Schweinepreis 28-11-2013 10:43 - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
Big Dutchman hat bei der EuroTier 2012 mit der "Konzeptstudie Schweinestall 2030" für Aufregung gesorgt. Die Konzeptstudie wurde auch in die Praxis umgesetzt. Der LANDWIRT war exklusiv vor Ort.

Frage an euch:
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?"


ANDERSgesehn antwortet um 29-11-2013 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?

außerhalb der EU.




misches antwortet um 29-11-2013 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
Da muss ich leider anders recht geben denn bei dem kaufverhalten, welches der großteil der konsumenten an den tag legt und den auflagen welche gefordert werden wird man in österreich kaum noch für die breite masse schweine halten können.
Warscheinlich gibt es noch ein paar nischen produzenten. Jedoch eine flächendeckende versorgung mit österreichischem schweinefleisch wird kaum oder leider nicht mehr möglich sein.



BSE1 antwortet um 30-11-2013 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
das kann schon sein, dass es schwieriger wird, Schweinefleisch in Ö (EU) zu erzeugen. Aber die Frage dazu stellt sich mir schon, ob es nötig ist, soviel Schweinefleisch zu essen - ob hier nicht 1/3 auch reichen würde? Speziell wenn es dann Teurer wird, erledigt sich das von selbst.
Auch werden die "Halal" Esser auch immer mehr (was schon Sturmi in einem anderen Beitrag befürchtet). Wir als sogenannte "Einheimische" sterben schön lagsam soundso aus, wenn nicht mehr Kinder geboren werden. Ob es dann besser oder schlechter wird, trau ich mir nicht zusagen - aber ein Überelben wird es ohne Schweinefleisch auch geben.


anderson antwortet um 30-11-2013 17:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
Hallo,
natürlich werden noch Schweine gehalten werden, vielleicht sogar in diesem System. Nur eines ist sicher, bis dahin wird sich der Tierhaltungssektor immer mehr konzentrieren. Also immer weniger noch größere Betriebe, die es sich überhaupt leisten können der immer schnelleren Schlagzahl bei den Vorgaben zu folgen.
Allerdings ist das ein typischer politischer Sieg, wie man sie derzeit öfter beobachten kann. Scheinbar führen die Vorgaben zu einer Verbesserung, die Politik freut sich, die Bevölkerung freut sich- alles ist toll. Und dann kommt das Schweinefleisch im Handel plötzlich aus einem Land, wo es diese Vorgaben nicht gibt. Siehe Eier. Weil darauf kann man sich immer Verlassen: Keiner will mehr bezahlen und der Handel will was verdienen.
mfg
anderson


ANDERSgesehn antwortet um 30-11-2013 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?

bic datschmen ist für die schweinehaltung, wie
für bio: monsanto mit round-up und gvo-pflanzen!




chili antwortet um 30-11-2013 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
Also da habe ich gar keine bedenken indem das die Chinesen auf zwei Kind-Familien umstellen werden wir gar nicht soviel erzeugen können und für den heimischen bedarf werden wir statt dem Obstgarten Gras häckseln Schafe einstellen -:))))) ! Allah sei groß!
mfg.chili


Christoph38 antwortet um 01-12-2013 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
gar nicht, weil die 5000 m Mindestabstand zum nächsten Wohnhaus nicht eingehalten werden können


ZMureck antwortet um 07-12-2013 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
Überlegt einmal Leute

Die Futterproduktion in unserem Land kann ausgeweitet werden (ohne Umweltbelastung)
und kostengünstiger.

Dadurch können mehr Schweine gefüttert werden.
Der Schweinefleischmarkt wird nicht einbrechen - sondern wird grössere Mengen aufnehmen (China)

Natürlich dürfen Anrainer (eure Kunden) nicht durch penedranten Gestank belästigt werden.
Sobald im Saustall der Gestank verschwindet, ist auch die Tiergesundheit um vieles besser
(bessere Futterverwertung - weniger Tierarztkosten = mehr Ertrag)
Gleichzeitig wird die Fleischqualität Top werden = bessere Absatzchancen im Inland.

