hat.

Solche Beiträge wie deine sind für mich hilfreich, weil es einfach schön ist, dass es überall Menschen gibt, die über den Horizont hinausdenken.
Wer unbedingt über andere Wirtschaftsweisen oder wie hier z. B. über das Steinmehl lästern muss, soll er doch machen,
so hat ein anderer auch noch eine Freude.
Weiterhin viel Glück im Stall.
frdl. Gr.
regi



naturbauer antwortet um 28-03-2006 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
Hallo theres, genauso ist es, die anfänglich bekämpften Vordenker werden nicht mehr gebraucht. Da ist dann alles vergessen. Hab ja schon erlebt wie agressiv solche werden können, wenn man ihnen es zum richtigen Zeitpungt sagt, dass sie es waren die uns bis auf´s äußerste bekämft und bekriegt haben.

Kennst du den Spruch?

Tu niemand etwas gutes, dann hast nix schlechtes zu erwarten.


theres antwortet um 28-03-2006 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte Gedanken...
Hallo Naturbauer,
danke für deinen Spruch.
Ich lebe nach einem anderen Motto:
Fröhlich sein, gutes tun und die Spatzen pfeiffen lassen.
Letzendlich muss jeder sein Leben leben und auch dafür die Verantwortung übernehmen.
Es wird auch immer so bleiben, dass die Vordenker kein einfaches Leben haben. Allerdings hat es auch seine Vorzüge-
den es gibt nichts schöneres, als die Freiheit der Gedanken.
Kennst sicher auch das Lied,
die Gedanken sind frei.
Drum lasse ich den anderen die Freude an den Steinläusen,
wir versuchen auf unserem Betrieb unsere Gedanken umzusetzen.
Und da kann kommen wer will, Erfahrungen die wir gemacht haben, die sind für mich eine Sicherheit, mögen noch so viele andere Belächler mich als Dummi hinstellen.
Ich könnte manchmal lachen, mit welchen Argumenten Querdenker zum Schweigen gebracht werden sollen.
Deshalb weiterhin viel Mut und Kraft bei allem Querdenken.
frdl.Gr.
regi


Sylvester_Sonnberger antwortet um 28-03-2006 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur
Häretiker FrankFrei möge sich informieren:
http://www.KE-Lab.at
> Anwendungsgebiete > Landwirtschaft > Video: Gesunder und kranker Boden
sowie > Erfahrungen und Referenzen > Grünland (Diaschau)

Sylvester


theres antwortet um 28-03-2006 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur
Wir hatten Andre Gillhofer als Referenten.
Viele recht skeptische Berufskollegen waren am Ende mehr als überzeugt.
Ich finde es traurig, dass wir Bauern über unseren Boden so wenig Bescheid wissen, er ist unsere Lebensgrundlage.
Der Film über den Boden ist wirklich interessant.
Schade, dass Grundlagenwissen über Boden, Bodenfruchtbarkeit, Bodenlebewesen heute noch eher ein Aussenseiterdasein hat.
Ausgerechnet wir, die von und mit unserem Boden leben, wissen leider so wenig drüber.
Mögen auch noch so viele Bauern darüber spotten,
was sich in diesem Boden an Lebensprozessen abspielt- ist für mich ein kleines Wunder.
Wieviel Lebewesen in diesem Raum zusammenleben, in einer Hand mehr Lebewesen als auf der Erde Menschen leben und wenn man schaut, wie viele Kriege, Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten unter den Menschen stattfinden, dann ist das Bodenleben wirklich ein Wunderwerk.
Schade, dass das Gefühl dafür so wenig vorhanden ist.



FrankFrei antwortet um 28-03-2006 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur

@ Sylvester_Sonnberger:

Mir ist schon klar dass der Erzeuger und Verkäufer dieser Mittelchen nichts schlechtes darüber im Internet sagen wird. :-))

Und die Information auf der betr. Homepage hat für mich denselben Charakter wie wenn für ein Haarwuchsmittel geworben wird. Niemand kann die Wirkung nachweisen, aber Herr NN aus MM hatte mal eine Glatze und jetzt ist er ein Wuschelkopf. In allen kleinformatigen Zeitungen zu finden. Und total wikungslos.

Aber fast alle die es kaufen würden dir sagen, ja, es hat ein wenig geholfen. Weil wer gibt schon gerne zu dass er einem Schwindel aufgesessen ist. :-)

PS: Traut sich hier jemand sagen wie teuer denn so ein KE oder das Steinmehl ist? Würde mich interessieren.



giebenrath antwortet um 28-03-2006 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur
FrankFrei der Ketzer!
wird er jetzt in Steinmehl ertränkt.........?? :-)))))


FrankFrei antwortet um 28-03-2006 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur

@ Hans Giebenrath:

DAS würde ich nicht mal einem Regenwurm wünschen! :-))

Müsste ein schreckliches Verrecken sein.



steffrei antwortet um 28-03-2006 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur
Wenn ihr lehrnen wollt viel Milch aus dem Grundfutter zu erzeugen dann müsst ihr dort schauen wo das Milchleistungs und Ausgleichsfutter sündhaft teuer ist!! Nämlich in der Schweiz!! Regen würmer hin oder her!!



