Sozialversicherung im Nebenerwerb

Antworten: 35
Franz_H 07-12-2013 20:10 - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Hallo zusammen !

Folgende Situation, meine Frau und ich führen zusammen einen kleinen Betrieb im Nebenerwerb
mit Mutterkuh und Rindermast. Meine Frau ist Betriebsführerin und ich gehe Arbeiten.
Nachdem sich die Betriebsnachfolge in Frage stellt wollen wir den Betrieb nuhrmer als noch kleineren
Mastbetrieb ohne Mutterkuh weiterführen und meine Frau will ebenfalls Arbeiten gehen als Heimhelferin.
Jetzt meine Frage weiß jemand wie das dann mit der SVB aussieht, jetzt zahlen wir ja volles Programm, wie ist es dann wenn meine Frau bei einer anderen Stelle versichert ist ?

MfG. Franz_H


schellniesel antwortet um 07-12-2013 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Zahlst noch immer volles Programm nach EHW!


josefderzweite antwortet um 07-12-2013 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
trotzdem volles Programm an Zahlungen, das tolle ist dass sich bei der Pension bzw den zustehenden Leistungen jedoch nichts verbessert



Woodster antwortet um 07-12-2013 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb

Ja, das tolle an der SVB ist, du zahlt nach EHW volles Programm.
Denen ist Wurscht, ob du was verdienen kannst, oder nicht.
Obwohl in vielen Bereichen die Erzeugerpreise in den letzten 20 Jahres real gesunken sind, kassiert die SVB ihres Obulus. Vurschrift = Vurschrift. Und.... es hätte viel schlimmer kommen können...



Christoph38 antwortet um 07-12-2013 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
die SV ist von jedem Einkommen zu bezahlen, also vom Arbeitseinkommen bei der GKK und von der Landwirtschaft nach EHW bei der SVB

Das gute daran ist, dass für die Pensionsversicherung beide Einkommen addiert werden und somit eine höhere Pension zu erwarten ist.

Das doppelt einzahlen ist zwar nicht nett, im Grunde genommen aber fair.
Wer brutto € 2.000,- verdient, zahlt von den ganzen € 2.000,-.
Wer 2 Jobs hat zu je € 1.000,- zahlt auch von € 2.000,-.

Wenn deine kleine Landwirtschaft die SV nicht erwirtschaftet, hast du immer noch die Möglichkeit zu verpachten.


179781 antwortet um 07-12-2013 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Wenn die Landwirtschaft im Nebenerwerb und recht extensiv geführt wird, kann es sinnvoll sein, aus der Pauschalierung auszusteigen und für die Steuererklärung eine Buchhaltung zu machen. Bei der SVB kannst du optieren, dann brauchst du nicht mehr nach EHW zu bezahlen sondern nach tatsächlichem Einkommen. Es ist also überhaupt nicht Wurscht, ob du etwas verdienst oder nicht. Allerdings gibt es da einen Mindestbetrag.
Bei der Einkommenssteuer wird der Gewinn aus der LW, ganz gleich ob pauschaliert oder nach Aufzeichnungen berechnet, zum unselbständigen Einkommen dazugerechnet und fällt in die entsprechende Progressionsstufe.
Am besten anhand der aktuellen Betriebskennzahlen ausrechnen, was da an Einkommen herauskommen könnte und dann mit einem Steuerberater abklären. Es kommt auch drauf an, ob das etwa für 5 Jahre oder für 20 gelten soll und was bei einer ev. Betriebsaufgabe geschieht.

Gottfried


Franz_H antwortet um 07-12-2013 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Ja ich zahle noch volles Programm weil ja am Betrieb noch nichts verändert wurde, aber wie ist es mit Kranken und Unfallversicherung muss das auch doppelt bezahlt werden, oder fählt das bei Berufstätigkeit weg ?

MfG. Franz_H


schellniesel antwortet um 07-12-2013 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@christoph38

FAIR??

Man Zahlt auch Unfall- und Krankenversicherung in voller Bemessung... ohne wirklichen nutzen!
Außer bei Verletzung/Krankheit in der Lw mit bleibenden Schäden was man ja nicht verschreien will!