Auch die Gülleausbringung am Feld darf nicht üblen Geruch verbreiten = enorme Nährstoffverluste!!!

Und das alles ist einfacher zu lösen als alle vermuten.

Somit sind paradiesische Zustände für Schweinehalter zu erwarten.




carver antwortet um 07-12-2013 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
Murecker, was willst du uns verkaufen?


tristan antwortet um 08-12-2013 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
http://www.innograr.at
http://bioaktivgmbh.de


misches antwortet um 08-12-2013 15:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
Paradisische Zeiten für die Landwirtschaft...

Die Paradischen Zeiten für die Landwirtschaft werden schon seit Jahrzehnten vorhergesagt. Als wir zur EU kamen hies es wir können gewaltige Mengen exportieren....

Vor ein paar Jahren mit dem Bioenergieboom hies es jetzt wird endlich ein Engpass geschaffen und die Produktpreise werden sehr hoch steigen...

Nun sollte die Schweineproduktion so das tolle geschäft werden?.

Wie oft hatten wir schon paradisische Zeiten in der Landwirtschaft????

Es ist ganz einfach zu erklären immer wenn mit einer Betriebsform viel Geld zu verdienen ist steigen viele neu ein und die Preise fallen. Wenn die Preise dann im Keller sind steigen viele wieder aus und die Preise steigen wieder, bei den Schweinen nennt man das den 5 Jahres Zyklus.


Berkner antwortet um 19-01-2014 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
Mit dieser Konzeptstudie dieser Firma wird bis dahin nicht ein einziger überleben, der diesem Humbug aufsitzt - smile

Aber auch sonst werden nicht mehr viele von Euch übrig bleiben, wenn man so die allgemeine Fragestellung hier verfolgt.
Die Statistiken werden Euch das Jahr für Jahr wieder beweisen, ruft sie mal ab.
Und niemand - auch wenn Ihr Eure ganze Republik zusätzlich noch grün anstreicht oder eingrünt (mit Pflanzen aus heimischer und reginaler Produktion natürlich -smile) - wird das verhindern.

Diskutierst Du mal 2030 wieder weiter und erinnerst Dich an diesen Beitrag von einem etwas älteren, aber geistig noch sehr wachen Herrn, der die Entwicklung in Deutschalnd 40 Jahre lang aktiv verfolgt, begleitet und entschweidend im Bereich Stallbau mit gestaltet hat.
Der entsprechende Teil dieses Treffs wird natürlich sofort wieder heulen.
Die es kapieren, werden schmunzeln.
Wenn sie denn überhaupt noch pasiv teilnehmen und oder dies alles hin und wieder lesen.

Alles Gute vorerst mal für 2014, des erste Jahr nach dem großen Selektieren und Schweinehaltersterben.

Gruß
Fritz
www.fritzberkner.de


Apfelfritz antwortet um 02-02-2014 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie werden wir 2030 unsere Schweine halten?
Sich über vergangene Entwicklungen auf zu regen, finde ich müßig. Es gibt seit 1970 nur mehr 50% der landwirtschaftlichen Betriebe (jeder zweite hat aufgehört). Diese 50% produzieren 300% der Lebensmittelmenge von damals. Das ist die Realität. Wir sollten in die Diskussion einsteigen, ob wir diesen Trend weiter wollen.
Zukunftsvisionen dürfen utopisch sein. Nur so bringen sie Diskussionen in Gang und schälen mit zunehmenden Fortgang schön langsam den Weg für die Zukunft heraus.
Es gibt nicht irgend wo "jemand da oben", der uns sagt, wo sich eine Sparte hin zu entwickeln hat, wir entwickeln mit unserem kollektiven Tun und Handeln die Branche selbst.



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