Moarpeda antwortet um 28-03-2006 22:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur
@ FrankFrei

Also das Feld meines Nachbarn fängt jetzt an sich grünlich algenartig zu verfärben - so soll es ja auch in den Urzeiten des Planeten ausgesehen haben als die Erde noch kahl und tot war.

Wann kommst du mich besuchen um dir das anzusehen.

Im Forum würde ein Eintrag erscheinen "Frankfrei wurde vom Saulus zum Paulus"

Biolix die arme Seele wäre sicher froh, wenn du mit deinem Witz und Geistesblitzen endlich für den Bio - Landbau kämpfen würdest.

Aber FrankFrei kommt nicht und kommt nicht und kommt nicht und kommt nicht.

Bedenke der Nachbar schämt sich und wird sobald es irgendwie geht das restliche Ackerstück umpflügen !!!!!!.



biolix antwortet um 28-03-2006 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur
nabend !

also wir haben den GIllhofer Film nun in mehreren Bio Arbeitsgruppen gezeigt und das schön ist wir wollen gar nichts verkaufen, sondern nur bewusstsein wecken und einfach erinnern was sich da alles abspielen kann wenn z.b. "falsch" gefüngt wird...

Komisch ist wirklich nur das ff nicht berichtet was er alles einsetzt und zu welchem Preis ich kann nur für unseren Betrieb sprechen, letztes jahr war der gesamte Betreibsmittelzukauf inkl. DIesel bei 50 ha acker und 9 ha wiesen bei ca. 3500 Euro....

Was man nicht ausgibt braucht man nicht verdienen.. und die besten freunde im Boden arbeiten sowieso fast tag und nacht gratis aber nicht umsonst, ach ist das nicht schön... und wer glaubt wir haben kein Perpetumobile der irrt gewaltig,allein unser Wasserkreislauf und eben die Mutter Erde die uns mit 200 kg saat ca 3t zurückgibt.. wir müssen die natur nur besser kennen lernen...

lg biolix


FrankFrei antwortet um 28-03-2006 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur

@ Moarpeda:

Wenn dein Steinmehl so gut wirkt dann stelle ich mir nur eine Frage: Warum musst du fünf Stunden lang deine Wiese umfräsen?

Dein Zitat aus dem "Gitterräder-Thread":

... Habe heute ca 5 Stunden am Traktor gesessen und jahrelang niedergemulchte Wiese gefräst - die Regenwürmer werden sich freuen. ...

Ich verwende kein Steinmehl (und Kräutersafterl auch nur innerlich, mit 38%vol) und muss mein Grünland seit jahrzehnten weder erneuern noch mit einsaat auffrischen.

Was mache ich da falsch? :-)))



Sylvester_Sonnberger antwortet um 28-03-2006 23:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur
@ FrankFrei:
Zeigen Sie uns Ihre Website und wir sagen Ihnen wie ein Haarwuchsmittel beworben wird. Von einer vergleichsweise sehr sachlich gestalteten Homepage nur den „Charakter“ zu erwähnen, erlaubt den Rückschluss auf Oberflächlichkeit. Argumente werden mit stichhaltigem Inhalt vorgebracht, nicht mit Abschätzigkeit.
Sie haben weder den Film gesehen, um zu Wissen, dass es kein „Verkaufsfilm“ ist, noch haben Sie die Diaschau von Familie Eder im Yspertal angesehen:
http://www.KE-Lab.at > Erfahrungen und Referenzen > Eder Diaschau

„Wer lesen kann ist klar im Vorteil.“

Sylvester


Moarpeda antwortet um 29-03-2006 07:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur
@ Frank Frei

Mein Vater ist im Februar verstorben und nun habe ich auch seine 10 Ha Landwirtschaft dazubekommen.


Er hat einen seiner Äcker nur noch gemulcht - für einen Mann mit 87 Jahren keine Kleinigkeit.

Das war auch der Grund, warum ich eine Wiese zu einem Acker umgefräst habe.

Die Regenwürmer werden sich freuen weil sie gefüttert werden - nicht nur Rindviecher brauchen laufend etwas zum Fressen ;-)))

Ich merke schon, dass du vor deinem Übertritt zum biologischen Landbau alles genau wissen willst und noch etwas misstrauisch bist.

