Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?

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dahans 05-12-2013 10:23 - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Und geht munter weiter ? Entcroppelt ?


mfj antwortet um 05-12-2013 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?

Das hat mit dem "Croppel" zu tun.
Ein feine Sache - wo die LW. endlich mal - wie im üblichen Markt auch - Geld verdienen konnte, ohne viel zu tun.

Die EBP muss man übrigens nicht schlecht reden. Sogar Almbauern haben davon kräftig profitiert. Leider sind dann die Flächen etwas ausser Rand und Band geraten...aber im allgemeinen ist die EBP eine nette Sache.

Leider wird die 2 Säule in Zukunft wohl fallen. Dafür werden die Flächenprämien angehoben - sozusagem von der Vergangenheit entcroppelt.
Dann ist bestimmt der Neid auch geringer, weil die Pachtpreise unwillkürlich steigen werden.

Also, endlich profitieren mal wieder die vielen Verpächter von der Agarförderung.




oekonom antwortet um 05-12-2013 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@ danhans
das frag ich mich schon laaaaaaaaaaaange



Josefjosef antwortet um 05-12-2013 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
serwus,

naja, das mit den Stierprämien (später Betriebspr.) ist so eine Sache:
Man muß denen, die die Mast-Stierhaltung beendet haben auch danken, dass sie diesen
Weg gegangen sind. Hat ja den Vorteil, dass die Nachfrage nach Kälber und Einstellern
weniger wurde und dadurch die damals viel zu hohen Preise dafür nach unten gedrückt wurden.
(oder hätte werden sollen)
Dass sich die Stiermast damals ( 2006?) nicht mehr lohnte, kann man den Mästern selbst nicht vorwerfen.
Es ist halt sowieso ein Irre System, was wir da haben.
grüße
Josef



Peter1545 antwortet um 05-12-2013 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Wäre das nicht anders gegangen? einfach die Prämien einfrieren? wer baut bekommt nicht mehr, wer aufhört bekommt aber nichts mehr! oder wenigstens jedes Jahr um 10% weniger, wäre sicher sinnvoller gewesen!


Wicki antwortet um 05-12-2013 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Hallo!

Das ganze System mit den Ausgeleichzahlungen sollte überdacht werden.
Nicht nur die ehemaligen Stierprämien, AZ für Mastbetriebe mit besten Erträgen usw!!

Was passiert mit den ehemaligen Prämien, werden vermutlich wieder investiert in ander Betreibszweige, Maschinen und Gebäude, somit ist es gut für die Wirtschaft, wenn viele mehr bekommen als einzelne sehr viel und fördert Arbeitsplätze!
Darüber könnte man Stunden diskutieren, was will man kleine Strukturen erhalten, oder nicht?!
Die ersten 20 -30 ha sollten relativ hoch gefördert werden für jedem Betrieb, erhält die kleineren Strukturen und auch Arbeitsplätze am Land!!
Dafür sollten bei größeren Strukturen die sowieso bevorteilt sind, Beitragsgrundlage SVB - Höschsbemessungsgrundlage, günstigerer Einkauf von Betriebmittel, bessere Auslastung von Maschinen und Geräten viel Kostengünstiger sind als die Kleinen uvm.
Die LW sind jetzt nur mehr 2 -3 % der Bevölkerung wenn da noch die Hälfte wegfällt oder mehr, wer nimmt diese Gruppe dann noch wahr außer bei Wahlen????

Dazu gebe es noch viele Gedanken und für die Meisten wird es immer andere Meinungen dazu geben.
Das war nur eine von vielen!


dorni antwortet um 05-12-2013 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Wenn es das System so zuläßt, warum nicht???
Die EBP war nicht gerecht, und wird druch die Änderungen auch nicht gerechter!!



Christoph38 antwortet um 05-12-2013 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Sinn und Zweck der Entcroppelung war den Bauern zu ermöglichen, sich mehr am Markt zu orientieren, anstatt wegen Prämienoptimierung Stiermast zu betrieben.
Entcroppelung um das Einkommen zu erhalten und gleichzeitig Umstiege zu ermöglichen.

Wie bei jeder Systemumstellung gibt es dabei Gewinner und Verlierer.
Inzwischen soll ja ohnehin dazu übergeleitet werden, zu einheitlichen Prämiensätzen zu kommen.