Ich bin ca 60 Stunden in der Woche aber nicht in der Lw tätig und anderweitig versichert darf aber Gleich viel zahlen wie einer der im Vollerwerb is?


Mfg Andreas


Christoph38 antwortet um 07-12-2013 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
du zahlst (leider) alles

@schellniesel
unangenehm, aber fair

wer in einem Job 2000,- verdient zahlt auch vom vollen Betrag KV u UV, obwohl er bei der KV nicht mehr Leistungen beziehen kann, als jemand der 1.000 verdient

Die unfaire Komponente besteht "nur" darin, dass der Nebenerwerbler weniger Zeit für seine LW hat, folglich weniger verdient, aber vom selben EHW zahlt.


Sau007 antwortet um 07-12-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
es gibt eine Hochstbemessungsgrundlage (dzt. ca. Euro 4400,- brutto) ... das Einkommen deiner Frau wird zusammengezählt und es ist anzunehmen, dass deine Frau sowohl bei der selbstständigen Tätigkeit (Bäuerin) als auch bei der nicht stelbstständigen Tätigkeit (Heimhelferin) volle Sozialversicherungsbeiträge leisten muss. Natürlich erhöht die höhere Bemessungsgrundlage auch den Pensionsanspruch deiner Frau ... allerdings wird der Vorteil nicht überragend sein ... kann man sich bei einem Sprechtag der Sozialversicherungsanstalt der Bauern auf deiner Kammer näher erkundigen ... es gäbe noch die Option die Pensionsversicherungsbeiträge nach dem tatsächlichen EInkommen zu bezahlen ... meld dich beim nächsten Sprechtag bei der Bauernkammer an und besprich den Sachverhalt mit einem Berater oder eventuell einen Termin bei einem Steuerberater in Anspruch nehmen

LG Sigi


helmar antwortet um 07-12-2013 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Es ist auch zu überlegen ob deine Frau ihren Job als Heimhelferin auch sicher lange ausüben kann. Wenn du voll arbeiten gehst könnte es durchaus sinnvoll sein dass deine Frau auch bei der SVB als Betriebsführerin versichert ist und nicht du.
Mfg, Helga


schellniesel antwortet um 07-12-2013 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@christoph38

Ja aber wenn ich in die selbe SV einzahle kann ich wenigstens von der auch eine Leistung beziehen!

Was aber bei zwei SV zwar theoretisch möglich wäre von beiden etwas zu beziehen Praktisch aber bis auf Labialen wie einer Impfung oder dergleichen kaum möglich ist!

Beispiel!

Hab mir zuhause (in der Landwirtschaft) einen Spann im Auge eingefangen! Gut dachte ich das brennt jetzts mal die SVB...

Geht net weil wenn ich auch an Krankenstand aufreise muss die Behandlung über die Gkk verrechnet werden...

Ergo für mich nicht FAIR!

Mfg Andreas


carver antwortet um 07-12-2013 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Man darf aber auch nicht vergessen, dass es beim Optieren eine Mindestbeitragsgrundlage gibt. Und die liegt irgendwo bei einem EHW von 7 - 8 tsd €. Dh. auch wenn du nichts verdienst, musst du trotzdem so ca. 1000€/Qu. zahlen. Da ist egal, wie viel du bei anderen Trägern einzahlt. Bei der Höchstbeitragsgrundlage werden sehrwohl die Einkommen addiert.

lg carver


Christoph38 antwortet um 07-12-2013 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@ andreas, ich versteh dich gut, mir ist auch weniger zahlen lieber
Hatte selber bis ca. 2000 ein fast perfektes Modell. ;-)

Es ist nur so, dass gerade die KV ein Solidarmodell ist, wo die Mehrverdiener mehr zahlen, ohne mehr Leistungen zu erhalten.
Meine Frage an dich:
Warum soll jemand der in 1 Job sehr gut verdient voll zahlen und ein anderer der gleich viel aus 2 Jobs verdient, nur von 1Job zahlen ?