Aber andererseits wissen wir auch aus zuverlässiger Quelle, dass du dich heimlich schom mit biologischen Lebensmitteln ernährst ;-)))





theres antwortet um 29-03-2006 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur
Seit ich Gillhofers Vortrag und dessen Film gesehen habe, hat sich mein Blick in Richtung Bodenverhältnisse verändert. Zu sehen und zu erkenne, wie gesunder Boden ausschaut, um ihn mit unserem zu vergleichen- war für mich sehr wertvoll.
Bei der Diskussion hier scheint es nur dafür oder dagegen zu geben,
aber eigentlich gehts um viel mehr, Regenwurm und Bodenleben ist für die Zukunft unsere Zukunft.
Der Regenwurm hat ein grosses Problem in der jetzigen Kulturlandlandschaft-
er verhungert.
Da wir über das Leben dieses Bodentieres so wenig wissen, wissen wir auch nicht, welche Lebensbedingungen Regenwurm und Bodentiere brauchen, um sich vermehren zu können.
Wenn ich mir vergegenwärtige, welches Wissen über Fütterung von Milchkühen und Mastvieh vermittelt wird, dann frage ich mich - warum ist eigentlich in der Ausbildung der Landwirtschaft die Kuh des Ackers, der Regenwurm dermaßen stiefmütterlich behandelt.
Regenwurm und Bodenleben werden ja nicht bewusst und absichtlich dezimiert und geschädigt, sondern aus reiner Unwissenheit.
Ich habe mir einige Lehrbücher über Landwirtschaft sehr gründlich durchgeschaut,
Regenwurm, Bodenleben und auch Bodenverhältnisse und Bodenkankheiten finden ein absolutes Schattendasein.
Warum wird im biol. Landbau dieses Wissen an die Jugend weitergegeben,
während im konventionellen Landbau der Boden vollkommen anders gesehen wird.
Wenn ich mit heute geschärfterem Blick durch die Lande fahre, dann könnte ich manchmal wirklich trübsinnig werden, wie krank unsere Böden ausschauen.
Aber da wir darüber nicht viel wissen, wird das als normal und selbstverständlich angesehen- diejenigen, die sich um den Boden Gedanken machen- sind die Spinner und geistig Zurückgebliebenen.
Wer soll sich um den Boden Gedanken machen und für seine Gesundheit einsetzen, wenn es schon die Landwirtschaft selbst nicht mal weiß.
Nur genügend PS und Schlagkraft, neueste technische Erkenntnisse scheinen in der Landwirtschaft als wichtigste Erfolgskriterien.
Düngungs- und Pflanzenschutzhinweise füllen ganze Spalten von Fachzeitschriften, aber Bodengesundheit ist absolut kein Thema.
Der schon lange verstorbene franz. Wissenschaftler Voisin
sah in einem gesunden Boden, gesunden Pflanzen eine Verbindung zu gesunden Tieren und gesunden Menschen.
Wir sind am Ende der Nahrungskette,
vielleicht wäre das mal ein Grund etwas genauer zu schauen,
ob Böden nicht doch etwas mehr sind, als das - was sie heute gewertet werden.



Stef antwortet um 29-03-2006 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Krümelstruktur
Also so wie hier geschrieben wird, daß das "nur" Steinmehl und KE..... das schöne Grünland ausmachen. Da muß ich schon noch dazu sagen, daß wie eher in der Diaschau versteckt dargestellt wird, daß der wichtigste Grund zur Steuerung des Grasbestands ein angepaßter Schnittzeitpunkt ist. Bei uns kann man gut sehen welche Felder schon beim blühen des Grases gemäht werden und welche den ersten Schnitt eher etwas später ansetzten, damit es auch immer wieder Samen gibt.
Gegen den Ampfer hilft am ehesten mäßige Düngung, möglichst wenig überfahrten bei möglichst trockenen Verhältnissen, angepaßte und ordentlich eingestellte Arbeitsgerät und beweiden der Felder nur bei trockenem Boden.

Welcher Art von Düngung man dann wählt ist vielfach eher Geschmacksache. Vorausgesetzt man paßt die Düngermenge auch entsprechend an und man wählt einen halbwegs passenden Zeitpunkt.

So meine Erfahrung aus den Bergen mit Lehmboden.
Auf ebenen Feldern hat man um einiges mehr an Spielraum, was die Bewirtschaftung angeht. Hier kanns schon sein, daß man für gewisse Bewirtschaftungsarten auch Zuätze zum Dünger streuen sollt oder auch gewisse Düngerarten besser sind.

Viele Grüße
Stef


geerdet antwortet um 29-03-2006 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
ich versteh gar ned warum du dich so aufregst. lass es einfach bleiben wenn du glaubst ke is a schaaas und reg dich ned auf.
kauf brav die chemie - die is immer reproduzierbar, hat aber mit natur nix zu tun - oder doch


Moarpeda antwortet um 29-03-2006 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KE-Kräuterextrakt
@FrankFrei

Heute in der früh war ich auf dem Acker um sicherzugehen hier keine falschen Angaben zu machen.

Da siehst du wieder einmal, was ich alles mache um dich auf die richtige Seite zu bringen ;-))

Nachbars Acker mit den tiefen Traktorspuren schön eben mit Wasser gefüllt.

Mein Acker müsste theoretisch vom Mähdrescher noch tiefere Spuren haben, ist aber nicht der Fall.
Die Spuren haben maximal ein 20% der Tiefe und keine Spur von Wasser drinnen.

Schlussfolgerung: ein gut belebter Boden ist Wasser durchlässig und reagiert wie ein Gummiball.