Peter1545 antwortet um 05-12-2013 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@Christoph: Warum sollen die Stiermäster einen Freifahrtschein zum Orientieren bekommen und andere nicht? zB Ackerbauer die Spezialkulturen in den Referenzjahren probiert haben (Kümmel..) die wurden gestraft und bekommen für diese Flächen keine EBP.


Christoph38 antwortet um 05-12-2013 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@peter1545 Die Chance der Umorientierung haben ja nicht nur Stiermäster bekommen, (ich hatte leider nur einen), sondern auch andere. Es wurden ja relativ viele Prämien entcroppelt, ich meine auch bestimmte Prämien im Ackerbau.

Wer damals keine oder wenig Prämie erhalten hat, weil sich aus freien Stücken für andere Tätigkeiten entschieden hat, hat damals die Prämien nicht erhalten und bekommt sie auch später nicht, was zwar ein Nachteil, aber keine Strafe ist.
Bei diesem Personsenkreis ist aber auch gar keine Prämie weggefallen, die ersetzt werden müsste. Sie hätten nur jetzt verständlicherweise gerne eine (zusätzliche) Prämie.


Fendt312V antwortet um 05-12-2013 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Allso mfj das mit der EBP auf der Alpe verdrehst du hier. Die Betriebsprämie wurde nicht auf der Alpe gemacht aber leider auf die Alpe "vercroppelt" und jetzt halt gestutzt. Nur dem Stiermäster der zwischenzeitlich das nicht mehr macht fließt der Honig weiter.


Fallkerbe antwortet um 05-12-2013 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?

Soviel zum Thema, das die Agrarsubvensionen

-Leistungsentgeld
-umwegfinanzierung für leistbare lebensmittel
-ausgleich für gesunkene Produktpreise

seien.
Nichts von alledem trifft bei der EBP zu.
Vor einigen Tagen konnte man hier im Forum den Begriff "Nichtstuerlandwirtschaft" lesen.









walterst antwortet um 05-12-2013 18:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@tria
Bitte höflichst um Auflistung der Fakten, die chr38s mangelnde Sachkenntnis darlegen. Danke!


2009 antwortet um 05-12-2013 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
hallo dahans
warum?.....weils einige wenige beschlossen haben !
die ganze EBP ist eigentlich eine farce und hat viel unruhe und streit gebracht unter den bauern.
offiziel hat es unter anderem 2 begründungen gegeben
1. um den rindfleischmarkt zu enlasten......was nicht falsch war ,dafür hat man noch mehr getreide gehabt !
2. planungssicherheit.....die einen haben gewußt,sie bekommen für keine leistung geld,die anderen haben gewußt sie bekommen für leistung kein geld !

mich hat es übrigens auch erwischt und am ende stand ich mit 70€ pro ha da.....tolle sache wenn mann gerade umstrukturiert und was die betriebsprämie anbelangt auf das falsche pferd setzt......im nachhinein
war ich klüger.......aber wirklich geärgert hab ich mich auch nicht darüber......hat halt mein politisches denken etwas verändert !

ein 100% gerechtes system wird es zwar nie geben aber gleiche hektarprämie für alle ,egal ob groß oder klein,egal welche sparte würde ich als gerechter ansehen ,den rest des einkommens sollte dann fleiß und marktlage ausmachen ! es wird zwar dann auch wieder schreier geben,aber meistens die,die bis jetzt viel geld für nichts bekommen haben.

schöne grüsse 2009


2009 antwortet um 05-12-2013 18:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
hallo mfj

ist echt lustig mit dir !!!!!!!
für dich ist das eine feine sache......GELD FÜR NICHTERBRACHTE LEISTUNGEN zu bekommen !!!!
anderen vergönnst du für ERBRACHTE LEISTUNGE KEIN GELD !

zeigt eigentlich das du sehr anpassungsfähig und verständnisvoll sein kannst ,wenn es dir in den kram passt........oder bist du eventuell selbst nutznießer dieser tollen sache wo mann noch geld verdienen konnte ,ohne viel zu tun ?

schöne grüsse 2009


biolix antwortet um 05-12-2013 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Nabend !

komisch, die 2. Säule Förderungen sind nichts lt. mfj,. aber die 1. Säule die ist o.k...

aber dazu heute die Pressemeldung von Bio Austria, vom Obmann und besten Freund vom Sturmi.. ;-)

lg biolix

http://www.bio-austria.at/presse/presseaussendungen/presseaussendungen_archiv/pressemeldung__173

Bio spart Österreich ein Drittel an Agrar-Folgekosten

BIO AUSTRIA fordert Priorität für Ausbau der Bio-Landwirtschaft im Regierungsprogamm.