Du meinst also, dass hochbezahlte Manager sich im Konzern irgendwo billig anstellen lassen sollen für die KV und im weiteren KV-freien Job voll abcashen ? Fair ?


schellniesel antwortet um 07-12-2013 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@christoph
Genau da is ja das Problem bei der SVB gehts ja nicht um den verdienst....

Ich hab kein Problem damit beim eine Jop viel SV zu zahlen bin da auch in eienr stufe wo ich mehr zahle als andere,nur will ich es bei der SVB auch nach dem verdienst berechnet werden und nicht nach Vermögenswert!

Mfg Andreas




Josefjosef antwortet um 07-12-2013 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Franz H,

falls deine Frau einen Job im Nachbarland Deutschland annehmen könnte, wärst aus dem Schneider:
Sie müßte dann offiziell die Landwirtschaft führen und arbeiten gehen.
Dann kann sie sich von der landw. Sozialversicherung befreien lassen.
Ist zwar irre, aber es läuft wirklich so.
Falls sie im Inland angestellt sein soll, hast eben Pech gehabt.
Ihr dürft brennen.

Achja schellniesel:
An deiner STelle würde ich überlegen, ob du nicht bei der SVB optieren solltest, um einzusparen.
Weiß ja nicht, wie hoch dein EHW ist. Ist abhängig davon, ob das Sinn macht.
Ich bin auch am überlegen, ob ich es machen soll.
Wenn ich aber manches Jahr über der Höchstbeitragsgrundlage bin, bleibt es egal.

Das ganze System ist halt nur ein schwachsinniges, Hauptsache, wir haben in 'Ösiland 30 oder 40 versch. Sozialversicherungen.
grüße
Josef



may antwortet um 08-12-2013 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Der Mindestbeitrag bei Beitragsgrundlagenoption ist dzt. ca. 3000 €, die Mindestbeitragsgrundlagen sind ca. das doppelte wie bei der Vollpauschalierung. (Bei der Pension niedriger, bei der KV höher) (entspricht ca. 5500 Einheitwert)
siehe www.svb.at - aktuelle Werte - aktuelle Werte.
zu berücksichtigen ist auch eine ev. anfallende Einkommensteuer, da ja das E für das FA gerechnet werden muss.

wie schon geschrieben - beraten lassen


Obersteirer antwortet um 08-12-2013 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@ Carver Hallo Mindestbeitrag ist 780 Euro im Quartal bin in dieser Situation gewesen hab optiert bin jetzt einigermassen zufrieden .@ Christioph Fair ist was anderes den bei der Pension gibts bei weitem nicht die Summe die dir zustehen würde nach deinen Beiträgen den weil du ja zwei Einkommen hast wird brav zurückgerechnet und die Pension wird weniger als wenn du als Arbeiter die selbe Summe eingezahlt hättest .In meinem Fall wären das im Monat 1200 Euro nur Versicherung gewesen durch die Option bin ich auf 650 gekommen ist doch ein ordentlicher Unterschied und dafür riesst man sich den Arsch auf hat eine Doppelbelastung und die Tachinierer lachen dich aus . Schuld ist einfach dieser Bananenstaat Österreich der immer mehr ins lächerliche verfällt. Gruss Obersteirer


kst antwortet um 08-12-2013 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Obersteirer, suche dir einen besseren Staat.......?.


helmar antwortet um 08-12-2013 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Hallo Kst.........suchen kann man ja...aber mit dem Finden wird's auch nicht wirklich einfach werden....,-). Aber was meinst du dazu.......nachdem ja alle Beiträge aus entweder realem oder angenommenem Einkommen errechnet werden, ist es doch egal welche Stelle das tut. Und damit wäre im Sinne der Kosteneinsparung der Verwaltung des Sozialversicherungssystems eine Zusammenlegung aller jetzt bestehenden Pensions-Kranken-Unfallversicherungsanstalten mehr als überfällig, oder?
Mfg, Helga


Woodster antwortet um 08-12-2013 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@Obersteirer,
ja bin voll bei dir.
In diesem Korruptionsstadl haben sich alle Kämmerer ihre Pfründe per Zwangsmitgliedschaft, Mindest-SV, etc, etc. gesichert. Auf Kosten der Kleinen natürlich.