Was müsste man dir zeigen können, damit du glaubst ???




naturbauer antwortet um 30-03-2006 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
@donald, habe dir bis jetzt mehrere Mails geschickt, bis jetzt von dir noch keine Antwort gesichtet.


theres antwortet um 30-03-2006 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
Moarpeda,
wieso willst du FrankFrei unbedingt bekehren?
Er würde es dir niemals glauben, weil es nicht in sein Weltbild passt.
Auch wenn du ihm Anschaungsmaterial, Buchführungsergebnisse,
usw. usw. zeigen würdest, er wird es dir nicht glauben.
Wir Menschen haben eine selsktive Wahrnehmung und nehmen nur das wahr, an was wir uns halten, an das wir glauben.
Da müssen erst Krisen, Krankheiten kommen, das mühsame Lernen im Leben sorgt dafür, dass wir andere Wege gehen.
Besonders in der Landwirtschaft zählt leider Erfahrungswissen nicht allzuviel, wieviele Bauern trauen sich überhaupt zu, auf ihr Gefühl zu hören,
welcher Bauer nimmt Erde noch bewusst wahr?
Früher musste er beim Pflügen hinter dem Pflug nachgehen, da hat er ganz schnell gemerkt, wenn der Boden nicht gepasst hat,
heute kommen halt ein paar PS und ein paar Liter mehr Diesel als Ersatz.
Jemand hat einen sehr prvokativen Satz gesagt-
umso grösser und höher der Schlepper, umso mehr Abstand zum Boden.
Leider verlieren wir durch die Technik einen Teil des Gefühls für unsere wichtigste Lebensgrundlage.
Technik ist wichtig, ich möchte sie nicht nur verteufeln, aber sie ist nicht alles.
Wir haben eine Kraftfutterstation im Stall,
nach technischem Verständnis vollkommen sicher, abgesichert mit mehreren Schaltern und Programmen.
Als ich gestern nachmittag noch zufällig in den Stall kam, wunderte ich mich, warum die Kühe bei der Futterstation so einen Saustall gemacht haben.
Leider hat die Futterstation unseren Kühen ein Schlaraffenland beschert,
und wir können jetzt schauen, wie wir unsere Kühe wieder heilen.
Es wird scheinbar nie eine vollkommene Sicherheit geben,
auch in der Natur gibt es keine perfekte Welt, aber wenn wir meinen, alles beherrschen zu wollen, werden wir gewaltig auf die Nase fallen.
Auf dem Acker ist es das gleiche Muster, Technik soll die Natur ersetzen und verbessern, leider ist die Natur nicht auf uns angewiesen, wir leider auf sie.
frdl. Gr.
regi


Moarpeda antwortet um 30-03-2006 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
@ theres

Mein Zugang zu dieser Welt ist auf Logik begründet.

Das heisst ich habe weder eine rosarote noch eine politsch eingefärbte Brille.
Das macht meine Beiträge in mancher Leser Augen unhöflich bis brutal

Das ist auch der Grund, warum ich für Änderungen meiner Einstellung nur Sekunden brauche, wenn sie mir logischer erscheint als meine vorhergegangene Meinung.

Mein Fehler ist daher, dass ich glaube Leute mit Fakten für eine andere Einstellung gewinnen zu können - siehe unseren frankieboy.

Es gibt Menschen mit Fantasie, die sind überzeugt, weil sie sich etwas vorstellen können

Es gibt Leute die lassen sich überzeugen, wenn sie etwas sehen.

Es gibt Leute die wollen nichts sehen, weil sie ihre Einstellung nicht ändern wollen

Andererseits wäre er schon eine Bereicherung gewesen - in Geschichte, Mathematik und Humor ist er ja gut nur in Biologie verdient er eine Fleck.