Wien (OTS) – Eine heute vorgestellte Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FIBL) beleuchtet erstmals die Kosten, die in Österreich aufgrund unterschiedlicher landwirtschaftlicher Praktiken der Gesellschaft durch Reparaturmaßnahmen wie z.B. der Trinkwasser-Aufbereitung entstehen. "Unseren Analysen zufolge kann eine großflächige Umstellung auf Bio-Landwirtschaft die Agrar-Folgekosten um etwa ein Drittel senken", erläutert Studienautor Christian Schader vom FIBL Schweiz. Die Studie zeigt damit, dass die Bio-Landwirtschaft nicht nur hochwertige Lebensmittel produziert und zum Umweltschutz beiträgt, sondern auch hilft, die Kosten für die Gesellschaft deutlich zu reduzieren. "Das in den nächsten Monaten zu beschließende zukünftige Agrarumweltprogramm für die Periode bis 2020 muss daher die Absicherung und den Ausbau des Bio-Anteils in Österreich sicherstellen", betont Rudi Vierbauch, Obmann von BIO AUSTRIA. "Wir erwarten uns die Verankerung der Bio-Landwirtschaft als Priorität für die Agrarpolitik der kommenden Legislaturperiode im Regierungsprogramm", so Vierbauch unter Verweis auf die aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen.

Die heute gängige landwirtschaftliche Praxis geht mit den natürlichen Ressourcen nicht nachhaltig um. Die Folgen sind Humusabbau, Bodenverdichtung und Bodenerosion, stärkere Hochwassereignisse infolge verringerter Wasserpufferkapazität, Treibhausgasemissionen, Biodiversitätsverluste, Pestizid-Emissionen in Wasser und Luft sowie Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln. Da in diesen Fällen das Verursacherprinzip meist nicht konsequent angewendet wird, muss ein Großteil der Kosten für die Schadensbehebung von der Gesellschaft getragen werden. So zeigt sich am Beispiel Belastung des Grundwassers durch Nitrate und Pestizide aus der Landwirtschaft: Die Errichtung neuer Brunnen oder Aufbereitungsanlagen sowie ein erhöhtes Monitoring zur Prüfung der Wasserqualität wird in der Regel aus Steuermitteln und Gebühren finanziert.
Fallbeispiele zeigen, dass etwa die Errichtung einer Trinkwasseraufbereitungsanlage zur Nitratentfernung 4,3 Millionen Euro kosten kann. Die biologische Landwirtschaft kann diese Kosten durch den Verzicht auf chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Dünger erheblich reduzieren. Für den Gesundheitsbereich können aufgrund der schlechten Datenlage weder die Kosten noch das Einsparungspotenzial seriös beziffert werden. Karl Zwiauer, Primar und Leiter der Kinder- und Jugendabteilung am Landesklinikum St. Pölten, ist jedoch überzeugt, dass biologische Lebensmittel zu essen die einfachste und effizienteste Art ist, die Schadstoffexposition möglichst gering zu halten.
Gemäß einer repräsentativen Umfrage unter konventionellen Landwirten besteht das Potenzial, den Anteil der biologischen Landwirtschaft in Österreich mittelfristig auf 40 Prozent zu steigern¹. BIO AUSTRIA erwartet von der Politik, diese positive Entwicklung zu unterstützen und die damit verbundenen Chancen für Landwirtschaft und Gesellschaft optimal zu nutzen. Auch von den Österreicherinnen und Österreichern wird eine solche Vorgehensweise eindeutig eingefordert und unterstützt: 80 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher halten die Bio-Landwirtschaft für die „beste und umweltverträglichste Form der Landwirtschaft“ und der überwiegende Teil der Bevölkerung (69 Prozent) ist der Meinung, dass die Bio-Landwirtschaft besonders gefördert werden sollte, um deren Anteil in Österreich weiter zu erhöhen². "Eine wichtige Voraussetzung für ein ambitioniertes Agrarumwelt-Programm ist die ausreichende Dotierung des Österreichischen Programms für Ländliche Entwicklung für die Periode 2014-2020 durch die Bereitstellung von nationalen Mitteln für den Bio-Landbau im Ausmaß von 50 Prozent des Gesamtbudgets. Wenn die Mittel effizient und zielgerichtet verwendet werden, dann kommt diese Investition durch reduzierte Agrar-Folgekosten mehr als zurück. Wir fordern die zukünftige Regierung auf, hier Mut zu einer echten Weichenstellung zu beweisen!" so Rudi Vierbauch, Obmann von BIO AUSTRIA.