Gibts auch bei der GKK einen Mindestbeitrag?
Zahlen dort die Leute auch fallweise mehr SV als sie verdienen?

@KST - hätte warscheinlich noch viel schlimmer kommen können...


melchiorr antwortet um 08-12-2013 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Hallo!
Der Wurm bei der SVB liegt darin:
In der Landwirtschaft steigen die Beiträge nicht mit dem Einkommen wie bei einem Nichtselbstständigen, da funktioniert es umgekehrt.
Ein kleiner Nebenerwerbsbauer mit ca`12000 € Einheitswert zahlt etwa 500 bis 600 € SVB Beiträge pro ha und Jahr. Ein Bauer mit 50 000 € Einheitswer zahlt nur einen Bruchteil von dieser Summe. Ein großer Bauer kann aber sicher durch effizienteres Wirtschaften pro ha mehr erlösen als ein kleiner.
Es wäre auch möglich zwecks Fairness die Ausgleichszahlungen (Betriebsprämie) von den SVB-Beiträgen pro ha abhängig zu machen oder gleich anstatt der Betriebsprämie die SVB- Beiträge zu zahlen.
Die hohen SVB Beiträge zwingen viele Kleinbauern zur Verpachtung. Pachten tun diese Betriebe dann Grossbetriebe über der Höchstbeitragsgrundlage oder Biogasanlagen die als Ges.m.b.H. geführt werden und so sind die SVB-Beiträge für diese Flächen verloren.
Fairness ist ja heuer ein sehr beliebtes und viel gebrauchtes Wort, leider aber nur ein WORT.
lg.


179781 antwortet um 08-12-2013 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Die Probleme die da zum Vorschein kommen wurden zu Großteil schon aufgezählt
Da gibt es für lauter gleiche Österreicher viele verschiedene Sozialversicherungen mit vielen Bürokraten und entsprechendem Aufwand.
Bei den Bauern werden die Beträge noch dazu nicht nach Einkommen, sondern nach dem Einheitswert eingehoben, was auch nicht gerecht ist.

Was in der Landwirtschaft auch dazu kommt, und was die wenigsten sehen, sind die Verpachtungen. Da werden viele Grundstücke oder ganze Betriebe verpachtet, weil die Bewirtschafter in Pension gehen. Der Gewinn aus diesen Grundstücken geht über den Pachtzins zu einem wesentlichen Teil zum Verpächter. Bezahlen tut der aber nichts mehr dafür. Das ist ganz und gar nicht in Ordnung. Hier müsste man entweder weiter SV Beiträge von den Einnahmen aus Landwirtschaft (auch wenn man die Pächter dafür arbeiten lässt) verlangen, oder die Pachteinnahmen mit der Rente gegenrechnen,

Gottfried



MF7600 antwortet um 08-12-2013 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@herbyy
und ein betriebsführer mit z.b. 100 ha sollte dann 50000-60000€ svb- beiträge bezahlen?
und einer mit 300ha 180000?

wie wärs mal mit einer grundlegenden reform in dem bereich und einer zusammenlegung aller sozialversicherungsanstalten?
am besten auch gleich mit den finanzämtern.
es würde doch eine einheitliche staatliche abgabe, gleich für alle bürger, an eine einzige staatliche stelle genügen.
diese abgabe soll so einfach und verständlich zu berechnen sein dass jeder bürger auch ohne steuerberater fähig ist seine steuer zu bezahlen.
wären reformen in dem bereich nicht schon längst überfällig? im edv-zeitalter sollte das doch möglich sein.


falkandreas antwortet um 08-12-2013 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@herbyy. Was soll die ewige suderei. Du kannst optieren. Machst eine teilpauschalierung dann bezahlst du die SV Beiträge nach dem Einkommen. Mindestens jedoch ca.800 € pro Quartal . Oder hast du vom Finanzamt Angst weil du ja dann Einkommensteuer zahlen müßtest und du könntest dich nicht mehr hinter der vollpauscjhalierung verstecken. Ich finde es ungerecht das das durchschnittliche Einkommen in der Landwirtschaft pro AK 22000 € beträgt jedoch nur 260€ im durchnitt pro Betrieb Einkommensteuer bezahlt Werden. In Wirklichkeit bezahlen nur 5 % der landw. Betriebe Einkommensteuer ,diese werden aber voll abgcascht und regelmäßig vom Finanzamt kontrolliert was ein pauschalierter nicht befürchten muss.