theres antwortet um 31-03-2006 07:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
Lieber Moarpeda,
eigentlich war ich auch ein Mitglied der Logikfraktion, habe nur das als wahr angenommen, was mit Zahlen, Fakten und Studien belegbar ist.
Und das Steinmehl war für mich am Anfang auch nur ein wirkungsloses Zeugs, bis ich von einer Klosterschwester, die 50 Jahre einen weit und breit bekannten und berühmten Garten geführt und bearbeitet hat,
eines Besseren belehrt worden bin.
Sie hat mich erst darauf gebracht, dass die Natur nicht so ist, wie wir sie uns vorstellen.
Sie hat mir gezeigt, dass sogar Pflanzen auf Gefühle reagieren-
war am Anfang eine harte Kost, aber da hilft nur ausprobieren.
Andere Menschen von Wirkungsweisen zu überzeugen, die nicht der gängigen Norm entsprechen- ist ziemlich nutzloses Unterfangen.
Die Energie, andere bekehren zu wollen, die habe ich mir inzwischen gespart. Wer nicht an solches glaubt, der kann es vor seinen Augen sehen und wird es anders interpretieren.
Erst durch die Klosterschwester habe ich dann ein Wissen gefunden, dass genauso existiert, nur leider gegen die herrschende Vormeinung nicht ankam.
Es gibt viele Bücher und Informationen über den Boden, über die Wirkung der Wurzeln, eine grossartige Forscherin, Frau Prof. Lore Kutschera hat da eine Pionierleistung vollbracht.
Man kann selbst vieles ausprobieren und danach seine Schlüsse ziehen,
aber zuvor braucht es etwas, das ich schlecht erklären kann,
es kommt irgendwann der Tag, wo eine Saat des Zweifels keimt und von da an dauert es noch eine Weile, es ist eine schmerzhafte Erfahrung, seinen angestammten Wissensraum verlassen zu müssen, da brechen ein paar Welten zusammen und es dauert, bis man sich da wieder darappelt.
Dein Berufskollege steht auf einer anderen Stufe, du wirst ihn nicht bekehren können, er wird überall Gründe dagegen finden.
Wir sind eine Gruppe von Bäuerinnen und Bauern jeglicher Bewirtschaftungsformen der Landwirtschaft, in einer Gemeinschaft ist es leichter, Wissen auszutauschen, voneinander zu lernen und es gibt inzwischen schon mehrere solcher Gruppierungen.
Durch den Erfahrungsaustausch kommen wir auf viele Dinge, die wir alleine niemals herausgefunden hätten.
Aber alle, die von ihrem herkömmlichen Tun überzeugt sind, würden niemals zu unseren Vorträgen über Boden, usw. gehen. Man lernt damit zu leben, als Spinner angeschaut zu werden, belächelt und verspottet zu werden, wenn man sich tiefer mit solchen unmodernen Sachen wie Bodengesundheit, Bodenfruchtbarkeit, Gülleverbesserung, Grundfutterqualität, Gesamtheit des Lebens beschäftigt.
Auch wenn sich das Ganze wirtschaftlich besser rechnet, interessiert es niemand.
Also weiterhin viel Spass beim Bekehren, aber ich kann dir versichern, du verschwendest deine Energie.
herzl.Gr.
regi




raps antwortet um 31-03-2006 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
Hallo regi !!

Deine Zeilen sind echt eine Bereicherung !!

Habe bisher nach meinem Gefühl gearbeitet, will mich aber weiterbilden in die von dir beschriebene Richtung.
Würde mich für ein paar Bücher bezüglich Boden interessieren, vielleicht kannst du mir ein paar Empfehlungen geben (Titel, Autor und Verlag )

Mit dem Bekehren hast du vollkommen recht. Das funktioniert einfach nicht, jeder muß sich seine eigene Nase anstoßen, das hat sich über Jahrtausende nicht geändert, sonst würden die Menschen ja nicht heute die gleichen Fehler machen wie vor Jahrhunderten.


Danke
raps



theres antwortet um 01-04-2006 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
Hallo Raps,
welche Richtung interessiert dich denn?
Ich habe einige Winter dafür gebraucht, um mich in die ganze Materie tiefer einzulesen,
2 Bücher haben mir am Anfang sehr geholfen

Guggenberger/Voitl/Willi Das grosse Buch vom biologischen Land- und Gartenbau,
dieses Buch ist inzwischen leider nicht mehr im Buchhandel erhältlich, ich habe solche Bücher in Antiquariaten gefunden oder in Biblotheken ausgeliehen
Erhard Hennig, Geheimnisse fruchtbarer Böden, OLV-Verlag.
Ein ebenfalls sehr interessantes, aber unheimlich schwieriges Buch:
Bodenfruchtbarkeit, Dr. Hans-Peter Rusch, OLV Verlag.

Ich bin mit meinem Latein noch immer nicht am Ende, sondern am Anfang.
Sehr hilfreich waren für mich ältere Bauern, die noch Wissen von früher hatten und von denen habe ich noch alte Bücher über Landwirtschaft zum Lesen bekommen.
Mit den Erfahrungen älterer Berufskollegen habe ich mich dann für Agrargeschichte interessiert,
und dann für Heimatgeschichte.
Zur Geschichte- wir haben unsere Wurzeln in der Vergangenheit,
das Buch : Mein landw. Testament von Sir Albert Howard-
erschienen 1947,
hat mir acuh sehr viel gebracht.
Sir Albert Howards Buch könnte genauso gut heute geschrieben sein,
es ist wieder neu aufgelegt worden, ebenfalls im OLV- Verlag.
Dieses Buch zeigt eher die Landwirtschaft des asiatischen Raumes und vergleicht mit dem Westen.
Momentan hänge ich an einem Buch über den Landbau in China,
4000 Jahre Landbau in China,
ein amerikanischer Landbauprofessor hat 1907 eine Reise nach China, Korea und Japan unternommen, er wollte die Unterschiede der Landwirtschaft im asiatischen Raum mit der der amerikanischen Landwirtschaft studieren.
Obwohl 100 Jahre alt, ein höchst interessantes Buch.
4ooo Jahre Landnutzung, 3 malige Ernten, auf sehr kleinen Flächen-
und doch über diesen ganzen Zeitraum die Bodenfruchtbarkeit erhalten,
währenddessen in USA bereits die Erosion ein Problem wurde.
Dieses Buch ist sicher nicht mehr in die heutige Zeit übertragbar,
aber ich bin vom Wissen und Können alter Ackerbaukulturen schwer begeistert und hoffe davon noch einiges lernen zu können.
Wir haben ein ganz anderes Klima und ganz andere Strukturen, es interessiert mich, was davon zu übernehmen ist.
Ich hoffe, du kannst damit was anfangen, muss gestehen, Landwirtschaft und Lesen sind meine grössten Hobbies.
Frdl.Gr.
regi




raps antwortet um 01-04-2006 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
Hallo regi !!

