hans_meister 05-12-2013 15:07 - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
Länger arbeiten und kostengünstiger erzeugen zum Wohle von wem? Schneller lernen und studieren zum Wohle von wem? Ständig werden wir von Wirtschaft und Politik aufgefordert noch besser zu werden. Die Frage ist nur wer profitiert davon?


Christoph38 antwortet um 05-12-2013 15:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
Ja wir müssen scheller und besser werden, weil wir bei den Löhnen eine Abgeltung vom Produktivitätszuwachs einfordern, somit diesen Zuwachs dann auch liefern müssen.

Wie dieser Zuwachs verteilt wird und wer aller daraus Nutzen zieht ist schwierig und sicher nicht über alle Branchen einheitlich zu beurteilen.


Johannfranz antwortet um 05-12-2013 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
Ja Christoph
Es stellt sich die Frage, gibts da auch ein Ziel ? Dass wir vielleicht einmal schnell genug, gut genug,
und kostengünstig genug sind , sollte es wirklich eines geben ,können wir es erreichen ?
Sollten wir es erreichen ,Was dann ?
Wenn wir selber diesem Wahn weiterhin und noch verstärkt erliegen, machen wir uns selber zu Sklaven. Lebensqualität adieu !



sturmi antwortet um 05-12-2013 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
Stillstand ist Rückstand, so läuft unser Wirtschaftssystem! Zum Entschleunigen gibt´s dann die Wellnesstempel, die auch wieder kräftig abkassieren. ;-)
MfG Sturmi




Fallkerbe antwortet um 05-12-2013 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
"wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit."





soamist2 antwortet um 05-12-2013 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
sehr intelligente frage ....
wäre besser, höher, schneller usw. nicht ureigenste antriebskraft des menschen würden wir wohl noch in der höhle leben. die natur ist ein einziger ausleseprozess, warum glauben ein paar verschrobene retro's dass sich der mensch sich über dieses naturgesetz erheben kann.

allein schon solche fragen positionieren die fragesteller an der ihnen zukommenden position der darwin'schen evolutionspyramide




biolix antwortet um 05-12-2013 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
nein bitte nicht, das haut einem ja die Augen ein.. ;-(

Wenn der Meister nicht schon die Werbung macht, nicht du.. bitte löschen ! danke !


soamist2 antwortet um 05-12-2013 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
zumindest die technikabteilung des forum's zeigt engagierte entschleunigung.

diese "'" fehler in der forumssoftware im jahre 2013 (!) des herrn sind ehrliche marker von ehrlich gelebter retrogradizität


w4tler antwortet um 05-12-2013 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
Deiser Beitrag gehört normal in "Kleinanzeigen",aber man kann es sich selber RICHTEN.
w4


biozukunft antwortet um 05-12-2013 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
Selbst diejenigen, die diesen Begriffen nachstreben, machen Fehler bzw. sind nicht perfekt. Auch bei Eurem Verlag besteht leider der Trend, die großen, schnellwachsenden u. schlagkräftigen Betriebe zu bevorzugen u. als Maß der Zukunft darzustellen. International ist man leider draufgekommen, dass als die beständigsten Werte Grund und Boden gegenüber irgendwelchen Papierwerten sind. Die besten Werte wären aber ausreichende Ernährung, Wohnung u. Gesundheit (Grund,ev. verliehen an andere) - für alle Menschen. Leider wird die ungleiche Anhäufung durch Wirtschaftsmächte, Konzerne, Korruption, Freunderlwirtschaft, Mafia, Tyrannen und insbes. unüberlegtes Konsumieren etc. aufrechterhalten.


Johannfranz antwortet um 05-12-2013 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
Die Natur ist ein einziger Ausleseprozess.................... stimmt. Und darum wird auf lange Sicht dieses
System noch VOR den Höhlenbewohnern und Eingeborenen ausgelesen werden.
Aber : Hinter uns die Sintflut,


Hirschfarm antwortet um 05-12-2013 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
Unser Sozialsystem fordert es so! Wenn du für 2 arbeitest mußt du für 3 zahlen! Arbeitest du dann noch mehr weil es sich für 3 nicht ausgeht machst du den naechsten Sprung und mußt für 4 zahlen. usw. usf.

Wenn das System Normal waere würden die DREI, für die der Eine, der jetzt für ZWEI arbeitet, zahlen muß, für den EINEN arbeiten und dieser müßte dann gar nichts mehr arbeiten. So wie es vor gar nicht allzulanger Zeit war.

mfg
p.s.: Im Zuge der Allgemeinen Volksverdummung wird sich relativ bald das früher vorherrschende System etablieren.
p.p.s.: Auf die Allgemeine Arbeitswelt laeßt sich "besser,schneller, kostengünstiger" meines Erachtens nach nicht umlegen. Denn da beobachte ich nur eines: schlechter , langsamer, teurer!


Icebreaker antwortet um 05-12-2013 23:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?