MF7600 antwortet um 08-12-2013 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@falkandi
wenn die pauschlierung nicht vorteile für vater staat bringen würde wär sie längst abgeschafft.


kst antwortet um 08-12-2013 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
MF7600 kannst du mir die Vorteile nennen die die Pauschalierung für den Staat bringt?
Ich kann mich noch an die Forumsdebatte erinnern als der BB gegen niederere Einheitswertgrenzen bei der Pauschalierung war. Es gab
Leute die der Ansicht waren, es ware besser wenn die Bauern Aufzeichnungen machen müssten. (Wurde sich vielleicht auf die Pachtpreise auswirken).

An helmar, naturlich wären weniger Krankenkassen sinnvoller.
Das mit dem anderen Staat schrieb ich nur, weil es nervt, dass man dauernd von ösiland und Bananenstaat schreibt. In Wirklichkeit gehören wir zu den reichsten
Ländern.
Mfg.kst



Josefjosef antwortet um 08-12-2013 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
ja kst...........

aber mit den korruptesten Politikern!

Und dass Ösiland zu den reichsten Ländern gehört ist vor allem den fleißigen Arbeitern, Angestellten und Selbständigen zu verdanken. Aber bestimmt nicht der Regierungsidiotenpartie!

auch mfg.
Josef



Josefjosef antwortet um 08-12-2013 23:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
an falkandreas:

aber von den 22.000,- tust dann aber erst die Sozialversicherungsbeiträge wegrechnen, oder?
ist da auch die AFA entsprechend eingerechnet?

Und wer sagt, dass dies wirkllich das durchschnittl. EK einer landw. AK ist?
nur wegen der Auswertung der paar Bauern für den grünen Bericht?
Werden dafür vielleicht nur Landw. Betriebe ab einer best. Betriebsgröße gewählt?
ist doch alles Schwachsinn!
ich bin sicher, dass ein großer Teil der Landwirte von der Substanz lebt, und kein wirkliches EK aus der LW, sondern eben aus dem Nebenberuf erwirtschaftet.
gruß
Josef



ah1 antwortet um 09-12-2013 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@kst:
der vorteil liegt auf der hand: der staat verdient mehr an der pauschalierung, als ohne.
die umsatzsteuerpauschalierung macht die niedrigere einkommensteuereinnahmen mehr als wett.


textad4091 antwortet um 09-12-2013 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Neben der Pauschalierung kommt auch hinzu dass ma keinen von der Finanz braucht der das prüft, so wie es für jeden andren Betrieb üblich ist- Nichtsdestotrotz wär ich für eine verplfichtende einfache Buchhaltung für sogut wie jeden LW- Betrieb der nicht nur aus Hobby betrieben wird- und Hobby heißt für mich, kein bedeutendte Betrag daran verdient wird, wenn dann überhaupt ran verdient wird;
Zurzeit sieht's so aus dass ma im Fall des Falles scheinbar nicht mal Arbeitslose erhält wenn ma 5 Hektar in Pacht und a paar Gäule drauf hat, obwohl ma die Zeit davor bei der eigentlichen Arbeit der ma nachgeht über Jahrzehnte brav eingezahlt hat^^


Obersteirer antwortet um 09-12-2013 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@ alle Hallo Wieso zahlt unser ehrenwerter Altkanzler Schüssel bei 10000 Euro Pension nur 200 Krankenkasse ? Ist wohl auch gerecht. Wieso zahlt ein Betrieb egal wieviele ha.max.4400 im Quartal egal wie gross er ist? Für solche Betriebe die meistens auch den Grossteil der Förderungen abkassieren ist die Krankenkasse nicht einmal die Rede wert ,wärend sie die kleinen fast umbringt.,ist wohl auch gerecht. Wieso bekommt man nach 37 Jahren und monatlich 650 Euro Krankenkasse mit Pensionsbeitrag 870 Euro Pension und andere in unserer Gemeinde die nicht einmal 20 Jahre zusammengebracht haben und saufen und Haschen bekommen 1000 Euro ist wohl auch gerecht.Unser Staat ist dabei ein Bananenstaat zu werden wenn er es nicht schon ist. Ich wäre auch dafür die Pauschalierung zu streichen würde die Krankenkassen einmal blöd schauen wieviele Betriebe auf den Mindestbeitrag zurückfallen wenns nach den wirklichen Einnahmen geht. Gruss Obersteirer