Danke für deine Info.
Werde gleich mit der Suche nach diesen Werken beginnen.

Was mich immer wieder wundert, ist, wie verschiedene Menschen, die das Gleiche ausprobieren, zu einem völlig unterschiedlichen Ergebnis kommen können, obwohl die Voraussetzungen annähernd gleich sind.
Gerade beim Steinmehl scheiden sich die Geister (auch unter den Biobauern).

Habe vor ein paar Jahren EM ausprobiert, die Wirkung auf die Fließfähigkeit war echt phänomenal, andere kamen zu dem Schluß, dass kein Unterschied zu merken ist.
Aber eigentlich ist es ja egal, weil es ja für jeden selbst passen muss.

Etwas mehr Toleranz würde uns allen nicht schaden.

lg
raps


theres antwortet um 02-04-2006 07:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
Hallo raps,
viel Spass beim Lesen. Mir haben diese beiden Bücher sehr geholfen, weil dort Steinmehl und Boden in seiner Zusammenwirkung sehr gut beschrieben worden sind.
Diese Bücher haben mir in ihrer Sachlichkeit die Augen aufgemacht.
Weil du wegen der Wirkung schreibst,
ist mir auch schon aufgefallen, dass ein Betrieb mit MIttel A sehr gute Erfolge erzielt, ein anderer mit Mittel B und wieder ein anderer mit beiden Mitteln.
Deshalb habe ich viele Bücher zu diesem Thema gelesen, ich wollte einfach mehr über Bodenfruchtbarkeit wissen.
Wenn im Boden so eine Fülle an Leben herrscht, dann könnte es ja sein,
dass es darauf ankommt, welche Bodenmikroben vorherrschen.
Es gibt ein Video über das Leben im Boden- hat mir geholfen, damit ich mir das Ganze einigermaßen vorstellen konnte.
Früher hätte ich die Wirkungsweise von Steinmehl oder EM auch nicht geglaubt,
aber wir haben halt ausprobiert und dann sieht man die Erfolge.
Die Toleranz ist ein wichtiger Punkt, scheinbar muss jeder erst durch Erfahrungen zu einem Überdenken seines Lebens kommen.
Und ich sehe ungefähr überall ein ähnliches Muster,
zuerst ist man von dem, was man gelernt hat, überzeugt,
dann kommt irgendwann einmal eine tiefgreifende Erfahrung,
die einem an diesem Erlernten leicht zweifeln lässt,
dann kommt eine Zeit die einem ziemlich umhertreibt,
weil man nicht mehr weiß, an was man sich halten soll,
dann kommt die Zeit des Ausprobierens und der gemachten Erfahrungen,
die Bestätigung, dass es anders auch gehen kann.
Von diesem Moment ist das Leben auf eine andere Spur geschoben und man wird sicherer in seinem Denken und Handeln.
Man will den anderen jetzt auch von seinen gemachten guten Erfahrungen was abgeben, die anderen sind aber an einem anderen Punkt, sie können mit diesem Wissen nichts anfangen- und ignorieren oder bekämpfen.
Irgendwann kapiert man, dass es so ist und man geht einfach seinen Weg weiter.
Du hast geschrieben, dass du schon manches vom Gefühl her gemacht hast,
da bist du schon einen riesen Schritt weiter.
Der Mensch besteht nicht nur aus Verstand, sondern auch aus Gefühlen.
Wenn man sich ungefähr das Verhältniss vorstellt:
Gefühle sind der Eisberg, der unter der Wasseroberfläche liegt, der Verstand ist nur die Spitze, die aus dem Wasser herausschaut.
Es braucht beides, das abwängende Gefühl und den fühlenden Verstand.
Landwirtschaft funktioniert auf alle Fälle nicht nur nach rationalen Gesichtspunkten, sondern es braucht auch die Intuition.
Selbst wer meint, alles mit Logik begründen zu können, unterliegt einer Täuschung.
Auf Planzen haben Gefühle eine Wirkung- siehe grüner Daumen.
Oder der Spruch, " die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln",
hat nichts mit Dummheit zu tun, sondern es ist dieses in die Pflanze hineinfühlen.
Wenn du diese Bücher gelesen hast,
dann habe ich noch einen Tip für dich, der auch einige Verdauung braucht.
frdl. Gr.
regi



biolix antwortet um 02-04-2006 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
Hallo !