¹) http://www.bio-austria.at/presse/presseaussendungen/presseaussendungen_archiv/pressemeldung__142
²) http://www.bio-austria.at/presse/presseaussendungen/presseaussendungen_archiv/pressemeldung__147

Rückfragen:
Eva Straka, Pressesprecherin BIO AUSTRIA
M +43(0)676/842 214 214
E eva.straka@bio-austria.at

Pressemeldung , Studie und Thesenpapier zum Download:

BA_PM_Volkswirtschaftlicher_Nutzen05122013.pdf 240,76 kB
Studie_Volkswirtschaftlicher_Nutzen_Bio_4_Dez13.pdf 1,07 MB
Thesenpapier_short.pptx 2,59 MB
Downloads
BA_PM_Volkswirtschaftlicher_Nutzen05122013 (240,76 kB)
Thesenpapier_short (2,59 MB)
Studie_Volkswirtschaftlicher_Nutzen_Bio_4_Dez13 (1,07 MB)

p.s. da muss ich ja einmal dem tria recht geben, jeder der sich Alternativen gesucht hat, ist mit der EBP bestraft worden ! ALwso weg mit dem System und nicht nochmal Jahre übergangs Zeit !
Die Deutschen und fragt ja nich unter welchen Regierung, habens besser gemacht und ab nächsten Jahr schon eine einheitliche Betriebsprämie..


carver antwortet um 05-12-2013 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@walterst,
ich schätze mal, Tria spricht hier den Kürbisanbau in den drei Referenzjahren an. Ölkürbis war nicht KPF-fähig und für die EBP wurde eben das ganze Fördervolumen durch die ha gebrochen. Wer in diesen Jahre viel Kürbis anbaute hatte eben niedrigere ZA/ha. Danach konnte man wieder Ölkürbis bauen wie man wollte, ist alles EPB-fähig. Es soll angeblich ja Leute gegeben haben, die abrupt mit dem Kürbisbau aufgehört haben. Warum? Keine Ahnung ..........
Ähnliches gilt auch für die Stiermast, nur eben umgekehrt!
Bei "einheitlicher Betriebsprämie" dachte ich, jeder ha Acker- oder Grünland ist gleichviel wert, aber denkste.

lg carver


melchiorr antwortet um 05-12-2013 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Hallo!
Nur ein Denkanstoß für gerechtere Verteilung der Ausgleichszahlungen:
Alle Zahlungen streichen und dafür die SVB-Beiträge bezahlen, dann hätten die kleinen Betriebe auch ihren gerechten Anteil am Kuchen und die großen müssten ein bisschen zurückstecken. ich hör schon den Aufschrei der grösseren, aber es ist ja nur ein Denkanstoß.
lg.


walterst antwortet um 05-12-2013 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@tria
jetzt verstehe ich es erst. Nämlich, dass Du christoph38 gar nicht verstanden hast. Tut mir leid.
Und Du bist nicht der einzige, der vom System benachteiligt wurde.

Wegen dem Thema "sinnerfassend lesen" traue ich mich jetzt nichts mehr schreiben, weil da muß man ja auch Experte sein, um sich äußern zu dürfen.....


Peter1545 antwortet um 05-12-2013 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@tria: "Ich hatte also keine Gelegenheit hier etwas zu beeinflussen, bzw. zu gestalten." Gehörst du auch zu dennen. ich habe von welchen gehört die kommischerweise im letzten der besagten Jahr ihren Kümmel umbrachen, angeblich weil er ausgewintert war. Da hat man wieder gesehn dass es nicht schadet., wenn man die richtigen Freunde in der Politik hat!
Um das Geld hätte ich mir bis jetzt ein paar schöne Maschinen kaufen können.


falkandreas antwortet um 05-12-2013 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@wicki. Dafür haben die kleineren Betriebe meist den Vorteil das sie von ihrer Landwirtschaft ohnehin nicht leben müssen!