Gute Frage.
Wohin geht die Reise?
Frug einst schon STS ...

http://www.youtube.com/watch?v=q-sQxhAhVDk


Icebreaker antwortet um 05-12-2013 23:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
PS: Im Übrigen kann ich nur weiters empfehlen, sich den Reini, den von Mey zu geben:
Sei wachsam ...

http://www.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I



Icebreaker antwortet um 05-12-2013 23:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
>
> Gute Frage.
> Wohin geht die Reise?
> Frug einst schon STS ...
>
> http://www.youtube.com/watch?v=q-sQxhAhVDk
 


Icebreaker antwortet um 05-12-2013 23:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
... vergaß wieder mal den Direkt Link für "Faule" ;-)
 


DJ111 antwortet um 06-12-2013 07:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
Soviel Ignoranz und Neid und kein einziger konstruktiver Beitrag ......

1) hat Meister hier nichts von seinem Buch erwähnt,
2) Wer keine Argumente oder keine Meinung zu dem Thema hat, sollte gefälligst die Finger von der Tastatur lassen.

Fehlt nur noch, dass biolix auch hier einen "Presse"-Artikel über die Biobeweihräucherung hereinkopiert!

Ein trauriger Haufen ist das hier ....



helmar antwortet um 06-12-2013 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
Es hat ja jeder die Freiheit NICHT besser, schneller, kostengünstiger zu werden. Aber wie es aussieht erstreben das eher wenige, und wenn, dann soll diesen dann "der Staat" was zahlen dafür.....oder?
Mfg, Helga


Hausruckviertler antwortet um 06-12-2013 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
soamist2 hat es treffend formuliert. gäbe es kein Streben des Menschen sich weiter zu entwickeln würden wir noch in der Steinzeit verharren. Dieses Streben hatte zur Folge, dass es uns immer besser ging, was jedoch jetzt passiert, immer mehr, immer schneller und immer kostengünstiger, ist nur zugunsten der Wirtschaftstreibenden und Anlegern. Schön langsam nähern wir uns wieder jener Zeit vor dem Krieg und in der Monarchie, wo die Arbeiter in den Fabriken ausgebeutet wurden. Dadurch, dass die Firmen und auch andere Gesllschaften wie die Gespag über weig Eigenkapital verfügen, sind sie in den Klauen der Anleger, denen das Los der Arbeiter wurscht ist und nur am Profit interessiert sind. Es ist eine Sauerei ohnegelichen, dass sich die Arbeitsbedingungen für ein Krankenhauspersonal und für die Ärzte ständig verschlechtern und folglich auch die Patienten darunter leiden, nur damit die Anleger ihr Gerstl bekommen. Gemeinnützige Organisationen haben in privater Hand nichts verloren, es reicht ja, dass die übrige Wirtschaft in privater Hnad ist, was auch in Ordnung ist, aber selbst da wird mit den Arbeitern Schindluder getrieben, wie z.B. Lenzing zeigt. Wenn sanierungswütigen Betriebsberatern hörige Manager und gierige Anleger zusammenarbeiten kommt sowas heraus.


Christoph38 antwortet um 06-12-2013 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
@ hausruckviertler

Wie wird den bei Lenzing mit den Arbeitern Schindluder getrieben ?

Im Standard habe ich gelesen, dass die Faserpreise fallen und Mitarbeiter entlassen werden müssen, nachdem man in den Jahren davor immer gewachsen ist.
Stimmen diese Pressebericht nicht ?


Hausruckviertler antwortet um 06-12-2013 14:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Müssen wir ständig besser, schneller, kostengünstiger werden?
@ Christoph. Diese Berichte stimmen schon, aber sie haben ein neus Werk eröffnet und da brauchen sie gleich einmal 150 neue Arbeiter. Sie sagen zwar, dass das lauter Fachleute sein müssen, ist aber wenig glaubhaft. Ausgemustert wurde in dieser Firma immer, wo gleich einmal mehrere gehen mußten, um ein halbes Jahr später wieder welche einzustellen. Was stört ist die Begründung. Nur weil sie ein paar Millionen weniger Gewinn hatten werden auf anraten von Betriebsberatern 700 Leute freigestellt. Aber einen 4. Aufsichstrat hat man schon gebraucht. Sollte es wieder, wie in den letzten Jahren, bis auf das vorige Jahr, bei der Baumwolle Missernten geben, steigt auch dieser Preis wieder und sie können wieder mit höherem Gewinn Kunstfaser erzeugen. Dass sie Leiharbeiter nicht mehr beschäftigen, ist noch einzusehen, aber dass sie fix beschäftigte Arbeiter entlassen, da steckt was anderes dahinter. Es ist leider in vielen Firmen üblich, die Langzeitarbeiter haben, die auf Grund der Langjährigkeit schon ein entsprechendes Lohnniveau haben, dass sie diese entlassen um neue billigere einzustellen, die um den Kollektivlohn arbeiten müssen und der ist in sehr vielen Bereichen eher dürftig. Wenn man vergleicht wieviel Geld sich Lenzing das kosten lässt soviele Arbeiter zu entlassen, da könnten sie genausogut warten bis die Faserpreise wieder anziehen, würde ihnen wahrscheinlich billiger kommen.
Es weiß nach niemand wen es trifft, aber wenn sie das so handhaben, wie es bei anderen Firmen der Brauch ist, wo Arbeiter entlassen werden von denen amn es nicht erwartet hätte, meist so um die 50, langjährig in der Firma, dann kann sich niemand sicher sein, dass er drankommt. Und genau das ist die Strategie, niemand darf sich mehr seines Arbeitsplatzes sicher sein. Das ist versteckter Psychoterror, um es mal überspitzt zu formulieren.


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