weiß noch wie wir damit begonnen haben, anwendung und anwendung ist halt ein großer unterschied.. und zur toleranz, ist schon komisch wenn nur ein hier wieder mal schreiben würde "ihr seit verrückt weil ihr so giftige und teure PSM spritzt, und leicht löslcihen Handelsdüngers struet der ja auch nicht gerade billiger wird", was glaubst wäre da los ?

hier gehts doch nicht siehe fakefake um irgend eine "normale" diskussion, in jeder aussage merkt man doch um was es wirklcih geht...

lg biolix


theres antwortet um 02-04-2006 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
Hallo biolix,
kannst du mir weiterhelfen?
Ich habe einige von Frau Prof. Kutscheras Wurzelbilder gesehen,
gut erkenntlich, wie sich die Wurzeln entwickeln. Auch gut ersichtlich, wie sich Wurzeln entwickeln, die geschädigt worden sind.
Was ich bisher nicht herausgefunden habe, bleiben diese Wurzeln geschädigt oder heilt das aus, um noch ein vermehrtes Wurzelwachstum erreichen zu können?
Man sieht ja leider nur immer die oberirdischen Pflanzenteile, den Blick in die Wurzeln hat man normalerweise nicht.
Was mich noch interessieren würde, was passiert mit Jungpflanzen, mit dem Keimling- wenn er in einem Bodenmilleu leben muss, wo er keine Auswahlmöglichkeit der Ernähung hat?
Bleibt dieses Wurzelwachstum die ganze Zeit des Pflanzenlebens zurück oder kann es sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln?
frdl.Gr.
regi


biolix antwortet um 02-04-2006 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
Liebe Regi !

klar kommt es zu einem neuen anwachesne verletzer bzw. geschädigter wurzelteile, nur tatsache ist wenn das der Boden nicht passt wo eben kein natürlicher nährstoffaustausch möglich ist bzw. die pflanze auf "hydrokultur" umgestellt hat, wird sie keine feinen haarwurzeln ( Mykoriza ) mehr bilden... beeindruckend ist dann, wenn alles im balance ist wie sich diese tausenden haarwurzelstränge entwicklen, und eben auch in die tiefe um die mineralien zu ergattern etc. ...

lg biolix


theres antwortet um 02-04-2006 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
Hallo Biolix,
die Vermutung, dass sich die Mykhorizza zurückbildet, wenn im Boden Abläufe und Prozesse gestört werden, hege ich auch.
Aber ich ging davon aus dass die Mykhorizza ein Wurzelpilz ist, der der Pflanze Spurenelemente und diverse andere wichtige Nährstoffe liefert und dieser Wurzelpilz dafür von der Pflanze ernährt wird.
Wegen fehlender Assimilation hat der Pilz keine Photosynthese-
somit ist doch die Pflanze und der Pilz aufeinander angewiesen.
Schön langsam kapiere ich die Folgen unserer Wirtschaftsweise.
Hat lange genug gedauert, bis ich da einigermaßen durchgeblickt habe.
Ich finds einfach genial, wie in manchen Ackerbaukulturen die Bauern ohne dieses ganze Fachwissen trotzdem die Bodenfruchtbarkeit erhalten haben.
Solches Wissen wäre nach meiner Meinung für die Zukunft der Welt wichtiger, als in den Genen herumzupfuschen.
Wir leben nur von den 15 cm Humusauflage auf unserer Erde und machen alles kaputt.
Manchmal möchte ich lieber nicht so viel wissen.
frdlGr.
regi



biolix antwortet um 03-04-2006 01:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
tschuldige das ich mykhorizza falksch geschrieben habe ( wieder ... ) ich weiß...

aber du sagst es, soooooooo traurig... wenn ragena nun meint, mit dem humusabau weltweit wurde so viel co2 frei gesetzt wie mit dem gesamter verbrennung von öl, kohle und fossilen brennstoffen ist das schon unglaublich glaublich.... bin erschüttert nehme aber mittwoch die kinder aus der schule um gegen den nächwsten wahnsinn der gentechik anzukämpfen.-. hate huete ien gespräcjhmit einem vorstqandmitglied der agrane, die warten schon euf die gentechkartoffel, denn dann geht das stärke rauslösen viel einfacher, hauptsach ihnen nutzte, was den bauern und er umweltnutzt. bzw. den risiken das fragt keiner , die welt ist schon verkorkst....

hoffe wir sehen uns am nittwoch....

lg der nooooooochh kämpfende undimmer müder werdende biolix----

Sehr geehrte Damen und Herren !
Liebe Vermarkter im Bio- und Gentechfrei Bereich !



Wie sie sicher wissen, findet Anfang April in Wien eine große EU-Konferenz
zum Thema Gentechnik-Koexistenz statt. Anläßlich dieser Konferenz bereitet
eine Plattform von Umwelt- und KonsumentInnenschutzorganisationen und
bäuerlichen Interessensvertretungen für den 5. April den Marsch für ein
gentechnikfreies Europa vor. Diese grosse Kundgebung mit breiter Beteiligung
aus zahlreichen Europäischen Ländern will darauf hinweisen, dass es unter
Europas BürgerInnen mehrheitlich eine Ablehnung der Gentechnik in der
Landwirtschaft gibt und eine Koexistenz nur schwer möglich ist .