GruberLeopold antwortet um 05-12-2013 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Hallo!
Hab nur überflogen, aber ich glaub es ist bei der Milchprämie nicht anders ist auch in der EBP u gibt
auch viele die heute keine Milch mehr liefern.
mfg Gruber Leo


melchiorr antwortet um 05-12-2013 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Hallo!
Nur ein Denkanstoß für gerechtere Verteilung der Ausgleichszahlungen:
Alle Zahlungen streichen und dafür die SVB-Beiträge bezahlen, dann hätten die kleinen Betriebe auch ihren gerechten Anteil am Kuchen und die großen müssten ein bisschen zurückstecken. ich hör schon den Aufschrei der grösseren, aber es ist ja nur ein Denkanstoß.
lg.


soamist2 antwortet um 05-12-2013 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
bei der überschrift schnalzt ein jeder gestandener ak-funktionär mit seiner zunge.


golfrabbit antwortet um 05-12-2013 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@falkandreas
Gratulation: Dümmstes Argument 2013 ist auch eine Art Auszeichnung.


joholt antwortet um 05-12-2013 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Mal schaun wie lange es tauert bis die üblichen ausagen unserer vertreter kommt.
1.Wir haben in den vielen verhandlungen das besste herrausgehohlt.
2.Es wäre ohne unserem vollen einsatz viel schlimmer gekommen.
3. Uns ist das unmögliche gelungen damit wir in zukunft das beste für die heimische landwirtschaft herrausgehohlt haben.
4.
5.

Und unser landwirtschftskammerpräsident mit seinem schönen ohrflinserl und üppigen dienstwagen profitiert ja auch noch einige jahre von der stierprämie.
mfg hans


dorni antwortet um 05-12-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Ich versteh die Aufregung nicht ganz, die Bauern haben dieses System nicht geschaffen sondern LK und BB!!
Ich finde es einfach schäbig jetzt so über diese Bauern herzuziehen, denn jeder hier im Forum würde auch nicht verzichten!!!
Aber das Ziel was hinter diesen System steht wurde eindeutig erreicht, Neid zu schüren und die Bauern gegeneinander auzulhetzen.

mfg dorni


textad4091 antwortet um 05-12-2013 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@ dorni: Ja genau, aber dann musst den Berufskollegen auch dasselbe bei der Almförderungs-Problematik beibringen ;)))


Hirschfarm antwortet um 05-12-2013 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Warum? Anreiz für die die die Schnauze ohnehin voll gehabt haben aufzuhören (weil ohnehin nichts zu verdienen war) und dafür denen die unbedingt weitermachen wollten (oder auch mußten) ein besseres Marktfeld zu überlassen! Sprich Marktbereinigung.
mfg
p.s.: Geschenkt gibts gar nichts im Leben!
p.p.s.: Da Neid is a Luada!
p.p.s.: Ich bekomm keine Red Bull Praemie!


Christoph38 antwortet um 06-12-2013 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@ tria
Ich kann dich gerne darüber aufklären, dass dies ein allgemeines Forum, wo jeder seine Meinung schreiben u. diskutieren kann. Deine unnötigen u. falschen Vorwürfe basieren offenbar darauf, dass du wegen persönlicher Betroffenheit bei dieser Thematik gleich so heiss läufst, dass dir deine Lesefähigkeit abhanden kommt.
Ich habe von jenen geschrieben, die im Referenzzeitraum keine oder wenig Prämien erhalten haben und deshalb auch künftig keinen Wegfall haben.

Deine Unsachlichkeit zeigt sich auch daran, wie du über die willkürliche Festlegung des Referenzzeitraums jammerst und deine mangelnde Gestaltungsmöglichkeit.
Wenn ich vom RefZ damals gewusst hätte, hätte ich auch anders gehandelt, nämlich prämienoptimiert. Da dies jeder getan hätte, beweist dass es völlig sinnlos wäre einen im vorhinein bekannten Refz festzulegen, der dann zu massiven Verzerrungen führt. Der RefZ kann nur nachträgl. erfolgen.

Wie gesagt ich verstehe durchaus, dass jeder gerne mehr Prämie hätte, mir wäre es auch lieber.
Wegen dem brauchst ja nicht gleich heiss laufen, ich habe dir die Prämie für Sonderkulturen nicht gestohlen.


Peter1545 antwortet um 06-12-2013 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Ich glaube hier jammert niemand ob jemand ein paar Euro mehr oder weniger Förderung für eine gewisse Leistung bekommt, die Märkte schwanken darum passts mal besser mal weniger, aber dass jemand Geld für keine Leistung bekommt und das fast 20 Jahr lang.
Sorry das entzieht sich meinem Verständnis!!