KaGs antwortet um 09-12-2013 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Da muss man noch ergänzen, EINE E-Card, und die ganze Familie, die erst zugezogen ist, kann alle Leistungen in Anspruch nehmen es in Österreich gibt! Detto bei den Ausgleichszulagen! Dafür dürfen wir überall zuzahlen bei den medizinischen Leistungen.


AnimalFarmHipples antwortet um 10-12-2013 03:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@KaGs:
Und wo siehst Du dafür eine Lösung ? Zugezogene besser schwarz arbeiten lassen ? Oder Beitragspflicht auch für Mitversicherte ? Mindest-Erwerbsdauer bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können ? Zweiklassen-Krankenversicherung ?

(Du übersiehst, daß Arbeitsmarktzugang nur für Unionsbürger, Hochqualifizierte und Eheleute von Österreichern besteht; Hochqualifizierte zahlen ungleich mehr Krankenversicherung ein als "wir" und Familiennachzug setzt vorhandene Unterhalsmittel = Einkünfte mindestens in Höhe der Ausgleichszulagenrichtsätze voraus; und entgegen medialer Gerüchte hat der EuGH dem Ausgleichszulagen-Tourismus einen Riegel vorgeschoben, indem er in der Rechtssache "Brey" festgehalten hat, daß die Ausgleichszulage Bürgern anderer EU-Staaten nur zusteht, wenn sie einerseits ein enges familiäres oder erwerbsbiographisches Naheverhältnis zum Inland haben und andererseits die Ausgleichszulage nicht übermäßig in Anspruch nehmen)


Christoph38 antwortet um 10-12-2013 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
Richtig ist dass Kleinbetriebe keine Möglichkeit haben der zu hohen SVB zu entkommen, da bei der Beitragsgrundlage nach Einkommen relativ hohe Mindestwerte gelten und der bürokratische Aufwand unverhältnissmässig hoch ist.

Im Hinblick auf das Prinzip der Fixkostendegression ist es auch höchst fraglich bei geringem EHW einen höheren Gewinn anzunehmen, obwohl gerade die geringe Fixkostendegression zu relativ niedrigeren Einkommen führt.

Gerechtfertigt sind die Gewinnberechnungen vom EHW und Mindestwerte nur bei Vollerwerbsbetrieben, um eine soziale Mindestabsicherung zu erreichen. Bei Nebenerwerbsbetrieben besteht keine Rechtfertigung zu überzogenen Mindestbeiträgen.


falkandreas antwortet um 10-12-2013 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sozialversicherung im Nebenerwerb
@christoph38. Ich finde es amüsant wenn du den bürokratischen Aufwand für eine Einnahmen Ausgabenrechnung als unverhältnismäßig hoch bezeichnest. Sollte das nicht für ein noch so kleines Unternehmen selbstverständlich sein. Aber du hast recht , die Unterschiede der landwirtschaftlichen Betriebe sind eklatant und einen reinen hobbybetrieb mit einem landwirtschaftlichen haupterwerbsbetieb unter einen Hut zu bringen ist nicht einfach.. Der bürokratische Aufwand für einen lohnsteuerausgleich ist wesentlich höher und doch machen in so viele unselbstständig Erwerbstätige wenn sie ein einen Hunderter vom Finanzamt zurückbekommen, aber scheinbar brauchen die kleinen Betriebe die par Hunderter nicht.


Bewerten Sie jetzt: Sozialversicherung im Nebenerwerb
Bewertung:
3.67 Punkte von 6 Bewertungen (Maximum 5 Punkte)
message;423421




Landwirt.com Händler Landwirt.com User