Anbei finden Sie eine erste Presseinformation und den Aktionsaufruf.

Die Vorbereitungen für diesen Marsch inkl. Kundgebung laufen bereits seit Anfang Jänner. Zahlreiche Künstler und Prominente Redner konnten bereits gewonnen werden.
Ebenfalls wird eine Vielzahl von Bio- und Gentechfreiständen die TeilnehmerInnen informieren und verköstigen.

Wir, die Plattform "Gentechnikfreie Regionen und Länder" würden nun auch gerne Sie
einladen sich daran zu beteiligen, mit einer Sach oder Geldspende wo wir Ihnen im Gegenzug
sehr gerne die Möglichkeit geben, direkt mit einem Infostand bei der Bühne bzw. Aushang ihres
Firmenbanners auf der Bühne, dabei zu sein.

Die Spende für den GVOfrei marsch, bitte auf das Konto mit dem Wortlaut

" ÖBV- Plattform GVO frei Marsch " , ERSTE Bank , BLZ 20111 , Kto. Nr. 28610950700



Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


biolix@utanet.at


Moarpeda antwortet um 03-04-2006 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
@biolix

Was hältst Du von direkter Demokratie, Volksbefragung, Volksabstimmung ?

Die ganze Gentechnik - Scheisse wäre mit einem Schlag vom Tisch - so wie in der Schweiz !!

Die rotgrünen Bosse scheinen nichts davon zu halten, weil aus dieser Ecke nichts kommt.

Für Leute wie deinesgleichen wäre es sehr von Vorteil, weil dann bräuchten sie nicht bei Regen und Schnee (leider wirkungslos) demonstrieren.
Das scheint ja wirklich müde zu machen - oder ? ;-))).


Moarpeda antwortet um 03-04-2006 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
@ theres

Ich muss dich auf einen Irrtum deinerseits aufmerksam machen.

Du bist Mitglied der Logikfration.

Logik hat aber keineswegs mit Zahlen und Studien zu tun, aber sehr wohl mit Fakten.

Demgemäß ist unser lieber Freund FrankFrei ein Träumer (oder Spinner?) und auch keineswegs bereit oder fähig aufzuwachen und Fakten wahrzunehmen.

FrankFrei hatte ich ja eingeladen meinen Acker und den meines Grundnachbarn anzusehen.

Reaktion ? keine!!
Er hätte ja schreiben können ist mir zu weit zum fahren oder schick mir ein Foto oder ich glaub dir, dass es so ist.....

Also lieber @ Frank Frei - der neueste Lagebericht:

Muss einen Irrtum zu meinen Gunsten aufzeigen.
Ich habe im Gegensatz zu meinem Nachbar überhaupt keine sichtbaren Mähtrescherspuren, das was ich dafür gehalten hatte sind die Spuren der Graukalkstreuung in Februar - der Schnee war nicht mehr ganz tragfähig.

Zum Zweiten: wenn man meinen Boden zwischen die Finger nimmt zerkrümmelt er vorschriftsmäßig in kleinste Teile.
Bei Nachbars Acker kann man nichts zerkrümmeln, man kann nur einen teigigen Lehm zerwutzeln ;-))

Das sind Fakten - wenn einer glaubt, er kann nicht mit der Natur arbeiten ist er ein Träumer.

So gesehen kann man FrankFrei und Konsorten nicht bekehren oder überzeugen sondern maximal aufwecken ;-)))






FrankFrei antwortet um 03-04-2006 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald

@ Moarpeda:

Zuerst wächst bei dir die Wiese so wunderbar dass du mit dem Rototiller drüberfahren musst und jetzt kommts raus dass du auf deinem Acker Kalk gestreut hast. :-)

Aber am besseren Ackerboden ist nur das Steinmehl schuld. :-))))

Und genauso Unsinnig wie deine dauernden "aber bei mir hilfts sicher" ist dein Angebot, mir deinen Acker anzuschauen - wer weiß denn was du noch alles dort ausgestreut hast?

Genausogut könnte ich sagen, dein Nachbar hat während du im Wirtshaus warst Steinmehl auf seinen Acker gestreut und deshalb ist der Acker jetzt so kaputt.

Verstehst du denn nicht worum es geht?

Du kommst mir so vor wie die bei der Traktordiskussion ("Meiner ist stärker"), die nichts von den objektiven Testergebnissen am Prüfstand wissen wollen. Weil wenn jemand nicht glaubt dass dein Traktor stärker ist kann der ja kommen und anschauen. :-))



dblondeau antwortet um 04-10-2009 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Steinläuse und versteinerte @donald
zum Thema Krümelstruktur
kann ich nur auf das Buch von Sekera hinweisen:
gesunder und kranker Boden, Stocker Verlag, 100 S.
ein wertvoller Werk über die Fehler mancher Bodenbearbeitung und über die Bodenfruchbarkeit durch Humusaufbau!


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