Josefjosef antwortet um 06-12-2013 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
ja, Peter1545,

" aber dass jemand Geld für keine Leistung bekommt und das fast 20 Jahr lang."

Dieser Satz von dir gefällt mir. Aber:
Wenn ein Bauer dieses Glück hat, wird es ihm geneidet.
Bei unseren Politikern und div. Anhängseln der Politik, sowie irgendwelchen Generaldirektoren
die keiner mehr braucht, Höchstpensionsbeziehern, ist das aber so üblich.
In der eigenen Berufsgruppe sich gegenseitig anzicken, dafür habts genug Schneid!
aber woanders kuschen und brav das Kreuzerl machen.
Das ist die Bauernschaft!
Ist jetzt nicht an dich gerichtet, Peter1545, nur dein Satz hat mich dazu animiert. :-)
grüße
Josef




Christoph38 antwortet um 06-12-2013 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@ peter: Keine Leistung wäre schön, nur ist es nicht so, da mit dem cross compliance ein Haufen Vorschriften und Bedingungen erfunden wurden.

Ich vermute dass bei vielen Betrieben auch die grossen Umstellungen gar nicht stattgefunden haben und im grossen und ganzen ähnlich produziert wird, wie im seinerzeitigen Referenzzeitraum. Sodass viele sein werden, die heute als Betriebsprämie dasselbe (plus/minus) erhalten, wie die Produktprämien nach dem alten System wären.

Klar ist natürlich, dass diese u. jede Systemumstellung auch Gewinner u. Verlierer hat.


HBler antwortet um 06-12-2013 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
ich will das bisherige Prämienverteilen auf keinen Fall verteidigen, abgeleitet hat sich die EPB allerdings an alten Erlösausfalls -Ausgleichen
Schutzzölle auf Rindfleisch wurden abgebaut, Ausgleichszahlungen je Rind geschaffen
Sinn des ganzen war, so denke ich, eine EU weite Selbstversorgung so weit wie möglich aufrechtzuerhalten
das Selbe gab es dann beim Zucker, bei der Milch
Produktion in der Eu, die sich zu Weltmarktpreisen nicht rechnet, aufrechtzuerhalten: !!Versorgungssicherheit!!
daß sich Weltmärkte verändern, das sich Betriebe verändern, das sich Fördersysteme verändern ist fakt
daß die Verteilung von Geld Begehrlichkeiten weckt ist auch fakt
daß sich Stiermast in Europa ohne Förderung schwer rentiert, ist fakt
daß Betriebe trotzdem für jahrzehnte in diesen Betriebszweig investieren ist sehr mutig
daß sich BioLW ohne Förderung schwer rentiert, ist fakt
daß Betriebe trotzdem nachwievor auf Bio umsteigen, ist Förderungstechnisch erklärbar
damit die EU ein Freihandelsabkommen für ihre Industriegüter bekommt, opfert die EU die Landwirtschaft
und die Bauern schlagen sich die Schädel ein über die Verteilung der Ausgleichszahlungen
der LW als Unternehmer rechnt und entscheidet
ob er investiert, wohin er investiert, wie langfristig planbar mit Ausgleichszahlungen zu rechnen ist
jene Stiermäster, welche bereits aus der Produktion sind, haben den Glauben ans System verloren
derzeit haben sie einen Fördertechnischen Vorteil
die Bestimmungen werden es so rechtfertigen und keiner soll ein schlechtes Gewissen zu haben brauchen
wären sie in der Produktion geblieben, und es wäre schon anders gekommen, wären sie die gefoppten




Peter1545 antwortet um 06-12-2013 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@JosefJosef: Ich denke nicht dass es neid ist. Ich gönne auch den Betrieben mit 100ha aufwärts ihre Förderung, bzw. allen die Leistung erbringen oder auf irgend etwas verzichten müssen ( Verzicht auf ertragssteigernde Betriebsmittel).
Die Gelder sollen einigermassen fair verteilt werden!
Wie es soamist schon ansprach, wie erklärt man solche Förderungen der AK oder generell den Österreichern.


Josefjosef antwortet um 06-12-2013 12:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Peter1545,
von "fair" ist heutzutage sowieso keine Rede mehr, egal. wo du hinschaust.
Die AK soll sich gefälligst mal um ihre eigene Klientel kümmern. Da hätte sie genug zu tun.
Warum glaubst, sticheln so manche AK Funktionäre gegen die Landwirtschaft?
Weil sie sonst nix machen! Dem einfachen Arbeiter geht's doch genauso, wie dem "kleinen" Bäuerlein.
er wird von seiner angeblichen Berufsvertretung nicht vertreten, sondern getreten.
Mit dem richtigen Parteibücherl und Vitamin B kommst rauf, ansonsten hast Pech gehabt.
so laufts doch in Ösiland.
meinst nicht auch?



falkandreas antwortet um 06-12-2013 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Eines vorweg, ich bin weder Nutznießer von dieser Regelung noch halte ich sie für sehr klug! Ich sehe in dieser Regelung jedoch große Ähnlichkeit mit dem Milchkondigent, Rübenkontigent, überall sind die aussteigenden Betriebe die großen profiteure. Für mich ist es auch nicht verständlich warum ein milchviehbetrieb der in den 70 iger Jahren schon eine große Herde hatte , 30 Jahre später sein milchkontkontigent verkauft und damit ein kleines vermögen verdient , oder melken läßt und monatlich kassiert. Vielleicht hätte man es stierkontigent nennen sollen dann wäre es eher verstanden worden weil über das Milch oder rübenkontigent wird nicht viel diskutiert. Überall gab es referenzzeiträume die vorher nicht bekannt waren.
Übrigens: weder die LWK noch der BB haben diese Regelung eingeführt sonder der EU agrarkomisar aus dem heiligen Land Tirol.
Einen großen Unterschied gibt es schon. Die stierprämie zahlt die öffentliche Hand, die ausscheidenden milchviehbetriebe müssen von den aufstrebenden Betrieben gesponsert werden.


iderfdes antwortet um 10-12-2013 15:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Lustigerweise bekommt man diese (entkoppelten) Prämien für Stiere, Ochsen, Kuhprämie und Kalbinnenprämien auch weiterhin, wenn man diese Tiere nicht mehr hat. Dafür müssen viele, welche genau gleich viele Tiere wie eh und je halten, die Prämie in vollem Umfang zurückzahlen, weil es Unstimmigkeiten bei den Flächen gibt. Stichwort Almen.


falkandreas antwortet um 10-12-2013 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@ iderfdes. Wenn es Unstimmigkeiten bei den Flächen gibt muss jeder seine Prämie zurückzahlen nicht nur die Almbauern mit Tierhaltung .


freidenker antwortet um 10-12-2013 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Hallo,

wie hoch ist in etwa ein

a) ZA bei Stiermast
b)ZA bei Intensivackerbau

derzeit?
mfg



Hirschfarm antwortet um 10-12-2013 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Normal ZA ist 330€. Ausbezahlt bekommst du als Bauer aber 10% weniger (Modulation).
Stier ZA ist naturgemäß höher. Den höchsten den ich kenne sind 900€. Meist liegen diese Betriebe bei 500 bis 600€.
mfg


freidenker antwortet um 10-12-2013 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
danke, was noch interessant wär wo ca ein viehloser marktfruchtbetrieb liegt,

mfg


biolix antwortet um 10-12-2013 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
Nabend !

und fragt euch wo Biobetriebe liegen die Klee, Luzerne gebaut haben und Alternativen ?

Ich kenne einige mit 140-150 Euro ZA pro ha, und was macht da die ach so hohe Bioförderung dann noch wett ?

So viel zur Bevorzugung von Biobetrieben.. ;-(

lg biolix

p.s. falkandreas was hat die EU vorgeschrieben ?? man hätte damals schon das Regionalmodell wählen können, oder eben wie wirklich fairer war die die deutschen ein Kombimodell aus beiden.. und nun haben sie ab nächsten Jahr schon gleiche ZA in den Regionen in Deutschland !




iderfdes antwortet um 15-12-2013 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Stierprämie,ohne Stiere seit 10 Jahren,warum ?
@falkandreas: Ich hab - wieder mal - versucht, den Unterschied deutlich zu machen: Bei der EBP hat niemand mehr Geld bekommen, wenn er mehr Flächen angegeben hat (weil nur die angesprochenen Prämien auf die Fläche aufgeteilt wurden), hält weiterhin die begünstigten Tiere und muss trotzdem zurückzahlen. Bei allen anderen Flächenprämien hat man mit höheren Flächenangaben mehr bekommen, weil der Hektarsatz mit der Fläche multipliziert wurde.


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